der VÄTER Blog

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Daddy Blues – Depressionen von Vätern nach der Geburt eines Kindes

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. September 2021

Postnatale Depressionen bei Frauen sind glücklicherweise kein Tabu mehr, auch wenn sie vielfach immer noch als ‚Baby Blues‘ verharmlost werden. Im deutschsprachigen Raum ist aber wenig darüber bekannt, wie die Partner von postpartal depressiv erkrankten Müttern mit der mehrfachen Belastung umgehen, welche die Geburt eines Kindes und die gleichzeitige Erkrankung der Partnerin bedeutet. Abhilfe sollte eine von Marco Schraner und Claudia Meier Magistretti von der Hochschule Luzern durchgeführte Literaturstudie schaffen. Ziel der vom Verein Postnatale Depression Schweiz beauftragten Studie war es, mehr Wissen zu erarbeiten und in Erfahrung zu bringen, wie Väter diese Situation erleben, welche Bewältigungsstrategien sie entwickeln und welche Unterstützung ihnen helfen könnte, ihre Partnerinnen zu unterstützen und dabei selber gesund zu bleiben.

Die Aufmerksamkeit des medizinischen Personals ist bei der Geburt ebenso wie bei postnatalen Depressionen vor allem auf die Mütter gerichtet. Väter haben oft das Gefühl, nicht gehört zu werden und dass ihre Bedürfnisse übersehen werden. In Geburtskliniken werden Frauen selten, Männer üblicherweise nicht auf Depressionsrisiken hin untersucht. Das Problem wird also – wenn überhaupt – erst erkannt, wenn es auftritt. Dann allerdings, so hat sich gezeigt, fühlt sich das Pflegepersonal oft schlecht vorbereitet im Umgang mit den Bedürfnissen der Väter. Eine rechtzeitige Intervention könnte dagegen die psychische Gesundheit der Väter fördern.

Interventionen des medizinischen Personals, die z.B. Väter im Umgang mit ihren neugeborenen Babys schulen, sind dabei hilfreich: Väter fühlen sich dadurch in ihrer Erziehungskompetenz anerkannt, das Gefühl der wahrgenommenen Elternwirksamkeit und die Kontrollwahrnehmung der Väter wird gestärkt. Insgesamt wirken derartige Maßnahmen damit angstreduzierend.

Gestärkte Väter fühlen sich in der Folge vermehrt auch als Teil des ‚Elternbündnisses‘. Selbstverständlich müssen solche Interventionen auf die jeweiligen Bedürfnisse der Väter abgestimmt sein. Dazu gehört zum Beispiel das Überwinden der Unsicherheit, wie sie mit ihren Babys interagieren, wie sie deren Bedürfnisse erkennen und ihnen entsprechen können.

In der Zeit nach der Geburt eines Kindes sind Väter bzw. ihre Partner für die Mütter generell die wichtigste Unterstützung. Andererseits können Väter gerade nach der Geburt des ersten Kindes betreffend ihre neue Rolle als Kinderbetreuer und Partner stark verunsichert sein. Die Paare stehen also, wenn es um Unterstützung geht, in einer Art gegenseitiger Abhängigkeit zu einander. So kann aus der Depression eines Elternteils eine Abwärtsspirale für beide Partner entstehen. Eine zweite Wechselwirkung besteht zwischen einer nicht zufriedenstellenden Paarbeziehung und dem Auftreten einer väterlichen postnatalen Depression.

In Anbetracht der gravierenden Auswirkungen, die eine Depression auf das Familienleben, die Partnerschaft und das Kindeswohl haben kann, schlagen die Autor:innen vor, Maßnahmen der Früherkennung von depressiven Störungen nach der Geburt eines Kindes in Zukunft vermehrt auch für Väter zu ergreifen. Dies gilt insbesondere für Paare, in denen die Mütter von postnataler Depression betroffen sind.

Quelle

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Für uns Väter ist das ein bisschen komplizierter …

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 10. Mai 2021

Ein Gespräch mit Gunter Beetz über die Vorbereitung von Vätern auf die Geburt und was danach auf sie zukommt.

In nehme wahr, dass es in den letzten Jahren in immer mehr Städten in Deutschland Geburtsvorbereitungskurs für werdende Väter gibt. Bei deinem Angebot kommt das Wort Geburtsvorbereitung aber kaum vor. Steckt irgendeine Absicht dahinter?

Für mich markiert die Geburt eines eigenen Kindes eines der wichtigsten Lebensübergänge im Leben eines Mannes. Er übernimmt nicht nur für sich, sondern auch für sein Kind und seine Familie Verantwortung. Für mich greift der Begriff der Geburtsvorbereitung deshalb zu kurz. Ich möchte werdende Väter darauf vorbereiten was auf sie zukommt über das Wochenbett hinaus. Es soll eine Vorbereitung auf die Vater-Rolle sein. Und deshalb nenne ich es „In das Vater-Sein wachsen”.

