der VÄTER Blog

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Archiv für die 'Väter' Kategorie

7. Hessischen Vätertag – Väter im Blick

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 7. März 2019

Der „Hessische Vätertag“ wird am 16. Juni 2019 zum siebten Mal als Aktionstag an vielen Orten begangen, um die Bedeutung aktiver und moderner Vaterschaft für Kinder, Familie und Gesellschaft aufzuzeigen und zu würdigen. Der Aufruf dazu erfolgt dieses Jahr erstmals gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Väterarbeit in Hessen. Mit ihr spricht die hessenstiftung – familie hat zukunft Vätergruppen, Verbände und Unternehmen, Kindertageseinrichtungen und Schulen an, um für diesen Tag eine Aktion vorzubereiten und damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Mit den Aktionen soll gezeigt werden, dass unsere Gesellschaft Väter, die sich verantwortungsvoll ihren Kindern zuwenden, braucht und ehren möchte. Für die Entwicklung eines Ehrentags für Väter bündelt die Stiftung die dezentrale Vielfalt mit einer eigenen Website und einem Facebook-Auftritt. Dort finden sich Anregungen und Ideen für die Gestaltung des Vätertages und die Dokumentationen der letzten Aktionstage.

Das Motto „Angebote für Väter“ betont, dass viele Einrichtungen und Organisationen die Zielgruppe der Väter neu in den Blick genommen haben. Der Geschäftsführer der Hessenstiftung Ulrich Kuther sagte dazu: „Väter in Bildung und Beratung in den Blick zu nehmen bedeutet, eine wichtige Ressource in der Prävention für die Kinder zu nutzen.“ Wie er als Vorsitzender der LAG Väterarbeit Hessen weiß, besteht der größte Teil der Arbeit mit Vätern schon darin, richtige Zugänge zu ihnen bei den geeigneten Anlässen zu entwickeln

Aktionen für einen Ideenwettbewerb können ab sofort bei der der hessenstiftung – familie hat zukunft angemeldet werden. Die Bewerbung ist bis 15. Mai möglich. Eine Jury wird zehn Aktionen für eine Förderung von jeweils 500,- Euro auswählen. Die Stiftung erstellt eine Aktionslandkarte der beteiligten Gruppen.

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Eltern bleiben trotz Trennung – Fachtagung am 16. Januar in Düsseldorf

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 14. Dezember 2018

Immer mehr Eltern wünschen sich eine partnerschaftliche Aufteilung ihrer Erziehungsverantwortung – auch nach einer Trennung oder Scheidung. Den Kontakt mit beiden Elternteilen zu halten, sich nicht zwischen ihnen entscheiden zu müssen, das ist auch ein elementares Bedürfnis der Kinder.

Die Fachtagung, zu der Joachim Stamp, Familienminister in NRW einlädt, greift viele Fragestellungen rund um das Doppelresidenzmodell auf.

  • Welche Chancen bietet dieses Modell?
  • Welche Risiken bestehen?
  • Wie könnte eine mögliche Reform aussehen?

Dabei werden juristische und sozialwissenschaftliche Expertisen ebenso einbezogen wie die Perspektiven aus der Praxis.

aus dem Programm

09.00 Uhr Stehkaffee

09.30 Uhr Eröffnung und Einführung Staatssekretär Andreas Bothe MKFFI NRW

09.50 Uhr Überblick über bestehende rechtliche Grundlagen: Bürgerliches Recht Dr. iur. Oda Cordes Juristin, Autorin

10.30 Uhr Sozialrecht Dr. Wolfgang Conradis Rechtsanwalt, Fachanwalt für Sozialrecht, Autor

10.50 Uhr Aktuelle Forschung zum Wechselmodell Dr. Stefan Rücker Leiter der Forschungsgruppe PETRA, Leiter der Arbeitsgruppe Kindeswohl an der Universität Bremen

11.10 Uhr Kaffeepause

11.25 Uhr Erfahrungen in der Praxis: Interviewrunde

Dr. phil. Marc Serafin Jugendamtsleiter der Stadt Sankt Augustin Dr. Wolfgang Conradis Rechtsanwalt, Fachanwalt für Sozialrecht, Autor Cornelia Spachtholz Verband Berufstätiger Mütter e.V. (VBM) Nicola Stroop Verband alleinerziehender Mütter und Väter NRW Hans-Georg Nelles LAG Väterarbeit NRW, Düsseldorf

