Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 12. November 2007
Immer mehr Führungskräfte leiden unter den Belastungen ihres Jobs. Viele vernachlässigen sogar Grundbedürfnisse wie Essen oder Schlafen. im Gespräch mit dem Manager Magazin erklärt Bernd Sprenger, Chefarzt der Oberbergklinik Berlin-Brandenburg, wie Burnout sich äußert, wer besonders betroffen ist – und wie man sich dagegen wappnen kann.
… mm.de: Was konkret meinen Sie mit sozialer Komplexität? Nennen Sie bitte ein Beispiel.
Sprenger: Ein Jungmanager tritt nach einem hervorragenden Universitätsabschluss seinen ersten Job in einem Großunternehmen an und macht dort rasch Karriere. Er eckt aber immer wieder an, weil er nicht bemerkt, dass er anderen ständig auf die Füße tritt. Seine Kollegen beginnen dann, ihn zu meiden und geben ihm nicht mehr alle erforderlichen Informationen. Er wird nicht mehr eingeladen in informelle Zirkel – merkt das aber gar nicht, weil er immer nur sachbezogen handelt. Ihm fehlt die emotionale Intelligenz. Weiterlesen »
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 12. November 2007
Diesen Mann wollen viele haben: Brad Pitt ist berühmt, sexy und erfolgreich. Aber dabei lässt er es offenbar nicht bewenden. Seine Lebensgefährtin Angelina Jolie attestierte ihm nun, dass er auch der perfekte Vater sei – so gut, dass er sie zu Tränen rühre.
Frau könne nicht voraussehen, wie gut oder schlecht ein Mann als Vater sein werde, so lange man ihn nicht in dieser Rolle gesehen habe, erklärte Angelina Jolie.
„Aber Brad ist so gut mit Mad und sie sind in so wundervoller Weise miteinander verbunden, das ich fast weinen muss, wenn ich sie sehe – und ich weine nie“, sagte der Hollywoodstar.
Jolie schätzt die Unterstützung durch ihren 43-jährigen Gefährten demnach sehr: „Brad ist ein unglaublich fürsorglicher Mann und ein großartiger Vater.“ Es bedeute ihr viel, dass er Teil ihres Lebens und für ihre Kinder da sei.
Quelle
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 11. November 2007
… auf dem Sofa bei Thomas Gottschalk. Die Alt-Feministin Alice Schwarzer debattierte mit Ex-Tennisprofi Boris Becker über Kindererziehung, den Rollentausch von Mann und Frau und alltägliche Ehekonflikte.
Becker hat in der vergangenen Woche sein Buch „Was Kinder stark macht“ veröffentlicht. Darin präsentiert er sich als treusorgender Familienvater seiner beiden Söhne und der unehelichen Tochter. Seinen Kampf um das Sorgerecht für seine Tochter hatte er auch schon an anderer Stelle öffentlichkeitswirksam platziert.

Aufmerksamer Zuhörer der Debatte: der werdende Vater Michael Mittermeier.
Das war mal wieder eine Menge (Selbst-) Marketing, aber allemal ehrlicher als eine Vielzahl von Fernsehbeiträgen zu dem Thema in den vergangenen Wochen.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 8. November 2007
… leisten deutsche Arbeitnehmer im Durchschnitt. Fast zwei Drittel der Erwerbstätigen arbeiten mittlerweile mehr als 40 Stunden pro Woche – obwohl dies nur bei 35,4 Prozent im Arbeitsvertrag vorgesehen ist. Mehr als jeder Sechste arbeitet demnach sogar mehr als 48 Prozent in der Woche. Dies hat eine Befragung von 20.000 Beschäftigten unter Federführung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz ergeben.
WELT ONLINE hat die Daten ausgewertet und ein Ranking erstellt: Die Tabelle zeigt, in welchen Branchen und Berufsgruppen die meisten Stunden über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus geleistet werden. Darunter fallen laut den Verfassern der Studie reine Überstunden nach dem eigentlichen Dienstschluss als auch flexibel zu leistende Mehrarbeit. Die angegebenen Werte sind immer Durchschnitte.
Die TOP 10 Branchen und Berufe mit den meisten Überstunden pro Woche
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Rang
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Branche/ Beruf, Funktion
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tats. AZ/ Std.
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vereinb. AZ/ Std.
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Diff.
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1
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Sozial- und Erziehungsberufe, Beamte
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45,4
|
32,8
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12,6
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2
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Ordnungs- und Sicherheitsberufe, leitend
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50,4
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41,5
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9,0 (ger.)
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3
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Org., Verwaltung, Büro, leitend
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48,3
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39,6
|
8,7
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4
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Ingenieure, Chemiker, Physiker, Mathematiker, leitend
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48,0
|
39,5
|
8,5
|
|
5
|
DL, Kaufleute
|
46,3
|
38,9
|
7,4
|
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6
|
Techniker, leitend
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45,4
|
38,5
|
6,9
|
|
7
|
Metall- u. Maschinenbau, leitend
|
46,5
|
39,7
|
6,8
|
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8
|
Verkehrsberufe, qualifiziert*
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46,2
|
39,5
|
6,7
|
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9
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Warenkaufleute, leitend
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45,6
|
39,3
|
6,2
|
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10
|
Sonstige Dienstleistungen, leitend
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46,7
|
40,6
|
6,1
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 7. November 2007
Gestern fand im Bürgerhaus Stollwerck in Köln die erste Vernetzungstagung zur Arbeit mit Vätern in Nordrhein Westfalen statt.
Mehr als 100 Experten und Expertinnen aus verschiedenen Professionen, Erzieher und Hebammen, Gleichstellungsbeauftragte und Schwangerschaftskonfliktberater, Beschäftigte aus Kinderbetreuungseinrichtungen, Familienzentren und Familienbildung nutzen die Gelegenheit, in fünf praxisorientierten Workshops die Vielfalt der spezifischen Beratungsmöglichkeiten für Väter kennen zu lernen und konkrete Impulse für ihre eigene Arbeit zu erhalten.

