der VÄTER Blog

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Archiv für April, 2008

Der Dritte im Bunde – Wozu sind Väter nötig?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 30. April 2008

Am Montag, den 5. Mai, um 8:30 Uhr in hr2-kultur | Wissenswert: Väter und Söhne 1

Beschützer der Familie, Welterklärer oder Rollenvorbild: Die Vorstellungen, was ein guter Vater ist, haben sich historisch erheblich gewandelt – wobei es sicher individuell immer schon alle möglichen Vatertypen gegeben hat.

Nun weisen neuere psychologische und biologische Erkenntnisse darauf hin, dass der Vater bereits für die frühkindliche Entwicklung wichtig ist, was bislang unterschätzt wurde. Väter werden gebraucht, weil sie anders sind – beim Spielen, beim Umgang mit Konflikten, mit der Umwelt.

Der Vater fungiert angesichts der engen Mutter-Kind-Beziehung als der notwendige Dritte, der “willkommene Störenfried”, wie manche Wissenschaftler sagen, insbesondere für Jungen. Aufgewachsen in einem gut ausbalancierten Dreieck kommen gerade sie besser mit sich und in der Welt zurecht. Allerdings tun sich viele Väter – und auch manche Mütter – noch sehr schwer mit solch einer Aufgabe.

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Daddy Paket

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 30. April 2008

Microsoft Norwegen wurde vor kurzem als familienfreundlichstes Unternehmen des Landes ausgezeichnet. Eine Folge des “Daddy Paketes”, sagt Grete Johansen, HR Managerin Microsoft Norwegen.

Das Programm wurde vor vier Jahren initiiert und basiere auf den Eckpfeilern “Sicherheit, Gesundheit und der Work-Life-Balance”. Im absoluten Fokus stehe die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so die 50-Jährige, die das Arbeitsumfeld als Erfolgsgarant bei der Rekrutierung der “besten Köpfe” für ihren Konzern sieht.

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DIHK – Präsident Braun rechnet mit über 30 % Väter in Elternzeit

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. April 2008

“Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in den Betrieben zu einem immer wichtigeren Thema. … Das Elterngeld erfüllt seinen Sinn in jeder Hinsicht. Väter kümmern sich verstärkt um die Kinderbetreuung. Und auch die Unternehmen bewerten vor allem das stärkere Engagement der Väter in der Kinderbetreuung positiv.

Ich rechne fest damit, dass sich der erkennbare, positive Trend fortsetzt. Der Anteil der Väter, die Elternzeit nehmen, wird nach meiner Auffassung schon in den nächsten drei Jahren auf 30 – 40 % weiter steigen.

Auch der Stellenwert einer gelungenen Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Personalpolitik nimmt nachweisbar weiter zu – in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels ein wichtiges Zeichen für die Anpassungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg.”

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Der Vatertag bei frauTV

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. April 2008

Der Vatertag steht vor der Tür und frauTV widmet am Mittwoch, den 30. April um 22.00 Uhr die Sendung den Männern. Die Themen im Einzelnen:

NEUE VÄTER

Männer ticken heute anders als früher. Sie sind bei der Geburt dabei, sie nehmen einen Teil der Elternzeit, sie finden den Job weniger wichtig als das Familienleben. Vater sein ist wieder cool. Männer sind nicht nur stolz auf ihre Kinder, sondern wollen jetzt auch bewusst Zeit mit ihnen verbringen. frauTV über den Wandel der Vaterrolle.

WAS FRAUEN AN MÄNNERN EROTISCH FINDEN

Männer, die aussehen wie George Clooney und ihre Muskeln spielen lassen können wie Brad Pitt: Ist es das, was Frauen erotisch finden? Auch, aber nicht nur. Genauso können sie auch die Füße, die Hände oder den Bauchnabel lieben. frauTV über das, was Frauen wirklich wollen – allen Schönheits- und Fitnessidealen zum Trotz.

MÄNNER SIND NEIDISCH

Neidisch, „stutenbissig“, das sind nur die Frauen – meinen viele. Was ist dran an diesem Vorurteil? frauTV hat Männern überraschende Geständnisse entlockt und mit dem Psychologen und Buchautor Rolf Haubl gesprochen. Ergebnis: Männer sind genauso neidisch, sie gehen nur anders damit um.

MÄNNER UND IHR „UNTENRUM“

Wie offen Männer mit ihren Geschlechtsgenossen über ihr bestes Stück reden – darüber können Frauen nur mutmaßen. Das wird frauTV nun ändern. Männer unterschiedlicher Generationen berichten, wie oft und in welcher Form die Zone unterhalb der Gürtellinie zwischen ihnen zur Sprache kommt.

MÄNNER PRÄGEN IHRE TÖCHTER

Das Verhältnis zwischen Vätern und ihren Töchtern ist ein ganz Besonderes – so viel ist klar. Was aber heißt das genau? frauTV hat beide Seiten zu Wort kommen lassen und zeigt, wie sehr der Vater das Männerbild der Tochter prägt.

Mehr Infos finden Sie unter: www.frautv.de

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Unternehmen nutzen Chancen zur Gewinnung von Fachkräften nicht

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. April 2008

Unternehmen sprechen in ihren Stellenanzeigen kaum gezielt Stellensuchende Väter und Mütter an. Im ersten Quartal 2008 wurden nur in rund 0,2 % der Stellenanzeigen explizit die familienfreundliche Unternehmenspolitik, Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeitmodelle von Unternehmen erwähnt.

Die Firmen nehmen damit beim gegenwärtigen Fachkräftemangel die Möglichkeit nicht wahr, mit einem familienfreundlichen Unternehmensimage bei Bewerbern zu punkten. Das ergab die Analyse von rund 620.000 Stellenanzeigen der Personalberatung personal total in 71 deutschsprachigen Print-Medien und Online-Jobbörsen.

