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Jungen bekommen doppelt so häufig den Hintern versohlt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 12. März 2012

Bei der Kindeserziehung werden viele Eltern in Deutschland immer noch handgreiflich. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Zeitschrift Eltern, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Bei der Erziehung ihrer Kinder schlägt rund die Hälfte der Eltern in Deutschland noch immer zu: Rund 40 % der Mütter und Väter gaben in der repräsentativen Umfrage zu, ihre Kinder mit einem „Klaps“ auf den Po zu strafen, 10 % verteilen Ohrfeigen. Zu harten Körperstrafen wie „Hintern versohlen“ greifen aber nur noch 4 % der Eltern, heißt es in der Studie.

  • 10 % aller befragten Eltern geben zu, ihren Kindern zur Strafe eine Ohrfeige zu versetzen. Vor fünf Jahren waren es 11 %.
  • Je mehr Kinder in einer Familie leben, desto häufiger rutscht Eltern auch schon mal die Hand aus. Drei Geschwister bekommen doppelt so häufig eine Ohrfeige wie ein Einzelkind.
  • In Ostdeutschland strafen Eltern tendenziell häufiger mit einer Ohrfeige, in Westdeutschland gibt es eher einen Schlag auf den Po.
  • Nach einer Ohrfeige haben 75 % der Eltern Skrupel, vor fünf Jahren waren es 71 %. Im Westdeutschland ist das schlechte Gewissen ausgeprägter als in Ostdeutschland.

Danach werden Jungen häufiger geschlagen als Mädchen. Die meisten Eltern handelten aber nicht mehr aus Überzeugung, sondern aus Überforderung. Zudem kommt es in kinderreichen Familien häufiger zu Gewalt. Gleichzeitig nahm das schlechte Gewissen der Eltern zu. Als Anlässe für die Bestrafung gibt über die Hälfte der Befragten an, dass die Kinder „unverschämt“ waren. Mit jeweils 40 % werden das „Nicht-Gehorchen“ und aggressives Verhalten den Eltern gegenüber genannt. Vor fünf Jahren war „Ungehorsam“ noch am häufigsten als Auslöser genannt worden (56 %).

Quelle

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12 Kommentare zu “Jungen bekommen doppelt so häufig den Hintern versohlt”

  1. Jonas sagt:

    Tja, anscheinend herrscht immer noch die Meinung vor, dass Jungs irgendwie „wilder“ sind und deshalb eher bestraft gehören. Ich denke, vor allem bei Vätern ist die Hemmschwelle hinsichtlich körperlicher Bestrafung niedriger, wenn es um ihre Söhne geht.

  2. ruediger sagt:

    Ich habe noch 4 Schwestern, die im Gegensatz zu mir nie den Hintern von meiner Mutter versohlt bekommen haben.
    Ich lag immer mit nacktem Po vor ihr und habe gekriegt!
    Warum?
    Kann mir dazu einer antworten?

    Gruss,
    Rüdiger

  3. Jan sagt:

    War bei mir auch so. Ich wurde zwar „nur“ zwei- oder dreimal von meinem Vater versohlt, aber meine Schwestern kriegten gar nichts ab.

  4. Michael sagt:

    Kenne ich auch. Ich habe zwischen 6 und 14 Jahren fünf Mal von meinem Vater richtig anständig den Hintern versohlt bekommen. Meine Schwester musste es mit den Dummheiten erst völlig übertreiben und zur Krönung mit einer Freundin mehrere Tage die Schule schwänzen, damit sie mit 14 Jahren dann tatsächlich auch mal anständig übers Knie gelegt wurde. Und das wahrscheinlich auch nur deshalb, weil ihre Freundin dafür eine ordentliche Tracht bezogen hat und unser Vater es gleich machen wollte.

    Gruß
    Michael

  5. Ramona sagt:

    Ich habe oft von meinem großen Bruder den Hintern tüchtig versohlt bekommen meisten musste ich mich auf das Bett meiner Eltern legen auf den Bauch , ein Kissen drunter dann Hose und Unterhose runterziehen dann wurde ich kräftig versohlt mit der flachen Hand . Einmal mit dem Handfeger weil ich Ausdrücke zu meinem Bruder gesagt habe.

