der VÄTER Blog

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Sieben von zehn Deutschen sind zufrieden, wie ihr Vater mit ihnen umgegangen ist

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. Januar 2016

Die meisten Deutschen stellen ihren Eltern ein gutes Zeugnis aus. 78,7 Prozent der Frauen und Männer sind mit der Art und Weise, wie ihre Mutter mit ihnen in ihrer Kindheit und Jugend umgegangen ist, sehr zufrieden.

Ihren Vater loben auf diese Weise 72,3 Prozent. Vier von fünf Deutschen geben ferner an, dass ihre Mutter (81,6 Prozent) beziehungsweise ihr Vater (78,5 Prozent) sie zur Selbstständigkeit erzogen und frühzeitig ihren eigenen Weg hat gehen lassen. Die große Mehrheit der Bundesbürger zeigt sich zugleich nachsichtig mit den eigenen Eltern: 89,1 Prozent der Frauen und Männer können der Umfrage zufolge ihre Mutter heute als einen Menschen akzeptieren, der auch seine Schwächen und Fehler hat(te). Für den Vater mit all seinen Unzulänglichkeiten zeigen 87,1 Prozent der Deutschen Verständnis. Zugleich räumen 43,9 Prozent der Deutschen ein, dass es ihre Mutter sicher oft schwer mit ihnen hatte. Dass sie ihrem Vater oft das Leben schwer gemacht haben, sagen 36,7 Prozent.

Die repräsentative Umfrage ist im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und Familie”, von der GfK Marktforschung Nürnberg bei Frauen und Männern ab 14 Jahren, die das entsprechende Elternteil kennen bzw. kannten und beurteilen können durchgeführt worden (Mütter: 2.112 Befragte; Väter: 1.857 Befragte).

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Väter in NRW wünschen sich Zeit mit ihren Kindern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. Januar 2016

Die jungen Väter in NRW haben einen großen Wunsch nach Zeit mit ihren Kindern. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Meinungsforscher von Infratest dimap im Auftrag der WDR-Redaktion „Hier und Heute“ in Nordrhein-Westfalen durchgeführt haben. Demnach hätten fast alle Väter, die Elternzeit genommen haben, gerne noch länger Elternzeit genommen (82 %). Vier von fünf Vätern sehen ihre Kinder unter der Woche zwei oder mehr Stunden pro Tag; jeder dritte Vater sieht sein Kind sogar vier oder mehr Stunden an einem normalen Werktag. Das Vaterbild habe sich deutlich gewandelt im Vergleich zur vorherigen Generation, sagen 81 % der Väter. Und das ist gut so, sagen 91 %. Allerdings haben nach wie vor nur wenige Väter für ihre Kinder ihre Arbeitszeit reduziert (19 %).

Die Väter von heute nehmen teil an ihren Kindern – und sind präsent

Die Väter von heute nehmen teil an ihren Kindern – schon in der Schwangerschaft und bei der Geburt. 86 % der Väter in NRW sind unmittelbar bei der Geburt dabei. 62 % begleiten ihre Partnerin zum Schwangerschaftskurs – mehr als ein Drittel geht zu allen Terminen mit.

Es gibt klassische Papa-Aufgaben zuhause bei den Kindern. In Erziehungsfragen hat aber oft noch die Mutter das letzte Wort

Wenn die Väter da sind, dann lesen sie vor allem die Gutenachtgeschichte vor und bringen ins Bett (76 %) – eine klare Papa-Aufgabe. Eher bei der Mutter liegt nach wie vor die Aufgabe, die Kinder bei Krankheiten auch zuhause zu betreuen (und dafür im Notfall einen Arbeitstag abzusagen) – das machen nur 30 % der Väter regelmäßig. Dafür sind die Väter bei der Rollenaufteilung in der Erziehung sehr tolerant. In 70 % der Fälle hat die Mutter das letzte Wort – und stört das die Väter? Nein! Sagen 90 %.