So berichte Dr. Robert Schilling im Workshop ‚Väter im Unternehmen‘ über die Arbeit des Elternnetzwerks und den Angeboten für Väter bei den Ford Werken in Köln und Arif Ünal und Michael Tunc stellten in ihrem Workshop Ansätze zur Arbeit mit Vätern mit Zuwanderungsgeschichte vor.
In der Abschlussrunde wurde deutlich, dass es unabhängig von den konkreten Arbeitsfeldern darauf ankommt, Weiterlesen »
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 7. November 2007
Die Daten der Krankenkassen zeigen eine extreme Zunahme psychischer Erkrankungen vor allem bei Menschen zwischen dreißig und fünfzig, die eigentlich auf der Höhe ihrer körperlichen Kräfte stehen und ihre Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit viele Jahre bewiesen haben.
Soziologen nennen den biografischen Abschnitt zwischen dem Ende der Ausbildung und der Lebensmitte griffig „Rushhour des Lebens“. In dieser Zeit drängt sich vieles zusammen: Familiengründung, Kinderbetreuung und Berufseinstieg, dazu häufig der Erwerb eines Eigenheims und die Sorge um alt gewordene Eltern.
Die Tücke dieser Lebensphase: eigentlich Unvereinbares muss vereint werden und Burnout droht.
Spätestens jetzt ist es höchste Zeit für einen Gegenentwurf: Mann muss lernen, eigene Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren – notfalls mit Unterstützung von außen.
Quelle
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 3. November 2007
Planbare Arbeitszeiten und ein gutes Betriebsklima – das sind für Väter und Mütter die wichtigsten Faktoren, um Beruf und Familie gut miteinander zu vereinbaren. Flexible Arbeitszeitmodelle dagegen haben weniger Einfluss als angenommen.
Wenn in einem Betrieb familiäre Belange bei der Arbeitszeitplanung berücksichtigt werden und die Kollegen verständnisvoll auf die Bedürfnisse von Müttern und Vätern reagieren, gelingt es am besten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Um einen Betrieb familienfreundlicher zu gestalten, sind also weniger große Investitionen in die Infrastruktur nötig als vielmehr eine familienfreundliche Kultur im Umgang mit Beschäftigten, die Kinder betreuen.
Das zeigt eine Analyse der WSI-Forscherin Christina Klenner gemeinsam mit der Soziologin Tanja Schmidt. Sie werteten die Daten einer Befragung von 2.000 Beschäftigten aus. Die Ergebnisse zeigen, welche Faktoren aus Sicht der Beschäftigten eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Familie beeinflussen und welche die Familienfreundlichkeit eines Betriebes.

Die zentralen Befunde der Untersuchung können Sie hier nachlesen.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 31. Oktober 2007
Der britische Außenminister David Miliband hat sich beurlauben lassen, um mit seiner Frau ein zweites Kind zu adoptieren. Wegen der Familienpläne verzichtete der Politiker sogar auf die Teilnahme an einer Konferenz mit seinem saudi-arabischen Kollegen Prinz Saud al-Faissal.
Unbekümmert um den möglichen protokollarischen Affront gab er zu Protokoll, er sei mit seiner Frau plötzlich in die USA aufgebrochen, um dort ihrer beider zweites adoptiertes Kind abzuholen.
Miliband ließ auch wissen, er nehme erst einmal Vaterschaftsurlaub. Gesetzlich stehen ihm nur 14 Tage zu, mit bezahlten 100 Pfund (144 Euro) die Woche. Um Geld geht es hier freilich nicht, sondern ums Symbol:
Ihrer Britannischen Majestät Außenminister lässt Politik und Diplomatie beiseite und stellt sich neben seine Frau, in einer Demonstration der Gleichverantwortlichkeit. Das tat vor Miliband bereits Gordon Brown bei der Geburt seiner Söhne, 2003 und 2006, wie auch Tony Blair 2000, als Sohn Leo zur Welt kam.
An der verbesserungswürdigen britischen Gesetzgebung über den Elternschaftsurlaub (ein Jahr für die Frau, ab 2009) ändert sich damit noch nichts. Solche symbolischen Gesten haben jedoch Signalwirkung, die über die 14 Tage hinausgehen können.
Quelle
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 28. Oktober 2007
Ein schöner Spot zum Thema

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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 28. Oktober 2007
Der Mann am Wickeltisch ist in Freiburg nicht außergewöhnlich. Dort haben deutschlandweit die meisten jungen Väter die Chance der Elternzeit ergriffen.
Mit 15 % ist in der badischen Stadt der prozentuale Anteil der Männer an den Elterngeld-Bezügen im ersten Halbjahr 2007 am höchsten, berichtet das Männer-Lifestylemagazin „Men’s Health“ in seiner aktuellen Ausgabe. Schlusslicht unter den 50 größten deutschen Städten ist mit 2,9 % Ludwigshafen. Die Zeitschrift beruft sich bei ihrem Elternzeit-Ranking auf Zahlen des Statistischen Bundesamts.
Auch in Bonn und Braunschweig ist der Ruf der Bundesfamilienministerin zu den Windeln nicht ungehört verhallt und überproportional befolgt worden – in der ehemaligen Bundeshauptstadt 13,9 % (Platz 2), gefolgt von Weiterlesen »
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