der VAETER.blog

lebe deinen Traum!

Erfolgsfaktor Beruf & Familienmanagement

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 4. Dezember 2006

Eine erfolgreiche Karriere mit einem glücklichen Familienleben zu verbinden ist der Wunsch vieler Menschen. In diesem praxisnahen Buch finden sowohl berufstätige Väter und Mütter, als auch Personalverantwortliche Antworten auf die Frage, wie Mann und Frau die Navigation zwischen Arbeit und Leben verbessern kann. Neben zahlreichen Informationen, Anregungen und Tipps berichten prominente und ‚normale’ berufstätige Eltern über ihre Erfahrungen im Umgang mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Um den Lesern und Leserinnen einen größtmöglichen Erkenntnisgewinn zu gewährleisten, werden in dem Buch verschiedene methodische Elemente eingesetzt: Informationsübersichten beschreiben sowohl familienpolitische Aktivitäten, als auch verschiedene Handlungsfelder einer familienbewussten Unternehmenskultur. Gelungene Beispiele verdeutlichen, wie gewinnbringend Familienbewusstsein in Politik und Unternehmen sein können. Abwechslungsreiche Übungen, praxisorientierte Checklisten und inspirierende Impulsfragen werden in vielfältiger Weise eingesetzt, dem Leser die Formulierung einer individuellen Handlungsstrategie zur Navigation zwischen Arbeit und Leben zu ermöglichen.

Auf der Website der Autorin Ursula Lange erfahren Sie weitere Einzelheiten zu dem Buch.

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Ein Segen für die Familie?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 4. Dezember 2006

So lautet die Überschrift des aktuellen Dossiers von Spiegel Online zur Familienpolitik.

In Ihm sind aktuelle Artikel, etwa zur Frage, wie weit darf sich der Staat angesichts von zunehmenden Fällen von Verwahrlosung in die Familie einmischen, zum Beispiel in Form von verpflichtenden Vorsorgeuntersuchungen, aber auch Beiträge aus den vergangenen 8 Jahren versammelt.

Der Eindruck, den ich nach erstem Lesen habe ist der: es ist seit langem bekannt, was zu tun wäre, passiert ist in den letzten Jahren aber wenig und das auch noch zu zögerlich.

Zitieren möchte ich an dieser Stelle einen kurzen Abschnitt aus einem Interview mit Tom Sommerlatte, dem Vize-Präsident der Unternehmensberatung Arthur D. Little vom Herbst 1999:

… ‚Welche Erfahrungen machen Sie mit Mitarbeitern, die Familie haben?

Unsere Berater fangen zwischen 25 und 30 an. Bekommen sie Kinder, ändert sich ihr Verhalten. Sie können besser hinhören, sich besser in die Lage anderer versetzen, sind toleranter, und sie organisieren ihre Arbeit genauer, um ihre Freizeit zu schützen.‘ …

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Karriere entscheidet sich nicht in zwei Monaten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 1. Dezember 2006

In einem Interview, das in der Dezember Ausgabe des Newsletters des Netzwerks ‚Erfolgsfaktor Familie‘ abgedruckt ist, setzt sich Volker Baisch, Geschäftsführer von Vaeter e.V. in Hamburg mit dem Thema ‚Vereinbarkeit aus der Sicht von Vätern‘ auseinander:

„Herr Baisch, warum geben sich immer weniger Väter mit der reinen Ernährerrolle in ihrer Familie zufrieden?

Da hat sich grundsätzlich etwas gewandelt. Die meisten wollen es anders machen als ihre eigenen Väter. die oft in wichtigen Momenten nicht da waren. Außerdem ist es in vielen Partnerschaften so. dass Männer ihre Frauen beim schnellen Wiedereinstieg in den Job unterstützen. Für viele Männer ist der Beruf auch nicht mehr das absolut entscheidend Wichtigste. Es geht ihnen vielmehr darum. die Lebensqualität zu verbessern- und zwar mit Kind und Partnerin.

Hat das Elterngeld diesen Trend beschleunigt?

