der VÄTER Blog

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Archiv für Oktober, 2017

Scheidungsväter fühlen sich vernachlässigt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 16. Oktober 2017

80% aller Trennungskinder in Deutschland leben bei der Mutter. Moderne Rollenverteilung? Fehlanzeige. Torsten Sommer kämpft dafür, dass sich das ändert. In dem Beitrag, der bis zum 18. Oktober 2018 in der Mediathek zu sehen ist, kommt auch Frau Prof. Dr. Sünderhauf zu Wort.

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Unternehmenskultur entscheidend für gute Vereinbarkeit von Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. Oktober 2017

Fast zehn Jahre nachdem ich den Antrag für das Projekt ‚Mit Vätern rechnen‘ geschrieben und gemeinsam mit den Verantwortlichen bei den Stadtwerken in Bielefeld die Wirkungen der Kultur im Unternehmen auf die Möglichkeiten von Vätern, Vereinbarkeit zu leben, aufgezeigt habe, ist dieser Zusammenhang jetzt auch repräsentativ bestätigt worden:

Die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellte Studie „Unternehmenskultur – Der entscheidende Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ zeigt: In vielen Betrieben bestehen zum Teil deutliche Unterschiede darin, inwieweit Arbeitgeber und Beschäftigte die Unternehmenskultur als familienfreundlich wahrnehmen. 44 Prozent der Arbeitgeber geben an, ihre Unternehmenskultur sei sehr familienfreundlich. Dies sehen aber nur 24 Prozent der Beschäftigten so. Bei flexiblen Arbeits- und Arbeitszeitmodellen liegt die Wahrnehmung des Angebots aus Beschäftigtensicht im Schnitt rund 23 Prozent niedriger als die Unternehmensangabe zum Angebot. Dabei weist die Studie einen direkten Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Vereinbarkeit aus: Über 99 Prozent aller Beschäftigten in Unternehmen mit einer sehr familienfreundlichen Unternehmenskultur können Familie und Beruf gut oder sehr gut miteinander vereinbaren.

Mit der Studie wurde auf Basis einer repräsentativen Befragung von Arbeitgebern und Beschäftigten erstmals der Zusammenhang zwischen dem Grad der Familienfreundlichkeit der Unternehmenskultur und einer tatsächlich gelebten Vereinbarkeit von Familie und Beruf detailliert nachgewiesen. Dabei wurde deutlich: Die Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft hat in den vergangenen zehn Jahren zugenommen. Allerdings hakt es häufig noch im Alltag – zum Beispiel, wenn die Inanspruchnahme von familienfreundlichen Angeboten nicht breit akzeptiert ist oder für Beschäftigte mit negativen Konsequenzen verbunden sein kann.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley betont: „Wir brauchen in den Unternehmen in Deutschland einen Kulturwandel: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss selbstverständlich werden! Dazu gehören auch Angebote für Väter, vollzeitnahe Teilzeitangebote und Führungskräfte, die auf die Bedürfnisse der Beschäftigten eingehen – nicht auf dem Papier, sondern im Unternehmensalltag. Das lohnt sich: Wenn Unternehmen ihren Beschäftigten familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten, können sie und der gesamte Wirtschaftsstandort Deutschland davon profitieren: Väter sind bei der Arbeit und in ihrem Familienleben zufriedener, Mütter können früher wieder in den Beruf einsteigen und mit mehr Stunden arbeiten und es werden mehr Kinder geboren. Eine familienfreundliche Unternehmenskultur ist kein Hindernis für wirtschaftlichen Erfolg, sondern eine Voraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensführung.“

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Partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit– davon haben alle was

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. Oktober 2017

Anna-Lena und Rüdiger Dreier haben seit der Geburt ihrer beiden Töchter, die gemeinsame Vision von einem partnerschaftlichen Familienmodell verwirklicht. Im Interview mit vaeter.nrw erzählen die Lehrerin und der Diplom-Sozialpädagoge aus Münster davon, wie sie ihre Vereinbarungen aushandeln, wie sie Konflikte bewältigen und warum es bei den Absprachen immer mal wieder anders kommt.

“vaeter.nrw: Wie sieht ihr derzeitiges Vereinbarkeitsmodell aus?

