der VAETER.blog

lebe deinen Traum!

Mann lehrt Kinder Grundwissen fürs Leben

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 26. Mai 2020

Ein Mann, dessen Vater ihn im Teenageralter verstieß, wird zum Internet-Hit. Er gibt Video-Anleitungen, in denen er Kindern Haushaltsgrundlagen beibringt, die man in keiner Schule lernt.

„Dad, How Do I“, „Papa, wie geht eigentlich … ?“, so heißt der YouTube-Kanal von Rob Kenney, der selbst zwei erwachsene Kinder hat. Anfang April 2020 startete der Vater seinen Kanal mit einem Video darüber, wie man eine Krawatte bindet.

In gerade einmal anderthalb Monaten brachte es Rob bereits auf 1,52 Millionen Abonnenten.

Als Inspiration für seine Videos nennt Kenney seine Jugend in Washington in den USA, wo er als eines von acht Kindern aufwuchs. Die Ehe seiner Eltern zerbrach, kurz lebte er bei seinem Vater.

So zog Rob mit 14 im Wohnwagen seines 23-jährigen Bruders ein, nachdem der Vater seinen Kindern offen ins Gesicht gesagt habe, sie nicht mehr zu wollen. Später wurde Kenney selbst Vater zweier Kinder, die heute Erwachsene sind und mitten im Leben stehen.

Rob wurde klar, dass er anderen Kindern und Teenagern, die sich ohne Vater im Leben wiederfinden oder aus zerbrochenen Haushalten stammen, ein Vorbild sein kann. Schon länger hatte er überlegt, eine Video-Serie zu machen, in der er grundlegendes Wissen vermitteln wollte, das normalerweise Väter ihre Kinder lehren: 

Etwa das Binden einer Krawatte, das Bügeln eines Hemdes, wie eine Regal-Befestigung, eine Rasur oder ein Reifenwechsel vonstattengeht.

„Ich hatte viele Ausreden, aber während der Quarantäne gingen sie mir aus.“ Also drehte er seine Video-Tutorials. Der Mix aus nützlichem Wissen für junge Menschen und einem typischen väterlichen Humor kommt dabei gut an. Eine feine Sache.

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Flensburgs Bürgermeister nimmt zum 2. Mal ‚Vätermonate‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. November 2013

Die Spitzenmeldung auf der Webseite der Stadt Flensburg setzt ein ermutigendes Zeichen:

„Seit 2007 haben in Deutschland auch Väter die Möglichkeit, in den ersten Lebensmonaten ihres Kindes sowohl Elternzeit als auch Elterngeld zu beanspruchen, um den Familienzusammenhalt zu stärken und gut mit dem Berufsleben in Einklang zu bringen. Nutzen tut dies auch Flensburgs Bürgermeister Henning Brüggemann, der sich zum 25. November in seine 2. Elternzeit verabschiedet und damit ein Zeichen setzt.

Bürgermeister Brüggemann zeigt sowohl im Beruf als auch in der Familie gern Verantwortung. Dazu gehört z.B. auch, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die optimale Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben – zum Wohle aller Familienmitglieder – zu gewährleisten.

Gut so, denn laut Umfragen empfinden viele Mütter eine längere Auszeit im Berufsleben als Karrierekiller. Gleichzeitig wünschen sich zahlreiche, moderne Väter in der frühen Lebensphase ihres Babys ganz persönlich da zu sein.

Flensburgs Bürgermeister und Familienvater Henning Brüggemann hat sich nun bereits zum zweiten Mal entschieden, vorübergehend Themen wie Haushaltskonsolidierung und kommunalem Finanzausgleich den Rücken zu kehren und sich stattdessen vermehrt Tätigkeiten wie Windelwechseln, Singen und Spazierengehen zuzuwenden.

Übung darin hat unser Kämmerer bereits aus der Elternzeit, die er noch vor kurzem für seine ältere Tochter Edda beansprucht hat. Die „große“ Schwester ist aber seit ihrem Eintritt in den Kindergarten aus dem Gröbsten raus. Diesmal ist ihr kleiner Bruder Tamme an der Reihe, für den sich „Papa“ nun vom 24. November bis zum 24.01 2014 frei nimmt.

Bürgermeister Brüggemann will mit seiner 2-monatigen Elternzeit ein Zeichen dafür setzen, dass die Stadtverwaltung das Thema Gleichberechtigung ernst nimmt und man sich in jeglicher beruflicher Position eine Auszeit für die Familie gönnen kann. „

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Väter mit Führungsverantwortung verlassen die Komfortzone

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 7. August 2012

Die Elternzeit wird in Österreich nach wie vor als Frauenangelegenheit angesehen. Dabei bietet das Gesetz auch den Vätern die Chance, ihre Arbeit für eine begrenzte Zeit zugunsten der Familie zurückzustellen. Zwei Geschäftsführer eines Unternehmens, die diesen Weg gingen, berichten in der Zeitschrift ‚Die Presse‘ über ihre Erfahrungen.

