der VÄTER Blog

innovative Unternehmen nutzen die Potenziale aktiver Vaterschaft

Archiv für die 'Väter' Kategorie

Das waren noch Zeiten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 3. Februar 2012

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Die neuen Väter- Kuschelweich und fürsorglich?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 30. Januar 2012

Gibt es sie wirklich, die Generation der neuen Väter? Männer, die sich mit Freude in die Pflege ihrer Babys stürzen und auf Spielplätzen sitzen. Oder waren die Papas schon immer anders, als Vorurteile uns glauben machen?

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Zu wenig Vater

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. Januar 2012

„Wie viel Mutter braucht der Mensch?” – zu diesem Thema referierte die Schriftstellerin Herrad Schenk in der Köndringer Winzerhalle. Schenk hat bereits 1996 ein Buch über dieses Thema herausgegeben.

In ihrem Vortrag streifte Herrad Schenk das Mutter- und Kindsein vom letzten Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ihre These „Kinder haben heute zu viel Mutter, zu wenig Vater, zu wenig andere Kinder und Erwachsene”. Auch stellte sie fest, dass sich noch nie soviel Erziehungsleistung und Fürsorge auf so wenige Kinder konzentriert haben. Trotzdem hätten die Mütter mehr Schuldgefühle als früher.

In der Historie war früher eine Mutterschaft etwas Selbstverständliches, auch nebensächlicher, einfach beifällig. Die Mütter von früher standen auch alle in der Arbeit – zuhause zwar, aber sie hätten viel leisten müssen, denn sie waren Bäuerinnen, mussten Haus und Garten pflegen und waren rundum gefordert. Heute gingen die Mütter schnell zurück zu ihrer Arbeit, da sie ja nicht zu lange aus ihren Beruf heraus sein wollten. „Das ist auch richtig, nur sollte mehr familienergänzende Betreuung gesucht werden, wie Betreuung in kleinen Gruppen. Die Qualität der Betreuung zählt, auch wenn es nur zwei oder drei Stunden sind.“

Dass sich Mütter und Väter abwechseln bei der Betreuung, sei eine “Märchenvorstellung”. Die Referentin forderte deshalb eine flexible, bezahlbare Kinderbetreuung. Auch sollte es eine flexible Betreuung durchgehend geben, von 7 bis 19 Uhr. “Die sollte allerdings qualitativ gut sein, nicht dass die Kinder nur abgegeben werden, denn gerade in diesem Alter erwerben die Kinder Lebensfähigkeiten, die keine Mutter bieten kann”. Dies trage später zur guten Schulbildung bei, so Schenk. In Ländern wie Frankreich, wo es diese flexible Betreuung gebe, seien die Kinderzahlen nicht zurück gegangen. Weiterlesen »

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Wenn alte Männer Väter werden

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 22. Januar 2012

Immer mehr Männer im Opa-Alter werden in den letzten Jahren noch einmal Vater. Ein Trend, der häufig stirnrunzelnd zur Kenntnis genommen wird. Männlicher Egotripp oder reine Kinderliebe?

Ein Beitrag von Peter Hahne vom 22. Januar im ZDF unter anderem mit Jean Pütz, der mit 74 noch einmal Vater wird.

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Chefs, die Väter von Töchtern werden, zahlen Frauen höhere Gehälter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 17. Januar 2012

David Ross, Assistenz-Professor an der Columbia Business School hat zusammen mit Michael Dahl von der Universität Aalborg und Cristian Dezsö von der University of Maryland  in einer Studie die sozialen und psychologischen Faktoren für Gehaltsunterschiede untersucht.

Die Forscher untersuchten die Gehälter der Mitarbeiter vor und nachdem der Vorstandschef Vater wurde. Unternehmen aus stark regulierten Branchen, die meist tarifgebunden sind, sowie Firmen mit einer Vorstandschefin schlossen sie von der Untersuchung aus. Auch sehr kleine Betriebe konnten nicht berücksichtigt werden, da für sie nicht genügend Daten vorlagen.

Das spektakuläre Ergebnis: Kurz nach der Geburt der ersten Tochter des Vorstandsvorsitzenden stiegen die Gehälter weiblicher Angestellten im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Damit verringerte sich die Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern. Die Geburt eines Sohnes hingegen hatte keine Auswirkungen auf die Gehaltsunterschiede.