Rüdiger Dreier: Das Modell, das wir bei unserer ersten Tochter Luise ausprobiert haben, hat sich bewährt. Deshalb haben wir es bei Alma fast genauso wiederholt. Meine Frau ist am Anfang acht Monate zu Hause geblieben, weil sie die Mädchen gestillt hat. Dann ist sie auf ihre Vollzeitstelle in der Schule zurückgekehrt und ich habe für die nächsten sechs Monate übernommen. Luise ist mit einem Jahr in eine U3-Gruppe in die Kinderbetreuung gekommen, so dass auch Alma zuerst mit meiner Frau und dann mit mir eine exklusive Zeit hatte. Weil ich anfangs unbedingt einen Fuß in meinem Berufsalltag behalten wollte, habe ich in Luises Elternzeit noch fünf Stunden in der Woche gearbeitet. Bei Alma brauchte ich diese Absicherung nicht mehr und habe mich ganz aufs Vatersein konzentriert. …

vaeter.nrw: Worin lag für Sie beide der größte Gewinn der partnerschaftlich aufgeteilten Elternzeit?

Rüdiger Dreier: Wir haben mit der Elternzeit, in der wir unser Lebensmodell partnerschaftlich umgesetzt haben, eine solide Basis für unser Familienleben geschaffen. Davon werden wir profitieren, wenn wir jetzt beide wieder berufstätig sind. Außerdem war ich begeistert davon, dass ich in der Elternzeit bei allen wichtigen Entwicklungsschritten von Luise und Alma live dabei war. Dadurch haben beide eine sehr intensive Beziehung zu mir aufgebaut. Für Luise bin ich bis heute die erste Ansprechperson. Ich weiß was es bedeutet, wenn einem das Kind am Rockzipfel hängt.

Anna-Lena Dreier: Wir müssen uns nicht erklären, wie es mit den Kindern läuft. Wenn einer nach Hause kommt und der andere weg muss, kann man nahtlos ansetzen. Der größte Gewinn für mich ist, dass die Kinder uns beide akzeptieren und auch ohne Probleme damit klarkommen, dass wir beide Dinge unterschiedlich machen. Das heißt natürlich auch, dass jeder dem anderen sein Fahrwasser lassen muss. Diese Toleranz ist wichtig. So haben wir uns auch durch die Kinder nicht auseinanderdividiert. Im Gegenteil: Da ist zusätzliche Nähe entstanden. Ich finde, dass wir als Eltern ein hervorragendes Team sind. Wir diskutieren und handeln viel aus, aber vieles geht auch ohne Worte Hand in Hand.

vaeter.nrw: Wie haben Sie die Aufgaben aufgeteilt, und wie liefen solche Aushandlungsprozesse konkret ab?

… Ein gutes Beispiel für einen Aushandlungsprozess war die Frage, wer nachts für die Kinder aufsteht. Da Luise ein echtes Papa-Kind ist, hatten wir die Nächte anfangs nach den Kindern geteilt. Meine Frau war für Alma zuständig, und ich habe mich um Luise gekümmert. Doch dieses Modell haben wir geändert und an unsere persönlichen Tiefschlafphasen angepasst. Bis drei Uhr stehe ich jetzt für beide Kinder auf, danach meine Frau. Das erspart uns eine Menge Stress. Wenn man weiß, dass der oder die andere zuständig ist, kann man sich getrost dem Schlaf hingeben. …

vaeter.nrw: Wie reagiert Ihr Umfeld auf Ihr partnerschaftliches Lebensmodell?

Anna-Lena Dreier: Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon darauf angesprochen wurde, warum ich denn wieder Vollzeit arbeite. Wenn ich um fünf Uhr nachmittags noch in der Schule bin, fragen ältere Kollegen oft: Wer ist denn jetzt bei deinen Kindern? Theoretisch sind alle für Gleichberechtigung, aber wenn es konkret wird, entscheiden sich doch fast alle für das klassische Rollenmodell. Wir haben mit unserem Lebensmodell immer noch Exoten-Status. …”

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Angebote für Väter in Marzahn-Hellersdorf

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. Oktober 2017

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Bamberg stellt erstes Väterprogramm vor

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 7. Oktober 2017

BambergerImmer mehr Väter äußern den Wunsch, mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen zu wollen und eine aktive Rolle in der Kindererziehung zu übernehmen. Um diesem Wunsch gerecht zu werden, wurde nun das erste Bamberger Väterprogramm aufgelegt, das im „Männerschuppen“ des Diakonievereins Bamberg in der Alten Seilerei vorgestellt wurde.

