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lebe deinen Traum!

‚Wir wollen die Gleichstellung von Männern und Frauen’

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 10. November 2010

Im Interview mit der taz äußerte sich der Vorsitzende des Bundesforums Männer, Martin Rosowski, zu Selbstverständnis und Zielen des in der vergangenen Woche in Berlin gegründeten Vereins.

taz: Herr Rosowski, am Wochenende hat sich das Bundesforum Männer gegründet. Sind Sie die Vorhut eines künftigen Männerministeriums?

Martin Rosowski: Nein, überhaupt nicht. Wir sind ein Netzwerk aus 23 unabhängigen und eigenständigen Männer- und Jungenverbänden, die sich für eine emanzipatorische Männerarbeit einsetzen. Wir sind kein verlängerter Arm des Familienministeriums mit seinem Referat Jungen- und Männerpolitik.

Aber Ihre einjährige Vorbereitungsphase hat das Familienministerium bezahlt.

Das stimmt. Das Ministerium braucht kompetente Ansprechpartner für Jungen- und Männerpolitik. Und die können wir durchaus sein. Sicher kann aus dieser Zusammenarbeit auch das eine oder andere gemeinsame Projekt entstehen.

Was wollen Sie?

Die Gleichstellung von Männern und Frauen.

Was heißt das konkret?

Unser Blick richtet sich eindeutig auf die Lebenswelt von Jungen und Männern. Weiterlesen »

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Der entsorgte Vater auf arte

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 9. November 2010

Nahezu alle Kinder empfinden die Trennung ihrer Eltern als belastend und bedrohlich. Ohnmächtig müssen sie zusehen, wie sich Vater und Mutter mit Wut, Hass, Demütigungen und Rache bekriegen und verfolgen. Viele Kinder verlieren dabei einen Elternteil – meist den Vater.

In den Schicksalen der vier Trennungsväter, von denen Douglas Wolfsperger in seinem Dokumentarfilm «Der entsorgte Vater» erzählt kommt die ganze emotionale Bandbreite und die belasteten Konsequenzen dieser gescheiterten Beziehungen zum Vorschein.

Filmemacher Douglas Wolfsperger hat vier Väter mit der Kamera begleitet, denen der Umgang mit den eigenen Kindern verwehrt ist, weil die ehemaligen Lebensgefährtinnen den Umgang von Vater und Kind über Wochen, Monate oder gar Jahre hinweg boykottieren. Dabei geht es nicht so sehr um das Wohl und den Schutz des Kindes, sondern um die Auseinandersetzungen mit dem getrennt lebenden Partner, der so entsorgt werden soll. Die Mütter benutzen die Kinder als Waffe im Geschlechterkrieg und das Rechtssystem steht vermeintlich auf ihrer Seite.

Die missliche Lage, Vater zu sein und doch nicht fürs eigene Kind sorgen zu dürfen, durchlebt Regisseur und Produzent Douglas Wolfsperger seit mehr als vier Jahren. Der Kontakt zu seiner Tochter wird ihm per Gerichtsentscheid verwehrt. Er wurde sogar dazu aufgefordert, sich von seiner Tochter zu verabschieden. Auf seiner vorerst letzten Reise zur Tochter trifft er weitere Väter, die gegen Exfrauen, Ämter und Vorurteile kämpfen.

Wütend, enttäuscht, traurig, manchmal naiv erzählen sie von ihren Erlebnissen. Trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten und Lebenswege teilen sie ein Schicksal: Sie können ihre eigenen Kinder nicht sehen. Der Film, der bereits für viel Diskussion und Polemik sorgte, erstellt so ganz nebenbei ein Stimmungsbild von deutschen Befindlichkeiten und vom Zustand unserer Gesellschaft.

Sendetermin Mittwoch, 10. November 2010, um 21.50 UHR

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Was Väter so besonders macht

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 9. November 2010

Die neue Ausgabe der Reihe GEO-WISSEN befasst sich mit der Bedeutung des Vaters für das Leben der Söhne und Töchter. Väter, so haben Wissenschaftler vor einiger Zeit erkannt, prägen ihre Kinder weit stärker als lange angenommen – im Positiven wie im Negativen. Und sie nehmen in Ländern wie Deutschland heute viel stärker Anteil an der Entwicklung ihrer Nachkommen als in früheren Zeiten.

In zwei ausführlichen Beiträgen analysieren die AutorInnen die jeweils besonderen Beziehungen zwischen Vätern und Töchtern sowie Vätern und Söhnen. Der Psychoanalytiker Horst Petri erklärt, weshalb der Verlust des Vaters in vielen Fällen ein lebenslanges Trauma für ein Kind bedeutet. Familienforscher kommen zu Wort, die der „Triade“ Vater-Mutter-Kind entscheidende Bedeutung für das Wohlergehen der Nachkommen zubilligen.