„Ich bin jetzt 42 Jahre alt und arbeite, seit ich 18 bin. Ich war nie länger auf Urlaub und hatte nie die Chance, mich länger von der Arbeit zu distanzieren.“ Sam Zibuschka befindet sich gerade in Karenz. Er schätzt es, in der gemeinsamen Zeit mit seinem Sohn persönlich zu reifen. Außerdem hat er erstmals in diesem Ausmaß die Chance, seinen Kopf frei zu bekommen und neue Ideen zu entwickeln.

Die beiden Geschäftsführer der Personalberatung „ePunkt“ haben sich dafür entschieden, das Wagnis auf sich zu nehmen. Daniel Marwan (35), seit 2000 Geschäftsführer bei „ePunkt“, war bereits zweimal in Karenz. Das erste Mal nahm er die gesetzliche Karenz in Anspruch, das zweite Mal nahm er sich informell als Unternehmer frei. Zibuschka (42), seit 2007 Geschäftsführer im gleichen Unternehmen, befindet sich gerade auf halber Strecke seiner zweimonatigen Karenzzeit.

Übereinstimmend berichten die beiden über die Schwierigkeit im Vorfeld, von ihrer Arbeit loslassen zu können und Verantwortung zu übergeben. So war die größte Problematik, sich auf die Zeit vorzubereiten, die man nicht im Unternehmen tätig sein kann, auch „weil man häufig glaubt, man sei selbst unentbehrlich“, so Marwan. Dann sei es aber beruhigend zu sehen, dass man gut ersetzbar ist.

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Väter als Lese-Botschafter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. Juli 2012

Trotz Xbox, iphone und Facebook wird in drei von fünf deutschen Familien immer noch regelmäßig vorgelesen. Väter greifen allerdings viel seltener zum Buch. Das wird sich jetzt ändern: Mit dem Projekt „Mein Papa liest vor“ will die Stiftung Lesen mehr Männer für das Vorlesen begeistern.

Die Organisation setzt deshalb beim Arbeitsplatz der Väter an: Die Stiftung stellt niedersächsischen Unternehmen künftig kostenlos Vorlese-Geschichten zur Verfügung. Diese sollen dann wöchentlich ins Firmen-Intranet eingestellt werden und zum Download verfügbar sein.

„Viele berufstätige Väter schildern, dass ihnen vor allem die Auswahl geeigneten Lesestoffs Probleme bereitet, weil ihnen dafür die Zeit fehlt. ‚Mein Papa liest vor!‘ bietet Eltern direkt am Arbeitsplatz einen einfachen und schnellen Zugang zu attraktiven Geschichten. Das Angebot ist bereits auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mädchen und Jungen sowie Altersgruppen abgestimmt und berücksichtig auch kulturelle Hintergründe. Nach dem gelungenen Auftakt sind wir davon überzeugt, dass sich noch viele weitere Unternehmen beteiligen werden und den Kindern ihrer Mitarbeiter so neue Zugänge zum Lesen eröffnen“, sagte Kulturministerin Wanka.

Auch für den Arbeitgeber bietet die Teilnahme an „Mein Papa liest vor!“ viele Vorteile. Martin Kind, Präsident des Sportvereins Hannover 96, betont: „Vorlesen erzeugt Nähe und vertieft die gegenseitige Vertrautheit. Durch unsere Teilnahme am Projekt und die wöchentlichen Vorlese-Geschichten im Intranet möchten wir unsere Mitarbeiter dazu animieren, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und ihnen vorzulesen. Damit setzen wir uns nicht nur für die Leseförderung, sondern auch gleichzeitig für eine familienfreundliche Arbeitskultur ein. Deshalb möchte ich ‚Mein Papa liest vor!‘ auch anderen Unternehmen sehr ans Herz legen.“

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Sigmar Gabriel will ein guter Vater sein

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. April 2012

Gut eine Woche nach der Geburt seiner jüngsten Tochter Marie will sich SPD-Parteichef Sigmar Gabriel mehr auf seine Familie konzentrieren und ein „guter Vater“ sein, das äußerte er in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung. Im Sommer werde er drei Monate Elternzeit nehmen, da seine Partnerin Anke Stadler wieder arbeiten wolle.

‚BILD: Was für ein Vater wollen Sie der kleinen Marie sein?

Gabriel: Ich hoffe doch, ein guter. So wie das alle Väter wollen.

BILD: Wie bringt man als SPD-Chef Familie und Beruf unter einen Hut?

