Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. Februar 2012
Was ist bloß mit den Männern los? Beziehungsdramen, Kindsentführungen, Suizid und verhängnisvolle Liebesaffären dominierten die Schlagzeilen 2011. Andreas Borter, Vorstandsmitglied von männer.ch, kennt die Geschichten dahinter aus seinem beruflichen Alltag und meint: „Wir müssen die Männer wachrütteln!“

Warum die Täter selber Opfer sind und wo der Ausweg aus der Gewalts-Spirale liegen könnte, erklärt der studierte Theologe in Focus.
Die Sendung vom 9. Januar im DRS 2 Focus können Sie nachhören oder als mp3 herunterladen.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am 22. November 2011
Häusliche Gewalt heißt keineswegs nur Männergewalt. Das hat sich schon herum gesprochen. Doch warum werden männliche Opfer und weibliche Täter noch immer tabuisiert? Warum ist die Scham darüber zu sprechen noch größer als im umgekehrten Fall: Mann schlägt Frau? Warum gibt es für Männer, die Gewalt erfahren haben und für Täterinnen so wenig Hilfsangebote? Das sind nur einige Fragen, die Autorin Ina Strelow betroffenen Männern und Mitarbeiterinnen in Beratungsstellen gestellt hat.
SWR2 Leben: Männer, Dienstag, 22. November 10:05 bis 10:30 Uhr. Und falls Sie die Sendung verpasst haben, es gibt einen podcast und ein Manuskript zum Herunterladen.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am 10. November 2011
In SWR2 Leben erzählen Menschen über Erfahrungen und Wendepunkte in ihrem Leben, über Erlebnisse, die sie geprägt und dazu gebracht haben, scheinbar Bekanntes aus einer neuen Perspektive zu sehen. Vom 14. bis zum 25. November gibt es verschiedene Beiträge zu Themen, die Männer und Väter bewegen.
Montag, 14. November: Mannsbilder, Männerbilder. Eine Zoologie des 21. Jahrhunderts Von Martin Hecht
Dienstag, 15. November: Über das Auslöschen der Gefühle von Männern. Eine negative Folge der feministischen Bewegung. Von Astrid von Friesen
Mittwoch, 16. November: Väter und Söhne. Ein Männerbund für’s Leben? Von Stephanie Dittebrandt
Donnerstag, 17. November: Der mit dem Koffer kam. Bericht einer männlichen Initiation. Von Luke Hofmeister
Freitag, 18. November: Den Mann zur Sprache bringen. Ein Reiseführer durch Männerseelen und Therapie. Rudolf Linßen im Gespräch mit Björn Süfke
Sendezeit von 10.05 Uhr bis 10.30 Uhr in SWR2. Skripte und Sendungen gibt es nach nach der Ausstrahlung online zum Nachlesen oder Nachhören.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am 8. Juli 2011
Ein Feature von Matthias Baxmann über das elterliche Sorgerecht gab es heute Vormittag auf SWR 2. Im Ankündigungstext heißt es:
‚Wenn sich Eltern scheiden und sich über das Sorgerecht streiten, wird gezerrt und gezogen, geblockt und gemauert nach dem Motto: Mein Kind gehört mir. Es geht um das Umgangsrecht, den Alltagsentscheid und das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Matthias Baxmann lässt einen Vater und eine Mutter zu Wort kommen, die sich beide bemühen, den Kontakt zum Kind zu pflegen. Sie stehen exemplarisch für einen zermürbenden Kampf um das Kind.’
Das Manuskript der Sendung gibt es als pdf und die Sendung im mp3 Format zum nachhören.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. Juni 2011
Sie müssen eigentlich alles können: Fürsorglich für Kinder und die Familie da sein und gleichzeitig auch im Arbeitsleben Präsenz und Flexibilität zeigen, um im Beruf und der eigenen Karriereplanung am Ball zu bleiben. Ein mühsamer Spagat zwischen der scheinbar immer schneller rotierenden Arbeitswelt und der Vorstellung eines ausgeglichenen Familienlebens.
Welche Erwartungen werden an berufstätige Mütter gestellt, und wo sind die Väter in dem heutigen Gesellschaftsbild einer modernen Familie?
In der Sendung unter anderen Patrick Ehnis, Politikwissenschaftler an der Universität Bremen. Sein Statement: Um Männer in die Kindererziehung mit einzubeziehen und die Gleichberechtigung zwischen Müttern und Vätern zu ermöglichen, müssten sich Arbeits- und Unternehmensstrukturen ändern, die Kinderbetreuung ausgebaut und das Elterngeld über einen längeren Zeitraum gezahlt werden.
Neben diesen strukturellen Nachteilen werde es Männern zudem nicht leicht gemacht, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. Denn ähnlich wie Frauen in Führungspositionen müssten sie häufig besondere Leistungen erbringen, um in dieser Rolle anerkannt zu werden.
Sendetermin, Radio Bremen: 13.06.2011, 11.05 -13 Uhr; Wiederholung Nordwestradio 14.06.2011, 19.05 – 20 Uhr oder hier nachhören.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am 16. Mai 2011
“Es geht um nicht weniger als die Frage, ob eine Gleichstellungsbeauftragte sich genauso offensiv um Jungen-, Männer- und Väterthemen kümmern darf, wie es ehemals Frauenbeauftragten jahrzehntelang mit Frauenpolitik und Frauenförderung für Frauen möglich war und heute noch ist” schreibt die Monika Ebeling auf ihrer Internetseite.
