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Archiv für die 'Söhne' Kategorie

Die Männerzeitung macht ERNST

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 5. März 2017

ERNST ist ein unabhängiges Gesellschaftsmagazin für den Mann. In seinen Reportagen, Portraits und Analysen geht die monothematische Publikation nahe ran und stellt politische und gesellschaftliche Fragen zur Diskussion. In seinen Rubriken analysiert das vierteljährlich erscheinende Magazin mit einer Auflage von rund 4500 Exemplaren insbesondere Gleichstellungs-, Geschlechter- und Familienpolitik.

Die Redaktion besteht aus einem Kern von festen Mitarbeitern und ist zudem in ein grosses Netz von freien Journalisten, Autoren und Bloggern eingebunden.  ERNST wird getragen vom Herausgeberverein Männerzeitung und finanziert sich durch Abos und Inserate. Der Herausgeberverein wurde am 15. August 2005 in Bern gegründet. Sein Sitz ist in Burgdorf.  ERNST ist aus der Männerzeitung heraus entstanden.

Ihr Selbstverständnis beschreiben die Macher in folgendem Manifest: «ERNST macht guten Journalismus. Und das steht bei uns an erster Stelle. Wir produzieren nicht nur Content, sondern schauen hin und nehmen teil. ERNST ist dabei, wenn zwei Brüder mit dem Klappervolvo in den Osten fahren, ERNST setzt sich in die Stube zum LGBT-Paar oder zum Hausmann und ERNST diskutiert über Teilzeitarbeit und Elternzeit. ERNST nimmt das Leben eben ernst. So wie es ist. ERNST will dich nicht besser machen und er will niemandem etwas beibringen. Denn ERNST weiss nicht viel, ist aber wissbegierig. ERNST ist unabhängig, tritt aber für die Würde des Menschen ein, er ist Anwalt aller Widersprüchlichkeiten und Brüche, die das Leben ganz machen. Mit ERNST wird das Leben nicht besser, aber es gewinnt an Farbe, Volumen und Glanz. Wer ERNST abonniert, bekennt sich. Wer ERNST abonniert, will mehr als publizistischen Massenfood. Wer ERNST abonniert, will einen Journalismus, der lebt, und der inspiriert, weil er lebt. Und, im ernst: ERNST macht Freude.»

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Zwischen Zwei Welten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 3. November 2016

Der österreichische Sozialminister Alois Stöger und Dr. Edit Schlaffer von „Frauen ohne Grenzen“ präsentierten heute im Zuge einer Pressekonferenz das Forschungsprojekt „Väter und Söhne – Zwischen Zwei Welten“. Grundlage für das qualitative Forschungsprojekt boten Interviews mit männlichen Jugendlichen und Vätern mit vorwiegend muslimischem Migrationshintergrund. Insbesondere die Jugendlichen zeigten sich hin- und hergerissen zwischen der „alten Welt“ ihrer Herkunftsfamilie und der „neuen Welt“ ihres unmittelbaren Umfelds in Österreich.

Die Studie, die insgesamt 100 Tiefeninterviews umfasst, zeigt sowohl bei den Vätern als auch bei den Söhnen mit Migrationshintergrund in Bezug auf Integrationsbereitschaft eine durchgängig positive Einstellung. Vorwiegend die Väter sind allerdings auch in einer Ambivalenz zwischen Herkunfts- und Ankunftskultur gefangen. Sie empfinden einen hohen Druck, „aus den richtigen Gründen“ nach Österreich gekommen zu sein. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wird von migrantischer Seite hoher Respekt erwiesen. Bei der überwiegenden Mehrheit der migrantischen Väter und Söhne spielt Religion – im Gegensatz zur Mehrheitsgesellschaft – eine große Rolle. Gehorsam und Nichthinterfragen der väterlichen Autorität sowie relativ deutliche Rollenfixierungen gehören zum Regelsystem in Familien mit Migrationshintergrund.