  6. kakadu3012 sagt:

    Das kenne ich so, ich war derjenige, der von meiner Mutter sehr oft den nackten Hintern versohlt bekommen habe, aber wie! Meistens mit Teppichklopfer oder Gürtel. Meine Schwestern, wenn überhaupt nur eine leichte Ohrfeige.
    Den Hintern voll gekriegt habe ich auch oft wegen meinen Schwestern, die mich verpetzt haben.
    Wer kennt das auch und möchte sich mit mir austauschen?
    Würde mich freuen!

    zuber-ruediger@web.de

  7. Lars 15 sagt:

    Hi ich bin Lars und bekomme wenn ich was anstelle meinen Jeanshosenboden derbe stramm gezogen und den Hintern versohlt so mit ca. 30 Hieben. Dann ist alles wieder gut.Bekomme so 2 mal im Monat den Po voll. Euer Lars.

  8. Jan sagt:

    War bei mir ähnlich, zumindest bei meinem Vater, der hat mich ein paarmal geohrfeigt und mir den Hintern versohlt (auf die Hose). Meine Schwestern blieben immer verschont. Früher hab ich mich total darüber geärgert und fand es ungerecht, heute kann ich es irgendwie nachvollziehen – als Mann ein Mädchen schlagen, das geht mal gar nicht, bei Jungs ist es dagegen so ein bisschen eine „Sache unter Männern“, oder? Meine Schwestern haben nur von meiner Mutter mal Haue gekriegt – ich allerdings auch. 🙂

  9. Anonymous sagt:

    Hallo , ich bekomme heute noch ab und zu den nackten arsch Versohlt wenn ich nicht gehoch. meine eltern nehmen meist den gürtel oder stock. ich bin patrick und bin 15 jahre alt. war auch schon bei pflegeeltern.

  10. Frank sagt:

    Hallo,
    ich bin Jahrgang 52.
    Meine Mutter war beim Einsatz des Rohrstocks fest überzeugt, ihrem Sohn da was Gutes zu tun.
    Für micht bestand auch kein Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens. Die Strafen mit dem Rohrstock wurden von mir akzeptiert auch wenn ich als jüngeres Kind ziemlich dabei geweint habe. Ich kann mich nicht erinnern, aus dem Affekt bestraft worden zu sein. Wenn ich das erste Mal etwas tat, was meine Mutter für rohrstockrelevant hielt, dann hat sich mich darüber aufgeklärt, dass ich ab dem zweiten Mal dafür den Rohrstock bekommen würde. Und das hat sie auch konsequent eingehalten.
    Danach war die Luft wieder rein. Liebesentzug gab es nie.
    So ab dreizehn wurden die Strafen immer seltener, man war ja auch vernünftiger geworden. Bei mir kam aber eine sexuelle Komponente hinzu. Es erregte mich, meiner Mutter den Po zu präsentieren, wovon sie natürlich nichts ahnte.
    Sie lobte mich, dass ich nach Ankündigung einer Strafe ohne Aufforderung in mein Zimmer ging, von dort den Rohrstock holte, diesen ihr überreichte und mich dann über die Rückenlehne eines Sessels im Wohnzimmer legte. Wenn auch die Hiebe sehr weh taten, genoss ich sie. Ich stellte mir auch immer vor, welchen Anblick ich für meine Mutter abgab.
    Mit 15 habe ich glaube das letzte Mal als echte Strafe den Rohrstock bekommen.

    Mit 17 hat sie den Rohrstock aus meinem Zimmer genommen und mich gefragt, ob wir den noch brauchen. Aus Spaß habe ich gesagt „vielleicht“.
    Dann hat sie gesagt, dass ich mich bücken solle, was ich auch tat, und sie hat mir ganz leichte symbolische Hiebe verabreicht und anschließend den Rphrstock in kleine Stücke zerbrochen.
    Damit war meine Rohrstockerziehung beendet -Schade- .

  11. Mark sagt:

    Also ich finde es komplett unfair das mädchen weniger geprügelt werden als jungen.ich finde wenn mann Kinder hat sollte mann alle gleich behandeln .Ich wurde als Kind nie geschlagen und geschwister hatte ich auch nicht.

  12. Peter sagt:

    Komischerweise wurde ich nie von meinem Vater versohlt immer nur von meiner Mutter, bin 1992 geboren und sie griff immer zum Rohrstock.

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