der VÄTER Blog

lebe deinen Traum!

Was ein Mann fühlt, wenn er Vater wird

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 15. Oktober 2015

Ben Aslimanesh ist 39 Jahre alt – und ist „schwanger“. Er erlebt bei sich Gefühle, die neu sind. „Wenn ich irgendwas zum Thema Geburt höre oder lese, dann habe ich einen leichten Kloß im Hals ….

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Väter auf die Geburt vorbereiten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 24. April 2014

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Werdende Väter gut auf die Geburt vorzubereiten, ist wichtig: Informierte Männer können werdende Mütter besser unterstützen und sind selbst eher vor Stress und Überforderung geschützt. Die Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) richtet sich an Hebammen, Ärztinnen, Ärzte und andere Fachkräfte und regt dazu an, mit werdenden Vätern ins Gespräch zu kommen.

Welche Themen sind ihnen wichtig? Wie können ihnen im Rahmen der Geburtsvorbereitung geschlechtsspezifische Informationen angeboten werden? Und: Wie kann die Interaktion mit dem Mann während der Geburt gestaltet werden? Die Broschüre fasst außerdem den aktuellen Stand der Forschung zum Thema zusammen.

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Hurra ich werde Vater und brauche Unterstützung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 23. April 2014

Eine werdende Vaterschaft ist ein freudiges Ereignis, krempelt das Leben völlig um und ist mit zahlreichen Fragen verbunden, die in den Köpfen von Männern entstehen und mit denen sich werdende Väter zu häufig alleine auseinandersetzen (müssen). Es gibt zwar eine Fülle von Ratgebern, aber wenige Angebote zu einer kompetenten Geburtsvorbereitung für Väter.

In dieser Lücke möchte der kostenlose Ratgeber „Ich werde Vater! Hurra oder Hilfe?“ Vätern Informationen an die Hand geben, sie auf die Geburt vorbereiten und ihnen Möglichkeiten zur Unterstützung ihrer Partnerinnen aufzeigen.
Wie lässt sich meine Karriere und Vater sein vereinbaren? Ist ein Kind finanziell überhaupt zu stemmen? Was muss ich beim Einkauf von Lebensmitteln beachten? Wo und wie kann ich meine Frau in der Schwangerschaft unterstützen? Was kann im Vorfeld der Geburt bereits erledigt werden?

In der ersten Hälfte der Broschüre werden die Veränderungen während der Schwangerschaft und die Entwicklung des Babys beschrieben und Handlungsmöglichkeiten für die Väter benannt. „Geben Sie Ihrer Liebsten täglich das Gefühl, dass sie auch mit Babybauch und eventuellen Schwangerschaftsstreifen Ihre absolute Traumfrau ist!“ Diese sind verständlicherweise allgemein formuliert und spannende Themen wie Sex in der Schwangerschaft werden ausgespart. Väter werden auf die klassische Rolle des „Nestbauers“ verwiesen „Auch bei der Planung und Einrichtung des Kinderzimmers können Sie Ihre Liebste tatkräftig unterstützen, indem sie zum Beispiel nach der Arbeit gleich im Baumarkt vorbeifahren und Wandfarbe mitbringen.“

Im zweiten Teil geht es dann um Ernährungsfragen, das liebe Geld und die Rolle der Väter. Die Ernährungstipps sind sicherlich wertvoll, im Abschnitt „Das liebe Geld – bekommen wir das finanziell überhaupt hin?“ sind mir die Hinweise aber zu flach. Dort heißt es zum Beispiel. „Diese Bedenken sind ganz normal – auch wenn wir heute in einer emanzipierten Gesellschaft leben, sehen sich Männer nach wie vor in der „Versorgerrolle““. So weit so gut, aber anstatt erforderliche Aushandlungsprozesse zwischen Vater und Mutter zu thematisieren, werden lediglich staatliche Unterstützungsleistungen benannt und auf die Möglichkeit, Kindermöbel selbst zu bauen, verwiesen.

