der VAETER.blog

lebe deinen Traum!

Umdenken

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 12. Oktober 2007

‚Auch Väter haben Kinder’ schreibt Huber Haaser im Personalmagazin.

Aber ‚gerade etablierte Entscheider haben mit aktiven Vätern, die hohe Kinderbetreuungspriorität und Karriere unter einen Hut bringen wollen, oft schon deshalb Probleme, weil dieser Ansatz der von ihnen gewählten Lebensweise widerspricht.

Viele der heute am Ruder sitzenden Manager haben sich selbst voll auf ihren Beruf konzentriert, täglich 12 bis 14 Stunden geackert und das Familienleben reduziert. Nicht selten haben sie deshalb für ihre Karriere den Preis einer Scheidung oder privater Entfremdung gezahlt. Wenn solche Entscheider auf junge Karrieristen treffen, die ihre Berufung als Vater nicht nur ideell und finanziell ausfüllen wollen, schalteten sie in der Vergangenheit nicht selten auf stur. Sie versuchten, die Fahnenflüchter mit Kündigungsdrohungen oder deutlich gezeigter Verachtung von Brut- und Pflegeambitionen wieder auf Linie zu bringen. Weiterlesen »

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Familie und Partnerschaft als Ausgleich

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 11. Oktober 2007

Fast 90 % der Führungskräfte in Deutschland leiden unter hohem Stress. Das ergab eine Befragung der Freiburger Saaman Consultants unter 1000 repräsentativ ausgewählten Managern.

Um dem Stress Herr zu werden, betreiben lediglich 26 % der befragten Manager Sport. Die Mehrheit (87 %) setzt auf den Ausgleich durch ‚Familienleben und Partnerschaft’, 69 % auf ‚Geselligkeit mit Freunden’ und 70 % auf ‚Schlaf und Ruhe’ – also eher auf passive Strategien.

Als verantwortlich für den hohen Stresslevel bei Führungskräften werden die gestiegenen Arbeitsbelastungen, der gewachsene Leistungsdruck sowie der Druck immer gute Ergebnisse liefern zu müssen angesehen.

Quelle

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Zwei Spitzenväter gesucht

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 10. Oktober 2007

Im Jahr 2008 wir der von der Mestemacher Gruppe gestiftete Preis ‚Spitzenvater des Jahres‘ zum dritten Mal verliehen.

Mit dem Preis möchte Ulrike Detmers, Gesellschafterin und Professorin aus Gütersloh ‚die Wichtigkeit der Rolle des Vaters für die Entwicklung des Kleinst-, Klein- und Schulkindes ins öffentliche Bewusstsein zu rufen‘.

Das Projekt bricht mit der traditionellen Vorstellung, dass für die ersten Monate und Lebensjahre allein die Mutter zuständig ist. Betont wird vielmehr die Notwendigkeit einer intensiven Beziehung zwischen Vätern und ihren Kindern von Anfang an.

Bewerbungen sind noch bis zum 31.10.2007 möglich. Unterlagen und Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

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Feststellung der Vaterschaft wird erleichtert

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 10. Oktober 2007

An ihrer Vaterschaft zweifelnden Männern soll das Recht eingeräumt werden, den Anspruch auf genetische Untersuchung zur Klärung der Abstammung durchzusetzen. Die Bundesregierung hat dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt.

Die Regierung kommt damit einer Forderung des Bundesverfassungsgerichtes nach, das im Februar dieses Jahres beschlossen hatte, dass heimlich vorgenommene Tests auf Klärung der Vaterschaft vor Gericht unverwertbar seien, weil sie das Recht des Kindes auf die so genannte informationelle Selbstbestimmung verletzten. Es hatte Berlin jedoch gleichzeitig aufgefordert, bis Ende März 2008 ein Verfahren zu schaffen, das klärt, ob das Kind vom Vater abstammt oder nicht.

Eine derartige Untersuchung auf Abstammung soll unabhängig vom Verfahren auf Anfechtung der Vaterschaft erfolgen. Wenn sich allerdings einer der Betroffenen gegen diesen Weg sperrt, bleibt nur die Möglichkeit einer Anfechtungsklage.

Quelle

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Wem gehört Papa

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 6. Oktober 2007

So lautet der Titel einer Fachtagung für Männer und Frauen, Unternehmen und Organisationen am 30. Oktober 2007 im ZDF in Mainz.

Alle wollen was von den Vätern. Die Familie und der Chef, die Kinder, die Ehefrau und die Kollegen. Und nichts kann warten. Die Ansprüche an die Männer wachsen, auch ihre eigenen. Väter wollen heute nicht mehr nur der Ernährer der Familie, sie wollen auch als Erzieher für ihre Kinder da sein.

In den Betrieben ist dieses Thema noch kaum angekommen. Doch wenn Männer aktive Väter sein wollen, dann müssen auch sie Familie und Beruf besser als bisher vereinbaren können. Und dabei ihren eigenen Weg finden. Aber wie? Was muss sich ändern, damit die Rolle des Vaters ein Gewinn wird – für Väter, Mütter, Kinder? Bei der Arbeit, in der Familie, fürs Leben?

Diese Tagung möchte den Blick in die Zukunft werfen. Nach Impulsreferaten von Expertinnen und Experten werden in vier Strategie-Workshops Vorschläge zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Väter erarbeitet und anschließend vorgestellt. Dazu beziehen Verantwortliche aus Politik, Gewerkschaft, Unternehmen, Kirchen und Medien Stellung.

Den Flyer zur Tagung finden Sie hier.

