Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 23. Januar 2008
Unter dieser Überschrift hat die niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit Mechthild Ross-Luttmann eine Imagekampagne für die Elternzeit und ein verstärktes Engagement von Vätern in der Familie gestartet:

‚Viele Eltern wünschen sich partnerschaftliche Modelle bei der Kindererziehung. Mit dem Anspruch auf Elternzeit und dank des neuen Elterngeldes ergeben sich dabei gerade für Väter viele neue Möglichkeiten. So hat sich die Zahl der Väter in Elternzeit seit Jahresbeginn 2007 bereits mehr als verdoppelt. Es besteht die große Chance, die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie anders als bisher zu beantworten. Weiterlesen »
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 23. Januar 2008
Eltern, deren Kind vor dem 1. Januar 2007 geboren wurde, haben keinen Anspruch auf das seit diesem Stichtag gezahlte Elterngeld. Das Bundessozialgericht entschied heute in Kassel, dass die bei der Einführung des Elterngeldes festgelegte Stichtagsregelung rechtmäßig ist und nicht dem Gleichheitsgrundsatz widerspricht.
Somit haben nur Väter und Mütter Anspruch auf die Leistung, deren Kind ab dem 1. Januar 2007 geboren wurde. Geklagt hatten ein Elternpaar und zwei Mütter aus Bayern.
Vor Gericht vertraten die Kläger die Auffassung, dass die Stichtagsregelung gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt. Weiterlesen »
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 21. Januar 2008
In der Financial Times Deutschland findet sich heute ein umfangreiches Dossier zu aktiven Vätern:
‚ … Deutschlands Väter denken um. Da ist ein neuer Anreiz auszusteigen. Zwei Monate, drei Monate, vielleicht ein Jahr. Auch Angestellte in klassischen Männerberufen und Führungskräfte nutzen die Möglichkeit, um bei ihrem Nachwuchs zu sein. Und mit jeder genommenen Papapause überwinden weitere Männer ihre Angst vor Nachteilen im Beruf – die Auszeit unter jungen, gut verdienenden Vätern wird zur Normalität. Weiterlesen »
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 20. Januar 2008
Folgenden Text habe ich bei der Google – Recherche zum Begriff ‚Super-Daddy‘ gefunden, Datum unbekannt.
Sorry, Männer: Da könnt Ihr noch so kinderlieb tun – ob Ihr es wirklich seid, weiß SIE schon längst. Laut einer Studie von US-Forschern brauchen Frauen nämlich nur einen Blick in sein Gesicht zu werfen, um zu wissen, ob er Macho oder Super-Daddy ist.
In ihrer Studie förderten Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Santa Barbara Erstaunliches zu Tage: Frauen lesen im Gesicht eines Mannes wie in einem offenen Buch.
Schon länger bekannt ist, daß der Testosteronspiegel eines Mannes die weibliche Partnerwahl beeinflußt. Ein hoher Wert des Sexualhormons schlägt sich in markanten Gesichtszügen, wie etwa einem breiten Kinn, nieder. Diesen Typ bevorzugen Frauen für eine kurzfristige Affäre. Der potentielle Partner fürs Leben hat dagegen eher weichere Züge.
Neu dagegen ist, wie genau Frauen den Testosterongehalt offenbar bestimmen können. In ihrem Experiment legten die Psychologen jungen Frauen Bilder von Männern vor. Bei diesen Männern wurde zuvor der Testosterongehalt bestimmt und ihre Einstellung zu Kindern erfragt.
Das überraschende Ergebnis: Intuitiv benannten die Frauen genau die Männer als potentielle Lebenspartner, die zuvor eine positive Einstellung zu Kindern geäußert hatten.
Quelle
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 19. Januar 2008
… um das herauszufinden befragte das Gewis-Institut 1054 Männer zwischen 24 und 35 Jahren für die Zeitschrift „Young“ des Burda-Verlags.
Fast alle Männer (97 %) können demnach Zickigkeit und Launen ihrer Partnerin nicht ausstehen. 71 % fühlen sich von Frauen mit Putzfimmel genervt. Mehr als die Hälfte der Befragten geht auch auf die Nerven, wenn sie sein Handy auf SMS nachprüft, ihn nach der neuen Kollegin ausfragt oder andere eifersüchtige Anwandlungen hat. 70 % haben kein Verständnis für weibliche Shopping-Touren.
Für 98 % der Befragten ist es wichtig, dass ihre Liebste immer für sie da ist und zuhören kann. 97 % brauchen das Gefühl, von einer Frau ernst genommen zu werden. 90 % wünschen sich eine ausgeglichene, fröhliche Partnerin an ihrer Seite. Weiterlesen »
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 18. Januar 2008
Heute Vormittag lief im Deutschlandfunk die Sendung ‚Papa allein zu Haus‚ zum Thema Väter in Elternzeit.