]a. das ist deutlich spürbar. Laut einer Infra­test-Studie würde die Hälfte aller Män­ner gerne Elternzeit in Anspruch neh­men. Früher war die Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer eher ein Frau­enthema. …

Sind auch Führungskräfte interessiert?

Immer mehr Führungskräfte wissen. dass ihre Karriere nicht in zwei Mona­ten. sondern über viele Jahre entschie­den wird. Natürlich stellt sich die Fra­ge. inwiefern die Auszeit ein Karriere­hindernis ist. Aber mit der Einführung des Elterngeldes kann sich da jetzt für Männer und für Frauen einiges ändern. Wenn sowohl die Arbeitgeber mitziehen als auch die Kinderbetreu­ung für unter Dreijährige verbessert wird. ist das für alle eine Riesenchance.

Auch für die Arbeitgeber?

Auf jeden Fall. Es ist belegt. dass Teil­zeitkräfte viel effektiver und struktu­rierter arbeiten. Hinzu kommen die vielen anderen Fähigkeiten von Eltern. Die Arbeitgeber halten hoch qualifi­zierte Kräfte und bauen durch die bes­sere Vereinbarkeit von Beruf und Fami­lie auch langfristig einen absolut loya­len Mitarbeiterstamm auf. Das ist angesichts des Fachkräftemangels für Unternehmen überaus wichtig.

Wie sollten Unternehmen nun darauf reagieren?

Sie sollten auf jeden Fall zum Thema Stellung nehmen. Am besten natürlich. indem sie die Väter zu den Elternmona­ten motivieren. Wichtig ist, dass die Geschäftsführung dahinter steht – sonst wird relativ wenig passieren.

Wie können Arbeitgeber Vater, aber auch deren Kolleginnen und Kollegen unterstützen?

Sie sollten das Thema offen anspre­chen. Dann ist es wichtig. durch Befra­gungen den genauen Bedarf herauszu­finden. Denn so können die Elternmo­nate am besten frühzeitig im Team organisiert werden. Arbeitgeber unterschätzen oft die Bereitschaft der Kollegen, werdende Väter zu unterstützen.“

Unterstützung bei diesem Vorhaben erhalten Unternehmen durch das Projekt ‚Väter & Karriere’  .

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Brauchen Männer mehr Förderung?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 30. November 2006

Müssen Jungs und auch Männer gezielt unterstützt werden? Sind sie das neue „schwache Geschlecht“, muss es künftig Gleichstellungsbeauftragte für Männer geben? Sollen Frauen zurück an den Herd, und: was ist aus dem Feminismus geworden? Darüber diskutieren in SWR Sendung LÄNDERSACHE Baden Württemberg Eugen Maus, der Begründer des Vereins für Männerrechte Mann.dat.ev und die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende Leni Breymeier, zuständig für Frauenpolitik.

Die Sendung wird am Donnerstag, 30 November um 20:15 Uhr ausgestrahlt.

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Das Eva-braun-Prinzip

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 30. November 2006

Eigentlich habe ich ja gedacht, zu dieser Zeit gibt es nur Boxen, aber der Verlauf der Sendung näherte sich diesem Veranstaltungstyp rasant an:

F-Klasse gegen Eva-Prinzip: Zum ersten Mal hat das deutsche Fernsehen die beiden Gegenspielerinnen in der Feminismusdebatte – die Autorinnen Eva Herman und Thea Dorn – in den Ring gelassen. Die Mitternachtsdiskussion geriet wie erwartet zur Prügelstunde. ZDF-Nachstudio, Sendezeit 0.35. Das Thema heißt: „Brauchen wir einen neuen Feminismus?“ Was vor einem halben Jahr noch die Titelseiten der Feuilletons gefüllt hat, wird jetzt praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit mitten in der Nacht im Fernsehen diskutiert.

