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Archiv für die 'Elder Care' Kategorie

Care gerecht gestalten – Online-Gespräche zum Equal Care Day

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 18. Februar 2021

Anlässlich des Equal Care Days am 1. März 2021 lädt die Katholische Frauengemeinschaft Deutsch-lands (kfd) und die Gemeinschaft der katholischen Männer Deutschlands (GKMD) zu einer Online Gesprächsreihe unter dem Motto Care gerecht gestalten ein.

Freitags von 18.00 bis 19.00 Uhr stellen sich Praktiker*innen, Wissenschaftler*innen und Politiker*in-nen dem Gespräch rund um Equal Care.

Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung zu den einzelnen Abenden ist möglich unter: cornelia.goette@kfd.de. Der Einwahllink ist für alle vier Gesprächsabende gültig und wird jeweils am Veranstaltungstag bis 11.00 Uhr verschickt. Weitere Informationen finden Sie unter: r: https://www.kfd-bundesverband.de/equal-care-day/

Themen und Termine

26.02. Equal Care Day: Füreinander sorgen, aber wie gerecht verteilen? 

kfd im Gespräch mit: 

Sascha Verlan, Initiator des Equal Care Days 

Thomas Altgeld, Vorsitzender  des Bundesforums Männer

Prof`in em. Dr. Margrit Brückner, Frankfurt University of Applied Sciences, Soziale Arbeit und Gesundheit

5.03. Pflege: Eine gemeinsame Gestaltungsaufgabe aller?

GKMD im Gespräch mit: 

Prof. Dr. Andreas Wittrahm, Theologe und Psychologe, DICV-Aachen

Birgit Hullermann, Pflegewirtin, 2. Vorsitzende des Katholischen Pflegeverbandes e. V., Emsdetten

Anna Wischnewski, Sprecherin des Netzwerkes PflegeBegleitung NRW 

12.03. Lebenspraxis: Für sich und andere sorgen – Wie werden wir kompetent?

kfd im Gespräch mit: 

Prof`in em. Uta Meier-Gräwe, Unterzeichnerin des Care-Manifestes, ehemals Lehrstuhl Sozioökonomie des Privathaushaltes an der Justus-Liebig Universität Gießen  

Marc Melcher, Paritätisches Bildungswerk Bundesverband – Fokus Jungs Fachstelle Jungenarbeit  Hessen 

19.03. Equal Care für ein ganzes Leben: Wie gelingt fürsorgliche Zuwendung?

GKMD und kfd im Gespräch mit:

Bundesministerin Franziska Giffey, BMFSFJ (angefragt)

Dr. Hans Prömper, Universität des 3. Lebensalters Universität Frankfurt

Dr. Brigitt Schwarzmann, Geschäftsführerin Haus der Familie, München 

Flyer Care Arbeit Gerecht gestalten: https://kath-maennerarbeit.de/wp-content/uploads/2021/02/Flyer-ECD2021-WEB.pdf

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Fast die Hälfte der Groß – Väter beaufsichtigen ihre Enkel

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 10. Mai 2008

Dabei gibt es aber ein Nord-Süd-Gefälle in der Regelmäßigkeit, wie oft Großeltern ihre Enkel beaufsichtigen, so das Ergebnis einer deutsch-österreichischen Forschungsarbeit.

Das Vienna Institute of Demography (VID) und das Mannheim Research Institute for the Economics of Aging (MEA) untersuchte im Rahmen des „Survey of Health, Aging and Retirement in Europe“ (SHARE) in den Jahren 2004 und 2005 die Situation von ca. 31.000 älteren Menschen in zwölf Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Spanien, Österreich, Schweden, Schweiz und die Niederlande).

Durchschnittlich fast 60% der Großmütter und knapp die Hälfte der Großväter betreut im Laufe eines Jahres zumindest gelegentlich ein Enkelkind. In den nordeuropäischen Ländern überwiegt die gelegentliche Betreuung, während in den südlichen Ländern die regelmäßige Betreuung, d.h. mindestens wöchentlich, wesentlich häufiger angegeben wurde.

Insbesondere griechische Großmütter, gefolgt von italienischen und belgischen Omas kümmern sich um ihre Enkel wöchentlich. Deutschland bewegt sich sowohl beim gelegentlichen als auch beim regelmäßigen „Enkelsitting“ im Mittelfeld, auf Platz sechs und fünf.

Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erreichten Großeltern ein Alter, in dem sie noch ihre Enkel kennen lernen konnten. Mittlerweile können Oma und Opa das Leben ihrer Enkel teilweise bis zu 30 Jahre beobachten.

Quelle

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Karriere trotz Pflege

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 16. März 2007

Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird bislang vorrangig unter dem Aspekt der Betreuung von Kindern betrachtet. Die Welt erweitert heute in dem Beitrag ‚Karriere trotz Pflege’ den Blickwinkel.

Die Sorge um die Alten könnte schon bald mehr Arbeitnehmer beschäftigen als die Betreuung des Nachwuchses. Schließlich hat jeder Mensch zwei Eltern, aber längst nicht mehr jeder Erwachsene Kinder. Das werden auch die Unternehmen zu spüren bekommen – womöglich mehr, als viele Vorstände und Firmenlenker heute denken.

Immer mehr Arbeitnehmer sind schon heute neben ihrem eigentlichen Beruf mit der Pflege eines Angehörigen beschäftigt. „Betriebe müssen sich dringend damit auseinandersetzen, Beruf und Pflege besser zu vereinbaren“, sagt Tillmann Knittel vom Prognos-Institut, der für die Hertie-Stiftung einen Praxisleitfaden mit konkreten Tipps für Firmen verfasst hat. „Daran führt künftig kein Weg mehr vorbei.“

Der Leitfaden stellt eine ganze Reihe von Maßnahmen vor, die das Miteinander von Beruf und Pflege erleichtern. Sie ermöglichen, dass betroffene Beschäftigte die Erwerbstätigkeit nicht als zusätzliche Belastung sehen, sondern am Arbeitsplatz hoch motiviert sind, weil er ihnen einen Ausgleich und eine emotionale Entlastung von der Pflegetätigkeit bietet.

Umgekehrt gelingt es Unternehmen, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im betrieblichen Ablauf zu halten, sie vor Überlastungen und Krankheit zu schützen und ihre Zufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit trotz der Doppelbelastung aufrecht zu erhalten.

‚Eltern pflegen – So können Arbeitgeber Beschäftigte mit zu pflegenden Angehörigen unterstützen‘ können Sie hier downloaden.

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