Die Zukunftspläne der befragten Burschen umfassen Berufsausbildung, Familiengründung, Glück, Geld, Friede und Ruhe. Während junge Österreicher ohne Migrationshintergrund Schule und Ausbildung betonen, heben migrantische Jugendliche oftmals die Familie hervor. Die Zukunftspläne der jungen männlichen Generation sind insgesamt überschattet von Ängsten, die mit sozialen Unsicherheiten jenseits ihrer Lebensgestaltung zusammen hängen. Die Bedrohung durch gewalttägigen Extremismus ist vor allem für die migrantischen Jugendlichen ein großes Problem. Sie argumentieren nicht aus einer Defensivhaltung, sondern eher aus der Perspektive der persönlichen Verunsicherung und mangelnden Zukunftsperspektive auf individueller, aber auch kollektiver Ebene.

Sozialminister Stöger wies darauf hin, dass das Forschungsprojekt die notwendigen Integrationsmaßnahmen wie Spracherwerb, Bildung und erste Zugänge zum Arbeitsmarkt bestätigt. Um gegen eine Spaltung der Gesellschaft zu arbeiten, hob Stöger die Sinnhaftigkeit weiterer Integrationsanstrengungen und die Notwendigkeit des Dialogs mit den Jugendlichen hervor. „Wir müssen Initiativen setzen, um gegen die Entstehung von Parallelwelten wirksam zu sein. Die Jugendlichen sind in hohem Maße integrationsbereit. Nun gilt es, sie zur Mitarbeit in unseren Gemeinden einzuladen und entsprechende Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen. Nur so wird Integration gelingen“, so Sozialminister Alois Stöger.

Als handlungsorientiertes Ergebnis der Studie wurde auch ein Kurzfilm präsentiert. Die DVD mit dem Kurzfilm „Zwischen Zwei Welten“ inklusive einer Anleitung zum Einsatz der DVD im Rahmen eines Workshops für die Jugendarbeit ist kostenlos über das Broschürenservice des Sozialministeriums zu bestellen. Der Forschungsbericht steht als Download ebenfalls auf der Website des Sozialministeriums zur Verfügung.

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Ich wär so gern dein Superheld

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 26. Mai 2016

… ein Vater – Sohn – Gespräch von Samy Deluxe.

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Das Erbe der Kriegseltern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 15. Februar 2016

Die Kriegserlebnisse unserer (Groß-) Väter und Mütter beinflussen Wahrnehmung und Gefühle ihrer Kinder und Enkel.

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Lieber Bruder – Werbung mit Söhnen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 17. Dezember 2015

Für Markus Segulla ist „Dear Brother” der bewegendste Spot dieser Weihnachtszeit. Mehr als eine Nasenlänge vor dem viel gefeierten „Heimkommen” von Edeka.

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Ehrliche Gespräche – Väter und ihre homosexuellen Kinder

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 6. Dezember 2015

Was Väter zum Coming-Out ihrer Söhne sagen:

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Die Kraft der Berührung – Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. November 2015

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Arbeitslosigkeit ‚vererbt‘ sich im Westen Deutschlands von Vätern auf die Söhne

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. September 2015

Das Phänomen der „vererbten Arbeitslosigkeit“ wurde für Deutschland zum ersten Mal untersucht. Dafür werteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) danach aus, wie lange Jugendliche, die im Alter zwischen 10 und 15 Jahren einen zeitweise arbeitslosen Vater hatten, im Alter zwischen 17 und 24 Jahren selbst arbeitslos gewesen sind. Der Zusammenhang zwischen der Arbeitslosigkeit der Väter und der ihrer Söhne erwies sich laut Steffen Müller (IWH) als signifikant, insbesondere in der größten Bevölkerungsgruppe von Vätern mit einem mittleren Bildungsabschluss.

Keine Vererbung bei Vätern mit Migrationshintergrund

Kein Zusammenhang besteht zwischen der Arbeitslosigkeit von Vätern und der ihrer Söhne in Familien mit Migrationshintergrund. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass in diesen Familien eine größere soziale Mobilität zwischen den Generationen besteht, was in Bezug auf die Bildungswege bereits in verschiedenen Studien gezeigt werden konnte.