Ab Seite 23 wird es dann aber doch noch interessant. Es geht um das Thema Elternzeit und Karriere. Aber leider wird schon in der Überschrift auf die falsche Alternative „Elternzeit oder Karriere“ verwiesen. Im Text werden die gesetzlichen Möglichkeiten benannt, während oder nach der Elternzeit Arbeitszeiten zu reduzieren sowie die Motive der Arbeitgeber, sich darauf auch zunehmend einzulassen. Die erforderlichen Aushandlungsprozesse in der Partnerschaft werden aber leider auch hier nicht thematisiert.

Auch in den übrigen Kapiteln wird der werdende Vater gut auf eine „Assistentenrolle“ vorbereitet „Sie können sich und Ihre Partnerin entlasten, indem Sie schon ein oder zwei Tage vor ihrer Entlassung die Wohnung aufräumen, einkaufen gehen …“ eine aktive Vaterschaft sieht in meinen Augen aber anders aus.

Aber zur Vorbereitung darauf spielen Ratgeber in meinen Augen allenfalls eine Nebenrolle. Dazu braucht es Erfahrungen, persönlichen Austausch und vor allem aber Ermutigung.

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If I could. I would. Väter geben die Brust

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. März 2014

Stillende Frauen polarisieren. Und stillende Männer? Irritieren. Deshalb hat der Fotograf Hector Cruz die Kampagne «Project Breastfeeding» ins Leben gerufen. Die soll nicht nur auf das Verständnis der Umwelt abzielen, sondern frischgebackene Väter für die Probleme ihre Frauen sensibilisieren.

© Hector Cruz

© Hector Cruz

Genau das sei nämlich ein großes Bedürfnis der Männer. «Jeder will doch ein guter Vater und ein guter Ehemann sein, nur weiß er nicht wie», sagt Cruz. Deshalb sei sein Vorhaben, für das er über die Website Spenden sammelt, so wichtig. Schließlich möchte er in Zukunft, dass jeder Mann einen Ort hat, wo er hingehen und sich informieren kann.

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Papa ante Partus

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. Januar 2014

Papa ante partus… unter diesem originellen Titel bietet Andreas Gerts Geburtsvorbereitungskurse für werdende Väter an. An 5 Abenden in Berlin, oder anderswo an einem Tag, werden eine Fülle von Fragen geklärt und Väter können sich in aller Ruhe unter Männern auf das auch für sie einschneidende Ereignis einer Geburt vorbereiten.

Im Einzelnen geht es unter anderem um

  • die „Kliniktasche für den Papa“ Organisatorisches vor der Geburt
  • Die Geburt: wo ist eigentlich Papas „Platz“?
  • Das Baby halten, wickeln, tragen: „kann da was kaputtgehen“?
  • Das Wochenbett: was ist wichtig zu beachten? Wie lange dauert „so ein Wochenbett” eigentlich?
  • Postpartale Depressionen bei Müttern und Vätern: Woran ist sie zu erkennen, was ist zu tun?
  • Besuche und Umgang mit „den lieben Verwandten“
  • Eltern werden, Pa(a)rtner bleiben: die gute ElternPAARzeit©
  • identitätsunterstützende Gedankenspiele und Rollenverständnisse für werdende Papas
  • „Hardware für Papas: Tuning für Kinderwagen, welches Babyfon funkt am besten und wie viel Spielzeug braucht das Baby?“
  • Geburten in Patchworkfamilien: es wird bunt!
  • vom Umgang mit schon anwesenden Geschwistern …

In Berlin kostet der „Spaß“ 60 Euro pro Vater. Wer Andreas Gerts anderswo buchen möchte, muss bei Ihm nachfragen. Übrigens, Andreas Gerts ist auch der Herausgeber des Fotokalenders „Zeit mit Papa“.

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Werdende Väter im Kreißsaal – Eigentlich die natürlichste Sache der Welt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. Oktober 2013

Es ist die natürlichste Sache der Welt: die Geburt eines Kindes. 40 Schwangerschaftswochen lang können sich Frauen auf diesen Tag vorbereiten, mit ihren Gynäkologen darüber sprechen, die Hebamme, das Krankenhaus und den Kreißsaal ihres Vertrauens wählen. Und sich vor allem mit ihrer besten Freundin darüber austauschen, wie wohl die Entbindung wird. Männer hingegen gehen größtenteils unvorbereitet in die Geburt ihres Kindes.

