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Archiv für die 'Geburt' Kategorie

#DankeHebamme – Eine „Frau tv”-Mitmachaktion für Mütter und Väter in NRW

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 30. April 2018

Am 5. Mai ist Internationaler Hebammentag. Das WDR-Magazin „Frau tv” nimmt den Tag zum Anlass, einfach mal “Danke” zu sagen. Danke an alle Hebammen, die sich jeden Tag dafür einsetzen, dass Kinder sicher auf die Welt kommen, die den Müttern Mut zusprechen, den Vätern Sicherheit geben und in schweren Momenten einfach da sind. An drei Tagen im Mai sind „Frau tv”-Kamerateams in Köln, Aachen und Duisburg unterwegs, um Frauen und Männer zu treffen, die ihrer Hebamme „Danke” sagen wollen.

Hebammen leisten viel und das oft unter schwierigen Arbeitsbedingungen. Dabei ist ihre Bezahlung schlecht -  und der Job so wichtig. „Frau tv”-Moderatorin Lisa Ortgies erinnert sich noch gut an die Geburt ihrer zwei Kinder, heute 11 und 15: „Bei der Geburt meiner Kinder war es schon wichtig, dass mein Mann dabei war. Aber wenn ich jetzt mal ganz ehrlich bin: noch wichtiger war, dass die Hebamme da war, die ganze Zeit. Und dass sie auch hinterher da war beim Stillen und mir Kohlblätter mitgebracht hat für die entzündeten Brüste. Alle Mütter wissen, wovon ich rede. Und jetzt möchte ich einfach mal sagen: Danke, danke, danke.”

Genauso geht es „Frau tv”-Moderatorin Sabine Heinrich, die sich bei der Geburt ihres ersten Kindes bei ihrer Hebamme sofort aufgehoben fühlte: „Ich möchte der Tina danken. Tina habe ich nur einmal im Leben getroffen und zwar unter der Geburt meines Kindes. Ich habe gerade den Laden zusammen geschrien, Tina kommt rein, guckt mir in die Augen und sagt mir damit: ‘Hier läuft alles nach Plan. Du kannst mir vertrauen!’ – Das habe ich getan. Das würde ich jederzeit wieder tun. Und das werde ich nie vergessen. Danke, Tina!”

„Frau tv” begleitet die Aktion #DankeHebamme auf dem Facebook-Kanal der Sendung und berichtet am Donnerstag, 17. Mai, ab 22.10 Uhr im WDR Fernsehen. Die Termine im Überblick:

  • Köln: 4. Mai, 15 bis 18 Uhr, Ecke Breite Straße / Auf dem Berlich
  • Aachen: 8. Mai, 15 bis 18 Uhr, vor dem Glaskubus, Holzgraben 4
  • Duisburg: 9. Mai, 15 bis 18 Uhr, vor dem Forum Duisburg, Königstraße 48

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Väter einbeziehen, von Anfang an

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. März 2018

Ein neues Video aus Polen wirbt für die Zusammenarbeit mit Vätern in Neugeborenen Stationen. Zu den Empfehlungen gehören:

1. Informieren Sie Väter und Mütter gemeinsam. Zwei Personen, die Fragen stellen, Informationen verarbeiten und diese dann gemeinsam diskutieren, führen zu einem besseren Verständnis führen.

2. Beziehen Sie Väter in alle Aufgaben ein. Befestigen Sie ein Aufgabenbrett am Bett, das die Aufgaben zeigt, die der Mutter, dem Vater und dem Gesundheitspersonal zugewiesen wurden.

3. Eröffnen Sie einen 24-Stunden-Zugang für Eltern, so dass berufstätige Väter unabhängig von ihrer Arbeitszeit kommen können.

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Workshops für werdende Väter in Höxter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 6. März 2018

VaeterCrashkursSchon seit geraumer Zeit sind immer mehr Männer bei der Geburt ihrer Kinder im Kreißsaal anwesend, mittlerweile sind es rund 90 Prozent! Das männliche Geschlecht zeigt ein immer größeres Interesse rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Dieser Entwicklung möchte die Schwangerenberatungsstelle von donum vitae mit einem neuen Angebot begegnen.

Ab 17. März 2018 wird donum vitae sechs Mal im Jahr, samstags von 11 bis 15 Uhr, einen etwas anderen Geburtsvorbereitungskurs anbieten, „von Mann zu Mann“. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Angebot, welches sich ausschließlich an werdende Väter im Kreis Höxter richtet. Auch die Kursleiter, ein Gynäkologe und ein Sozialpädagoge, sind ebenfalls Väter. Sie wissen, wovon sie sprechen – Männer sind sozusagen unter sich.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich das Rollenbild und Rollenverständnis von Männern und Vätern sehr gewandelt. Männer schieben den Kinderwagen, bringen sich zunehmend im Haushalt ein und nehmen in wachsender Zahl Elternzeit.