Gabriel: So wie Tausende andere Berufstätige auch: mit der Hilfe einer Kindertagesstätte und guter Organisation. … Aber schon Ihre Frage zeigt, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Kindererziehung in Deutschland immer noch nicht normal ist. Ganz anders als in Frankreich und Skandinavien.

BILD: Kann ein frischgebackener Vater Spitzen-Kandidat der SPD werden?

Gabriel: Alle Spitzenpositionen – ob in der Politik oder der Wirtschaft – drohen das Privatleben aufzufressen. Egal ob mit oder ohne Kinder. Deshalb entfernen sich die Inhaber dieser Spitzenjobs oft nach und nach vom normalen Leben. Mit Kindern Schularbeiten machen ist dann irgendwann genauso fremd wie einkaufen oder den eigenen pflegebedürftigen Eltern helfen. …‘

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Väterehrung am Frauentag

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. März 2012

‚Schröder sucht den Superdaddy‘ (Handelsblatt), ‚Das sind die Spitzenpapas‘ (News.de), ‚Neue Väter braucht das Land‘ (Spiegel) und ‚Bäckerei kürt Deutschlands Super-Väter‘ (Focus). So lauteten einige Schlagzeilen nach der Auszeichnung der ‚Spitzenväter‘ am 8. März in Berlin. Die taz hatte eine andere Ausrichtung und fragte unter der Überschrift ‚Frau Schröder, das war … Spitze!‘ ob die Familienministerin tollpatschig oder einfach nur unsensibel sei, am Weltfrauentag Väter zu ehren.

Einmal abgesehen davon, dass die Ministerin gar nicht persönlich anwesend war und ihr Grußwort lediglich ausgelegt wurde, deutlicher kann der Zusammenhang zwischen den beiden Themen nicht dargestellt werden. Ziel des Preises ‚Spitzenvater des Jahres‘, der 2006 zum ersten Mal verliehen wurde ist mit den Worten der Initiatorin, Frau Prof. Detmers, Väter zu Mit-Gestaltern der Erziehung der Sprösslinge und Mit-Gestaltern der Haushalts- und Familienwelt, zu machen und dadurch ihre Partnerin bei der Erziehungs- und Familienarbeit zu entlasten.

Da dies ja zunehmend Realität wird, wird von den Spitzenvätern erwartet, dass sie durch die Übernahme der Erziehungs- und Hausarbeit auch die berufliche Entwicklung ihrer Partnerin unterstützen. Im Ergebnis können Mütter wie Väter Beruf und Familie im Doppelpack besser unter einen Hut bringen.

Die Existenz dieses Preises macht ebenso wie der von der Mestemacher – Gruppe verliehene Preis ‚Spitzenmanagerin des Jahres’ deutlich, dass dieses Modell zunehmend Wirklichkeit wird und die Möglichkeiten von Frauen und Männern erweitert, wir aber gleichfalls noch einen Mangel von Frauen wie aktiven Vätern in Führungspositionen haben. Wenn dies Normalität geworden ist, braucht es solche Auszeichnungen nicht mehr.

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Jungen brauchen Väter als Vorbilder

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 18. Januar 2012

In seinem heutigen Papablog beantwortet  Maurice Thiriet Fragen, die die Kolumnistin Michèle Roten in der jüngsten Ausgabe des Magazins gestellt hat. Die eine Frage ist, ob Jungen wirklich Väter als Rollenmodelle brauchen. Oder ob „Menschen des öffentlichen Lebens“ nicht völlig ausreichten. Die zweite Frage ist, wofür Jungen – wenn überhaupt – real anwesende Väter als Vorbilder brauchten. „Für Dinge wie Sachen reparieren, Fischen, Feuer machen vielleicht schon.“ Aber wofür sonst?

Zur ersten Frage: „Menschen des öffentlichen Lebens“ reichen nicht. Jungen müssen ungefiltert von einem Großen abschauen können, der ihnen was zu sagen hat. Der ihnen „Zähneputzen“ befehlen oder den Apfelsaft um Mitternacht verweigern kann. Von solchen Männern lernt man. Und zwar bei unspektakulären Events im Alltag. Nicht bei der „Tagesschau“ oder „Tele Blocher“.

Zur zweiten Frage: „Sachen reparieren, Fischen und Feuer machen“ sind Dinge, die angehende Männer notfalls auch bei den Pfadfindern oder vom Patenonkel lernen können. Als Vater müssen Sie sich darauf konzentrieren, folgende Verhaltensweisen vorzuleben, die in einer postfeministischen Gesellschaft wenig wertgeschätzt werden, jedoch den Buben später ein würdevolles Mannsein überhaupt erst ermöglichen.