Noch ist in der Arbeitswelt kaum Platz für einen „neuen Vater“

68 % der Väter haben für ihr zuletzt geborenes Kind keine Elternzeit genommen – aber nicht, weil sie nicht wollen. 60 % dieser Väter hätten das gern gemacht. Und: Fast alle Väter, die Elternzeit genommen haben, hätten gern noch länger Elternzeit genommen (82 %).
Was den Vätern bei ihrem Wunsch nach mehr Elternzeit im Weg steht: Entweder wollte die Partnerin die Elternzeit ganz ausnutzen (38 %). Mindestens gleichbedeutend sind aber berufliche Gründe (37 %). Nur wenige Väter reduzieren für die Kinder ihre Arbeitszeit. (19 %). Wenn sie dies tun, dann vor allem bis 20 % (45 %). Auffallend ist, dass dies vor allem die jüngeren unter den befragten Vätern sind.

Vater sein heute ist etwas ganz anderes als noch vor 30, 40 Jahren

Das Vaterbild hat sich sehr stark verändert im Vergleich zur vorherigen Generation, sagen 81 %. Und das ist gut so, sagen 91 % der befragten Väter in NRW. Heute sei man ein guter Vater, wenn man „Beruf und Familie miteinander vereinen kann“ – sagen 56 %. Das ist die Aufgabe. Dass er „für den Unterhalt der Familie sorgen“ müsse, sehen nur noch 12 % als Aufgabe eines guten Vaters.

Auch als Vater kann Mann attraktiv sein

Windeln wechseln, Flasche geben, Kinderwagen schieben, Kind tragen – schadet alles nicht dem Image. Attraktivitätseinbußen werden nicht befürchtet – der Zeitgeist ist mit den Vätern. 96 % der befragten Väter in NRW haben damit kein Problem. Und 73 % der Väter sind mit ihren Kindern auch emotionaler geworden.

Befragt wurden 1.037 Väter in NRW mit Kindern unter 10 Jahren im Dezember 2015. Die Reihe „Hier und Heute“: Väter – die neuen Helden, stellt einige dieser neuen Väter vor: am Montag, 11. und 18. Januar 2016, jeweils um 22.10 Uhr im WDR Fernsehen.

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Das Väterbarometer von ‚Erfolgsfaktor Familie‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 6. Oktober 2015

Väter wünschen sich Arbeitgeber, die ihre Anliegen ernst nehmen. Deutschlands Arbeitgeber glauben, dass sie schon längst väterfreundlich sind. Das 1. Väterbarometer von „Erfolgsfaktor Familie“ zeigt Unterschiede zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit beim Thema väterfreundliche Personalpolitik auf: Offenbar nehmen Arbeitgeber und beschäftigte Väter die Chancen für Männer, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, unterschiedlich wahr.

So wünschen sich mehr als die Hälfte der für das Väterbarometer befragten Männer (54 Prozent) kürzere Arbeitszeiten, 20 Prozent möchten über die Lage der Arbeitszeit flexibler entscheiden können. Die meisten Arbeitgeber sagen, dies sei möglich und vier von fünf Arbeitgebern bieten nach eigenen Angaben auch Teilzeit an – für beide Elternteile. Bei jedem zweiten Arbeitgeber ist zudem mobiles Arbeiten möglich. Allerdings wissen viele Väter davon nichts, weniger als ein Drittel sagten, es gäbe für sie die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten oder ins Home-Office zu gehen. Zudem geben 40 Prozent der befragten Väter an, es sei für sie nur schwer oder gar nicht möglich, kurzfristig freizubekommen, wenn spontan die Kinderbetreuung ausfällt. Aber nur 13 Prozent der Arbeitgeber räumen ein, dass sie dies nicht ermöglichen.

Dass sich beim Thema Väterfreundlichkeit in den Betrieben etwas tut, zeigt sich daran, dass jüngere Väter unter 30 Jahren ihre Arbeitgeber in einigen Bereichen signifikant besser einschätzen. Hier scheint sich ein Bewusstseinswandel in den Unternehmen abzuzeichnen, dass familiäre Verantwortung von Vätern selbstverständlicher wird.

Fazit: Bei der Väterfreundlichkeit von Unternehmen gibt es noch viel Potenzial nach oben. Arbeitgeber müssen ihre Angebote besser bekannt machen und passgenauer auf Väter zuschneiden. Dann können sie auch entsprechend von der höheren Arbeitgeberattraktivität profitieren.

Repräsentativ befragt wurden rund 1.000 abhängig Beschäftigte Väter mit minderjährigen Kindern und rund 300 Arbeitgeber aller Branchen und Größen. Die ausführlichen Ergebnisse des Väterbarometers finden Sie hier.