Aber das Thema Geburt kommt auch vor, oder?

Ja, das ist Teil des Seminars. Gut vorbereitet zu sein auf eine Geburt, ist sehr wichtig. Aber bei mir geht es mehr darum, dass Väter ihren eigenen Umgang damit finden. Ich rate Vätern zum Beispiel, nicht nur am Kopfende zu stehen. Für mich war die Geburt meines eigenen Kindes einer der magischsten Momente in meinem Leben. Ich möchte, dass es jeder mit sich selbst ausmacht, wie viel er sehen will oder, noch wichtiger, dies mit der werdenden Mutter abspricht, was für sie okay ist. Darum geht es. Eine eigene Haltung entwickeln, bei der Geburt und darüber hinaus.

Dein Seminar heißt „In das Vater-Sein wachsen” und geht über ein ganzes Wochenende. Braucht es so viel Vorbereitung?

Frei nach dem Spruch: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ finde ich, dass man auch in die Vater-Rolle hereinwachsen muss. In meinem Seminar geht es darum, einen intensiven Blick darauf zu werfen, was man für die Rolle mitbringt. Es geht um Fragen wie: Was für ein Vater möchte ich sein? Was wurde mir vorgelebt? Welche Vater-Rolle kenne ich? Was davon möchte ich weiterführen, was aber auch hinter mir lassen? Die Beantwortung dieser Fragen hilft dabei, eine Haltung zu entwickeln. Und diese Haltung ist wichtig, um in der Partnerschaft ein Gegenüber zu sein. Und deswegen ist es so intensiv. Es hilft dabei, nicht direkt in alte Rollenmuster zu verfallen, sondern ein gleichwertiges Gegenüber zu sein.

Was unterscheidet deinen Kurs von anderen? Was ist das Besondere daran?

Wir verbringen vier Tage in der Natur und leben autark in einem Waldstück bei Münster. Durch unterschiedliche Natur-Übungen lernen wir uns selbst und unsere eigene Geschichte kennen. Alles zum Thema Vaterschaft. Der Fokus liegt dabei auf unterschiedlichen, menschlichen Qualitäten. Diese zu entwickeln oder zu erforschen, ist ein wichtiger Punkt. Wir entwickeln eine Art eigene innere Landkarte oder intrinsisches Orientierungs-Modell. Und dieses Modell hilft dabei, die unterschiedlichen Vater-Rollen oder unterschiedlichen Qualitäten in sich wahrzunehmen. Bin ich eher ein intuitiver Vater oder eher ein strukturierter? Zweifle ich viel oder habe ich ein gesundes Urvertrauen für diesen Schritt? Wir vergessen häufig, dass wir diese Vater-Rollen oder Qualitäten alle in uns haben und dass wir auch die Wahl haben, was für ein Vater wir sein möchten. Was auch sehr spannend und besonders ist, ist, dass jeder Teilnehmer im Laufe des Prozesses eine Nacht allein im Wald unter einem Plane verbringt mit Iso-Matte und Schlafsack. Alles andere lässt man weg. Wer bin ich dann, wenn ich alles weglasse? Diese Erfahrung, ein Teil der Natur zu sein, das macht etwas mit den Teilnehmern.

Der Wald spielt also eine wichtige Rolle, oder? Man könnte das ja auch im Kloster machen, da gibt es auch karg eingerichtete Räume.

Ja, man könnte das auch im Kloster machen. Was für mich auch wichtig ist, ist, dass wir uns als Teil der Natur verstehen und auch von der Natur lernen. Es berichten viele Teilnehmer, dass das etwas mit ihnen gemacht hat, um auch den Geburtsvorgang oder diesen auch als natürlichen Prozess zu verstehen. Dafür ist die Natur wichtig. Ja.

In deiner Ausschreibung taucht auch der Begriff „transformative Bildung” auf. Was muss ich mir darunter vorstellen?

Transformative Bildung bedeutet, dass wir uns erst einmal selbst besser kennenlernen. Es geht um die Auseinandersetzung mit den erlernten Denk-, Fühl- und Handlungsmustern. Wir schauen darauf, was wir für gewohnte Bewertungen haben oder was uns gesellschaftliche Leitbilder an Normen und Werten vorgeben. Das hilft dann dabei, ein anderes Ich-Verständnis zu bekommen, eine Haltung zu entwickeln. Mit dieser Haltung kann ich dann ein anderes Weltbild vertreten oder mit der Welt anders in Kontakt treten. In dem Falle mit meiner Partnerin.