  • Vermitteln Sie Ihren Söhnen einen selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Penis …
  • Gehen Sie nie in weiblicher Begleitung einkaufen, sondern immer allein mit dem Sohn oder den Söhnen …
  • Bereiten Sie ausgewogene Mahlzeiten für Ihre Söhne zu, um sie schlank zu halten …

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Väter in Führungspositionen brauchen Vorbilder

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. Oktober 2011

Väter in Führungspositionen, die Familienverantwortung aktiv ausfüllen wollen, sind ein wichtiger Hebel für eine familienbewusste Arbeitswelt: Sie sind sowohl Vorbilder als auch Umsetzer einer familienbewussten Personalpolitik. Dabei sind „Rücken-Freihalter“ wie neue Arbeitszeitstrukturen oder Serviceleistungen wichtige Komponenten. Das zeigt die Multiplikatorenveranstaltung „Erfolgsfaktor Familie“ zum Thema „Mütter und Väter in Führungspositionen – wie kann betriebliche Vereinbarkeit dazu beitragen und wie profitieren Unternehmen?“, zu der das Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ Ende September eingeladen hatte.

„Die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen auch vor Führungskräften nicht halt. Wir brauchen daher auch in diesem Bereich mehr Kreativität und neue Karriereformen“, so Dr. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK, in seiner Begrüßungsrede vor über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs, gerade auch im Führungsbereich, dürfen und können wir auf Führungspersonal mit Familienaufgaben nicht verzichten“, erläutert Dercks weiter.

„Heißt Führungskraft sein automatisch, dass einem der Rücken frei gehalten wird?“, fragt Sofie Geisel, Projektleiterin des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“ und Moderatorin der Veranstaltung zu Beginn der Podiumsdiskussion. „Unser Bild von Führungskräften ist geprägt von Menschen, die von Alltagsaufgaben vollständig befreit sind“, bestätigt Vera Gäde-Butzlaff, Vorsitzende des Vorstands der Berliner Stadtreinigung. Gerade in Führungsebenen würden alte Muster herrschen, die einer Akzeptanz für ein anderes Leben neben der Arbeit und somit auch neuen Führungsmodellen (noch) im Wege stehen. Weiterlesen »

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Grün, erfolgreich, Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. September 2011

Cem Özdemir, Volker Ratzmann, Boris Palmer. Alles grüne Spitzenpolitiker mit viel Verantwortung – und alles junge Väter. Klappt das?

RatzmannWie passen Politkarriere und Elternschaft zusammen? Unter besonderem Druck, darauf eine Antwort zu finden, stehen die Grünen. Plädieren sie doch besonders vehement dafür, dass Frauen und Männer nicht nur laut Verfassung gleiche Rechte und Pflichten haben. In ihrem Grundsatzprogramm aus dem Jahr 2002 klagen sie: „Es fehlt in Deutschland an kultureller Akzeptanz und sozialer Unterstützung für erwerbstätige Mütter und familienorientierte Männer.“

Und sie fordern: „Mehr Lebensqualität für alle wird erreicht, wenn sich das Alltagsleben stärker an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Eltern orientiert. Wir brauchen dazu eine Kultur, die Unterschiedlichkeit akzeptiert und darauf Rücksicht nimmt.“ Doch wenn sie erst mal Vater werden, fällt es auch Grünen-Politikern schwer, diese Forderungen im Alltag umzusetzen.

In Cem Özdemirs Büro steht, etwa auf Nasenhöhe seiner knapp sechsjährigen Tochter, Holzspielzeug. Eine Eisenbahn und Schienen, dazu bunte Wachsmalstifte. Nahe dem Schreibtisch, aufgeräumt und sichtbar für jeden Gast. Was ist daran Inszenierung, was Notwendigkeit? Und lässt sich das überhaupt trennen in einer Branche, in der das Private immer selbstverständlicher auch politisch ist? „Manchmal kommen beide Kinder auch zum Spielen ins Büro. Ich versuche, möglichst wenig Arbeit nach Hause zu bringen, was allerdings in diesem Job eine echte Herausforderung ist.“

Ende 2009, nach der Geburt seines Sohnes, ging Özdemir für sechs Wochen in Elternzeit. Weiterlesen »

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Acht Kinder und glücklich!

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. August 2011

Wie funktioniert das Familienleben mit acht Kindern? 45 Min hat eine Familie in ihrem Alltag und im Urlaub begleitet. Die NDR Dokumentation ist schon vor ein paar Monaten gelaufen, aber immer noch sehenswert! (Einfach Bild anklicken)

Wieso entscheidet sich heutzutage ein Paar für so viele Kinder? „Es lief gut, die Kinder waren toll – irgendwann konnte man dann nicht richtig aufhören“, meint Paul schmunzelnd. Und Monika ergänzt: „Dass es jetzt prompt acht sind, habe ich mir vielleicht nicht vorgestellt oder dass es zweimal Zwillinge sind. Aber ich finde mein Leben sehr erfüllt und bin damit sehr glücklich.“

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