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Väter sind am glücklichsten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 8. September 2015

Eltern von kleinen und schulpflichtigen Kindern sind mit ihrem Leben glücklicher als Personen, die keine Kinder haben. Das zeigt die aktuelle JAKO-O Glücksumfrage. 53 Prozent der befragten Eltern gaben an, dass sie momentan “sehr glücklich” oder “glücklich” mit ihrem Leben sind. Bei kinderlosen Personen waren dies nur 41 Prozent. Für die aktuelle JAKO-O Glücksumfrage hat das Sozialforschungsinstitut TNS Emnid bundesweit 2.000 Personen online befragt.

Die Umfrage zeigt auch, dass Väter und Mütter mit kleinen und schulpflichtigen Kindern im eigenen Haushalt weniger Zeit für sich, für Freunde oder für den Partner haben als sie sich wünschen würden. Nur 38 Prozent der Mütter und 40 Prozent der Väter sind zufrieden mit der Zeit, die sie für sich selbst haben. Und doch scheint es sich auf das Lebensglück insgesamt nicht auszuwirken, wenn eigene Bedürfnisse zurückgestellt werden müssen. Denn Eltern sind im Vergleich zu Kinderlosen glücklicher.

Grafikreport_JAKO-O_Gluecksumfrage_Folie08

(c) obs/JAKO-O

Väter scheinen mit ihrer momentanen Lebenssituation besonders glücklich zu sein: 58 Prozent gaben an, dass sie glücklich oder sogar sehr glücklich sind. Von den kinderlosen Männern sagen dies nur 42 Prozent. Auch Mütter sind insgesamt glücklicher als kinderlose Frauen: 48 Prozent der Mütter aber nur 39 Prozent der Nicht-Mütter sind “sehr glücklich” oder “glücklich”. Gleichzeitig wird hier aber auch deutlich, dass Väter deutlich glücklicher mit ihrem Leben sind als Mütter.

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Väter sind glücklicher

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. Juni 2015

Familienfreundlichkeit vor Karrierechancen: Väter ordnen ihren beruflichen Erfolg zunehmend familienfreundlichen Arbeitsstrukturen unter. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Care.com und der Väter gGmbH unter mehr als 1.000 Müttern und Vätern hervor. Ein hohes Glücksempfinden hängt eng mit der beruflichen Situation zusammen.

Von den befragten Vätern sagen 81 Prozent aus, glücklicher zu sein als vor der Geburt ihrer Kinder. Ausschlaggebend hierfür sind vor allem eine gute und intensive Bindung zu den Kindern (65%) sowie das Wohlergehen der Kinder (60%). Weiterhin werden ein harmonisches Zuhause (37%) und eine Partnerschaft auf Augenhöhe (43%) als wichtigste Faktoren für das Glücksempfinden genannt.

Zudem hängt das Glück eines Vaters eng mit seiner beruflichen Situation zusammen. Die Befragung zeigt, dass vor allem Väter mit hohem Einkommen diesen Faktoren die höchste Relevanz geben. Solche mit zugleich hoher Wochenarbeitszeit schreiben der intensiven Bindung zum eigenen Kind eine höhere Bedeutung zu als Väter mit niedrigerem Einkommen (68% zu 48%).

Umgekehrt bewerten Väter mit niedrigerem Einkommen und kürzerer Wochenarbeitszeit beispielsweise Familienurlaube wichtiger als Väter mit hohem Einkommen (28% zu 19%). So entsteht der Eindruck, dass Faktoren dann an Bedeutung gewinnen, wenn sie durch berufliche und finanzielle Rahmenbedingungen schwerer zu realisieren sind.

Steffen Zoller, Gründer und Geschäftsführer von Care.com Europe, sieht in den Ergebnissen eine Botschaft an die Wirtschaft: “Die wesentliche Aufgabe von Arbeitgebern wird es in Zukunft sein, familienfreundliche Angebote stärker auf die neuen Bedürfnisse der Väter auszurichten.“ Denn sie haben einen großen Nutzen aus mehr Väterbewusstsein: „Zufriedene Mitarbeiter sind in der Regel nicht nur motivierter, sondern auch loyaler. Für das Glücksempfinden der Väter wird eine familienfreundliche Kultur immer wichtiger.”