Der Autor Harald Martenstein sinniert anlässlich einer Wanderreise mit seinem 18-jährigen Sohn darüber, wann Vaterschaft wohl endet. Und Reporter sind zur Volksgruppe der Mosuo nach China gereist, um eine Gesellschaft kennen zu lernen, in der Jungen und Mädchen meist keinerlei Beziehung zu ihrem Erzeuger haben.

Außerdem gibt es Beiträge zu folgenden Themen:

  • Kuckuckskinder – wie stark Zweifel an der biologischen Vaterschaft Männer kränken – Sorgerecht – wenn der Streit um die Kinder eskaliert
  • Samenspende – wie ein Mann entdeckt, dass er womöglich 400 Kinder hat
  • Missbrauch – wenn Väter zu Tätern werden.

Als Extra enthält das Heft ein Dossier zum Thema „Vaterliebe, Vaterhass“ sowie einen wissenschaftlichen Test zur Frage „Bin ich ein guter Vater?“. Eine Teilauflage ist mit der DVD „Der entsorgte Vater“ erhältlich – einem radikalen Plädoyer eines betroffenen Filmemachers für mehr familiäre Gerechtigkeit und das Anrecht von Kindern auf Mutter und Vater.

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Arbeitsteilung am Herd und am Hochofen!?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 8. November 2010

Fragt man Deutschlands Familienväter, herrscht in vielen Haushalten Gleichberechtigung. Bei einer Umfrage im Auftrag des Magazins „BABY und Familie“ sagten vier von zehn (39,9 %) der befragten Männer, die Kinder bis sechs Jahre haben, sie erledigten genauso viele Aufgaben im Haushalt wie ihre Partnerin.

Die Frauen der Familie sehen das allerdings oft etwas anders: Von den befragten Müttern bestätigten deutlich weniger (25,7 %), ihr Partner packe Zuhause genauso mit an wie sie selbst. Eine Diskrepanz, die auch andere Studien bestätigen. In der aktuellen Ausgabe von „BABY und Familie“ räumt Familienexperte Christian Rauch, Soziologe am Zukunftsinstitut in Kelkheim, ein: „Bis sich Männer auch nur annähernd zu gleichen Teilen an der Hausarbeit beteiligen, muss noch einiges passieren.“

Ich denke, dass Missverständnis bzw. die unterschiedlichen Sichtweisen werden schon in der Überschrift der Meldung deutlich: Hausarbeiten umfassen mehr als die Arbeit am Herd oder die mit dem feuchten Tuch. Und zweitens erfordert eine gleiche Aufteilung von Arbeiten in Haushalt und Familie auch eine ähnliche Verteilung der Erwerbsarbeit.

Für die repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins befragte die GfK Marktforschung Nürnberg 208 Mütter und Väter mit minderjährigen Kindern im Vorschulalter bis 6 Jahre.

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Höchste Väterbeteiligung beim Kindergeld in Wien

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 7. November 2010

Knapp 4,5 % aller Eltern, die im Oktober Kinderbetreuungsgeld bezogen haben, sind Männer. Das geht aus aktuellen Zahlen des Familienministeriums hervor. Am höchsten ist der Anteil der männlichen Kindergeldbezieher mit 8,5 % in Wien. Die geringste Väterbeteiligung weist Vorarlberg mit 1,9 % auf. Am häufigsten entscheiden sich Eltern nach wie vor für die längeren Bezugsvarianten.

Insgesamt gab es im Oktober österreichweit exakt 148.167 Kindergeldbezieher. In der Bundeshauptstadt waren rund 8,5 % der insgesamt rund 30.800 Bezieher Männer. An zweiter Stelle folgt Niederösterreich mit einem Väteranteil von nur mehr knapp vier % (rund 26.300 Bezieher). Die Steiermark (19.700 Bezieher) und Kärnten (8.900 Bezieher) schafften es im Oktober jeweils auf eine Väterbeteiligung von rund 3,5 %.

Der Männeranteil in Oberösterreich (27.500 Bezieher) und Salzburg (10.100 Bezieher) betrug gut 3,4 %. In Tirol (13.300 Bezieher) waren rund drei Prozent der Kindergeldbezieher Väter, im Burgenland (4.000 Bezieher) rund 2,8 %. Das Schlusslicht bildet Vorarlberg: Von etwas mehr als 7.400 Beziehern waren nur rund 1,9 % Männer.