Zunächst möchte ich, denke ich, mit meinem Kind in Kontakt treten unmittelbar nach der Geburt. Das mit der Welt hört sich ein bisschen spirituell an.

Spirituell ist immer ein schwieriger Begriff. Natur zu erleben hat etwas Spirituelles, finde ich. Je klarer ich mir meiner Rolle bin oder dessen, was ich für eine Vater-Rolle einnehmen will, desto besser kann ich auch mit meinem Kind in Verbindung treten. Und das ist genau das. Klar, nach der Geburt nimmt man sein Kind einmal auf die Brust. Man versucht da zu sein, man versucht für die Frau da zu sein. Mir geht es mehr darum, was man langfristig möchte. Was möchte ich dem Kind bieten? Ich habe immer eine Leitfrage: Was möchte ich, was mein Kind in 25 Jahren über mich erzählt über meine Vater-Rolle oder wie ich als Vater war? Das finde ich ein schönes Leitbild, um danach zu gehen und sich danach zu orientieren.

Nochmal zusammengefasst: Warum ist deiner Meinung nach eine intensive Vorbereitung auf die anstehende Vaterschaft so wichtig?

Was ich, als Vater von zwei Töchtern, gemerkt habe, war, dass wir in diesem ersten Jahr gar keine Zeit hatten, uns so intensiv damit auseinanderzusetzen. Das Kind ist dann da. Da gibt es andere Bedürfnisse. Und deswegen macht eine intensive Vorbereitung sehr viel Sinn. Im Gegensatz zu den werdenden Müttern. Die werdenden Mütter haben einen gewissen Vorteil in Anführungsstrichen, da sie sich neun Monate auf diese Geburt vorbereiten können. Körperlich, seelisch und geistig bereiten sie sich auf den Übergang in das Mutter-Sein vor. Für uns Väter ist das ein bisschen komplizierter. Für uns ist die Schwangerschaft häufig etwas Surreales. Wir werden erst bei der Geburt richtig Vater. Viele Hebammen haben mir erzählt, dass sie bei der Geburt immer auch in das Gesicht des Vaters gucken, weil sie dann merken: „Okay, jetzt ist er Papa geworden.“ Dann kommt aber das Problem im ersten Jahr, was ich eben beschrieben habe, dass es wenig Zeit gibt, sich mit den Veränderungen auseinanderzusetzen. Auch die Mütter sind häufig, ich sage einmal, mit dem Kopf woanders. Einmal völlig wertfrei. Mit dieser intensiven Auseinandersetzung haben wir die Möglichkeit eine eigene Haltung, eine eigene Rolle zu vertreten und dann Kompromisse einzugehen. Wenn man das nicht tut, reagiert man oft und agiert nicht.

Du hast jetzt gerade auch von den Müttern gesprochen, die sich aufgrund der körperlichen, biologischen Vorgänge ganz anders darauf vorbereiten können. Haben die Mütter auch etwas von dieser Vorbereitung, die du speziell für die Väter anbietest?

Ich rege die werdenden Väter dazu an, mit ihren Partnerinnen zu sprechen. Was hat die Partnerin für ein Vaterbild? Was gibt es für Erwartungen an die Vaterschaft? Die Auseinandersetzung hilft beiden, um sich mit den neuen Rollen gut zu identifizieren. Da werden auch die Weichen gestellt für die spätere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Was stellen sich die beiden eigentlich vor? Wie soll das Ganze laufen? Diese Auseinandersetzung schon vor der Geburt zu führen oder zu haben, hilft für die spätere Partnerschaft.

Ja, das finde ich ein ganz wichtiges Stichwort. Partnerschaftlichkeit. Viele Umfragen deuten seit mehr als 20 Jahren darauf hin, dass sich junge Frauen und Männer die Vorstellung haben die Erwerbsarbeit und die Familienarbeit partnerschaftlich aufzuteilen. Das ist ein Vorhaben, das sie haben. Da gibt es diese Karikatur, auf der das moderne Paar in den Kreißsaal hereingeht und als seine Großeltern mit den traditionellen Vorstellungen und Lebensweisen wieder herauskommt. Bist du der Überzeugung, dass das Angebot, das du da machst, ein Stück weit dazu beiträgt, dass die Konzepte, die in den Köpfen sind, Wirklichkeit werden können?