Eine seltsame Mischung aus Vorfreude, Nervosität und Hilflosigkeit begleitet sie dabei, denn was sie in den Geburtsvorbereitungskursen erfahren haben – wenn sie denn überhaupt welche besucht haben – ist, dass sie ihre Frau in einer absoluten Ausnahmesituation erleben werden. Auch, was die Geräusche angeht. Dass ihre Frauen sie vielleicht ausschimpfen oder sogar aus dem Kreißsaal raus werfen werden. Und, dass manche Männer beim Anblick ihrer leidenden Frauen in Ohnmacht fallen. Vor allem aber auch, dass sie Teil des absolut unvergleichlichen Momentes werden, wenn ein Kind geboren wird, ein Teil von ihnen selbst und sie dennoch keine Ahnung hat, wie es aussehen wird.

Eine Dokumentation von Iris Bettray für 37grad im ZDF. Sendetermin: Dienstag 22.10.2013, 22:15 – 22:45 Uhr.

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Vätertage im Kreißsaal

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. Juli 2013

Vatertag lautet der Titel einer neuen Reihe, die das Bonner Gemeinschaftskrankenhaus gestartet hat. An mehreren Gesprächsabenden können Männer dem Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Joachim Roos, mit Fragen löchern. Im Interview mit Ebba Hagenberg-Miliu vom Bonner Generalanzeiger erläuterte Roos seine Motive, dieses Angebot einzurichten.

Wie kamen Sie auf die Idee, die Vatertag-Reihe einzurichten?

Joachim Roos: Das meiste an Angeboten für werdende Eltern wird ja nur von der Frau oder paarweise wahrgenommen. Meine Idee war, speziell den Vätern eine Plattform zu geben. Sie sollen auch mal Fragen stellen können, die sie sich vielleicht nicht zu sagen trauen, wenn die Partnerin dabei ist.

Und was wollen Männer Ihrer Erfahrung nach wissen?

Roos: Sie haben Fragen nach ihrem Verhalten während der Geburt, wie man sich auf die ungewohnte Situation schmerzhafter Wehen bei der Partnerin vorbereitet. Es ist für viele eine prägende Erfahrung, die Geburt im Kreißsaal mitzuerleben. In dieser Reihe biete ich den werdenden Vätern die Möglichkeit, als neutraler Betrachter auch subjektive Erzählungen von Freunden, die bereits Kinder haben, zu verifizieren.

Sie haben schon einen ersten “Vatertag” ausgerichtet. Wer nahm an dem Abend teil?

Roos: Männer Mitte 30, Anfang 40, die alle ihr erstes Kind erwarten. Die Abende sind nicht als Powerpoint-Präsentation gedacht, sondern es soll sich ein nettes Gespräch entwickeln, in dem wir vor allem die Rolle des Vaters in der Schwangerschaft und der Zeit nach der Geburt beleuchten.

Und wie ist da die männliche Rolle?

Roos: Während der Schwangerschaft eher passiv. Der werdende Vater geht mit zu Vorsorgeuntersuchungen, also meist zu den Ultraschalluntersuchungen. Die eigentlichen Veränderungen erlebt er nur als Betrachter. Auch bei der Geburt ist die Rolle des Mannes eher die eines Beobachtenden. Natürlich kann er etwas zu trinken geben oder der Partnerin den Rücken massieren. Aber letzten Endes ist vor allem seine Geduld gefragt. Eine Geburt geht ja nur in den Medien schnell. In Wirklichkeit dauert sie im Durchschnitt zwölf Stunden. Und die können lang werden. Da sollte der Mann vor allem einfach präsent sein.

Das fällt einem “Macher” aber schwer, nicht wahr? Weiterlesen »

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Huggies macht Väter ein bisschen schwanger

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 12. Juni 2013

… und ermöglich ihnen ein digitales Bauchgefühl.

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Geburtstraumata von Vätern sind vermeidbar

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 3. Juni 2013

Wenn von traumatisierenden Geburten die Rede ist, denkt man in erster Linie an die Mutter. Sie bringt das Kind zur Welt, ihr Körper ist es, der die ganze Arbeit verrichtet und womöglich eine Operation über sich ergehen lassen muss. Sie ist also auch diejenige, bei der nach einer besonders schweren Geburt psychische Folgen auftreten können. Doch nicht nur sie: Wie eine neue Studie der Oxford University zeigt, sind Väter ebenso betroffen.

