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Archiv für die 'Väter' Kategorie

Vaterschaftskonzepte und Verhalten von Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 6. Mai 2017

Im Gespräch mit Jochen Metzger berichtet Wassilios Fthenakis über seine für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte Studie ‚Die Rolle des Vaters in der Familie‘ aus dem Jahr 2002

Herr Fthenakis, Sie haben vor einigen Jahren das Selbstbild der Väter untersucht. Wie sehen sich die Väter denn?

Etliche Forscher haben immer wieder gefragt: Wie viele Stunden verbringt der Vater mit den Kindern? Welche Aufgaben übernimmt er in der Familie? Von welcher Qualität ist die Vater-Kind-Beziehung? Mich hat dagegen das Idealbild, die subjektive Konstruktion von Vaterschaft interessiert, das Vaterschaftskonzept aus der Sicht der Väter und der Mütter. Und da habe ich mit meiner Kollegin Beate Minsel in der Tat etwas Überraschendes festgestellt: Zwei Drittel der Männer zwischen 22 und 45 Jahren definieren sich selbst im Sinne einer sozialen Vaterschaft. Das heißt: Nicht mehr das Brotverdienen steht an erster Stelle, sondern das Interesse an und die Beschäftigung mit den Kindern und der Familie. Das war ein völlig neuer Befund, den man bis dahin in dieser Form nicht kannte. Nur 33 Prozent haben das traditionelle Bild von Vaterschaft vertreten – nämlich das als Brotverdiener.

Dieses Vaterschaftskonzept entsteht, sobald sie Väter werden?

Nein, das beginnt schon deutlich früher. Dieses Idealbild von der sozialen Vaterschaft findet man bereits bei jungen Männern Anfang 20, die noch gar keine Kinder haben. Es entwickelt sich also sehr früh und bleibt dann im weiteren Familienverlauf bestehen.

Was erwarten denn die Frauen von ihren Partnern?

Auch das hat uns überrascht: Die Frauen waren mit den Männern einer Meinung. Die meisten hatten das Idealbild einer sozialen Vaterschaft – nur ein Drittel der Frauenvertrat ein traditionelles Ideal und sah ihren Partner in erster Linie als Brotverdiener.

Wie gut passt das väterliche Ideal zu dem, was in den Familien tatsächlich passiert?

Da sehen wir, dass das Selbstbild in keiner Weise mit der Realität übereinstimmt. Väter und Mütter sagen zwar: Wir wollen beide für die Kinder da sein. Wenn dann aber das erste Kind geboren wird, geht der Vater weiter arbeiten – und zwar in Vollzeit, nicht selten mit Überstunden. …

Der Mann verdient das Geld, die Frau kümmert sich um den Haushalt und die Kinder – dieses Modell hat über viele Generationen funktioniert. Was soll daran schlecht sein?

Es macht die Frauen unzufrieden, vor allem jene, die eigentlich gut ausgebildet sind und weiterarbeiten wollen, aber wegen der Kinder zu Hause bleiben. Diese Gruppe war in unseren Untersuchungen besonders unglücklich.

Die Männer haben damit kein Problem?

Doch, natürlich. Die Väter erleben denselben inneren Konflikt, den man von berufstätigen Müttern kennt. Es fällt ihnen schwer, Beruf und Familie zu vereinbaren. Das gilt für mehr als ein Drittel der Väter. Neuere Studien bestätigen diesen Befund.

Welchen Einfluss hat das für Familie und Partnerschaft?

Wir haben darin die wichtigste Quelle für Probleme innerhalb der Elternbeziehung entdeckt. Wenn ein Mann ein egalitäres Selbstbild vertritt, Beruf und Familie vereinbaren möchte, seine Frau aber zu Hause bleibt und ein eher konservatives Konzept vertritt, dann kann man sehen, dass dadurch das Wohlbefinden des Mannes beeinträchtigt wird, Konflikte in der Partnerschaft entstehen und seine Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber der Frau leidet. Dies erfolgt aber nicht in gleicher Weise, wenn die Frau ebenfalls egalitär ausgerichtet ist.

Wie bewusst ist den Vätern ihr eigenes Selbstbild?