Ich bin der festen Überzeugung, dass das dabei helfen kann. Natürlich ist es Arbeit, nicht in alte Rollenmuster zu verfallen. Wir leben das, was wir von unseren Eltern beigebracht bekommen haben, oft nach und da braucht es genau diese bewusste Auseinandersetzung, um dagegen zu steuern oder um von vornherein transparent damit umzugehen, was man für Wünsche an die Vaterschaft, an die Rolle hat. Was mag man, was mag man nicht? Dieser ganze Mental Load. Um was kümmere ich mich, um was kümmere ich mich nicht? Was möchte ich machen? Das hilft schon. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Auseinandersetzung Paaren hilft.

Du hast zu Beginn gesagt, dass dein Kurs nicht Geburtsvorbereitungs-Kurs heißt, weil die Inhalte, die Themen und die Bedeutung weit über den eigentlichen Geburtsvorgang hinausgehen. Wäre es nicht konsequent in Bezug zu dem Thema Partnerschaftlichkeit und Verwirklichung der Vorstellungen ein Follow-Up zu machen? Also dass die Väter nach sechs Wochen oder nach sechs Monaten noch einmal eingeladen werden und man schaut: „In der Zeit als wir uns im Wald getroffen haben, hattet ihr die und die Vorstellung.“ Das kann man ja auch schriftlich festhalten. Und dass man dann schaut: „Was ist daraus Wirklichkeit geworden und was braucht es, um da nachzusteuern?“

Wenn sich da etwas ergibt, bin ich offen dafür. Ich weiß nur aus eigener Erfahrung, in den ersten Monaten hätte ich da meiner Frau gesagt: „Ich bin dann nochmal für ein Wochenende weg“, ich weiß nicht, ob das nicht doch … Man hat wenig Zeit. Das ist das Problem. Vielleicht ist so etwas online heutzutage einfacher möglich. Da bin ich offen für, ja. Das ist eine gute Idee.

Vielen Dank für das Gespräch

Informationen über die Arbeit von Gunter Beetz finden Sie hier.

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Vater werden – 280 Tage, die das Leben verändern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 6. Juli 2020

Ein bisschen schwanger geht doch …

Vater werden ist nicht schwer …, dichtete einst Ernst Busch, aber heutzutage kommen die Kinder nicht einfach so. Werdende Väter, für die das Vaterwerden in erster Linie eine Kopfgeburt ist, machen sich jede Menge Gedanken und haben Fragen, auf die sie zunächst keine Antworten haben:

  • Ist JETZT der richtige Zeitpunkt für mich, Vater zu werden?
  • Wie sehr schränkt ein Kind mein Leben, meine Freiheit ein?
  • Wird mein Kind gesund sein und sich normal entwickeln?
  • Werden meine Partnerin und das Kind die Schwangerschaft und die Geburt gut überstehen?
  • Wie wird sich meine Partnerin als Mutter verhalten?

Vater werden – Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Sicherlich tauschst du dich mit deiner Partnerin über deine Gedanken zur Vaterschaft aus, aber da gibt es doch Dinge, über die man besser mit anderen Männern redet. Du kannst den Austausch mit Männern, die bereits Vater sind suchen oder wenn es passt, mit deinem Vater darüber sprechen, wie er deine Geburt damals empfunden hat.

Die Wartezeit nutzen – gute Geburtsvorbereitung für werdende Väter 

Und dann gibt es ja noch die Geburtsvorbereitungskurse, die in der Regel von Hebammen oder in Familienbildungsstätten angeboten werden. Sie bieten Informationen über Schwangerschaft und Geburt, die Gelegenheit Gebärpositionen und Möglichkeiten der Schmerzverarbeitung kennenzulernen und gemeinsam zu üben, bieten wertvolle Tipps zum Wochenbett, fürs Stillen und die erste Zeit mit dem Kind Zudem sind sie ein gutes Forum, um Kontakt mit anderen werdenden Eltern zu knüpfen und bieten im Idealfall Raum für „Väterthemen“.

Und diese „Väterthemen“ oder Fragen rund ums Vaterwerden kommen dann am besten zum Zuge, wenn werdende Väter unter sich sind und diese Phase auch von einem erfahrenen Mann und Vater betreut wird:

  • Welche Wünsche und Befürchtungen habe ich für die Geburt?
  • Will ich bei der Geburt dabei sein? Was will ich sehen, was nicht?
  • Was ist mir wichtig für die erste Zeit zuhause?
  • Wie wird das Kind unsere Paarbeziehung verändern?
  • Wie hat sich die Sexualität mit meiner Partnerin seit Beginn der Schwangerschaft verändert? Wie gehe ich damit um? Wie kann sie sich nach der Geburt entwickeln?
  • Was möchte ich als Vater meinem Kind mitgeben?
  • Werde ich die finanziellen Herausforderungen (alleine) stemmen können? Wie viel Elternzeit können/ wollen wir uns leisten?