Der Wunsch nach einer intensiven Beziehung zum Kind wächst in der Schwangerschaft. Diese Zeit und auch die Geburt sowie die Zeit danach mit Kind sind spannende und gerade auch für Männer herausfordernde Ereignisse, die viele Fragen und Unsicherheiten beinhalten. Natürlich überwiegt die Vorfreude, doch die Sorge vielleicht etwas falsch zu machen ist bei werdenden Vätern ebenfalls da.

Bei dem Workshop von „Mann zu Mann“ werden aus einer männerspezifischen Sicht – Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vaterschaft/Elternschaft und Partnerschaft behandelt. Den werdenden Vätern wird so die Möglichkeit gegeben offen und zukunftsorientiert jene Aspekte des Themas- „Vater werden / Vater sein“ zu besprechen, die sie für sich als besonders wichtig erachten.

Der Workshop wird Männer darin unterstützen, ihren Platz im veränderten Familiengefüge zu finden. Wenn das eigene Empfinden reflektiert wird, kann es leichter gelingen. Gut vorbereitete und zufriedene Väter können zu einer zufriedenen Partner- und Elternschaft und damit zu einer insgesamt stabileren Familie beitragen. Gut für sich selber sorgen, sich mit anderen werdenden Vätern austauschen, den Alltag weniger stressig gestalten und sich damit befassen, wie man das neue Leben angehen möchte. All das ist ganz wichtig und kommt sowohl der Partnerschaft als auch der Beziehung zum Kind zu Gute.

Bei diesem Angebot bietet werdenden Vätern die Chance sich unbeobachtet mit anderen werdenden Vätern über die eigenen Unsicherheiten, Ängste, Sorgen, Erfahrungen und Vorfreuden auszutauschen. Alle anfallenden Fragen im Zusammenhang mit der anstehenden Geburt und der Zeit danach können in lockerer Atmosphäre thematisiert werden.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 05271/1070. Den Workshop leiten die Gynäkologen Dr. Josef Molitor oder Dr. Schulze und Uwe Börner, Sozialpädagoge, im Hebammenzentrum in Höxter.

Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro. Weitere Termine finden am 5. Mai, 23. Juni, 25. August, 27. Oktober und 1. Dezember statt.

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Die Wurzeln des Gender Pay Gap liegen in der Kindheit

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 27. Januar 2018

child_penalityEs ist bekannt, dass die Elternschaft Karrieren von Frauen zu beeinträchtigen, nicht aber die von Vätern. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Kinder das Lebenseinkommen von Frauen senken, ein Phänomen, das als „Kinderstrafe” bekannt ist. Eine Vielzahl von individuellen Entscheidungen erzeugt diesen Effekt: Einige Frauen arbeiten weniger oder gar nicht, wenn ihre Kinder jung sind. Andere wechseln zu familienfreundlicheren, aber geringer bezahlten Arbeitsplätzen. Auch bei der Höhe des Verdienstrückgangs gibt es erhebliche Unterschiede, die von Null bis zu 100 % reichen (bei Frauen, die ihre Erwerbstätigkeit ganz einstellen).

Eine neue wissenschaftliche Arbeit deckt einen interessanten Faktor auf, der dabei hilft, vorherzusagen, ob der Rückgang des Einkommens einer Frau aufgrund von Kindern wahrscheinlich groß oder klein sein wird: die Entscheidungen, die während ihrer Kindheit von ihrer eigenen Mutter getroffen wurden. Die Autoren der Studie, Henrik Kleven von der Princeton University, Camille Landais von der London School of Economics und Jakob Sogaard vom dänischen Steuerministerium, nutzten administrative Daten aus Dänemark, die die gesamte Bevölkerung des Landes über Generationen hinweg abdecken. Sie definierten die „Kinderstrafe“ als den Betrag, um den der Verdienst von Frauen nach der Geburt von Kindern hinter dem von Männern zurückblieb.