12.40 Uhr Mittagspause, Infomarkt mit Stand.Punkten

14.10 Uhr Videoimpuls

14.20 Uhr Gemeinsam getrennt erziehen – Eltern- und Kindesperspektive Brigitte Meyer-Wehage Direktorin des Amtsgerichts Brake Theodor Brocks Dipl. Sozialarbeiter und Gestalttherapeut

15.00 Uhr Prof. Dr. Jörg Maywald Geschäftsführer Deutsche Liga für das Kind Markus Witt Sprecher des Bündnisses doppelresidenz.org

15.40 Uhr Podium „Impulse für mögliche Reformansätze“ Regina Vogel MKFFI NRW Prof. Dr. Jörg Maywald Geschäftsführer Deutsche Liga für das Kind Prof. Dr. Hildegund Sünderhauf-Kravets Professorin für Recht an der Evangelischen FH Nürnberg Brigitte Meyer-Wehage Direktorin des Amtsgerichts Brake Dr. Katharina Klees Akademische Therapeutin, Dipl. Erziehungswissenschaftlerin

16.30 Uhr Abschluss

Moderation der Veranstaltung: Lena Reuter

Die Tagung findet am 16. Januar im Radisson Blu Scandinavia Hotel, in Düsseldorf Golzheim, statt. Anmelden können Sie sich bis zum 9. Januar 2019 verbindlich bei Herrn Laurenz Poll. Den Flyer können Sie hier herunterladen.

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17. Bremer Männertag – Väter & Söhne

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. Dezember 2018

Am 9. März 2019 findet der 17. Bremer Männertag statt. Ein Tag für Männer, mitten in Bremen. Für Rückblicker, Vorausschauer und Mit-auf-den-Weg-Geber. Für Väter und Söhne, die sich allein oder gemeinsam auf den Weg machen: Zu ihren wesentlichen Fragen, zu tiefer Vertrautheit, zu erwachsener Männlichkeit. Die Veranstalter laden zur Begegnung und neuen Ideen, Spaß und besinnlichem Austausch ein.

Der 17. Männertag startet mit einem besonderen Highlight. In einem Impulsvortrag wirft Dr. Christoph Fantini als Experte für die Bedeutung von Männern als Vorbilder in der geschlechtlichen Rollenfindung einen Blick darauf, wie schon frühe, kindliche Entwürfe einen Einfluss auf das haben, was später als erwachsene Männlichkeit sichtbar wird. In Workshops werden vielfältige Wege geboten, sich dem Thema weiter zu nähern. Diesmal gibt es von Fredo Behrens auch handfeste Beratung für junge und alte Väter.

Das Programm und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

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Väter-Netzwerk-Summit in Frankfurt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 4. Dezember 2018

Vaeter-summit

Wie wollen Väter in Zukunft leben und arbeiten und welche Beiträge können die Digitalisierung bzw. digitale Unterstützungssysteme dazu beisteuern. Um diese und andere Fragen ging es beim 1. Väter-Summit der Väter-gGmbH in Frankfurt.

Die hessenschau hat darüber kurz berichtet.

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Fachforum des Bundesforum Männer ‚Wenn der Sohn mit dem Vater …‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 10. September 2018

Väterarbeit und Jungenarbeit finden allzu häufig nebeneinander statt oder fokussieren eher nur auf eine der beiden Seiten, wenn in der praktischen Arbeit Väter wie Kinder involviert sind. Vor diesem Hintergrund soll mit dem Fachforum der Versuch unternommen werden, die Perspektive der Väter und die der Jungen aufeinander zu beziehen und miteinander in den Austausch zu bringen: Was brauchen Männer als Väter? Was brauchen Jungen als Söhne (und Mädchen als Töchter)? Was brauchen beide voneinander? Diesen Fragen soll entlang einer Lebensverlaufsperspektive nachgegangen werden.