Welche Erwartungen habt ihr als Paar ans Elternwerden?

Über den Geburtsvorbereitungskurs hinaus ist es wichtig, dass du dich gemeinsam mit deiner Partnerin auf das Vater- und Muttersein vorbereitest und ihr euch gemeinsam über Erwartungen, Vorstellungen und Lebenskonzepte austauscht. Setzt euch in einer ruhigen Stunde zusammen und schaut euch eure Kinderfotos an. Wie hast du deinen Vater damals erlebt? Woran erinnerst du dich gerne, woran weniger gern? Stelle dir vor, du bist der Vater auf dem Bild, wie möchtest du als Vater sein? Was wird sich dein Kind von dir wünschen? Tausche dich mit deiner Partnerin darüber aus, welche Gedanken und Vorstellungen euch bei dem Blick in die Fotoalben in den Kopf gekommen sind.

Von Anfang an dabei – Väter bei der Geburt im Kreißsaal

Der beste Start ins Familienleben ist ein gemeinsamer. Während vor 40 Jahren ein Mann bei der Geburt des Kindes nichts zu suchen hatte, sind heute sind mehr als 90% der werdenden Väter dabei und stehen bzw. sitzen ihrer Partnerin zur Seite. Dies hat für alle Beteiligten positive Wirkungen. Die Art, wie Väter vor, während und nach der Geburt einbezogen werden, ist der wichtigste Impuls für den Mann auf dem Weg zum Vaterwerden. Er verringert beim Vater das Risiko einer nachgeburtlichen Depression. Der Mutter hilft es psychologisch, denn sie hat weniger das Gefühl, alleine und dem Geschehen „ausgeliefert“ zu sein. Die Einbeziehung der Väter beeinflusst den Geburtsverlauf und trägt dazu bei, mögliche Komplikationen zu verringern.

Vater werden wie ist das eigentlich?

Lerne deine eigenen Grenzen kennen – Welche Sorgen hast du vor der Geburt?

  • Was an der Geburt macht dir Angst?
  • Was möchtest du sehen, was nicht?
  • Auch wenn du Angst hast, gehe mit zur Geburt und nehmen dir gegebenenfalls Auszeiten
  • Spreche mit deiner Partnerin über deine Befürchtungen

Ergebnisse der Väterforschung zeigen, dass Väter, die bei der Geburt dabei sind, mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Sie wickeln ihre Kinder häufiger, tragen sie mehr am Körper und sind  mehr mit ihnen an der frischen Luft unterwegs. Sie sind sicherer im Umgang mit dem Kind sind und haben mehr Spaß an der gemeinsamen Zeit. Davon profitiert auch die Partnerschaft!  Denn aus der Sicht der Mutter ist das väterliche Engagement ein entscheidender Faktor für die Partnerschaftsqualität. Und die wiederum – in einer Exceltabelle  stünde jetzt „Zirkelbezug“, ist für Männer der entscheidende Treiber für ihr Engagement in Familie.

Vater werden, Vater bleiben – Vaterschaftsanerkennung und was tun bei einer Trennung

An dieser Stelle ist es wichtig zu wissen, dass in Deutschland der Mann, der mit einer werdenden Mutter verheiratet ist, automatisch der Vater ist, auch wenn er es im biologischen Sinne gar nicht ist. Bei unverheirateten Paaren muss der leibliche Vater seine Vaterschaft anerkennen. Dies kann er vor oder nach der Geburt auf dem Standesamt, Jugendamt, Amtsgericht oder beim Notar beurkunden lassen. Anschließend kann er mit Zustimmung der Mutter beim zuständigen Jugendamt das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Wenn die Mutter dem nicht zustimmt, hat der Vater eine Klagemöglichkeit. 

Mit einer Klage ist auch die Beendigung einer Ehe verbunden. Mehr als 30 Prozent der Ehen, in großen Städten fast die Hälfte, werden geschieden. Im siebten Monat nach der Geburt des ersten Kindes gibt es einen sogenannten “Scheidungspeak”. Wenn du im Falle einer Trennung als Vater präsent bleiben möchtest, lebe und liebe scheidungskompatibel. Pflege von Anfang so viel Kontakt zu deinen Kindern, wie dir lieb ist. Der Scheidungsrichter schenkt dir keine Minute mit den Kindern, die du nicht vorher schon mit ihnen gelebt hast. Baue also vom ersten Tag an eine eigene Beziehung zu den Kindern auf und teile die ökonomische Verantwortung für die Familie partnerschaftlich mit deiner Frau.

Was es bedeutet Vater zu werden!