Neben Svenja Hofert aus Hamburg und Peter Bohning aus Köln war ich der dritte Studiogast einer interessanten und kurzweiligen Sendung, an der sich auch viele Zuhörer und Anruferinnen beteiligten.
Für alle, die die Sendung nicht Life verfolgen konnten, hier können Sie in Ruhe nachhören.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 18. Januar 2008
Das Zukunftsinstitut von Matthias Horx bietet neue Männer feil und macht den Mann zur Marke. Im Mittelpunkt eines Seminars steht die Frage, wie Unternehmen und Agenturen den veränderten Bedürfnissen von Männern gerecht werden können.
‚Männerbücher gibt es in Hülle und Fülle, immer mehr Alphatiere outen sich als sorgende Papas, Wirtschaftsmagazinen machen sich in Titelgeschichten Gedanken über das Schicksal unserer Jungs.
Männlichkeit erlebt gerade einen dramatischen Bedeutungswandel. Klassische Marketing-Hebel versagen plötzlich, denn Männer greifen auch in den Cremetopf und entdecken die eigene Gefühlswelt. Knackige Begriffe für den neuen Mann gibt es in Hülle und Fülle: Metrosexuell, Softie 2.0, Super-Daddy.’
Von wegen Fülle, zu ‚Softie 2.0‘ findet Google gerade mal 2 Einträge.
Das Seminar verspricht unter anderem Antworten auf folgende Fragen
‚In welche Richtung verändert sich das Mannsein in Zukunft? Warum werden Super-Daddys zum neuen Leitbild? Welche Konsequenzen hat das veränderte Männerbild für Märkte und Marketing? Wie kann die vielfach unterschätzte Zielgruppe Mann besser erreicht werden?’
Da bin ich ja mal am Ende des Jahres gespannt, ob aus diesem Trend mehr geworden ist als Werbewirklichkeit.
Quelle
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 17. Januar 2008
Geht es nach einem Plan des Familienministeriums, könnten Oma und Opa bald Elternzeit bekommen. Zwar nicht für ihre eigenen Kinder, aber für die Enkel – gesetzt den Fall, bestimmte Voraussetzungen werden erfüllt.
Das Bundesfamilienministerium will auch für Großeltern einen gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit schaffen. Für die Betreuung ihrer Enkel sollen Großeltern bis zu drei Jahre von ihrem Job freigestellt werden können, sagte Ministeriumssprecher Hanno Schäfer dem epd. Es gehe es in der Regel um Kinder, deren Mütter oder Väter noch minderjährig sind. Weiterlesen »
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 17. Januar 2008
Wenn Väter Elterngeld beantragen, eine Sendung von Daniela Wiesler und Matthias Sommer im Deutschlandfunk.
Mehr Zeit für Familie und Kinder – aber wie lässt sich das bewerkstelligen? Seit Einführung des Elterngeldes im Januar 2007 nehmen zunehmend auch Männer für ihre Kinder eine berufliche Auszeit. Sie wollen nicht nur Ernährer sein und eine Statistenrollen in der Familie spielen. Aber Elternzeit muss „Mann“ sich leisten können.
Dabei nimmt nur etwa jeder fünfte Vater das Elterngeld volle zwölf Monate in Anspruch, vielfach Geringverdiener oder Erwerbslose. Wer dagegen gut verdient, beschränkt sich meist auf zwei „Väter-Monate“.
Das Elterngeld wird auf 14 Monate ausgedehnt, wenn der Partner, in der Regel der Vater, mindestens zwei Monate die Kinderbetreuung übernimmt. Es ist aber auch der umgekehrte Fall möglich. Zwei Monate bleibt die Frau und zwölf Monate der Mann zu Hause. Für die meisten Väter ist das aber kein Thema.
Offenbar fürchten viele, bei einer längeren Elternzeit ihre berufliche Karriere zu gefährden oder gar ihren Arbeitsplatz zu verlieren.
Wie gehen Männer mit dem Rollentausch um, welche Schwierigkeiten tun sich auf? Erziehen Väter ihre Kinder anders und wie sieht es mit dem Ansehen der Hausmänner in der Gesellschaft aus?
Sendetermin: Freitag 18. Januar von 10:10 bis 11:30
Quelle
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 15. Januar 2008
Die ‚Herdprämie‘ ist zum Unwort des Jahres 2007 gewählt worden. Das Wort diffamiert nach Ansicht der Jury Eltern, insbesondere Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen, anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen.
Inzwischen gibt es ein ganzes Wortfeld, das die Diffamierungsabsicht ebenfalls deutlich werden lässt. Dazu gehören unter anderem die Varianten „Aufzuchtprämie“, „Gluckengehalt“ und „Schnapsgeld“.
Mich würde mal interessieren, auf welchem Platz das ‚Wickelvolontariat‘, mit dem ja insbesondere Väter in Elternzeit diskreditiert werden, gelandet ist.
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