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Kinder hätten es im Osten am besten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 5. Oktober 2007

Irgendwie hatte man ja schon immer den Eindruck, aber jetzt ist es amtlich: Bei der Familienfreundlichkeit liegen die neuen Bundesländer vorn. Vor allem bei der Kinderbetreuung wirken sich die noch aus DDR-Zeiten vorhandenen Strukturen positiv aus.

Das Sozialforschungsinstitut Prognos AG hatte für den Familienatlas 2007 insgesamt 439 Städte und Landkreise nach Familienfreundlichkeit untersucht.

Alle untersuchten Faktoren betrachtet, steht Potsdam an der Spitze der zwölf kinderfreundlichsten Regionen bundesweit. Aber auch fast alle anderen Städte und Kreise der neuen Länder liegen bei Kinderbetreuung, bezahlbarem Wohnraum, Schulen und Freizeitspaß im besten Drittel.

Doch mit steigendem Lebensalter schmilzt dieser Standortvorteil dahin: Zum Studieren, oder spätestens nach der Ausbildung wandern viele Ostbürger ab, weil die Chancen auf einen attraktiven Job gering sind.

Von den 40 größten Städten schafft es keine in die Spitzengruppe, Weiterlesen »

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Neue Wege – Porträts von Männern im Aufbruch

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 5. Oktober 2007

Die vom BMFSFJ herausgegebene Broschüre ‚Neue Wege – Porträts von Männern im Aufbruch‘ bietet sieben persönliche Porträts, vom überzeugten Hausmann türkischer Herkunft über den Topmanager und allein erziehenden Vater bis zum politisch und sozial hoch engagierten Kirchenvertreter. Außerdem enthält sie Informationen zu Themen wie Väter und Elternzeit, Alleinerziehende oder Väternetzwerke.

Wie sehr jungen Männern positive Vorbilder zur Orientierung fehlen, zeigt eine Studie über die Rollenbilder und Einstellungen zur Gleichstellung bei 20jährigen Frauen und Männern, die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums im Februar 2007 vorgelegt wurde. Danach haben die heute 20jährigen die Erfahrung gemacht, dass der Vater der Haupternährer ist und die Mutter meist zu Hause bleibt.

Gleichstellungspolitik wird von der jungen Generation überwiegend als Reparatur- und Subventionspolitik für Frauen wahrgenommen, Weiterlesen »

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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 4. Oktober 2007

Mit diesem Gedanken mögen sich männliche Manager nicht anfreunden. Das Votum einer Umfrage, über die Laura Fariello am 28. September in der Financial Times Deutschland (FTD) berichtet, zeigt ein deutliches Ergebnis.

Weltweit wurden 320 Manager von der Association of Executive Search Consultants (AESC) befragt, was sie von einer gesetzlich verankerten Lohngleichberechtigung halten.

Das Votum ist deutlich: 76 % der Manager lehnen derartige Gesetze ab. Das sei ebenso egoistisch wie kurzsichtig, kritisiert AESC-Direktor Peter Felix: „Wenn sich die Gehaltskluft nicht schließt, wird das einen negativen Einfluss auf den weiblichen Führungsnachwuchs haben und somit das Geschäft schädigen.“

Denn warum sollten sich Frauen mit Männern messen, wenn sie doch immer den Kürzeren ziehen? Zum Beispiel, weil sie mithilfe von Quoten überhaupt mal in ausreichender Stärke zu höheren Managementaufgaben vordringen.

In Deutschland ist das Thema ‚Quoten’ keineswegs tabu: Weiterlesen »

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Eine neue Männerpolitik erfinden

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 4. Oktober 2007

männer.ch sucht noch Männer, die sich am 3. November lustvoll engagieren und am Open-Space-Event zum Thema «Männer Politik Macht Freude. Und wie?!» mittun wollen.

Es wird ein spannender Pioniertag, an welchem Männer Ideen und Visionen teilen. Ein Forum, in welchem nach Lösungen gesucht wird, wie, womit und mit wem eine lebensdienliche Geschlechter-, Gesellschafts-, Familien- und Verteilungspolitik aus Männersicht etabliert werden könnte.

Abgerundet wird der Tag mit einem Konzert der Gruppe Stone Age.

Anmeldungen sind noch bis zum 21. Oktober möglich.

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Kain, Abel, David und Goliath

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 4. Oktober 2007

Vier Väter geben im Spreeblick Antworten auf Fragen zum Vaterwerden, Vatersein, zu Veränderungen in der Partnerschaft und im Wertgefüge und vielem mehr.

Ein langer und lesenswerter Beitrag. Eine kleine Leseprobe:

Wie hat euch das Kind verändert?

Kain: Ich bin selbstsicherer und kämpferischer geworden. Man hat jetzt einfach was zu verteidigen und muss auch an die Zukunft denken. Langfristigere und nachhaltigere Planung, finanziell, zeitlich und auch strategisch ist angebracht. Früher wusste ich oft nicht wo und was ich am kommenden Freitag bin. Heute weiß ich das auf 2 Monate im Voraus.

Abel: Meine Prioritäten haben sich verändert. Ich mich kaum. Vielleicht bin ich ernsthafter und besorgter um die Zukunft.

David: Eigentlich wenig. Es hat Auswirkungen auf meine Freizeit und all das. Mich selbst hat es vielleicht insofern verändert, als dass es mich noch weiter „geerdet“ hat. Wenn ich meinen Sohn sehe, sehe ich etwas Wichtiges. Andere Dinge sind nicht so wichtig.

Goliath: Ich bin noch friedlicher geworden, als ich es ohnehin schon war.

Hier geht es zum Beitrag ‚Vier Väter’.

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