Den größten Einfluss der Vaterschaft auf die Gehälterstruktur stellten die Forscher fest, wenn die erste Tochter gleichzeitig das erstgeborene Kind des Vorstandschefs war: Dadurch verringerten sich die Differenzen zwischen Männer- und Frauengehältern um 3 %. Hatte der Firmenchef schon einen oder mehrere Söhne, bevor er seine erste Tochter bekam, näherten sich die Gehälter einander immerhin um fast 1 % an. Besonders stark waren die Auswirkungen in Firmen, die nicht mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigten.

Eine Erklärung wäre für Ross die gestiegene Empathie-Fähigkeit der Mädchen-Väter gegenüber seinen Mitarbeiterinnen. „Wenn ein Top-Manager Vater einer Tochter wird, sieht er die die Frauen mit anderen Augen und wird sich der frauenspezifischen Probleme eher bewusst“, vermutet Ross. Schließlich könnten diese Schwierigkeiten später ja auch seine geliebte Tochter treffen.

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Wie Väter zu Ernährern werden

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 15. Januar 2012

Warum treffen Paare Entscheidungen, nach denen ihr Leben anders aussieht, als sie sich das vorgestellt und gewünscht haben, untersucht die Soziologin Daniela Grunow unter anderem in dem Forschungsprojekt Apparent schon seit Jahren. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass die jungen Männer von heute tatsächlich „neue Väter“ sein wollen: Zeit mit ihren Kindern verbringen, eine liebevolle Beziehung aufbauen und lernen, was es für die Erziehung und Versorgung braucht – das trauen die Männer sich zu. Die Partnerinnen ihnen auch.

Wenn aber das erste Kind geboren werde, sagt Grunow, wenn Familien eher mehr Geld bräuchten als weniger, breche ein Einkommen weg, so dass die Rolle des Ernährers „wie automatisch“ auf die Männer übergehe. „Das ist ein Prozess, der schwer umzukehren ist, wenn er einmal begonnen hat.“

Ein Mann, der versucht, den Verdienstverlust zu kompensieren, arbeitet mehr. Er engagiert sich stärker im Beruf, fühlt sich verantwortlicher, macht Karriere und erhöht sein Einkommen auf diese Weise so, dass seine Frau, erst recht wenn sie länger zu Hause bleibt, wohl nie mehr denselben Lebensstandard erwirtschaften kann. Gleichzeitig erarbeitet sich die Frau daheim einen Kompetenzvorsprung, der schwer einzuholen ist.

„Eine junge Mutter weiß ja nicht automatisch, was zu tun ist, wenn ein Kind schreit“, sagt Grunow. Aber wenn sie länger mit dem Baby zu Hause bleibt, weiß sie es bald besser als ihr Mann. Und vieles andere auch.

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Väter sind für den Zugang zur Außenwelt bedeutsam

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 14. Januar 2012

Im Gespräch mit der Kleine Zeitung erläutert der Klagenfurter Psychotherapeut Axel Krefting die Bedeutung der Väter für die Entwicklung der Kinder, insbesondere der Söhne.

‚… Wie wichtig sind Väter?

AXEL KREFTING: Lange Zeit wurde die Bedeutung von Vätern unterschätzt. Erst seit Mitscherlichs Buch “Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft” in den 1960ern wurde man darauf aufmerksam, dass auch ein Vater zur gedeihlichen Entwicklung von Kindern gehört.

Die Aufgaben der Väter?

KREFTING: In der Psychologie gibt es den Begriff der Triangulierung – mithilfe des Vaters, des Dritten, wird das Kind aus der symbiotischen Verschmelzung mit der Mutter herausgeführt. Vereinfacht ausgedrückt: Die Mutter ist für Gefühle zuständig, der Vater für Äußerlichkeiten. Er ist wichtig für den Weltbezug.
Väter dienen wohl auch als Modell, als Vorbild – im Guten wie im Schlechten?

KREFTING: Das ist oft ein Problem für alleinerziehende Mütter, deren Kinder keine männlichen Bezugspersonen haben. Ich glaube, die Vorbildwirkung ist nicht nur für Buben, sondern auch für Mädchen wichtig.

Was ist Vaters Beitrag zur Identitätsbildung?

KREFTING: Bei Jungen ist er ein Vorbild, das teilweise imitiert und nachgeahmt wird. Bei Mädchen ist der Vater im Idealfall der erste Mann, der das Kind in seiner weiblichen Identität bestätigt. Außerdem erleben Kinder bei den Eltern erstmals die Spannung zwischen den Geschlechtern – zu wünschen wäre eine positive.

Haben Sie in Ihrer Praxis schon mit Leuten zu tun gehabt, die ihren Vater suchen?