Von 1980 bis 2013 betrug die langfristige „Kinderstrafe“ etwa 20%. Da sich das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in diesem Zeitraum insgesamt verringert hat, machte die Kinderstrafe bis 2013 fast die gesamte verbleibende Einkommensdifferenz zwischen den Geschlechtern aus. Bevor sie Mütter werden, hält das Einkommen von Frauen mehr oder weniger Schritt mit dem der Männer. Erst wenn sie Kinder haben, verlangsamen sich ihre wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Als die Forscher mögliche Ursachen für dieses Phänomen erforschten, stellten sie fest, dass Frauen, die in Familien aufwuchsen, in denen die Mutter im Verhältnis zum Vater viel arbeitete, relativ kleine „Kinderstrafen“ erlitten. Umgekehrt waren diejenigen, deren Mütter zuhause geblieben sind, eher geneigt, ihre Karriere einzuschränken. Dies deutet darauf hin, dass Frauen, wenn es darum geht, Beruf und Familie in Einklang zu bringen stark von den Beispielen ihrer eigenen Mütter beeinflusst werden. Die Arbeitsmuster der Schwiegereltern einer Frau hatten keinen Einfluss auf die Strafe für ihr Kind, was darauf hindeutet, dass die Entscheidungen der Frauen nicht von den Präferenzen beeinflusst werden, die ihre Partner während der Kindheit entwickelt haben.

Mütter, die wollen, dass ihre Töchter das geschlechtsspezifische Lohngefälle überbrücken können mit gutem Beispiel vorangehen, wenn diese jung sind.

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Geburt eines Vaters – Birth of a Father

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 7. Juni 2017

In diesem berührenden Video zeigt Monet Nicole, wie Väter schwitzen, leiden, hoffen, bangen und weinen. Vor Schmerz und vor Glück, wenn sie dann ihr neugeborenes Baby in Händen halten.

birthoffather

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Väter in Bulgarien …

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. Februar 2017

Das bulgarische Hebammenkollektiv ‘Zebra Midwives’ hat ein kurzes Video veröffentlicht, in dem 18 Väter, die bei der Geburt ihrer Kinder dabei waren, über das, was sie gesehen und gefühlt haben, berichten. In Bulgarien ist es bislang noch nicht üblich, dass Väter bei der Geburt ihrer Kinder dabei sind.

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Die Geburtenziffer ist in Deutschland auf 1,47 Kinder je Frau angestiegen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 16. Dezember 2015

Geburtenziffern_2014Die zusammengefasste Geburtenziffer des Jahres 2014 betrug in Deutschland 1,47 Kinder je Frau. Das ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) der höchste bisher gemessene Wert im vereinigten Deutschland. Die Geburtenziffer ist zum dritten Mal in Folge gestiegen. Im Jahr 2013 hatte sie knapp 1,42 betragen. Damit wurden 2014 im Vergleich zum Vorjahr 56 Babys pro 1 000 Frauen mehr geboren.

Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit haben 2014 durchschnittlich 1,42 Kinder je Frau zur Welt gebracht, im Jahr 2013 waren es 1,37 Kinder je Frau gewesen. Auch bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit war die Geburtenziffer mit 1,86 Kindern je Frau höher als im Vorjahr (1,80).

Die Geburtenziffer nahm 2014 in allen Bundesländern zu. In den ostdeutschen Bundesländern war sie mit 1,54 Kindern je Frau höher als im Westen Deutschlands (1,47). Das Land mit der höchsten zusammengefassten Geburtenziffer war Sachsen mit 1,57 Kindern je Frau. Die niedrigste Geburtenziffer hatte das Saarland (1,35).

Besonders stark nahm die Geburtenhäufigkeit bei den Frauen der Jahrgänge 1976 bis 1985 zu, die 2014 zwischen 29 und 36 Jahre alt waren. Diese Frauen hatten im jüngeren gebärfähigen Alter deutlich weniger Kinder zur Welt gebracht als Frauen der älteren Jahrgänge. Ihre bisher aufgeschobenen Kinderwünsche realisieren sie nun verstärkt im höheren gebärfähigen Alter. Die Geburtenhäufigkeit jüngerer Frauen bis 25 Jahre hat sich zugleich stabilisiert.

Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt nahm weiter zu. Die Mütter der Erstgeborenen waren 2014 mit durchschnittlich 29,5 Jahren um gut 2 Monate älter als die Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes im Jahr 2013. Beim zweiten Kind waren Mütter rund 32 Jahre alt und damit um 1 Monat älter als Mütter bei der zweiten Geburt im Vorjahr. Das durchschnittliche Alter der Mütter beim dritten Kind hat dagegen nur geringfügig um weniger als einen halben Monat auf gut 33 Jahre zugenommen.