Wir werden eine Familie: 1 + 1 = 3 Eltern werden, Partner bleiben

Für das beginnende Leben zu Dritt stellen sich drei entscheidende Fragen, die am besten zu einem frühen Zeitpunkt, wenn ihr beide (noch) erwerbstätig arbeitet, gemeinsam beantwortet werden:

  • Wer macht was? Wer stellt die Finanzen sicher und wer die Arbeit in der Familie (Care-Arbeit)?
  • Wie teilen wir uns die Elternzeit auf, wer betreut wann die Kinder?
  • In welchem Umfang wird die erwerbstätige Arbeit von wem ausgeführt? Vollzeit, vollzeitnahe Arbeitszeiten oder geringfügige Tätigkeit?

Die Entscheidungen, die hier getroffen werden, beeinflussen die Lebens- und Partnerschaftsqualität der nächsten Jahre und stellen für dich als Vater die Weichen, in welchem Umfang du Zeit und unbezahlte Arbeit mit den Kindern verbringen kannst oder ob du die traditionelle Rolle als Familienernährer wahrnimmst.

Auch wenn es wahrscheinlich anders kommt, als ursprünglich geplant: es ist in jedem Fall leichter einen neuen Plan zu machen, wenn Erwartungen und Wünsche schon ausgesprochen sind. Zumal die erste Zeit nach der Geburt erschwerte Bedingungen mit sich bringt, die sich zum Beispiel in durchgemachten Nächten und zu wenig Zeit für die Partnerschaft ausdrücken.

Apropos Zeit, lasst euch von Freunden und Verwandten zur Geburt Zeit schenken, Zeit zu zweit in Form von Gutscheinen fürs Babysitting. Damit du und deine Partnerin diese und andere Zeiten ruhigen Gewissens genießen könnt, habe ich 5 Tipps für dich:

  1. gewöhnt euer Kind frühzeitig an weitere Bezugspersonen, die euch ab und zu vertreten
  2. nehmt Kontakt zu Eltern mit etwa gleichalten Kindern in der Nähe auf und passt abwechselnd auf eure Kinder auf 
  3. richtet euch einen festen Paarabend in der Woche ein, der von Hausarbeit frei bleibt
  4. nutzt hin und wieder einen Lieferservice und investiert die Zeit in eure Beziehung
  5. richtet euch einen Raum ein, der zur babysachenfreien Zone erklärt wird

Und wenn der Start ins Vatersein geklappt hat, bist du auch gut auf die weiteren Situationen vorbereitet, die dein Leben als Vater und Mann verändern.

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Der Klassiker der Papa-Handbücher in neuer Auflage

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. Juli 2020

Das Papahandbuch von Robert Richter und Eberhard Schäfer begleitet werdende und gewordene Väter seit 15 Jahren in den neuen Lebensabschnitt in einer Familie zu Dritt und der Erfahrungsschatz der beiden Autoren ist heute genauso wertvoll wie in der ersten Auflage

Sie ermutigen Väter von Anfang an dabei zu sein und sich gemeinsam mit ihrer Partnerin vorzubereiten. Dazu geben die Beiden den werdenden Vätern in zahlreichen Checklisten wertvolle Hinweise und bereiten sie auch darauf vor, dass es anders kommen kann als geplant.
Worauf es für Väter im Kreißsaal ankommt und warum sie wichtig sind, beschreibt der wohl erfahrenste Gynäkologe in Deutschland, Prof. Abou Dakn im Gespräch mit den Autoren: ‘Insbesondere die, ein ‘Ruhepol’ für die Frau zu werden. Männer, die ihre Frau in ihrer Autonomie bestärken – das heißt, sie einfach nr positiv unterstützen -, helfen, das Geburtserlebnis zu verbessern und weniger Interventionen notwendig zu machen.’

Die 18 Euro für das Handbuch sind in jedem Fall eine lohnende Investition für den Start ins Familienleben, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann

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Die Geburt eines Vaters

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. Juni 2020

Es wird viel über Väter gesprochen – was aber, wenn sie selber zu Wort kommen? Der erste Schweizer Dokumentar-Film über Väter rund um die Geburt ist jetzt online. Nach den vier öffentlichen Filmpremieren mit anschließenden Live-Chats gibt es die fünf Episoden jetzt auf YouTube zu sehen.

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Das sind Frühe Hilfen …

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 3. Juni 2020

Der dreiminütige Kurzfilm erklärt anschaulich, was Frühe Hilfen sind und wie Schwangere und Familien mit Unterstützungsbedarf die Angebote erhalten können.

Er richtet sich neben Eltern auch an Fachkräfte, die Mütter und Väter begleiten und beraten.

Der Film und eine Suche nach Frühen Hilfen stehen ebenfalls auf der Seite elternsein.info zur Verfügung.