Ziel des Fachforums am 20. November in Frankfurt ist es, beiden Perspektiven wechselseitig Raum zu geben und explizit auf die Generationenbeziehung zu schauen. Dabei sollen sowohl Verbindungslinien wie auch Unterschiede zur Sprache kommen können. Nicht zuletzt sind Väter auch Söhne – und Söhne können selbst zu Vätern werden. Die Verschiedenheit sowohl „der“ Väter als auch „der“ Jungen soll dabei im Blick bleiben. Über den Austausch fachlicher Perspektiven aus der Väter- und Jungenforschung bzw. der Jungen- und Väterarbeit hinaus soll das Fachforum auch dazu dienen, praktische Bedarfe zu benennen und politische Forderungen herauszuarbeiten.

Eine Anmeldung zum Fachforum ist unter diesem Link möglich.

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Papapool bündelt Angebote für Väter und Kinder

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. Juni 2018

Dass Familie auch heute oft noch „ein Frauending” ist, Väter im Rahmen von Angeboten gar nicht angesprochen werden, das soll laut Ulrich Kuther von der Hessenstiftung „Familie hat Zukunft” künftig durch die Einführung der Internet-Plattform Papapool geändert werden. „Hier wollen wir Angebote für Väter und Kinder hessenweit bündeln”, erklärte er. Dazu zählten die Bereiche Vater-Bildung, Vater-Kind-Aktivitäten, Informationsveranstaltungen zu den unterschiedlichen Kindesaltern sowie Themen rund um Vaterschaft und Familienleben mit nützlichen Tipps und Hintergrund-Informationen. Der Startschuss für die Internet-Plattform fiel am Sonntag, bei dem durch die Hessenstiftung initiierten „Hessischen Vätertag”.

Die Intention von Papapool zielt nach Angaben der Organisatoren vor allem darauf ab, Vätern mehr Möglichkeiten zu bieten, in Kontakt mit ihren Kindern zu kommen. Dabei ist es egal, ob die Väter Teil eines Elternpaars oder alleinerziehend sind.

Kuther betonte, es sei wichtig für Väter, ihre Kinder zu unterstützen und Dinge mit ihnen gemeinsam zu unternehmen. Reißer ist der Meinung, mögliche Termine mithilfe von Papapool künftig direkt angezeigt zu bekommen, sei gerade für Väter hilfreich, denen aus verschiedenen Gründen die Zeit fehle. „Das gab es vor 20 Jahren noch nicht”, resümierte er.

Papaseiten

Die neue Internet-Plattform startete zeitgleich auch in Dresden. Getragen wird Papapool von Papaseiten im VSP Dresden – finanziert mit Mitteln der Landesdirektion Sachsen des Ministeriums für Gleichstellung und Integration und der Hessenstiftung.

Das sächsische und das hessische Angebot machten im Konzept von Papapool den Anfang der bundesweiten Plattform, die nun nach und nach weitere Regionen erschließen werde, so die Initiatoren. Die Hessenstiftung als Regional-Administratorin für Hessen ruft weitere Einrichtungen, Vereine und Verbände auf, sich mit ihren väterspezifischen Angeboten zu beteiligen.

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Mein Vater war immer dabei – Väter und Werbung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 7. Juni 2018

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Veranstaltungen und Projekte für Väter in der Schweiz

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 17. April 2018

Der Schweizer Vätertag rückt näher: Am 3. Juni wird es auch in diesem Jahr wieder vielfältige Aktionen geben, die väterliches Engagement thematisieren und feiern. Kurz nach dem Vätertag wird dann auch eine lyrische Bombe gezündet: Am 7. Juni gibts in der Matte Brennerei in Bern den Papa-Poetry-Slam – ein Poetry Slam, bei dem in der ersten Runde das Thema Vaterschaft mit Wortkunst aufgegriffen wird.