Spiegel Online schreibt dazu: ‚Für den geneigten Zuschauer mag aber schon das Zusammentreffen der beiden verfeindeten Protagonistinnen in der Emanzipationsdebatte mit ihrer jeweiligen Entourage Grund genug gewesen sein, das Spektakel zu verfolgen. Schließlich hatte Thea Dorn am Tag vor der nächtlichen Ausstrahlung in der „taz“ in einem Artikel mit der Überschrift „Das Eva-braun-Prinzip“ den vermeintlichen Zusammenhang zwischen NS-Ideologie und Eva Hermans Ansichten zur Emanzipation in aller Ausführlichkeit diskutiert.‘

Diese Analyse hat es in sich. Thea Dorn weist, ohne Eva Herman einen Plagiatsvorwurf machen zu wollen, eine symmetrische Gedanken- und Argumentationsführung unter anderem zu Alfred Rosenbergs ‚Mythus des 20. Jahrhunderts‚ nach.

Zu den Männern heißt es hie wie dort: ‚“Der Mann ist angesichts der heutigen Zustände durchaus nicht in Schutz zu nehmen. Im Gegenteil: Er ist in erster Linie schuld an den heutigen Lebenskrisen. Aber seine Schuld liegt ganz woanders, als wo die Emanzipierten sie suchen! Sein Verbrechen ist, nicht mehr ganz Mann gewesen zu sein, deshalb hat auch das Weib vielfach aufgehört, Frau zu sein.“ Schreibt Rosenberg. Eva teilt die Diagnose. Allerdings mag sie nicht erkennen, dass der verweichlichte Mann angefangen hätte: „Frauen dürfen schon lange keine Frauen mehr sein, wenn man den Thesen des Feminismus folgt, und nun dürfen auch die Männer keine Männer mehr sein! [] Dauernd wird also am Mann herumerzogen, ständig werden neue Rollen und neue Regeln erfunden, als sei er ein wildes Gewächs, das erst beschnitten [sic!] werden muss, um in den Garten zu passen.“‚

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Mehr Geld (alleine) macht nicht glücklicher

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 29. November 2006

Die heutige Generation ist sehr viel reicher als die ihrer Eltern und Großeltern – aber keineswegs mit ihrem Leben zufriedener. Das Handelsblatt berichtet unter der Überschrift ‚Das große Nullsummenspiel‘ über Ergebnisse der ‚Glücksökonomie

Die Glücksforscher fanden unter anderem heraus: ‚Das absolute Einkommen, das die traditionelle Ökonomie als allein maßgeblich betrachtet, ist für die Lebenszufriedenheit zwar nicht ganz unwichtig, verblasst aber gegenüber anderen Faktoren. Arbeitslosigkeit, psychische Krankheiten, Ehescheidung und mangelnde soziale Integration sind die wichtigsten Glückskiller.

Eine intakte Familie, Freunde, nette Kollegen und ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Anerkennung am Arbeitsplatz haben den gleichen positiven Einfluss auf die Lebenszufriedenheit wie sehr große Unterschiede oder Veränderungen im Einkommen. Zudem tritt bei diesen Faktoren keine oder nur begrenzt Gewöhnung ein.

Daraus folgt: Wer für ein etwas höheres Gehalt einen Job mit schlechteren Arbeitsbedingungen annimmt, der womöglich noch Belastungen für sein Familienleben mit sich bringt, läuft Gefahr, einen schweren Fehler zu machen. Die Forschung hat zudem festgestellt: Die Menschen unterschätzen, dass sie sich an höhere Einkommen gewöhnen – daher dürften solche Fehler nicht selten sein.‘

Diese Erkenntnise müsste eigentlich Konsequenzen haben.

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‚Der Frust der berufstätigen Väter‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 28. November 2006

So titelte die Frankfurter Allgemeine ihren Bericht über die vierte europäische Erhebung der Arbeitsbedingungen. Diese wird seit 1990 regelmäßig im Abstand von 5 Jahren durchgeführt.