Die wenigen Stellenanzeigen, die ein familienfreundliches Arbeitsumfeld benennen, verteilen sich zum größten Teil auf nur 15 Großunternehmen. Die Maßnahmen des Bundesministeriums zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf scheinen sich demnach in der Kommunikation von Unternehmen zur Mitarbeitergewinnung noch nicht niedergeschlagen zu haben. Weiterlesen »

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Wollen Frauen den fürsorglichen Vater? Vom notwendigen Ende eines scheinbaren Zielkonflikts

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. April 2008

In dem an dieser Stelle bereits erwähnten Gespräch mit dem Spiegel äußert sich die Bundesfamilienministerin auch zu diesem Thema:

SPIEGEL: Eine Umfrage hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der deutschen Frauen mit Til Schweiger ins Bett wollen. Das wäre kaum so, wenn Schweiger Hausmann wäre. Möglicherweise wollen die Frauen keine Typen, die Kinder hüten.

Von der Leyen: Ins Bett gehen ist Sex, und Sex hat mit körperlicher Attraktivität zu tun. Insoweit kann ich das mit Til Schweiger verstehen. Fragen Sie dagegen, mit wem die meisten deutschen Frauen ein Kind ins Leben begleiten wollen, dann wette ich, dass das bei allem Respekt vor Til Schweiger völlig anders aussieht. Das hat nämlich was mit tiefer gemeinsamer Lebenserfahrung zu tun.

SPIEGEL: Überfordern Sie uns Männer nicht? Wir sollen fürsorgliche Väter sein und gleichzeitig attraktive Liebhaber?

Von der Leyen: Nun jammern Sie mal nicht. Das ist auch Gleichberechtigung. Sie als Männer wollen ja auch eine fürsorgliche Mutter und eine hochattraktive Geliebte. Weiterlesen »

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Väter zwischen Job und Familie

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. April 2008

Väter in Deutschland fühlen sich bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf von ihren Arbeitgebern nicht genügend unterstützt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Anforderungen von Vätern an einen familienfreundlichen Arbeitgeber“, die von der hessenstiftung – familie hat zukunft vorgelegt wurde.

Nur rund 40 % der befragten Väter bezeichnen ihren Arbeitgeber als familienfreundlich, somit sind knapp 60 % der Studienteilnehmer unzufrieden mit den Bedingungen am Arbeitsplatz, die dem Familienleben entgegenkommen. Hinzu kommt, dass knapp 71 % der Arbeitnehmer negative Konsequenzen befürchten, wenn sie familienfreundliche Angebote, wie etwa die Elternzeit, nutzten. Weitere 30 % beobachten bei denjenigen Vätern ein negatives Image, die der Familie ein größeres Gewicht als der Arbeit beimessen.

Als positiv empfunden wird Weiterlesen »

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Alleinerziehende Väter und Mütter in Zahlen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. April 2008

Nach dem aktuellen Mikrozensus 2006 des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Alleinerziehenden im Zehnjahreszeitraum kontinuierlich gestiegen. Von 1.304.000 im Jahr 1996 auf 1.617.000 im Jahr 2006.

Den größten Anteil hatten dabei die alleinerziehenden Mütter. Ihre Zahl stieg zwischen 1996 und 2006 von 1.138.000 auf 1.454.000. Die Anzahl der alleinerziehenden Väter sank von 166.000 im Jahr 1996 auf 164.000 im Jahr 2006.

Der Anteil der alleinerziehenden Väter beträgt 2006 10,1 % gegenüber 12,7 % 1996.

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Den Vätern noch mehr den Rücken stärken

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 26. April 2008

… möchte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. ‚Die Zeit sei reif’ für eine Verlängerung der Vätermonate, äußerte sie im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel.

Ein von ihr eingesetzter Beraterkreis aus Wissenschaftlern, das sogenannte Kompetenzzentrum Familie, habe sich dafür ausgesprochen, die Zahl der Vätermonate zu erhöhen. “Das unterstütze ich voll und ganz”, sagte sie.

Die Ministerin nimmt damit erneut einen Konflikt mit ihrer eigenen Partei in Kauf. Schon die jetzt geltende Väterzeit hatte für heftige Kritik in der Union gesorgt und war als “Wickelvolontariat” verspottet worden.

Wie viele Vätermonate es künftig geben könnte, ließ von der Leyen offen. “Das überlasse ich der Diskussion, die sich sicher entwickeln wird.”

Sie begründete ihre Initiative mit den Anliegen vieler junger Väter. “Zwei Drittel wünschen sich, der Erzieher und nicht nur der Ernährer ihres Kindes zu sein. Aber 80 Prozent fürchten, dass sie mit Hohn und Spott übergossen werden, wenn sie für ein paar Monate zu Hause bleiben wollen”, sagte von der Leyen. “Die Zeit ist reif, den Vätern noch mehr den Rücken zu stärken.”

Meiner Ansicht nach wäre es konsequent, das isländische Modell zu übernehmen: Vier Monate Elternzeit für die Mutter, vier Monate für den Vater und weitere 4 Monate zur freien Aufteilung. Und dazu eine Lohnersatzleistung von 90% ohne Deckelung. Das ergibt dann, zumindest auf Island eine fast 100prozentige Beteiligung der Väter.

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Väter können jetzt was erleben

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 26. April 2008

kündigt der Discounter Plus an und bietet zum Vatertag Baggerfahren für Väter an.

Dafür muss man schon recht tief in die Tasche greifen, es gibt aber auch die eher klassischen Angebote wie kanufahren oder einen Braukurs für kleineres Geld.

Ja, nicht nur Bauknecht weiß, (wie Männer waschen) was Männer sich wünschen, oder?

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