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Männer wollen gute Väter sein

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 6. November 2010

«Das Bild der Vaterschaft befindet sich im Umbruch», sagt Andrea Maihofer vom Zentrum Gender Studies an der Uni Basel bei der Vorstellung der Studie ‚Familiengründung und Kinderlosigkeit bei Männern’. Zusammen mit ihrem Team hat sie Männer zum Thema Kinderkriegen befragt. Das Ergebnis: Paare entscheiden heute gemeinsam und gleichberechtigt – aber erst nach reiflicher Überlegung.

Meist sprechen die Frauen das Thema an – und bringen damit ihre Partner zum Nachdenken. Diese sehen sich mit der gesellschaftlichen Erwartung konfrontiert, die Familie zu ernähren und ein guter Vater zu sein. Dabei müssen sie sich vor allem selbst erst einmal darüber klar werden, was sie von ihrem Leben erwarten. Zwar spielt für die meisten noch immer der Job eine zentrale Rolle, doch zunehmend merken sie, dass für ihre Selbstverwirklichung eine eigene Familie mindestens ebenso wichtig ist.

Kinder bedeuten Verantwortung. Darin sind sich die Befragten einig. Wie sie damit umgehen, ist jedoch unterschiedlich: Viele sorgen sich um ihre Freiheit. Aus Angst, nach der Geburt beispielsweise nicht mehr ihren Hobbys nachgehen zu können, entscheiden sich manche gegen eigene Kinder – auch wenn sonst alles passt. Andere nehmen diese Beschränkung hingegen gerne in Kauf. Wer sich für Nachwuchs entscheidet, stellt hohe Ansprüche an sich selber: Anders als ihre eigenen Väter, die zwar für das finanzielle Auskommen gesorgt haben, dafür aber in Erziehungsfragen und dem Familienleben wenig präsent waren, wollen sie ihre Kinder nicht nur ernähren, sondern auch aufwachsen sehen. Weiterlesen »

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Männer kämpfen für Gleichberechtigung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 5. November 2010

… und gründen eine Lobbyorganisation. Das „Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter” wurde am vergangenen Donnerstag in Berlin von 34 Delegierten aus 22 Organisationen gegründet.

„Moderne Väter wollen mehr Zeit für ihre Kinder. Immer mehr Männer sind daran interessiert, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Zugleich kann beobachtet werden, dass Jungen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen zunehmend zu Bildungsverlierern unserer Gesellschaft werden. In Familie, Arbeitswelt und Schule muss daher viel mehr als bisher für die Förderung von Männern und Jungen getan werden, sagt Martin Rosowski, Hauptgeschäftsführer der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland und frisch gewählter Vorsitzender des Männerverbandes. „Bisher haben einzelne Projekte mit Jungen und Männern wichtige Arbeit zum Teil leider im Verborgenen geleistet. Das Bundesforum Männer ist die neue starke und hörbare Stimme der Männer in Deutschland.”

Gründungsmitglieder sind Organisationen, die sich bundesweit für die Interessen von Männern, Vätern und Jungen engagieren. Mit von der Partie sind etwa verd.i, der Paritätisches Bildungswerk, das Deutsche Rote Kreuz oder die Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Gemeinschaft Katholischer Männer Deutschlands sowie Fachorganisationen wie das Väter-Expertennetz Deutschland oder die Bundesarbeitsgemeinschaft für Jungenarbeit. Weiterlesen »

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Väter in der Zwickmühle

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 4. November 2010

Das aktuelle Bild des idealen Vaters setzt Männer unter Druck: Der moderne Vater  soll und will nicht nur seine Familie ernähren, sondern auch viel Zeit mit seinen Kindern verbringen. Dieses Spannungsfeld kann dazu führen, dass sich Männer gegen eine Familie entscheiden, aber auch verstärkt Wege suchen, beides miteinander zu vereinbaren, wie die Studie ‚Familiengründung und Kinderlosigkeit bei Männern‚ zeigt. Sie empfiehlt eine neue Familienpolitik für Frauen und Männer.

Familienplanung gilt oft als Frauensache. Ob hingegen ein Mann Kinder will oder wieso er kinderlos bleibt, wurde bislang kaum untersucht. In der nun vorliegenden Studie hat sich das Zentrum Gender Studies der Universität Basel dieses Themas angenommen. Unter der Leitung der Geschlechterforscherin Andrea Maihofer führten sie ausführliche Interviews mit 60 Deutschschweizer Männern, wobei die eine Hälfte Väter und die andere Hälfte kinderlos war. Befragt wurden Akademiker, weil bei diesen mögliche Ursachen für Kinderlosigkeit verstärkt auftreten. So verkürzt das lange Studium die Zeitspanne, in der man eine Familie gründen kann. Wenn auch die Partnerin sehr gut ausgebildet ist, kann die Karriere für beide wichtiger werden als Kinder und sich die Familiengründung immer weiter hinausschieben.