Das ist unterschiedlich. Es gibt eine Gruppe von Männern, die das reflektieren. Die meisten erleben es jedoch unbewusst. Sie kommen in eine diffuse Situation hinein, in der sie sich irgendwie unwohl fühlen. Aber sie können sich nicht rational erklären, woran das eigentlich liegt.

Sie sagen: Wenn Vater und Mutter unterschiedliche Idealvorstellungen von Vaterschaft haben, ergeben sich Konflikte. Was raten Sie Vätern konkret?

Ein guter Vater sollte sehr viel Zeit und Energie in die Qualität seiner Partnerschaft investieren. Wie gut er und seine Partnerin sich verstehen, ihre Beziehung auf gegenseitige Wertschätzung aufbauen – das sind die Dimensionen mit der stärksten Vorhersagekraft für die Entwicklung der Kinder. Vereinfacht gesagt: Glückliche Paare sind in der Regel auch gute Eltern. …“

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Ich weiß, dass sie sterben werden

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 17. März 2017

Ein Pflegevater in Los Angeles kümmert sich ausschließlich um todkranke Kinder

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Zwischen Kind und Karriere

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 8. März 2017

Das alte Familienmodell hat ausgedient. Die meisten Mütter (nicht nur in der Schweiz) arbeiten Teilzeit. Fachkräftemangel und Digitalisierung zwingen die Wirtschaft neue, mit der Familie vereinbare Arbeitsmodelle für Männer und Frauen anzubieten. Doch kaum etwas Privates ist so hochpolitisch und ideologisiert wie die Familie. «DOK» zeigt, wie Familien heute in der Schweiz leben und arbeiten.

Jenseits von theoretischen Diskussionen dokumentiert Michèle Sauvain, wie Familien in der Schweiz heute leben und arbeiten. Für «DOK» hat sie drei Paare mit Kindern, die sich für unterschiedliche Modelle entschieden haben, durch ihren Alltag begleitet. Und sie zeigt auf, wo die Prioritäten gesetzt werden und wo die Stolpersteine liegen.

Catherine Heuberger Golta und ihr Mann Raphael Golta wohnen in der Stadt Zürich und leben das heute häufigste Modell. Sie haben zwei kleine Kinder, er hat als Stadtrat einen 100-Prozent-Karrierejob. Catherine als Juristin hat ihre Berufskarriere auf später verschoben und ihr Pensum auf 50 Prozent reduziert. Die Kinder gehen drei Tage pro Woche in die Krippe. Über die Hälfte aller Familien entscheidet sich heute für dieses Modell.

Daniela und Patrik Spiess leben mit ihren beiden schulpflichtigen Töchtern im zürcherischen Bassersdorf. Schon bevor die Kinder auf die Welt kamen, war für Daniela klar, dass sie als Hausfrau voll für die Kinder da sein will, Patrik arbeitet darum zu 100 Prozent als IT-Spezialist. Eine von fünf Familien in der Schweiz lebt das nach wie vor traditionelle Modell.

Barbara Glassl und Mike Pfäffli schliesslich haben sich für das Modell entschieden, auf dem die Idee der Vereinbarkeit eigentlich basiert. Sie leben mit ihren drei Kindern in Winterthur, sind beide zu 80 Prozent in Marketing-Kaderjobs tätig und teilen sich die Familienarbeit gleichberechtigt auf. Nur gerade eine von zwanzig Familien in der Schweiz hat sich so organisiert.

Wie sieht der Tagesablauf dieser Familien aus? Warum haben sie sich für ihr Modell entschieden? Und welche Vor- und Nachteile bringt es aus ihrer Sicht? «Zwischen Kind und Karriere» ist ein Film für Frauen und Männer, denn entschieden werden muss heute gemeinsam, wie das Familien- und Arbeitsmodell aussehen soll.

Der Filmläuft am Donnerstag, den 9. März, um 20.05 Uhr auf SRF1.

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Väterliche Praxis hat sich grundlegend verändert

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 23. Februar 2017

Das sozialwissenschaftliches Nachrichtenportal Soziopolis hat ein Interview veröffentlicht, in dem der Soziologe und Erziehungswissenschaftler Michael Meuser im Interview mit Anna Buschmeyer u.a. über den Wandel von Männlichkeit spricht.