KREFTING: Nicht im Sinne von verschwundenen Vätern. Dafür suchen immer mehr Männer ihren Vater, obwohl er anwesend ist oder war. Väter, die ihre Söhne nicht anschauen können, die nichts mit ihnen anzufangen wussten. Das Problem sitzt tief, denn manche Betroffenen setzen sich mit ihrem Vater auseinander, wenn sie in Pension gehen oder ihre Ehe in der Krise ist und sie merken, wie hilflos und einsam sie sind.‘

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Väter & Söhne – Ein Cross-Over-Projekt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. Januar 2012

Über die eigenen Eltern und Großeltern weiß man vieles – und vieles nicht. Die Erinnerung an sie vermischt sich mit der Erinnerung an die eigene Kindheit. Doch was wissen wir von früher, als die Eltern und Großeltern jung waren? Auch unsere Eltern waren einmal Kinder, ja selbst die Großeltern waren einmal jung. Sie sind unsere persönlichste Verbindung in eine Vergangenheit, die wir sonst nur aus Filmen und Büchern kennen. Und was wissen Großeltern von den Enkeln, die für sie oft eine Verlängerung in die Zukunft bedeuten? Welche Wünsche, Träume, Ideale verbinden sie mit ihnen?

Der Regisseur Frank Abt ist Spezialist für theatrale Forschungsreisen durch urbane Wirklichkeiten. Ausgehend von Interviews des Journalisten Dirk Schneider mit Kindern, Eltern und Großeltern in Düsseldorf, in denen Kindheitserinnerungen, Familienlegenden und (lückenhaftes) Faktenwissen Eingang finden, holt er – gemeinsam mit jugendlichen Laiendarstellern und professionellen Schauspielern – deren konkrete Lebensrealität auf die Bühne. Dabei bricht sich große Geschichte in kleinen individuellen Erzählungen. Spielerisch lenkt Abt den Blick auf das Besondere im Normalen und zeigt, welche Poesie dem Alltäglichen innewohnt.

Als Folie dient der Roman ‘Väter & Söhne’ von Iwan  Turgenjew, in dem der Autor die ‚neuen‘ Verhältnisse und Ideen im Russland des 19. Jahrhunderts aus der Sicht der jüngeren Generation beschreibt.

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Wir sprechen halt drüber – Offenes Beratungsangebot für Väter und junge Männer

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 8. Januar 2012

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass auch für Männer die Herausforderungen in unserer Zeit enorm zugenommen haben. Vor allem die vielfältigen Belastungen in Arbeit und Familie bringen viele an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Folgen sind oft massiver Stress, Gefühle der Überforderung bis hin zur Verzweiflung, aber auch körperliche Symptome treten häufig auf. Männer gehen oftmals anders damit um als Frauen. Sie sprechen mit niemanden über ihre Herausforderungen – schließlich gilt oftmals noch immer der Leitsatz: „Als Mann muss du alles im Griff haben!“.

Gleichzeitig gibt es immer weniger Räume in denen sich Männer begegnen und so ganz nebenher, beim Billard oder beim Angeln, ihre Sorgen loswerden können. Aus diesem Grund hat sich das Gothaer Mehrgenerationenhaus in Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk Gotha entschlossen jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat in der Zeit zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr eine Sprechstunden für junge Männer (bis 27 Jahre) und Väter anzubieten.

Claus Hild, erfahrener Berater und Familientherapeut des Beratungszentrums der Diakonie steht Ihnen in dieser Zeit bei Ihren Herausforderungen hilfreich zur Seite. Hierbei kommen auch Techniken zum Einsatz die aus dem modernen Coaching von Führungskräften bekannt sind. Ganz nach dem Motto: „Ich führe ein erfolgreiches mitteständiges Familienunternehmen!“, das können nämlich auch Männer. Kontakt und Anmeldmöglichkeiten finden Sie hier.

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Väter und straffälliges Verhalten von Jugendlichen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. Dezember 2011

IZA_6042Deborah Cobb-Clark und Erdal Tekin sind mit Hilfe von Daten der US-amerikanischen National Longitudinal Study of Adolescent Health der Frage nachgegangen, wie sich das Fehlen der Vaterfigur auf den Werdegang von Kindern und Jugendlichen auswirken kann.

Dabei zeigte sich, dass das Aufwachsen ohne männliches Rollenvorbild für Jungs einen Risikofaktor für delinquentes Verhalten darstellen kann. Das Resume der AutorInnen: ‘Our results suggest that the presence of a father figure during adolescence is likely to have protective effects, particularly for males, in both adolescence and young adulthood.’ Die Studie gibt es als pdf zum Download.

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