Weitere Informationen: Grundlagen der Frühen Hilfen

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Der Ausschluss von Vätern bei der Geburt schadet Müttern, Vätern und den Kindern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. April 2020

Der Ausschluss eines Vaters vom Geburtsvorgang schadet seiner Bindung zu Mutter und Baby, argumentiert Dr. Andrew Mayers, ein Experte für perinatale psychische Gesundheit an der Universität Bournemouth (BU). Dies hat negative Auswirkungen auf die sich entwickelnde psychische Gesundheit des Säuglings und gefährdet auch die psychische Gesundheit beider Elternteile.

In den letzten Wochen während der Coronavirus-Krise Covid-19 gab es eine Reihe von Berichten über Krankenhäuser, die Vätern oder Partnern schwangerer Frauen verbieten bei der Geburt dabei zu sein. Es besteht kein Zweifel daran, dass diese Entscheidungen von Krankenhäusern, die sich darauf konzentrieren, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, ernst genommen und mit den besten Absichten getroffen werden. In der Tat wurde in Aussagen einiger Krankenhäuser darauf hingewiesen, wie schwierig dies für die Mutter ist. Doch die jüngste Forschung von Dr. Mayers zeigt, dass der Ausschluss des Vaters vom Geburtsvorgang sowohl der psychischen Gesundheit des Vaters als auch der Mutter und des Kindes schaden kann.

Diese neue Studie wurde kürzlich in BMC Schwangerschaft und Geburt veröffentlicht. Sie wurde von Dr. Mayers zusammen mit der BU-Kollegin Dr. Emily Arden-Close und Emily Daniels, einer ehemaligen Studentin der BU, auf deren Projektarbeit diese Studie basierte, verfasst.

Dr. Mayers: „Die Forschung hat gezeigt, dass Männer nach der Geburt eines Kindes genauso unter Depressionen leiden können wie Frauen unter postnatalen Depressionen. Es gibt Risikofaktoren für Depressionen, die mit einem Neugeborenen einhergehen können – wie eine Verringerung des Einkommens und eine veränderte Beziehung, die Väter dem Risiko einer Depression aussetzen. Unsere Erkenntnisse zeigen, dass das Erleben einer traumatischen Geburt ebenfalls ein bedeutender Risikofaktor ist und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Männer eine schlechte psychische Gesundheit erleben”.

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Die Geburt eines Vaters

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 27. April 2020

Der erste Schweizer Dokumentar-Film über Väter rund um die Geburt kommt in die Deutschschweiz. Es ist ein Projekt der Waadländer Hochschule für Gesundheit (Haute Ecole de Santé Vaud, HESAV) in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Schweizer Männer- und Väterorganisationen männer.ch, unterstützt durch Gesundheitsförderung Schweiz.

Es wird viel über «neue» Väter gesprochen – was aber, wenn sie selbst zu Wort kommen? Ein Forschungsteam sowie ein Filmemacher haben 18 Väter sowie 14 Fachpersonen interviewt. «Die Geburt eines Vaters» zeigt erstmals ungeschminkt, was werdende und frischgebackene Väter rund um die Geburt wirklich bewegt.

Aus den Interviews sind 5 Episoden von je 12 Minuten entstanden, die Einblick geben in die Gefühlswelten und Erlebnisse von Vätern rund um die Geburt – emotional berührend und wissenschaftlich fundiert:

  • Neun Monate, um Vater zu werden
  • Der Vater während der Geburt
  • Die Anfangszeit als Vater 
  • Vielfältiges Vatersein
  • Was Fachpersonen über (zukünftige) Väter zu sagen haben

Vaterwerden ist kein Selbstläufer

Der Film macht deutlich: Wie Männer das Vaterwerden erleben, ist vielfältig und facettenreich. Offensichtlich wird jedoch auch: Väter werden mit ihren Fragen und Bedürfnissen immer noch häufig «übersehen». Empfehlungen im Film zeigen auf, was es braucht, dass sich dies ändern. Und an den Online-Filmpremieren mit Live-Chat erfährst du mehr darüber, wie es gelingen kann, dass Väter von Beginn weg ihren Platz finden.  

Involvierte Väter und Co-Parenting von Anfang an ermöglichen

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Beteiligung von Männern/Vätern während der Schwangerschaft, bei der Geburt und nach der Geburt als vorrangiges Ziel erklärt. Denn wissenschaftliche Studien belegen mehr als deutlich: Männer, die vor, während und nach der Geburt eingebunden sind, tragen dadurch kurz-, mittel- und langfristig zur Verbesserung der Gesundheit der gesamten Familie bei.