„… Sie haben ja in den vergangenen Jahren viel über die ‚neuen‘ oder engagierten Väter geschrieben. Werden die tatsächlich immer mehr?…

Auf den ersten Blick scheint der Anstieg von 3,5 Prozent Elternzeit nehmender Väter im Jahre 2006 auf mittlerweile 34 Prozent dafür zu sprechen, dass sich mit der Novellierung des Elterngeldgesetzes das Verständnis von Vaterschaft stark verändert hat. Allerdings nimmt die große Mehrheit der Väter, die in Elternzeit gehen, nämlich 78 Prozent, lediglich die zwei Monate, die das Gesetz dem Elternpaar seit 2007 zusätzlich finanziert, wenn beide Partner Elternzeit nehmen. Diese Novellierung des Elterngeldgesetzes hat bewirkt, dass eine wachsende Zahl von Vätern das beansprucht, was zusätzlich möglich ist. Das allein scheint mir aber kein Indikator dafür, dass sich die väterliche Praxis grundlegend verändert hat.

Andererseits belegen gerade die Zeitbudget-Studien, die vom Statistischen Bundesamt alle zehn Jahre durchgeführt werden, dass zwar nach wie vor die Mütter deutlich mehr Zeit für Kinderbetreuung aufwenden als die Väter – egal ob sie berufstätig sind oder nicht. Dennoch ist der Anteil der Väter nicht zu vernachlässigen. Etwa 30–35 Prozent der Aufgaben der Kinderbetreuung werden von den Vätern übernommen. Sie sind keineswegs die abwesenden Väter, von denen lange Zeit in der Medienberichterstattung die Rede war. Umfragedaten zeigen, dass die allermeisten jungen Männer an der Kinderbetreuung beteiligt sein wollen. …

Dennoch sollte man die Wünsche der Väter nicht als reine Lippenbekenntnisse abtun, wobei die Umsetzung dieses Wunsches durch verschiedene Faktoren erschwert wird. Insbesondere besteht immer noch ein hoher Widerstand aufseiten der Arbeitgeber. Eine eigene aktuelle Studie hat ergeben, dass Väter, die mehr als zwei Monate Elternzeit in Anspruch nehmen wollen, was ihnen ja rechtlich zusteht, nach wie vor mit großen Schwierigkeiten kämpfen müssen. Zwei Monate werden mittlerweile akzeptiert, für die Unternehmen stellt sich das dar wie ein längerer Urlaub, das kann man managen. Geht es aber um mehr als zwei Monate, wird vielen dieser Väter klar gemacht, dass das eigentlich nicht gewollt ist. …

Es verändert sich also durchaus etwas. Neu ist gegenwärtig jedenfalls die Anforderung, neben der Ernährerposition auch noch die Position des aktiven Vaters auszufüllen. Der Vater ist nicht aus seiner „Pflicht“, Ernährer zu sein, entlassen worden, sondern es ist diese zusätzliche Anforderung hinzugekommen.

Insgesamt nimmt noch nicht einmal die Hälfte der Väter Elternzeit. Schließlich haben sie auch die Möglichkeit, es nicht zu tun, während Frauen fast immer wie selbstverständlich mindestens für ein halbes Jahr aus dem Beruf aussteigen. Nutzen Männer ihre Verhandlungsposition anders?

Ja. Nach wie vor ist es für Männer leichter, nicht in Elternzeit zu gehen, als für Frauen. Andererseits hat eines meiner Forschungsprojekte auch gezeigt, dass eine durchaus nicht geringe Zahl von Müttern gar nicht möchte, dass der Vater längere Zeit in Elternzeit geht. Eine große Zahl von Müttern scheint ihre Position in der Familie gegenüber Bestrebungen von Vätern, stärker beteiligt zu sein, gewissermaßen zu verteidigen. Eine engagierte oder involvierte Vaterschaft zieht schließlich eine Veränderung im Machtgefüge innerhalb der Familie nach sich. Etablierte Positionen und Einflusszonen müssen dann neu verhandelt werden.