Das Programm beinhaltet Aktivitäten und Projekte, die Väter in ihrer Elternrolle stärken, damit sie noch kompetenter und aktiver das Aufwachsen ihrer Kinder begleiten können. Außerdem geht es um Anregungen, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser gelingen kann. Jahrelang standen ausschließlich Mütter im Fokus der öffentlichen Familiendiskussion, jetzt sollen auch Väter verstärkt ins Boot geholt werden. „Die meisten Mütter und Väter wollen heute das Arbeits- und Familienleben partnerschaftlich aufteilen“, erläuterte Bürgermeister Dr. Christian Lange. „Das wollen wir als Stadt unterstützen und haben deshalb erstmals ein Väterprogramm auf den Weg gebracht.“

Initiiert und auf die Beine gestellt wurde das Programm von Bertrand Eitel, Leiter des Fachbereichs Integration, Ehrenamt und Familie der Stadt Bamberg, sowie von der Familienbeauftragten der Stadt Bamberg, Gisela Filkorn, und der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten, Birgit Schröbel. Zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern und Veranstaltern haben sie sich viele spannende Angebote einfallen lassen. Bertrand Eitel betonte: „Das Bamberger Väterprogramm möchte die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren und betriebliche Hindernisse, sowie gesellschaftliche Vorurteile zur Diskussion stellen.“ Damit seien laut Eitel die Väter nach wie vor stark konfrontiert.

Das Programm bietet Infoveranstaltungen nur für Väter, sowie viele gemeinsame Vater-Kind-Aktivitäten. Diese sind unterteilt nach Altersgruppen der Kinder beginnend ab 3 Jahren und enden mit 14 Jahren.

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Bald erscheint die neue DAD

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 5. Oktober 2017

0117_MH_Dad10. Oktober kommt die nächste Ausgabe von Dad in den Handel. „Nicht nur Leser und Werbewirtschaft beurteilen das Heft positiv, auch Mediaexperten halten unser neues Konzept für ausgezeichnet“, erklärt Marco Krahl, Redaktionsleiter von Men’s Health Dad. So hat das neue Männermagazin vom ICMA, einem weltweiten Grafik-Design-Wettbewerb, den Award of Excellence in der Kategorie Zeitschriften Extra (Cover und Coverstory) verliehen bekommen.

In der neuen Ausgabe erwarten die Leser unter anderem diese Themen:

  • Muss ein guter Vater immer beim Kind sein? Nein, sagen diese drei Männer. Statt zu Hause zu sein, stehen sie oft auf der Bühne, sind auf dem Deck eines Schiffes unterwegs – oder im Knast. Men’s Health Dad hat sie porträtiert
  • Die spannendsten Dadventures Fische angeln, Pilze suchen, Äpfel ernten: Mit diesen Tipps, Tricks und Tools wird es garantiert ein echtes Abenteuer für Kerle und Knirpse. Raus mit euch, Männer!
  • Karrierekick statt –knick Erst Elternzeit, dann Teilzeit: Men’s Health Dad sprach mit einem Elternpaar, das sich Kinder und Karriere ganz gerecht teilt. Plus: kleiner Job-Guide, der auch den eigenen Boss überzeugt
  • Endlich wieder richtig schlafen! Gelöst: die 10 häufigsten Schlafprobleme von kleinen und großen Kindern. Inklusive 12 brandneuer Tools, mit denen nachts endlich Ruhe einkehrt. Na dann, gute Nacht!
  • Wann Drohen, Anschreien & Co. erlaubt sind Die Nerven verloren? In Men’s Health Dad berichtet ein Vater von seinem langen Weg auf der Suche nach Absolution. Diese Erziehungs-Fauxpas sind gar keine!
  • Warum Väter anders trauern Gestorben in der 38. Schwangerschaftswoche: Ein Leser erzählt, wie er den Verlust seines Kindes verarbeitet hat – und warum er sich mehr Mitgefühl wünscht
  • 24 coole Dad-Hacks Wie macht man Schränke kindersicher? Wohin mit angelutschten Lollis? Womit entfernt man Wachsmal-Kunst auf weißen Wänden? Wir haben die Lösungen!

Das Heft hat einen Umfang von 112 Seiten und kostet € 4,50. Den Verkaufsstart von Men’s Health Dad begleitet eine große Printkampagne, die Werbemotive hat die Hamburger Agentur KNSK entwickelt.

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Wie Väter freundlich ist die Schule Ihrer Kinder?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. Oktober 2017

Um diese Frage zu klären hat das Väternetzwerk in Schottland eine Pilotstudie durchgeführt eine Arbeitshilfe veröffentlicht und einen Film produziert.

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