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Archiv für Februar, 2019

Väterbilder in der Kunst

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. Februar 2019

Kunst reflektiert immer wieder Elternrollen, Mütterlichkeit wie Väterlichkeit. Imaginationen von Väterlichkeit spielen in der christlichen Tradition eine entscheidende Rolle. Besonders hier findet sich eine ununterbrochene Folge von Vater-Bildern: Von Gott-Vater über Joseph bis zu den väterlichen Heiligen und den Kirchenvätern. Hinzu kommen die in die Ikonographie der Familie eingebundenen Väter sowie die zentrale Deutungslinie der geistlichen Väterlichkeit. Andererseits zeichnet sich das Vaterbild gerade in der zeitgenössischen Kunst durch spezifische und zeittypische Undeutlichkeiten und Ambivalenzen aus. Väter spielen in jedem Fall in unserer Bild-Geschichte eine wichtige Rolle. Sie nehmen Einfluss auf unsere eigenen Vorstellungen.

Im Kunstmuseum Kolumba besprechen wir Form und Inhalt der unterschiedlichen Väterbilder an ausgewählten Beispielen. Anschließend wird der Referent mit uns weitere künstlerische, pädagogische und gesellschaftliche Aspekte von Väterbildern diskutieren. Durch den interdisziplinären Ansatz der Fortbildung kann der Blick auf Vatersein und Väterlichkeit genauso vertieft werden wie die künstlerischen Aspekte des Themas.

Johannes Bilstein ist em. Professor für Pädagogik an der Kunstakademie Düsseldorf. Er hat sich in Forschungen, Kunstausstellungen und Fachtagungen intensiv mit interdisziplinären Projekten von Kunst und Pädagogik beschäftigt.

Referent Johannes Bilstein
Zeitraum: Do., 21.03.2019, 10:00 – 16:30 Uhr
Ort: Diözesanmuseum
Kolumba Kunstmuseum

Kolumbastraße 4

50667 Köln

Zielgruppe: Kulturreferent/-innen, Referent/-innen der Elternbildung und der theologischen Erwachsenenbildung, Bildungsverantwortliche, HPM
Gebühr: 150,00 € bzw. 30,00 € für neben- oder ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Köln
Informationen bei: Astrid Gilles-Bacciu | Tel.: 0221 1642-1684
Zusatzinformation:
Kursnummer: 2609037

Quelle

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Ihr Erfolg hat viele Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. Februar 2019

… unter diesem Motto findet am Freitag, den 29. März eine Fachveranstaltung der Väter gGmbH in Kooperation mit dem MKFFI in der Handwerkskammer in Bielefeld statt. Ziel der Veranstaltung ist, klein- und mittelständischen Unternehmen in NRW die Möglichkeiten einer väterorientierten Personalpolitik aufzuzeigen, um als Arbeitgeber attraktiver zu werden und sich im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte gegen die Großunternehmen in der Region hervorzuheben.

Handfeste Tipps von Best-Practice Unternehmen einer väterorientierten Personalpolitik und von Expert*innen aus den Bereichen Fachkräftebindung, Personalmarketing, Führung, sowie zur veränderten gesellschaftlichen Rolle des Vaters stehen im Zentrum der Veranstaltung. Darüber hinaus ist das Ziel, die Unternehmen untereinander zu vernetzen, um gemeinsam neue und innovative Lösungen zu finden.

Programm

13.00 Empfang und Registrierung

13.30 Begrüßung

Begrüßung durch Volker Baisch (Projektleiter & Geschäftsführer der Väter gGmbH) und Lena Strothmann (Präsidentin der Handwerkskammer Bielefeld)

13.40 Grußwort des Staatssekretärs des MKFFI NRW

Andreas Bothe (Staatssekretär des MKFFI NRW)

14.00 Keynote – Warum sich eine väterbewusste Personalpolitik für KMUs auszahlt und wie sie sich umsetzen lässt

Eine familienfreundliche Unternehmenskultur ermöglicht nicht nur den Mitarbeiter*innen Beruf und Familie zu vereinbaren, sondern stärkt auch die Identifikation mit dem Unternehmen und die Leistungsbereitschaft
Norbert Schalm (Geschäftsführer der H. Schalm GmbH)

14.30 Podiumsdiskussion – So binden Sie Ihre Mitarbeiter!

Vertreter des NRW-Projektes „Ihr Erfolg hat viele Väter“, Leuchtturmprojekte, KMUs und Wissenschaft im Austausch über eine strategische Vereinbarkeitspolitik, die zukunftsweisend die Mitarbeiterbindung in den Mittelpunkt stellt.
Dr. Christian Welzbacher (Leiter des Heinz-Piest-Instituts für Handwerkstechnik), Prof. Dr. Ulrike Detmers (Gesellschafterin der Mestemacher Group und Professorin an der Fachhochschule Bielefeld), Norma Bopp-Strecker (Geschäftsführerin der Hochbau Detert GmbH & Co. KG)