Die Mehrzahl der Väter, die sich in der Kinderbetreuung nachhaltig (wenn auch meist nicht zu gleichen Teilen wie die Mütter) engagieren, akzeptiert allerdings die Position der Mutter als primary caregiver. Ein stillschweigendes Einverständnis zwischen Vater und Mutter über diese Rollenverteilung scheint recht verbreitet zu sein. Aufseiten der Mütter bedeutet das nicht unbedingt, dass sie die Väter nicht dabeihaben wollen. …

Nicht zuletzt muss man neben der Konstellation Vater, Mutter, Kind auch das weitere Umfeld betrachten. In der Schule etwa adressieren die Lehrkräfte die Mütter und nicht die Väter. Auch wenn der Vater das Kind noch so regelmäßig von der Schule abholt, wird die Mutter als primäre Erziehungsperson angesehen. All das spielt eine Rolle.“

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Was die Beteiligung von Vätern an der Erziehung ihrer Kinder stärkt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 5. Februar 2017

Colette Fagan und Helen Norman von der Manchester University haben erforscht, welche Faktoren die Beteiligung von Vätern an der Erziehung ihrer Kinder stärken. Ihre Ergebnisse:

Die Möglichkeit für den Vater, Vaterschafts- und Elternurlaub zu nehmen, ist von entscheidender Bedeutung, ebenso wie die Förderung von Arbeitszeiten für Männer, die ihnen ein aktives Familienleben ermöglichen, also insbesondere eine kürzere Vollzeit. Bei der Elternzeit kommt es darauf an, dass die Monate für den Vater reserviert sind

Die Forscherinnen fanden zudem heraus, dass ein Vater eher an der Kinderbetreuung beteiligt ist, wenn die Mutter Vollzeit beschäftigt ist. Daher sind Maßnahmen, die es allen Frauen ermöglichen, eine sanfte Wiederaufnahme der Beschäftigung nach der Geburt zu ermöglichen, zu einer gleichberechtigteren Gleichstellung der Geschlechter förderlich. Eine qualitativ hochwertige, erschwingliche und flexible Kinderbetreuung ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung.

Schließlich sei es auch wichtig, das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu reduzieren. Wenn Mütter weniger verdienen und deshalb in Teilzeit wechseln reduziert dies die Wahrscheinlichkeit, dass der Väter an der Betreuung ihrer Kinder beteiligt sind.

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Wo Vater schafft

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 12. Januar 2017

Der „Hessische Vätertag“ wird am 18. Juni 2017 zum fünften Mal als Aktionstag an vielen Orten begangen, um die Bedeutung aktiver und moderner Vaterschaft für Kinder, Familie und Gesellschaft aufzuzeigen und zu würdigen. Die hessenstiftung – familie hat zukunft ruft Vätergruppen, Verbände und Unternehmen, Kindertageseinrichtungen und Schulen dazu auf, für diesen Tag eine Aktion vorzubereiten und damit in die Öffentlichkeit zu gehen.

Mit den Aktionen soll gezeigt werden, dass unsere Gesellschaft Väter, die sich verantwortungsvoll ihren Kindern zuwenden, braucht und ehrt. Die hessenstiftung – familie hat zukunft unterstützt diejenigen, die an der Entwicklung eines Ehrentags für Väter mitwirken wollen.

Die Stiftung bündelt die dezentrale Vielfalt mit einer eigenen Website und einem Facebook-Auftritt Dort finden sich Anregungen und Ideen für die Gestaltung des Vätertages und die Dokumentationen der letzten Aktionstage.

Die Stiftung hat dem Aktionstag das Motto „Wo Vater schafft“ gegeben. Damit soll auch am Arbeitsplatz die Bedeutung der Vaterschaft wahrgenommen werden, erläuterte der Geschäftsführer der Hessenstiftung Ulrich Kuther. „Das Motto regt zur Auseinandersetzung mit väterlichem Schaffen an. Erwerbsarbeit und Fürsorgearbeit oder Familienarbeit dürfen sich nicht ausschließen.“ 2017 wird erneut Anlauf genommen, auch Handwerksbetriebe im Sinne eines Tags der offenen Tür für den Aktionstag zu gewinnen.

Aktionen für einen Ideenwettbewerb können ab sofort bei der der hessenstiftung – familie hat zukunft angemeldet werden. Die Bewerbung ist bis 15. Mai möglich. Eine Jury wird zehn Aktionen für eine Förderung von jeweils 500,- Euro auswählen. Die Stiftung erstellt außerdem eine Aktionslandkarte der beteiligten Gruppen.