Der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Goslar droht in der nächsten Ratssitzung am Dienstag, den 17. Mai 2011, die Abberufung. Die Fraktion der Linken hat den Antrag eingebracht, aber auch Geschlechtsgenossinnen anderer Fraktionen ärgern sich. Männerrechtler sprechen dagegen von einer “Hexenjagd” und loben die moderne Arbeit, die sich den Bildungsmisserfolgen der Jungen und häuslicher Gewalt gegen Männer nicht verschließe.
Was sagen Sie? Ist Frauenförderung im klassischen Sinn der “alte Zopf”, der abgeschnitten gehört? Auch Kristina Schröder, die Bundesfamilienministerin will ja statt Frauenquote Jungenförderung. Sind die Männer heute das benachteiligte Geschlecht? Wie könnte ein gleichberechtigtes Miteinander aussehen?
Moderation Thomas Koch, Studiogast ist Hans-Georg Nelles, Sozialwissenschaftler. Sendetermin WDR 5 Tagesgespräch am 17.5.2011 von 9:20 bis 10:00 Uhr.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am 3. Februar 2011
Wenn sich Väter heutzutage für die ihnen rechtlich zustehende Elternzeit entscheiden und bei ihren Kinder sein wollen, dann weiß Mann oftmals nicht, was auf ihn zukommt: Wie sehen die Kollegen den Rückzug in die Familienwelt? Wird er nach der Familienzeit wieder nahtlos in seinem Beruf anknüpfen können? Wird er den Aufgaben und Anforderungen, die ein Neugeborenes mit sich bringt, gerecht? Wie fühlt er sich als „Quoten-Mann“ in der Kinder-Krippe?
Und wie verändert der Rollentausch ihn und seine Rolle in der Partnerschaft? Viele Fragen, die in der Sendung mit Diplom-Psychologe Josef Zimmermann von der Katholischen Caritas-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche besprochen werden.
Die Sendung im Domradio kann hier nachgehört werden.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am 24. Januar 2011
Christina Schröder kann es, Andrea Nahles kann es, und Ursula von der Leyen kann es schon lange. Was Millionen Mütter ganz nebenbei erledigen, wird aber in diesen Fällen zur Sensation: eine Frau wird Mutter.
In Regierungen in Frankreich und Spanien ist ministeriale Mutterschaft schon längst erprobt, im EU-Parlament wird gestillt und – wenn es sein muss – auch gewickelt. Wie rückständig sind also die Deutschen, dass eine schwangere Ministerin die politische Welt aus den Angeln hebt? Der Tag hängt das deutsche Mutterbild an den Nagel.
Montag, 24. Januar um 18:05 in hr2-kultur Der Tag. Nachhören können Sie hier.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am 23. Dezember 2010
Vater, Mutter, Kinder unterm Weihnachtsbaum – diese Traumversion vom Fest der Liebe gibt es immer seltener. Stattdessen: Mutter mit Kindern aus erster Ehe, dazu ein Stiefvater – dessen Kinder aus erster Ehe sind Heiligabend bei ihrer leiblichen Mutter, am ersten Weihnachtstag aber in der neuen Familie des Vaters.
Das ganze andersrum oder mit weiteren Kindern aus weiteren Beziehungen, denken wir gar nicht an die Vielfalt der denkbaren Großeltern und sonstigen angeflickten Verwandten … Patchworkfamilien, sind sie das Modell der Zukunft?
Seit Jahren jedenfalls steigt ihre Zahl – womöglich eine Folge des Selbstverwirklichungswahns unserer saturierten Gesellschaft? Ist das vielleicht ein verdeckter Trend zur neuen Großfamilienstruktur? Und – das wichtigste natürlich: wo bleiben die Kinder? Probe auf´s Exempel nicht zuletzt das „Fest“ alle Jahre wieder …
Heute in hr2-kultur, Der Tag, 18.05 Uhr.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. Oktober 2010
Kinder oder Karriere? Da ist sie wieder, die ‚deutsche Frage’. Gestellt wird sie in den Funkhausgesprächen heute um 20:05 beim WDR 5.
Wie viel Mama braucht ein Kind? Nirgends wird über diese Frage so erbittert und emotional gestritten wie in Deutschland. Sind nur diejenigen Frauen gute Mütter, die lange stillen und zu Hause bleiben? Ein in unserer Gesellschaft stark ausgeprägtes Mutterideal führt offenbar dazu, dass viele qualifizierte Frauen ihren Beruf der Familie opfern oder aber gar keine Kinder bekommen. Die, die versuchen, beides unter einen Hut zu bekommen, kämpfen oft mit ihrem schlechten Gewissen, werden als Rabenmütter beschimpft und sind häufig hoffnungslos überfordert.
- Welches Frauen- und Mutterbild entwickelt unsere Gesellschaft?
- Wie steht es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
- Wie ist die Praxis in anderen Ländern und Kulturen?
- Sind Mütter in den ersten Lebensjahren unersetzbar oder können die ganz Kleinen problemlos außerhalb der Familie in Krippen oder von Tagesmüttern betreut werden?
Diese Fragen diskutieren mit der Moderatorin Randi Crott:
- Prof. Heidi Keller Entwicklungspsychologin, Universität Osnabrück
- Maria Steuer Kinderärztin, Vorsitzende des Vereins „Familiennetzwerk“ und
- Prof. Barbara Vinken Literaturwissenschaftlerin, Autorin des Buches „Die deutsche Mutter“
Wiederholungen auf WDR 5: Samstag, 30.10.2010, 3.05 Uhr, Sonntag, 31.10.2010, 23.05 Uhr und Mittwoch, 3.11.2010, 3.05 Uhr.
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