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Erhebung zur Väterarbeit in Nordrhein-Westfalen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 3. Juni 2015

Im Auftrag des Familienministeriums ist 2003 erstmals eine Erhebung zur Väterarbeit in Nordrhein-Westfalen durchgeführt worden. In den seither vergangenen 12 Jahren sind die Rahmenbedingungen für eine partnerschaftliche Aufgabenteilung in der Familie deutlich verbessert worden: Unter anderem durch die Einführung des Elterngeldes und der sogenannten ‘Partnermonate’ ist die Zahl der Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen deutlich gewachsen: von rund 3 % auf aktuell knapp 30 %.

Mit der aktiveren Beteiligung an der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder wächst bei Vätern auch der Wunsch, sich stärker bei familienbegleitenden Angeboten einzubringen oder diese selbst in Anspruch zu nehmen: So beteiligen sich Väter heute z.B. in Kitas und Familienzentren, fragen Vater-Kind Angebote in der Familienbildung nach oder suchen nach Möglichkeiten, sich mit anderen Vätern auszutauschen.

Grund genug, mit einer neuen Erhebung zu ermitteln, wie sich die Angebotslandschaft für Väter in Nordrhein-Westfalen inzwischen weiterentwickelt hat, in welchem Umfang die Angebote genutzt werden und wo noch Entwicklungs- und Unterstützungsbedarf besteht. Die Befragung richtet sich an die unterschiedlichsten Organisationen, Einrichtungen und Initiativen, die Angebote für Väter machen. Wenn Ihnen in ihrem Umfeld (weitere) Angebote für Väter bekannt sind, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie diese Umfrage dorthin weiterleiten würden.

Diese neue Befragung wird von der seit Juli 2014 vom Familienministerium geförderten ‚Fachstelle Väterarbeit in NRW’ durchgeführt. Auch wenn Sie über die Erhebung hinaus Fragen oder Anregungen zur Väterarbeit in NRW haben, können Sie sich gerne an Hans-Georg Nelles wenden.

Mit der Beantwortung der Fragen leisten Sie einen wichtigen Beitrag dazu, aktive Vaterschaft in Nordrhein-Westfalen zu stärken, für den wir uns schon an dieser Stelle herzlich bedanken möchten!

Das Ausfüllen des internetgestützten Fragebogens (https://de.surveymonkey.com/s/vaeterarbeit) nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch. Alle Teilnehmenden erhalten auf Wunsch die Ergebnisse der Erhebung nach der Auswertung per Mail zugesandt. Unter allen Teilnehmenden, die die Fragen vollständig beantworten werden ein ‘Wellnessgutschein’ im Wert von 100 Euro und zwei Einkaufsgutscheine im Wert von je 50 Euro verlost.

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Wie familiengerecht ist Deutschlands Wissenschaftssystem?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 1. Juni 2015

Mit Hilfe der neuen Internet-Dialog-Plattform „Wissenschaft und Familie“ möchte die Junge Akademie ein möglichst realistisches Bild von den Herausforderungen zeichnen, die die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie mit sich bringen. Wie gut lassen sich Wissenschaft und Familie in Deutschland vereinbaren? Welche Probleme stellen sich und wie lassen sie sich im Interesse eines leistungsstarken, familienfreundlichen Wissenschaftssystems lösen?

Die Junge Akademie lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, ihre Erfahrungen, Ansichten und Anregungen zu teilen und zu diskutieren. Dabei sollen zum einen Missstände, die in den Medien nicht beleuchtet werden (können), dokumentiert und zum anderen Lösungsansätze und -vorschläge diskutiert werden. Die Junge Akademie erhofft sich von dem öffentlichen Austausch wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf zukünftige wissenschaftspolitische Diskussionen zum Thema Wissenschaft und Familie.

Die Dialog-Plattform geht am 1. Juni 2015 mit kurzen Stellungnahmen von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft online. Vom 15. Juni 2015 bis 31. August 2015 besteht die Möglichkeit, aktiv am Dialog teilzunehmen, über eigene Erfahrungen zu berichten und die Beiträge anderer zu kommentieren. Auf Wunsch können Beiträge anonym eingestellt werden.

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Glückliche Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. April 2015

Was macht Väter glücklich? Das möchten die Väter gGmbh und betreut.de anläßlich des diesjährigen internationalem Vatertags im Juni mit einer Online-Umfrage erkunden. Die Ergebnisse der Befragung werden Ende Juni veröffentlicht.