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… die sich entwickelnden Rollen von Vätern am Arbeitsplatz und zuhause

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 17. Dezember 2016

Brad Harrington, Forscher am Boston College Center for Work & Family trägt bei einem ‚Google Talk‘ in Cambridge Ergebnisse seines seit sieben Jahren laufenden Forschungsprojekts zu den sich verändernden Rollen von Vätern vor.

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Väter und Töchter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. Dezember 2016

… Väter stärken ihre Kinder

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Was wünschen Sie sich bei Ihrem Kind?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 17. November 2016

Diese Frage steht im Mittelpunkt der Studie von Lisa Wagner, die im Rahmen eines Forschungsprojekts am Lehrstuhl für Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie der Universität Zürich durchgeführt wird.

Wer kann teilnehmen und worum geht es?

Die Befragung richtet sich an Väter und Mütter, werdende Väter und Personen mit Kinderwunsch in deutschsprachigen Ländern. In der Studie geht es um die Wahrnehmung verschiedener Persönlichkeitseigenschaften von Kindern. Insbesondere interessiert uns Ihre Meinung zur Erwünschtheit verschiedener Eigenschaften bei Ihren Kindern.

Wie ist der Ablauf der Studie?

In dieser Online-Studie werden Ihnen einige Fragen dazu gestellt, welche Eigenschaften Sie sich bei Ihren Kindern wünschen. Außerdem werden Ihnen einige Fragen zu Ihrem eigenen Erleben und Verhalten gestellt. Am Ende der Studie besteht für Sie die Möglichkeit, Ihre Email-Adresse zu hinterlassen, wenn Sie weitere Informationen wünschen, oder wenn Sie Interesse haben, für eine nachfolgende Studie kontaktiert zu werden. Die Beantwortung der Fragen wird ca. 20 Minuten dauern.

Ihnen entsteht durch die Teilnahme an unserer Studie keinerlei Schaden und Sie können auf die Teilnahme verzichten oder diese abbrechen, ohne dass Ihnen daraus ein Nachteil entsteht. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Psych. Lisa Wagner.

Welchen Nutzen hat die Teilnahme für Sie?

Sie erhalten durch Ihre Teilnahme an der Studie einen Einblick in die aktuelle psychologische Forschung. Sie unterstützen durch Ihre Teilnahme die wissenschaftliche Forschung und tragen dazu bei, dass im Gebiet der Positiven Psychologie neue Erkenntnisse gewonnen werden. Auf Wunsch senden wir Ihnen nach Abschluss der Studie gerne eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse zu.

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Falko Schnell, ein Vater aus NRW

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 7. November 2016

Im Rahmen der Väterkampagne #vaeterNRW werden auf der Facebookseite ‚Vater ist, was du draus machst‘ Väter wie zum Beispiel Falko Schnell aus #Köln portraitiert:

„Ich war 33 Jahre alt als ich meine erste Tochter bekam. Natürlich hatte ich vorher viel mehr Zeit, vor allem für mich. Ich war permanent auf irgendwelchen Kulturevents, habe Konzerte besucht, konnte lange ausschlafen und buchte spontan Reisen, auf die ich Lust hatte. Mittlerweile habe ich zwei Kinder. Da ist Zeit für mich natürlich eher rar. Irgendwie muss ich ja alles unter einen Hut bekommen. Arbeit, Familie und Hobbys: Es passt nicht immer und manchmal ist es sogar schwierig. Irgendeiner kommt immer zu kurz und meistens bin ich das selber. Damit komme ich gut klar, denn ich möchte genauso oft für meine Kinder da sein wie meine Frau.
In Sachen Erziehung setze ich auf eine ausgewogene Mischung aus traditioneller Erziehung und zeitgemäßer Ausprobiermentalität. Ob das modern ist, weiß ich nicht. Ich stelle mir einfach oft vor, was ich damals gerne mit meinem Vater erlebt hätte und frage mich, ‚Hätte mir das Spaß gemacht?‘ Mit dieser Einstellung fahre ich eigentlich ganz gut. Ich genieße es, im Kölner Vorgebirgspark Zeit im Freien zu verbringen oder einfach auf den großen Wiesen ausladende Feste zu feiern.“

Wer auch Interesse hat, seine Geschichte zu erzählen, kann sich gerne bei Janni Orfanidis melden.

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