Männlichkeit hat viele Seiten – und braucht dringend Auseinandersetzung. Deshalb organisieren wir die Gesprächsreihe Penis-Dialoge: mit viel Sorgfalt und Respekt, aber ohne Tabus. Am 21. Juni um 19:30 Uhr starten wir in Zürich mit dem ersten Penis Dialog zu Sexualität – ein Gespräch zu männlicher Sexualität, zu Lust und Intimität, Grenzen, Berührung und #metoo, mit Nicolas Zogg, Markus Theunert, Bruno Wermuth (Paar- und Sexualberater und “Doktor Sex” bei 20Minuten) und Martin Bachmann (Männerberater und Sexologe beim mannebüro züri).

Welche Geschichte möchtest du als Vater schreiben? Im Vatercrashkurs holst du dir Antworten auf deine Fragen rund ums Vaterwerden und -sein, tauschst dich mit anderen werdenden und frischgebackenen Vätern aus und holst dir Impulse, um deine Rolle als Vater aktiv zu gestalten.

Theaterstück Väter: In Luzern lässt ein Theaterstück Väter übers Vatersein sprechen. “Väter” feiert am 27.4. Premiere und läuft dann bis Juni.

Weiterbildungen bei jumpps: Zahlreiche bereichernde Kurse zur Jungen- und Mädchenpädagogik.

Studie zu Erziehungsstilen: Eine Studie will überprüfen, ob es tatsächlich auch in der Schweiz Unterschiede zwischen den Erziehungsstilen von heterosexuellen und sexuell anders orientierten Eltern gibt.

Alleinerziehende oder mehrheitlich betreuende Väter gesucht: Für aktuelle Medienanfragen suchen wir Familien, bei denen die Frau die Mehrheit der Erwerbsarbeit und der Mann die meiste Care-Arbeit übernimmt. Oder Väter, die alleinerziehend sind, bzw. getrennt leben und den grössten Teil der Betreuungsarbeit leisten.

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Vatertag der Vielfalt in Köln

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 15. April 2018

VdV-Plakat

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Alleinerziehende Väter sterben früher

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 16. Februar 2018

Wissenschaftler der „University of Toronto“ stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass alleinstehende Väter ein deutlich erhöhtes Risiko aufweisen, vorzeitig zu versterben. Im Vergleich zu alleinerziehenden Müttern und Vätern in einer Beziehung haben alleinerziehende Väter ein mehr als doppelt so hohes Risiko, frühzeitig zu versterben. Die Ergebnisse der kanadischen Forscher könnten auch für andere wohlhabenden Nationen mit ähnlichen Verhältnissen von alleinerziehenden Vätern gelten, erklären die Experten.

Studienautorin Dr. Maria Chiu von der University of Toronto und ihre Kollegen überwachten medizinisch über einen Zeitraum von über elf Jahren fast 40.500 Menschen in Kanada. Zu den Probanden gehörten auch 4.590 alleinerziehende Mütter und 871 alleinstehende Väter. Die Teilnehmer waren zu Beginn der Untersuchung im Durchschnitt um die 40 Jahre alt. Während des Überwachungszeitraums verstarben fast 700 Probanden.

Wachsende Erkenntnisse in der medizinischen Literatur deuten darauf hin, dass Einsamkeit und soziale Isolation wichtige Risikofaktoren für den frühen Tod sind und bei der Vorhersage der vorzeitigen Sterblichkeit ebenso wichtig sein könnten wie Rauchen und Fettleibigkeit. Einsamkeit wurde auch mit gestörten Schlafmustern, erhöhten Stresshormonen, verändertem Immunsystem, beschleunigtem kognitiven Rückgang und erhöhtem Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht.

Es sind aber weitere Forschungsarbeiten erforderlich, um einen kausalen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und vorzeitiger Sterblichkeit herzustellen. Da es mehr alleinerziehende Mütter als Väter gibt, ist die Unterstützung (z.B. finanzielle Unterstützung, Bildungszuschüsse und Selbsthilfegruppen) für alleinerziehende Mütter häufiger verfügbar. Strukturelle Barrieren, die entweder real oder als solche wahrgenommen werden, hindern Männer daran, diese Angebote in Anspruch zu nehmen.

Weitere Erklärungen dafür, warum es alleinerziehenden Vätern schlechter geht als alleinerziehenden Müttern, sehen die AutorInnen der Studie in geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Berufswahl und der unzureichenden Nutzung von Unterstützungsangeboten.

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