15.00 Kaffeepause

15.20 Expertengespräch – Aktive Väter im Unternehmen und in der Familie – nur ein Trend?

Volker Baisch im Gespräch mit Experten aus Beratung und Praxis – Jürgen Grah (Väterexperte), Detlef Gieske (systemischer Coach und Unternehmensberater), Johannes Rahe (Unternehmer i. R. und Stifter)

15.50 Interaktive Best-Practice-Foren

  • Mitarbeiterorientierte Führungskultur – Wie funktioniert das im Alltag?
  • Gut kommuniziert ist halb gewonnen – Mit der richtigen Kommunikationsstrategie zum Erfolg
  • Zukunftsweisende Recruiting- und Mitarbeiterbindungsstrategien
  • Wertschätzende Teamkultur als Erfolgsfaktor zur Mitarbeiterbindung
  • Neue Beratungstools und Maßnahmen für männliche Mitarbeiter

17.00 Abschlussdiskussion mit Zusammenfassung

Zusammenfassung der Workshopergebnisse

17.15 Ausblick auf den weiteren Projektverlauf

17.30 Netzwerken bei einem kleinen Imbiss

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Quelle

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Zwischen Zweifel und bedingungsloser Liebe

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 18. Februar 2019

Elternsein ist heutzutage nicht immer ganz einfach. Zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und den eigenen Ansprüchen versuchen Mütter und Väter ihren kleinen Lieblingen immer das Beste mit auf den Weg zu geben. Doch wie hoch sind die Erwartungen und der Druck, der auf Eltern heute ausgeübt wird, tatsächlich? Dieser Frage ist Pampers zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa in einer repräsentativen Umfrage nachgegangen. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Die große Mehrheit der Eltern der heutigen Generation fühlt sich in ihrer Elternrolle manchmal überfordert und zweifelt an sich selbst. Sie zeigen aber auch, dass trotz aller Unsicherheiten Mütter und Väter vor allem durch die bedingungslose Liebe ihres Kindes bestärkt werden.

Der Erwartungsdruck auf Eltern wächst

Viele Mütter und Väter fühlen sich in ihrer Rolle als Eltern manchmal überfordert. So empfinden zwei Drittel (69 Prozent), dass sie den Anforderungen, die die Gesellschaft an sie stellt, nicht immer gerecht werden. Vor allem Mütter hegen mit 75 Prozent große Zweifel an sich selbst. Und dieser Druck wächst. So schätzen 70 Prozent der Befragten die Erwartungen, die an heutige Eltern gestellt werden, höher ein, als dies bei früheren Generationen der Fall war. Fast die Hälfte (31 Prozent) sieht eine starke Erwartungshaltung durch die soziale Kontrolle und „Dauerbeobachtung“ der Gesellschaft, für weitere 27 Prozent sind es die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Frühförderung der Kleinen (23 Prozent), die Druck auf heutige Eltern ausüben. So gab ein Vater an: „Die Erwartungen an Eltern sind hoch, vor allem wenn sich jeder einmischen will und man durch die vielen gegensätzlichen Meinungen verunsichert wird.“

Rund ein Drittel der Eltern (28 Prozent) empfinden die Erwartungshaltung der Medien, aber auch von Freunden und Bekannten (23 Prozent) sowie den sozialen Medien, Blogs und Foren (17 Prozent) als stark prägend für die gesellschaftlichen Anforderungen gegenüber Muttern und Vätern. Hebammen und Kinderärzte hingegen üben mit nur einem Prozent einen vergleichsweise geringen Druck aus. So sieht es auch die Pampers Hebamme Christiane Hammerl: „Eltern werden heute gesellschaftliche Erwartungen auferlegt, die sie erfüllen sollen – und das von allen Seiten. Für Kinderärzte und Hebammen ist jedoch nicht das gesellschaftliche Bild einer perfekten Familie wichtig, sondern die persönliche Mutter-Kind- bzw. Vater-Kind-Beziehung. Da gibt es kein richtig oder falsch. Unsere Aufgabe ist es, Eltern und Kind bei ihrem Weg zu unterstützen, ohne Druck und Zwang.“

Doch neben dem ganzen Druck, ist es vor allem die bedingungslose Liebe der Kleinsten, die Mütter und Väter alle Anstrengungen vergessen lässt. So zählen für die meisten Eltern mit Abstand das Kuscheln (86 Prozent), das Lächeln des kleinen Lieblings (83 Prozent) oder wenn dieses freudestrahlend auf sie zukommt (83 Prozent) zu den schönsten Momenten im Alltag. Wenn das Kind etwas Neues lernt, ist dies für 78 Prozent aller Mütter und Väter einer der schönsten Augenblicke. „Am Elternsein liebe ich besonders, die Entwicklung und die Veränderungen des eigenen Kindes zu beobachten und die Liebe, Wärme und Geborgenheit, die man schenkt.“, erzählt eine befragte Mutter.

Quelle

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