der VÄTER Blog

lebe deinen Traum!

Archiv für September, 2019

Ihr Erfolg hat viele Väter! Neue Strategien der Fachkräftebindung für KMUs

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 30. September 2019

Die Abschlusskonferenz des Projekts wird auf Ende März 2020 verschoben

Im Jahr 2040 werden voraussichtlich 3,9 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) spüren den Fachkräftemangel heute bereits stark. Wie gelingt es in dieser Situation, als KMU auch in Zukunft die besten Fachkräfte zu finden und ans Unternehmen zu binden?

Eineinhalb Jahre haben wir dazu gemeinsam mit Expert*innen, Verbundprojekten und KMU aus NRW innovative Ideen entwickelt. Unser Ansatz: mit einer wertschätzenden Teamkultur und einer väterorientierten Personalpolitik gelingt es, die Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden. Denn auch Väter wünschen sich Angebote und insbesondere Flexibilität, um Familie und Beruf zu vereinbaren.

Erhalten Sie praxisnahe Anregungen von Best-Practice-Unternehmen, die Sie direkt in Ihrem Unternehmen anwenden können. Kommen Sie mit den Projektunternehmen und Fachexperten in den Best-Practice-Foren in persönlichen Austausch und gestalten Sie mit uns eine Zukunft, in der Fachkräftebindung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und für Väter gelingt.

Hier können Sie sich anmelden

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Familiengeschichte – Familiendramen!? Transgenerative Wirkungen von Familienkonflikten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. September 2019

Wieso hat dein Hans eigentlich rote Haare? Warum ist der Enkel wie sein Großvater schon jung an Krebs erkrankt? Über die genetischen Einflüsse, vor allem auf unsere Gesundheit, wird schon lange geforscht und es ist vieles bekannt. Transgenerative Effekte zeigen sich aber auch an anderer Stelle.

In unserer Zeit sind es die ‚Rosenkriege‘ nach Trennung und Scheidung mit anschließendem Kampf ums Kind, die das Leben vieler – in Loyalitätskonflikte verstrickter – Kinder durcheinanderbringen. Dabei ist nicht nur die akute Gesundheit der Kinder betroffen; Spätfolgen finden sich oft in ihren zukünftigen Familien wieder.

Doch eigentlich wollten sie es als Eltern in ihrer Familie besser machen, als es ihnen in ihrer Herkunftsfamilie vorgelebt wurde. Sie wollten sich gemeinsam um die Kinder kümmern. Vater und Mutter wollten die Fehler der eigenen Eltern vermeiden. Nach und nach schlichen sich immer mehr Konflikte ins Familienleben ein. Beginn eines oft unendlichen und zermürbenden Kampfes auf dem Rücken der betroffenen Kinder. Genau, wie sie es oft in ihrer eigenen Vergangenheit erlebt haben.

  • Warum zeigen sich Effekte von Familienkonflikten noch Generationen später?
  • Wie wirken Trennung und Scheidung der Eltern auf die zukünftigen Beziehungen ihrer Kinder?
  • Durch welche Interventionen (Mediation/Beratung/Therapie) können diese Einflüsse gemindert und der transgenerative Teufelskreis verlassen werden?
  • Welche Selbstheilungskräfte finden wir, damit es in der nächsten Generation „besser läuft“?
  • Welche politischen und rechtlichen Reformen sind notwendig, um die Familien zu unterstützen?

Diesen und weiteren Fragen wird am 9. Und 10. November beim Familienkongress 2019 des VAfK in Halle nachgegangen

Aus dem Programm

  • Auswirkungen von Krieg, NS-Vergangenheit und Vaterlosigkeit auf heutige Familien/Kinder. Prof. Dr. Angela MORÈ, Soziologisches Institut der Leibniz Universität Hannover
  • Was uns Genogramme von Trennungsfamilien verraten Dr. med. Eva KOPKA, Schussental-Klinik gGmbH, Aulendorf
  • Resilienz – Chancen trotz Aufwachsen in prekären Familienverhältnissen PD Dr. Katharina KLEES, Paar-, Sexual- und Traumatherapeutin, Aufwind-Institut Dannstadt

Workshops

  1. „Vaterlos“ – Meinen Vater habe ich nie kennengelernt 
  2. Genogramm Arbeit in der Beratung von Trennungsfamilien 
  3. Trotz Trennungsfamilie – gesund und glücklich aufwachsen. Was Trennungskinder von ihrer Familie brauchen!