Zusammenhang im Westen stärker

Außerdem bemerkenswert ist dabei, dass der Zusammenhang im Osten weit schwächer ausgeprägt ist als im Westen. Die Forscherinnen und Forscher sehen eine mögliche Erklärung darin, dass Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland insgesamt weiter verbreitet ist und arbeitslose Familien sich daher nicht so stark von der Durchschnittsbevölkerung abheben. Denkbar ist auch, dass die Umbruchsituation in Ostdeutschland nach der deutschen Vereinigung den engen Zusammenhang zwischen den Arbeitsmarkterfolgen von Eltern und Kindern gelockert hat.

Politische Implikationen

Die Autorinnen und Autoren interpretieren die Ergebnisse so, dass die Ursache für die Arbeitslosigkeit der Söhne nicht in der Arbeitslosigkeit der Väter selbst, sondern in gemeinsamen familiären Faktoren zu suchen ist, die zu einer höheren Arbeitslosigkeit von Vätern und Söhnen führen. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit müsse dementsprechend direkt bei den Jugendlichen und ihren Milieufaktoren ansetzen, eine Einflussnahme auf die Arbeitslosigkeit der Väter wäre hingegen nicht zielführend.

Die Ergebnisse spiegeln damit auch die in Deutschland vergleichsweise geringe soziale Mobilität wieder. Der familiäre Hintergrund hat starken Einfluss auf die Erfolgschancen der Jugendlichen, die offenbar durch Bildungsangebote und außerschulische Förderung nicht ausgeglichen werden.

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Papa, was an mir macht dich stolz?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. Juni 2015

Väter und Kinder sprechen sich aus

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Mannsbilder – Was Väter und Söhne verbindet

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 12. September 2014

37 Grad begleitet Heiko (73), seinen Sohn Thomas (48) und dessen Sohn Emil (17). Vater, Sohn und Enkel: Was hat sie geprägt, welches Bild haben sie von sich, welche Vorstellung voneinander? In den drei Generationen – Väter und Söhne einer Familie – zeigt sich ein verändertes Rollenverständnis. Welche Gefühle, Probleme und Freuden verbinden die Männer miteinander?

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Als Heiko 1941 geboren wurde, war sein Vater an der Front. Nach dem Krieg bekam er einen Montagejob und war nur alle paar Wochenenden zu Hause. “In der Zeit hat er dann versucht, alles an Erziehung in mich hineinzubekommen, was ihm wichtig war, das ging natürlich schief.”

Bei seinem Sohn Thomas wollte Heiko es anders machen, ein richtig guter Vater sein. Ist ihm das gelungen? “Ich habe mein Bestes gegeben”, sagt der 73-Jährige heute, “aber ob ich ein guter Vater war? Zu Thomas habe ich immer gesagt, mit spätestens 40 musst du deinen Weg gefunden haben. Dann musst du der Mann sein, der du sein willst. Beruflich und privat.” Ob Thomas diese Worte seines Vaters geholfen haben?

Trotz bester Absichten kam es zwischen Thomas und seinem Vater Heiko auch immer wieder zu heftigen Konflikten. Es gab sogar Zeiten, in denen sie wegen all der Auseinandersetzungen keinen Kontakt mehr hatten. Heute gerät Thomas selbst öfter mit seinem Sohn aneinander. “Jetzt, wo mein Sohn erwachsen ist, verstehe ich meinen Vater in vielen Dingen besser. Ich merke, ich habe manchmal genau die gleichen Probleme mit Emil, wie er damals mit mir. Es ist schwierig, eine gute Balance zu finden als Vater.”

Als Thomas Freundin damals schwanger wurde, entschlossen sie sich, das “Abenteuer Kind” zu wagen. Aber die Beziehung hielt nur ein paar Jahre, das Paar trennte sich, die Kinder blieben bei der Mutter. Vor zwei Jahren musste Thomas noch mal ganz anders in die Vaterrolle schlüpfen, als seine beiden Söhne Emil (18) und Anton (15) von der Mutter zu ihm zogen. “Ich habe nicht wirklich absehen können, was es bedeutet, plötzlich wieder mit den Jungs zu leben, aber ich bin froh um diese Erfahrung.”

Sendetermin: ZDF, Dienstag, 16. September von 22:15 bis 22:45 Uhr

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