Eine der Kernaussagen der Ergebnisse lautet : ‚Je länger die wöchentlichen Arbeitszeiten ausfallen, desto mehr Beschäftigte sehen Grund zur Klage. Mehr als 40 Prozent der Befragten, die wöchentlich mehr als 45 Stunden berufstätig sind, zeigten sich unzufrieden. Hingegen äußerten sich 85 Prozent der Menschen, die im Regelfall weniger als 30 Stunden pro Woche arbeiten, zufrieden.

Da diese Gruppe vor allem aus Frauen besteht, ist der Grad der Unzufriedenheit unter arbeitenden Vätern insgesamt höher. Zur Begründung heißt es in der Untersuchung: „Diese Tatsache sowie die sich verändernden gesellschaftlichen Erwartungen an die häusliche Rolle des Vaters und vielleicht die Frustration über ihre Unfähigkeit, diese Erwartungen zu erfüllen, könnten zu der relativ großen Unzufriedenheit arbeitender Väter beitragen.“‚

Die komplette Auswertung der Studie wird im Februar 2007 vorliegen.

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Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ …

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 27. November 2006

… aber offensichtlich doch nur einen Weg ins Topmanagement. Dies ist das Resümee des Beitrags von Jack und Suzy Welch in ihrer wöchentlichen Kolumne ‚Welchs Welt‘ in der Wirtschaftswoche.

In der aktuellen Ausgabe setzen sie sich mit der Frage auseinander, ‚Ist es für eine Führungspersönlichkeit möglich, Topleistungen zu bringen und dennoch ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben zu erzielen?‘

Die Antwort lautet zunächst selbstverständlich ja: ‚Top-Führungskräfte sind das, was sie sind, aus einem guten Grund. Sie sind vielseitig begabt – schlau, kreativ, produktiv und vor Energie sprühend. Besitzt jemand solche Eigenschaften, kommen sie nicht nur im Arbeitsleben, sondern in jeder Lebenslage zum Tragen. Deswegen kennen wir viele erfolgreiche Geschäftsleute, die auch ein erfülltes Privatleben führen. Diese Manager wissen, was sie wollen und wie sie ihre Ziele erreichen können. Sie sind im Privatleben genauso gut organisiert wie im Beruf: mit minutiösen Zeit- und Ablaufplänen, Online-Shopping und exzellenter Kinderbetreuung.‘

Im weiteren Verlauf des Beitrags wird dann aber doch deutlich, Mann muss sich entscheiden: ‚Das richtige Gleichgewicht kann nur jeder für sich selbst herausfinden. Seine Entscheidung muss sich darauf gründen, was er für richtig hält – und zwar mit dem Maßstab, was er vom Leben erwartet, privat und beruflich. Eine solche Entscheidung bringt dann auch die entsprechenden Konsequenzen mit sich.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, 80 Stunden die Woche zu arbeiten, dann bedeutet das gleichzeitig die Entscheidung für weniger Zeit mit Ihren Kindern. Wenn Ihre Wahl hingegen darauf fällt, 35 Stunden die Woche zu arbeiten, um mehr Zeit für die Familie zu haben, dann treffen Sie damit auch die Entscheidung, die Überholspur auf dem Weg ins gehobene Management zu verlassen.

Dabei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Die Antwort auf Ihre eher allgemeine Frage ist also: Ja, es ist problemlos möglich, eine Top-Führungskraft zu sein und eine „Work-Life-Balance“ zu erreichen. Die meisten Spitzenkräfte haben bereits eine Entscheidung getroffen – bei ihnen hat die Arbeit oberste Priorität. Dennoch ist ihnen ihr Talent dabei behilflich, sich auch außerhalb ihres Büros ein erfülltes Leben zurechtzuzimmern, und zwar sehr oft mit ihrem ganz persönlichen Maß an Ausgewogenheit. 

Wer das nicht schafft, dem fehlt offensichtlich das entsprechende Talent und demnach auch der Anspruch auf eine Führungsposition? Eine tolle Beweisführung!!! Und 80 Stunden Anwesenheit am Arbeitsplatz als Nachweis für Führungsqualität, das könnte man auch anders interpretieren. Aber die Anwesenheitskultur wird ja bekanntermaßen als Auswahl- und Anpassungskriterium zelebriert.

