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Anliegen von Vätern sichtbar machen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 7. April 2018

Im Gespräch bleiben, offen sein für neue Ideen, kleine Lösungen schnell umsetzen, Vorbild für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein: Damit haben Unternehmerinnen und Unternehmer gute Erfahrungen gemacht, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Das waren einige Ergebnisse der Tagung, zu der das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie am 1. März 2018 nach Hannover eingeladen hatte. Kirsten Frohnert, Projektleiterin im Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie, hat anschließend im Interview mit dem Niedersächsischen Väterportal die Aspekte „Väterfreundlichkeit von Unternehmen” und „Vereinbarkeit für Väter” genauer in den Blick genommen.

Was motiviert ein Unternehmen dazu, sich mit dem Thema Väterfreundlichkeit zu beschäftigen?

Unternehmen stehen unter großem Druck im Hinblick auf das Thema „Fachkräfte finden und Fachkräfte binden”. Und Unternehmen, die sich als attraktive Arbeitgeber aufstellen wollen, nehmen alle Zielgruppen in den Blick, wenn es darum geht, familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Da rücken auch die Väter in den Blick. Bewerber treten heute auch mit klaren Erwartungen auf den Arbeitsmarkt, gerade die jungen Männer sagen heute: „Für uns ist es kein Entweder Oder”, sondern sie haben auch Vereinbarkeitswünsche, die oft genauso wichtig sind wie das Gehalt. Im Bewerbungsgespräch wird die Frage formuliert: „Wie kann ich vereinbaren? Welche Möglichkeiten bieten Sie mir, zum Beispiel flexibel zu arbeiten?”. Wir wissen aus unseren Studien, dass beispielsweise 51 Prozent der Väter sich eine Reduzierung der Arbeitszeit wünschen für mehr familiäres Engagement. Und in der Gruppe der jungen Väter zwischen 18 und 29 Jahren wünschen sich sogar 69 Prozent mehr Zeit für die Familie und würden dafür auch gern die Arbeitszeit reduzieren. Wenn der Fachkräftebedarf auf der einen Seite zusammentrifft mit diesen neuen Erwartungen von jungen Vätern, dann rücken die Väter in den Fokus der Vereinbarkeit.

Welche Angebote gibt es in der Praxis und wo liegen die Unterschiede?

Das Wichtigste ist – egal, ob es Angebote für Frauen oder für Männer sind – die Arbeitszeitflexibilität. Das hören wir immer wieder, egal in welcher Vereinbarkeitssituation jemand ist, ob als Mann oder als Vater beziehungsweise Sohn, ob als Mutter, Tochter oder pflegende Angehörige – Arbeitszeitflexibilität ist ein ganz wichtiges Instrument. …

Quelle

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