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Der Geburtstag

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. September 2019

Der siebenjährige Lukas hat Geburtstag. Trotz angespannter Verhältnisse organisieren die getrennt lebenden Eltern Matthias und Anna eine große Kinderparty mit Pinata und Torte. Im Wohnzimmer toben die Kinder, in der Küche die Eltern: Der gestresste Matthias hat, mal wieder, das anstehende Vater-Sohn-Wochenende abgesagt und den versprochenen Zoobesuch verschoben.
Als die Party vorbei ist, folgt das nächste Problem: Der kleine Julius wird von seinen Eltern nicht abgeholt. Matthias will den fremden Jungen eigentlich nur loswerden, doch die Ereignisse überschlagen sich. Angetrieben von seinem erwachenden Beschützerinstinkt, übernimmt der Teilzeit-Papa Verantwortung für den hilflosen Julius und seine Augen öffnen sich schließlich auch für die Bedürfnisse seines eigenen Sohns.

Regisseur Carlos Morelli inszeniert in bestechenden Schwarz-Weiß-Bildern eine scheinbar alltägliche Familiensituation. Doch „Der Geburtstag“ enthält all das, was man von einem Kindergeburtstag am wenigsten erwartet: Unwetter, Streit und lange Gesichter. Nach seinem Langfilmdebüt „Mi Mundial“, in seiner Heimat Uruguay zweitgrößter nationaler Box-Office-Erfolg, liefert Morelli mit „Der Geburtstag“ einen originellen Film Noir über einen Teilzeit-Vater, der über Nacht erkennt, was wirklich wichtig ist.

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Unterhaltsvorschuss – Die meisten Väter können nichts zurückzahlen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 6. September 2019

In den meisten Fällen kann der Staat den Unterhaltsvorschuss für Kinder von Alleinerziehenden nicht zurückfordern. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) präsentierte am Donnerstag in Berlin neue Berechnungen ihres Ministeriums, wonach 61 Prozent der unterhaltspflichtigen Elternteile finanziell gar nicht in der Lage sind, für ihre Kinder aufzukommen. In 90 Prozent aller Fälle sind das die Väter.

Den staatlichen Vorschuss erhalten Kinder von Alleinerziehenden, wenn der andere Elternteil nicht zahlt. Aufgabe der Finanz- und Jugendämter ist es, zu überprüfen, ob der Vater Unterhalt zahlen kann und den Vorschuss zurückzufordern. Andernfalls kommt der Staat dauerhaft für den Unterhalt auf.

Giffey sagte, der Rückgriff der Jugendämter auf die unterhaltspflichtigen Elternteile sei nur in 39 Prozent der Fälle möglich. Darauf müssten sich die Behörden konzentrieren. Dass der Staat den Unterhaltsvorschuss für alle Kinder zurückverlangen könne, sei eine „unrealistische Vorstellung“, erklärte die Ministerin.

Nach Giffeys Angaben gaben Bund und Länder im vergangenen Jahr 2,1 Milliarden Euro für den Unterhaltsvorschuss aus. 13 Prozent dieser Summe konnten von den unterhaltspflichtigen Elternteilen zurückgeholt werden. Seit der Reform im Jahr 2017 hat sich nach Angaben des Ministeriums die Zahl der Kinder, die Unterhaltsvorschuss bekommen, auf 805.000 verdoppelt. Die Zahlung wurde um sechs Jahre bis zum 18. Geburtstag verlängert, um die Situation von Alleinerziehenden zu verbessern.

Giffey sagte, nach der Reform sei es zunächst darum gegangen, allen Kindern den Vorschuss zu zahlen, die darauf Anspruch haben. Nun müsse der Fokus darauf gelegt werden, bei den zahlungsfähigen Elternteilen die Rückforderungen durchzusetzen. Bund und Länder hätten daran ein gemeinsames Interesse. Der Bund übernimmt 40 Prozent, die Länder zahlen 60 Prozent der Ausgaben für den Unterhaltsvorschuss.