Bei Elternpaaren, die partnerschaftlich unterwegs sind, sind nicht nur die Väter im Schnitt deutlich zufriedener, sondern auch die Partnerinnen und Mütter. Es lohnt sich also, sich den damit verbundenen Herausforderungen zu stellen und für einen guten gemeinsamen Start in die Familie zu sorgen. 

«Die Geburt eines Vaters» – nicht nur Dok-Film, sondern auch Forschungsprojekt

Der Dokumentar-Film zeigt nicht nur Stimmen von Väter und Fachpersonen, sondern bilanziert auch, wie Väter besser einbezogen werden können. Best-Practice-Erfahrungen sowie Studienergebnissen werden in 15 Empfehlungen zusammengefasst.  

Nächste Vorführungen

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Hebammenverband kritisiert Kreißsaalverbote für Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. April 2020

Der Deutsche Hebammenverband hat örtliche Kreißsaalverbote für werdende Väter zur Bekämpfung der Corona-Epidemie vehement kritisiert. „Eine Geburt ist für die ganze Familie ein existenzielles Ereignis“, betonte Präsidentin Ulrike Geppert-Orthofer. „Die Familie ist eine Einheit, deren Trennung während und nach der Geburt weitreichende Folgen für die Familienbindung und Familiengesundheit hat.“

Auch die Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, Christiane Groß, urteilt: „Ist die Begleitperson nicht augenscheinlich mit Corona infiziert, überwiegt der Nutzen der Begleitung das minimale Risiko einer Infektion von ärztlichem und Pflegepersonal.“ Voraussetzung sei natürlich, dass die Klinik ausreichend mit Schutzausrüstung versorgt sei.

Die beiden Verbände verweisen auch darauf, dass Frauen unter der Geburt in vielen Kliniken nicht durchgängig von einer Hebamme betreut würden. „Da macht sich die prekäre Personalsituation ganz deutlich bemerkbar“, betonte Andrea Ramsell, Präsidiumsmitglied im Deutschen Hebammenverband. „Wir haben keine standardmäßige 1:1-Betreuung. Wir haben oft die Situation, dass eine Hebamme drei, vier Frauen gleichzeitig betreut. Die Frauen sind dann ohne Begleitung allein im Kreißsaal, das ist eine Zumutung.“

Im Zuge der Besuchsverbote zur Bekämpfung der Corona-Epidemie hatten bundesweit Kliniken auch werdenden Vätern den Zutritt verweigert. Viele davon hoben entsprechende Verbote inzwischen wieder auf. Andere lassen die Väter beziehungsweise andere Bezugspersonen zwar zur Geburt zu, verbieten aber anschließend Besuche auf der Wöchnerinnenstation. Wie viele Kliniken dies jeweils so handhaben, ist laut Deutscher Krankenhausgesellschaft nicht erfasst und ändert sich laut Hebammenverband nahezu täglich. (dpa)

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Aus der Väterforschung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 16. April 2020

Wer sich einen knapp halbstündigen Radiobeitrag auf Englisch anhören möchte, erfährt, was bei werdenden und frischgebackenen Vätern alles so passiert – kognitiv und hormonell. Denn auch Väter,  wenn sie physischen Kontakt zum Baby haben, schütten Bindungshormone wie Oxytocin aus, das zeigen Untersuchungen immer klarer.

Die Ankündigung von BBC 4: „Whilst most men become fathers, and men make up roughly half the parental population, the vast majority of scientific research has focused on the mother.

But studies have started to reveal the impact of fatherhood on both dads themselves and on their children. We’re seeing how fathers play a crucial role in children’s behaviour, happiness, and even cognitive skills.

Oscar Duke, a doctor, new dad and author of How To Be A Dad, discovers how pregnancy, birth and childcare affect the father, bringing about profound physiological and hormonal changes. Only 5% of mammal fathers invest in their offspring, and human males have evolved to undergo key changes when their children are born.

Involved fathers can expect their levels of the ‘love hormone’ oxytocin to rise, nature’s way of helping parents bond with their children. At birth, a dad’s testosterone levels dramatically fall, increasing affection and responsiveness, and discouraging polygamy.

With more fathers taking on a hands-on role in bringing up their children, how can these new discoveries about the science of dad help support them, and inform social and healthcare policies?

Presented by Dr Oscar Duke and produced by Melanie Brown and Cathy Edwards”

Fazit: Die biologischen Voraussetzungen für engagierte Vaterschaft können es durchaus aufnehmen mit denjenigen der Mütter. Vielleicht setzt sich diese Erkenntnis ja eines Tages durch und wir sehen noch mehr Väter auf öffentlichen Spielplätzen.

Quelle

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