Teilnehmen kann Mann und Vater bis zum 17. Mai. Hier geht es zur Umfrage.

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Väter wollen Karriere und Kind

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 19. Dezember 2014

Immer mehr Väter wünschen sich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Befragung des Bundesverbands der Personalmanager (BPM) und des Bundesfamilienministeriums zur Väterorientierung in deutschen Unternehmen. 83 Prozent der befragten Personalmanager beobachten in den letzten fünf Jahren eine gestiegene Erwartungshaltung von Vätern.

Die Unternehmen erkennen laut der Studie zwar die Vorteile einer väterfreundlichen Personalpolitik, sprechen mit ihren familienbewussten Maßnahmen aber eher weibliche Beschäftigte an. BPM-Präsident Joachim Sauer sieht an dieser Stelle Handlungsbedarf: „Die heutige Vätergeneration sucht nicht nur einen herausfordernden Job, sondern möchte auch aktiv am Familienleben teilhaben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist deshalb gerade für junge Väter ein immer wichtigeres Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers.“

Väterkompetenzen

Über 90 Prozent der befragten Personalverantwortlichen glauben, dass Unternehmen ein Umfeld schaffen müssen, in dem Väter keine Bedenken haben, dass ihr familiäres Engagement der Karriere schadet. Die Umfrage hat allerdings auch ergeben, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen nicht weiß, wie viele der männlichen Beschäftigten Kinder haben. Je größer das Unternehmen, desto weniger ist über die familiäre Situation bekannt.

An der Befragung, die im Zeitraum vom 30. September bis zum 10. Oktober 2014 stattfand, nahmen insgesamt 1737 Personalmanager teil.

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Sex während der Schwangerschaft

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 10. September 2014

Wie verändert sich der Sex, wenn ein Kind unterwegs ist? Wir wollten es genau wissen und fragten unsere User. Fast 97% der werdenden Väter finden ihre Partnerin mit dem Babybauch schön. Vor allem Frauen berichten von positiven Veränderungen beim Orgasmus. Den Männern hingegen fällt es schwerer, Wünsche zu äußern.

„Der runde Bauch der Schwangeren hat keinen Einfluss auf ihre Attraktivität für den Partner. Das finde ich ein sehr schönes Ergebnis“, freut sich Dr. Jörg Signerski-Krieger, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Ambulanz für Sexualmedizin und Sexualtherapie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Göttingen. Dass laut einer Online Befragung des kidsgo-Verlages in Göttingen fast 97% der werdenden Väter ihre Partnerin schön finden, hält er für eine „beeindruckende Zahl“. Auf dem Portal www.kidsgo.de hatten 126 junge Mütter und auf www.väterzeit.de 57 frischgebackene Väter den Fragebogen beantwortet.

Die Frauen selbst sind mit ihren runderen Formen jedoch nicht ganz so glücklich, ein knappes Viertel hält sich mit Bauch nicht für attraktiv. „Das passt zum Bild, dass Frauen mit ihrem Körper allgemein nicht so zufrieden sind“, interpretiert Signerski-Krieger das Ergebnis. „Für Frauen ist Schönheit sehr wichtig und sie machen sich darüber sehr viele Gedanken. Umso erfreulicher, das die Partner da offenbar nicht mitziehen.“

53% der Männer und 40% der Frauen geben an, die Qualität der sexuellen Beziehung habe sich während der Schwangerschaft negativ verändert. Dr. Signerski-Krieger kennt das Problem aus seiner Erfahrung in der Klinik: „Vor allem nach der Geburt, wenn die Rollenveränderung von Frau und Mann zu Vater und Mutter deutlich wird, wird eine negative Veränderung der Sexualität wahrgenommen. Aus meiner klinischen Praxis kann ich sagen, die meisten Paare geben an, das Problem habe schon während der Schwangerschaft begonnen.“

Offenbar gibt es jedoch noch weitere Stressoren, die auf die Intimität des Paares einwirken. „Je runder der Bauch wird, desto stärker ändert sich auch die sexuelle Praxis“, so Dr. Signerski-Krieger. „Das Paar muss passende Stellungen oder andere Arten der intimen Begegnung ausprobieren. Das kann schon zu Unsicherheiten führen.“ weiterlesen

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