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Vater 4.0 – vom Traditionsmodell zum Traumtyp – Die Vaterrolle im Wandel und die Praxis

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. September 2019

Freitag, 11. Oktober 2019, 10:00 bis 17:30 Uhr in der Jugendherberge Köln-Riehl

Ein Fachtag in Kooperation von: Kath. Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung, Kolpingwerk Deutschland, Arbeitsstelle für Männerarbeit der deutschen Bischofskonferenz und des Kinder- und Jugendhilfeträgers Väter in Köln e.V.

Wieso dieser Fachtag?

Tagtäglich spiegeln Politik, Medien sowie Alltagerfahrungen die Widersprüche von Väterbildern wider. Einerseits ist die Bedeutung des Vaters für die kindliche Entwicklung trotz wachsender Forschung noch genauso umstritten wie die Praxis von gelingender Väterbildung überall bekannt ist. Andererseits haben viele Beteiligte ein Bild des idealen Vaters im Kopf, das selbst widersprüchlich ist: Er soll einfühlsam sein, möglichst lange in Elternzeit gehen und dennoch oft noch die Rolle des souveränen Alleinverdieners erfüllen. Das widerspricht wiederum mit dem Gebot der Gleichstellung von Frauen und Männern. Und dann gibt es auch noch die schwierigen Lebenslagen, in die Väter hineingeraten können – einschließlich einer Trennung… Gibt es überhaupt den perfekten Vater – den „Traumtyp“? Und wenn nicht, warum? Und: Soll, will und kann ich Väter in meiner Arbeit überhaupt stärker ansprechen und stärken?

Um welche Fragen geht es?

An diesem Tag werden aktuelle Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und Soziologie vorgestellt und diskutiert. In Workshops geht es mit erfahrenen Fachkräften um die Praxis:

• Wie kann ich Väter auf ihre neue Rolle noch vor der Geburt vorbereiten?

• Wie kann ich Väter mit spezifischen Angeboten erreichen?

• Wie sieht Väterarbeit in der Kita aus?

• Wie gelingt die Arbeit mit Vätern mit Migrationshintergrund?

• Wie ermögliche ich Vätern gelingende Bindungserfahrungen?

• Welche Rolle kann das brisante Thema „Trennung und Väter“ in der Familienbildung spielen?

Welche Expert*innen wirken mit?

Zugesagt haben bereits die Wissenschaftler*innen Prof. Dr. Andreas Eickhorst (Hochschule Hannover) und Dr. Claudia Zerle-Elsäßer (Deutsches Jugendinstitut München) sowie die Praktiker*innen Dip.-Soz.-Päd- Marc Schulte (Väterzentrum Berlin), Dipl.-Soz.-Arb. Theo Brocks (Väter in Köln e.V.) und Gürkan Ucan (Kommunales Integrationszentrum der Stadt Herne) und viele mehr. Hier ist das vollständige :

Die Journalistin Najima El Moussaoui und der Autor Dr. Thomas Gesterkamp (Buch: „Die neuen Väter zwischen Kind und Karriere“) führen durch den Tag.

Was gibt es noch?

Verschiedene Methoden versprechen einen spannenden Tagungsverlauf. So wirken die Teilnehmer*innen bei einem „Worldcafé“ an Thementischen sowie an einer „Fishbowl“ mit.

Getränke und Mitttagtisch sind in der Teilnahmegebühr mit inbegriffen. Und auf der Bühne erwarten Sie Arne Ulbricht und Mathias Veit mit Ihrer neuen Lese-Show „Zwei Väter“. Im Anschluss erhalten alle Teilnehmer*innen eine Teilnahmebescheinigung und ausführliche Tagungsdokumentation.

Wie teuer ist die Teilnahme? 30 Euro inklusive aller Leistungen.

Wo melden Sie sich an? ur online, und zwar hier:  Anmeldung

Programm zum Download: Programm-Flyer

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