Die Interviews zeigen, dass sich das Bild von Vaterschaft im Umbruch befindet. Die meisten Befragten verweisen darauf, dass ihr eigener Vater in der Erziehung und im Familienalltag wenig präsent gewesen sei. Die Figur des ‚abwesenden Ernährervaters»’ lehnen aber alle Interviewten für sich selber entschieden ab. Vielmehr haben sie den Anspruch, genügend Zeit für die Familie zu haben und ihren eigenen Kindern ein präsenter, fürsorglicher Vater zu sein.

Gleichzeitig und dem neuen Bild der aktiven, präsenten Vaterschaft zum Trotz bleibt der Beruf zentral für das männliche Selbstverständnis. Die Gesellschaft ist nach wie vor darauf ausgerichtet, dass der Mann den Hauptteil der Erwerbsarbeit leistet und die Familie ernährt. Weiterlesen »

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Väter liebäugeln mit neuen Arbeitszeitmodellen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 4. November 2010

Vater und Mutter sind gleich wichtig für ein Kind. Darin zeigen sich die Deutschen bei einer Umfrage (93,9 %) einig wie selten. Für ideal halten es daher auch viele, wenn die Kindererziehung ganz gerecht aufgeteilt wird.

Sieben von zehn der befragten Frauen (70,5 %) und immerhin auch sechs von zehn der Männer (61,8 %) betonen, es wäre perfekt, wenn Mutter und Vater beide in Teilzeit arbeiten und sich so gleich viel um die Kinder kümmern könnten. Auch viele der tatsächlich „betroffenen“ Männer sehen das – jedenfalls in der Theorie – so.

Die Umfrage ergab, dass drei von zehn Vätern von Kindern bis sechs Jahre derzeit ihrem Nachwuchs zuliebe damit liebäugeln (30,2 %), von Vollzeit- auf Teilzeitarbeit umzusteigen. Familienforscher Harald Rost vom Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg berichtet in der aktuellen Ausgabe von „BABY und Familie“, jeder fünfte Vater trenne sich derzeit ganz bewusst von der traditionellen Rollenerwartung und wolle den Kindern „ein anderer Vater“ sein: „Eine passive Rolle im Familienalltag finden solche Männer unattraktiv“, erklärt Rost.

Für die repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „BABY und Familie„, befragte die GfK Marktforschung Nürnberg 1.965 Personen ab 14 Jahren, darunter 104 Väter minderjähriger Kinder bis 6 Jahre.

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Faktenschnipsel zum Leben von Männern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 3. November 2010

Zum heutigen Welttag des Mannes, in dessen Mittelpunkt das Thema Männergesundheit steckt, hat das Statistische Bundesamt (Destatis) einige Zahlen zum Leben der Männer in Deutschland zusammengestellt: Im Jahr 2009 waren in Deutschland 60% der erwachsenen Männer, gemessen am Body-Mass-Index, übergewichtig. Zum Vergleich: bei Frauen betrug dieser Anteil lediglich 43%.

Das Übergewicht steigt mit zunehmendem Alter: Männer ab 55 Jahre waren zu mehr als 70% übergewichtig. Bei verheirateten Männern betrug der Anteil der Übergewichtigen 69% und bei verwitweten 67%. Ledige waren dagegen nur zu 43% übergewichtig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ledige Männer eher zu jüngeren Altersgruppen gehören: rund 72% von ihnen sind zwischen 15 und 39 Jahre alt.

Insgesamt lebten 2009 bundesweit 39,9 Millionen Jungen und Männer in Privathaushalten. Davon waren 10,6 Millionen ledige Söhne, die im elterlichen Haushalt wohnten. Von den verbleibenden 29,3 Millionen Männern waren knapp zwei Drittel (63%) verheiratet sowie 9% Partner in einer Lebensgemeinschaft. 27% waren alleinlebend und knapp 1% alleinerzie­hende Väter.

Ehemänner waren 2009 im Durchschnitt 55,6 Jahre alt und somit deutlich älter als Partner in einer Lebensgemeinschaft (40,6 Jahre) oder alleinstehende Männer (46,2 Jahre). Alleinerziehende Väter hatten ein Durchschnittsalter von 53,0 Jahren.

23% der Männer zogen im Jahr 2009 in einer Ehe, einer Lebensgemeinschaft oder als allein erziehender Vater mindestens ein Kind (unter 18 Jahren) groß. Bei 10% der Männer waren alle im Haushalt lebenden Kinder bereits volljährig. Zwei Drittel (67%) der Männer betreuten keine Kinder im Haushalt. Weiterlesen »

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