Die zusammengefasste Geburtenziffer wird zur Beschreibung des aktuellen Geburtenverhaltens herangezogen. Sie gibt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde, wenn ihr Geburtenverhalten so wäre wie das aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im jeweils betrachteten Jahr. Dagegen kann die Frage, wie viele Kinder ein Frauenjahrgang im Durchschnitt tatsächlich geboren hat, erst beantwortet werden, wenn die Frauen am Ende des gebärfähigen Alters sind, das statistisch mit 49 Jahren angesetzt wird. Im Jahr 2014 erreichten die Frauen des Jahrgangs 1965 das Alter von 49 Jahren. Sie brachten im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 1,55 Kinder zur Welt. Seit der deutschen Vereinigung sank diese sogenannte endgültige Kinderzahl je Frau um 19 %: Die Frauen des Jahrgangs 1941, die im Jahr 1990 das Alter von 49 Jahren erreicht hatten, brachten noch 1,92 Kinder zur Welt.

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Was ein Mann fühlt, wenn er Vater wird

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 15. Oktober 2015

Ben Aslimanesh ist 39 Jahre alt – und ist „schwanger“. Er erlebt bei sich Gefühle, die neu sind. „Wenn ich irgendwas zum Thema Geburt höre oder lese, dann habe ich einen leichten Kloß im Hals ….

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Auch Väter protestieren für Hebammen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 10. März 2014

Nächstes Jahr stellt mit der Nürnberger Versicherung die letzte noch verbliebene Haftpflichtversicherung für Hebammen ihr Angebot ein. Für freiberufliche Hebammen heißt das: Ab Sommer 2015 können Hebammen praktisch nicht mehr in der Geburtshilfe tätig sein. Denn ohne Haftpflichtversicherung dürfen sie nicht arbeiten. Die Versicherungsprämien haben sich in den letzten zehn Jahren nach Angaben des Bundes freiberuflicher Hebammen (BfHD) ohnehin schon verzehnfacht – obwohl die Anzahl der Schadensfälle deutlich abgenommen hat. Der BfHD fordert eine grundsätzliche Neustrukturierung der Haftpflichtversicherung mit Obergrenzen für die Haftung.

Als „absurde Situation“ bezeichnet Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) die Versicherungssituation. Für Schwangere, Paare und Eltern werden sich erhebliche Einschränkungen ergeben: Ohne Haftpflichtversicherung dürfen weder Geburten zuhause, im Geburtshaus, noch als Beleghebamme im Krankenhaus durchgeführt werden. Auch die Betreuung der Schwangeren sowie die Wochenbettnachsorge dürfen Hebammen nicht mehr leisten.

Das ruft auch immer mehr Väter auf den Plan, die sich von „ihrer“ Hebamme gut betreut und in ihrer Situation als Partner der Schwangeren gestärkt gefühlt haben. Sie beteiligen sich zu Tausenden an der neuen Petition auf www.change.org. Und binden die Fotos ihrer Kinder an die „längste Nabelschnur Deutschlands“.

„Geburt ist nicht mehr nur Frauensache“, so Karsten Knigge, Geschäftsführer des kidsgo-Verlag und von www.vaeter-zeit.de: „Die meisten Väter finden es gut, wenn eine Hebamme, die sie schon aus der Geburtsvorbereitung kennen, die Geburt betreut. Denn in der besonders intimen Situation der Geburt ist es notwendig, dass ein Vertrauensverhältnis aller Beteiligten vorhanden ist.“ Darum bin ich sicher“, so Knigge“, „dass die Zahl der beteiligten Väter weiter steigt – bei den Geburten und beim Protest!“

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Zahlreiche junge Väter leiden an Depressionen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. Oktober 2013

Die Geburt eines Kindes kann nicht nur bei der Mutter, sondern auch beim Vater Depressionen auslösen. Laut einer neuen Studie des Karolinska-Instituts in Stockholm könnten in Schweden jährlich bis zu 15.000 frisch gebackene Väter davon betroffen sein.

Die Untersuchung umfasste insgesamt 3.600 Männer in der Provinz Stockholm, die gerade Familienzuwachs erhalten hatten. 15 % der Befragten hatten demnach Symptome von Depressionen. Rechnet man diese Zahl auf das gesamte Land hoch, ergibt sich eine ähnliche Anzahl an betroffenen Vätern wie Müttern.

Die hohen Werte haben selbst die Leiterin der Studie, Magdalena Carlberg, überrascht, wie diese gegenüber dem Schwedischen Rundfunk zugab. Während jedoch das Gesundheitswesen im gesamten Land bereits darauf eingestellt ist, deprimierten Müttern zu helfen, fehlt es derzeit noch an der Routine, die Symptome auch bei betroffenen Vätern zu entdecken und diesen Hilfe anzubieten.

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