Die befragten Väter, die allesamt mit komplizierten bis lebensgefährdenden Geburten konfrontiert waren, erzählten den Studienleitern von blutigen Notfallkaiserschnitten und Hektik im Gebärsaal. Und sie erwähnten dabei immer wieder, wie alleine gelassen und uninformiert sie sich gefühlt hätten. Man habe ihn «einfach in eine Ecke gestellt», während sich das Ärzteteam um seine Frau kümmerte, sagte ein Mann. Mit keinem Wort hätten ihm die Mediziner erklärt, was genau ablaufe und ob seine Frau und das Baby in Gefahr seien. Sie ignorierten ihn und seine Ängste und «nahmen einfach an, dass ich okay sei».

Denn man dürfe nicht vergessen, so die Studienleiterin, dass die Männer im Gegensatz zu den Frauen jedes Detail der Geburt eins zu eins mitbekommen. Gerade weil sie nicht körperlich betroffen sind, stehen sie hellwach mitten in der furchteinflössenden Szenerie, emotional hochinvolviert, aber dennoch handlungsunfähig. Ein Zustand, der Spuren hinterlässt. So speichert manch einer die traumatisierenden Bilder ab, traut sich aber danach nicht, darüber zu reden. Das wäre schliesslich unmännlich. Und sonderbar. Denn Probleme mit dem Verarbeiten einer schweren Geburt hat Mann einfach nicht, das ist ein Frauending.

Gott sei Dank sind solche dramatischen Geburten selten, in etwa 1 % der Fälle kommt es zu derartigen Komplikationen. Eine Geburtsvorbereitung für werdende Väter und die Einbeziehung und Ansprache der Männer während der Geburt erleichtert aber auch den übrigen 99 % die Verarbeitung der Geburtserlebnisse und das stabilisiert mit Sicherheit diePartnerschaft und hilft dem Vater von Anfang an eine Bindung zu dem Kind aufzubauen.

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Die Gedanken eines werdenden Vaters

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 8. Januar 2013

wurden von Malte Welding formuliert und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht:

‚… In sechs Wochen kommt mein erstes Kind zur Welt, und ich habe keine Ahnung, wie ich es von A nach B bekommen soll, ohne es dabei zu verletzten oder zu töten. Und diese Frage gehört noch zu den leichtesten.

In ihrer Kinderwagen-Untersuchung fand die Stiftung Warentest in jedem der geprüften Wagen Giftstoffe. Für Puppenkinderwagen würden strengere Vorschriften gelten, so die Tester. Spielzeug muss Grenzwerte für Weichmacher einhalten, ein Kinderwagen nicht. Wenn die Stiftung Warentest zu diesem Urteil kommt, fällt es einem natürlich schwer, einen Kinderwagen auszuwählen. Aber darf ich das Kind überhaupt rollen? Oder ist es dann nicht zu weit weg von mir? Ein Baby braucht doch Körperkontakt. Also lieber doch eine Babytrage? Der klassische Babybjörn?

“Ein Babybjörn geht gar nicht“, sagt meine Bekannte S., mit zwei Kindern die erfahrenste Mutter in unserem Freundeskreis. …

“Ja“, bestätigt unsere Hebamme, „Babybjörn ist nicht gut.“ Stattdessen soll man ein Tuch benutzen.

“Tücher sind ganz furchtbar“, sagt S. „Da musst du Knoten können wie ein Seemann.“

Ein Seemann bin ich ganz und gar nicht. Das Kind würde sicher stürzen. Aber gegen den Rat meiner Hebamme will ich nicht handeln. Wer jetzt spottet, der soll das ruhig tun.

Kein Schwangerschaftslaie kann sich vor einer Schwangerschaft vorstellen, was an Entscheidungen auf einen zukommt. Das Entscheidungsdilemma wird ihn spätestens dann erwischen, wenn er dieses kleine Blinken auf dem Ultraschallmonitor sieht. „Das ist der Herzschlag“, sagt einem eine freundliche Medizinerstimme, und von diesem Moment an ist man der vorsichtigste Mensch der Welt. …‘

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