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Archiv für die 'Karikaturen' Kategorie

Die drei Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 1. Januar 2013

Seit mittlerweile 20 Jahren bewegen die Bruno Jans, Werner Fritz und Peter Kettemann als „die vaeter“ – ehemals „BRATWURSCHT“ – ihre Zuschauer in zahlreichen Konzerten und Kleinkunst-Comedy-Shows.

Die Musik ist geprägt von harmonischem, dreistimmigem Gesang, interessanten Arrangements und akustischer Power aus Klavier, Keyboard und Gitarrensounds. Der komödiantische Teil besticht mit skurrilen Einlagen und bissigen Reflexionen zum Leben der Christenmenschen und Menschenkinder.

Das Live-Programm nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch Gedanken, Gefühle und den Glauben dreier Freunde, die unterschiedliche Entwicklungen seit vielen Jahren miteinander teilen. Es ist eine lebendige Aufforderung, sich mit aktuellen Themen lachend, denkend und fühlend auseinander zu setzen. Aha-Erlebnisse und wertvolle Gedanken über Gott und die Welt sind dabei inklusive.

Greifbar und ungeschminkt, unverkrampft und bissig aber auch nachdenklich und emotional präsentieren sich die Vaeter bei ihren Auftritten. Das Programm bietet eine Essenz aus Gedanken und Gefühlen dreier Christen, die unterschiedlichste Entwicklungen hinter sich und diese seit vielen Jahren geteilt haben. Der Programmix spiegelt die unterschiedlichen Charaktere der drei Vaeter wieder. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Gedanken, die Gefühle und den Glauben der Künstler. Die Zuschauer werden bestens unterhalten; Aha-Erlebnisse und wertvolle Gedanken über Gott und die Welt sind inklusive. Die Vaeter verstehen ihren Glauben als ein Teil des Lebens mit seinen Höhen und Tiefen.

Auf Tour sind die die Vaeter mit ihrem Live-Programm: „die gloreichen drei !” Ebenso können „die vaeter aberwitzig” mit einer Extraportion Comedy gebucht werden. Weiter haben Sie mit „die vaeter gottesdienst” einen Gottesdienst der besonderen Art im Angebot.

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Macho – Tipps für Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. Mai 2009

Dieses Buch macht einen großen Fehler: Es versteckt auf der Titelseite seine Qualitäten hinter dem nichtssagenden Titel “Wickelpedia“. Dabei ist es in Wirklichkeit ein zum Schreien komisches Manifest der Männlichkeit – ausschließlich für Väter.

Die Rheinische Post beleuchtet heute einen Aspekt des Buches Wickelpedia von Constantin Gilles, den ich bislang vernachlässigt habe:

Im Zweifel Bond fragen

“Wickelpedia” lässt den Kerl im Vater zum Vorschein kommen. Und der ist als Gegenentwurf zum Luschen-Papi cool, souverän und schaut Frauen hinterher. Ein Macho, also. Nicht ganz zufällig ist James Bond der Maßstab, an dem es sich auszurichten gilt. Will man so etwas wie eine zentrale Bilanz aus dem kleinen Büchlein ziehen, so gilt als immerwährende Lebensweisheit: Bei Unsicherheiten einfach 007 fragen, wie der denn auf dem Spielplatz aufschlägt.

In “Wickelpedia” resultiert das in zahlreichen konkreten Verhaltenstipps, angefangen bei der korrekten Haltung hinterm Kinderwagen bis zur Warnung vor bestimmten Handlungen, die man als cooler Vater nie, aber auch niemals auch nur gedanklich in Betracht  ziehen sollte. “Kleiner Erdenbürger”-Sagen zum Beispiel.

Zahlreiche seiner “Macho-Tipps” hat Constantin Gillies in eigenen Illustrationen skizziert. In den Schwarz-Weiß-Bildern finden sich unter anderem Hinweise auf die Beschaffenheit eines Baby-Butlers, die Spezies der “sexy Mamas” und die richtige Körperhaltung beim Kinderwagenschieben.

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Eva Herman geht (wohl nicht) aus Prinzip

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 14. August 2006

Eva Herman, die mit ihrer umstrittenen These im Cicero, die Emanzipation sei ein Irrtum, einen neuen Kampf der Geschlechter auf die Tagesordnung gesetzt hat, ist nicht mehr Sprecherin bei der Tagesschau.

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Als Grund gibt Frau Herman an, dass im kommenden Monat ihr neues Buch ‘Das Eva Prinzip’ erscheint und sie erhebliche Auseinandersetzungen erwarte, die mit ihrer Neutralität als Tageschausprecherin nicht zu vereinbaren sind.

Diese Auseinandersetzungen sind auch dringend erforderlich. Das Frau Herman davon träumt, sich mit ihren fünf Kindern in die Höhle zurück zu ziehen, während ihr Mann genügend Mammut für die heile Familie jagd, soll sie machen. Das sie diesen Unfug aber zum Prinzip und die Errungenschaften der Aufklärung und der Emanzipation als Irrtum der Geschichte erklärt, in mehr Weiblichkeit das Heilmittel gegen das Aussterben der Gesellschaft sieht, da gehen mir auch als Mann und Vater alle roten Lampen an.

Neue Herausforderungen und Veränderungen bringen Unsicherheiten mit sich, gerade auch im partnerschaftlichen Verhältnis von Mann und Frau. Einfache Lösungen nach dem Prinzip Herman (Frauen zurück an den Herd und Männer hinaus in die rauhe (Arbeits-) Welt) helfen da aber mit Sicherheit nicht weiter. Es geht hier auch nicht um eine Verweiblichung des Männlichen sondern um die (selbstverständliche) Erkenntnis, dass Sorgen und Pflegen, um nur zwei Beispiele zu nennen, eine Bereicherung des Verhaltensrepertoires darstellen. Oder wie heißt es so schön in den Stellenanzeigen: Social skills werden selbstverständlich vorausgesetzt.

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