 

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Wollen Frauen den neuen Mann?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 27. November 2006

So lautete der Titel einer Untersuchung von Peter Döge und Rainer Volz aus dem Jahre 2002. Sie beschäftigten sich mit traditionellen Geschlechterbildern als Blockaden einer Geschlechterpolitik, die es Männern ermöglicht, sich ihren Einstellungen und Wünschen entsprechend, auch als neue Männer und Väter zu verhalten.

Die aktuelle Beilage des Schweizer Tages Anzeigers und der Basler Zeitung, ‚Das Magazin‘ liefert unter der Überschrift ‚Liebe ist keine Bedingung‘ vier aktuelle Beispiele für derartige Blockaden:

‚ … Der Markt hat vielleicht auch die Liebe rationalisiert. Zumindest scheint die Idee der Liebe als spontanes und einzigartiges Gefühl an Kraft verloren zu haben. Nathalie erlebte es noch mit keinem Mann. Dabei sind in ihrem Leben Kinder eingeplant. Die ersten vier Jahre bliebe sie ganz sicher zu Hause. Dank ihrer pädagogischen Arbeit weiss sie, wie wichtig das ist. Später will sie wieder in ihrem Beruf arbeiten, «um weiterzukommen», worauf ihr Mann ja hoffentlich auch stolz wäre. Ist es vorstellbar, dass er dereinst den Haushalt macht und zu den Kindern schaut? Nathalie schüttelt vehement den Kopf: «Das hat mit dem Ernstnehmen und Respektierenkönnen zu tun. Ein Hausmann ist absolut unsexy. Höchstens einen Tag. Aber ein Mann in einer Kaderposition könnte sein Pensum eh nicht reduzieren. Es ist doof, ich weiss, denn eigentlich gibt es nichts Schöneres als einen Vater, der Zeit mit seinen Kindern verbringt. Aber man denkt doch einfach: Was ist das nur für ein Mann?»‘

Das männerforum, die Zeitschrift der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland, beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe ebenfalls mit dem Thema: ‚Richtige Kerle? Wie Frauen sich die Männer wünschen‘.

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Mit Witz zum Familienvater

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 27. November 2006

Auf der Rückfahrt vom Kongress MännerLeben am vergangenen Samstag habe ich im Stern Magazin ‚Gesund leben‘ einen ‚witzigen‘ Beitrag entdeckt.

‚Humor und Liebe müssen nah beieinander liegen. Schließlich sind Kontaktanzeigen gepflastert mit dem Wunsch nach einem lustigen Partner. Sinn für Humor ist ein wichtiges Auswahlkriterium, zumindest bei Frauen. Warum eigentlich? Dahinter steckt die Evolution, vermutet der Psychologe Geoffrey Miller von der University of New Mexico. Seine Theorie: Frauen bevorzugen humorvolle Männer, weil Witz ein Zeichen für ein gesundes und aktives Gehirn ist, für Intelligenz und Kreativität. Das bedeute, dass der Mann nicht nur gute Gene hat, sondern auch unkonventionell denken kann. Fem fällt also schon etwas ein, wenn die Familie in Gefahr ist.

Merkwürdig ist die Betrachtung im Geschlechtertausch: Während Frauen humorvolle Männer wollen, wünscht ein Mann sich eine Frau, die über seine Witze lacht. … Die Ursachen für diese Verhaltensmuster sind noch unklar. Vielleicht liegt es daran, wie der Humor eingesetzt wird: Männer nutzen ihn oft, um mit anderen zu konkurrieren. … Frauen dagegen scherzen eher, um Bindungen zu schaffen. „Gemeinsam über Dinge zu lachen verbindet, es entsteht eine größere Nähe, man fühlt sich als Einheit“, sagt Willibald Ruch, Humorforscher und Psychologie Professor von der Universität Zürich.‘

Schwerpunktthema des Magazins ist übrigens das Thema ‚Männergesundheit‘.

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