Am 5. März 2013 eröffnet das „ServiceCenter für Männer“ (SCM) der FH Stralsund seine Plakatausstellung „Männer und Familie“. Das SCM widmet sich seit 2011 der Stärkung der Rolle des Mannes bei der Familienarbeit und berät Männer, die in Elternzeit gehen, Pflegeaufgaben wahrnehmen und Beruf, Studium und Familie besser vereinbaren wollen.
Folgendes Programm erwartet Sie:
15:00 Uhr: Begrüßung
15:20 Uhr: Grußworte Rektorat
15:30 Uhr: Prof. Dr. Gudrun Falkner: „Heimliche Helfer der Gleichstellung“
15:40 Uhr: Projektmitarbeiter Hannes Weber: „SCM in Aktion“
Anschließend Ausklang der Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen.
In diesem Jahr beschäftigen sich die Teilnehmer des Vater-Kind-Festivals mit ganz besonderen Menschen. Vorbilder für Toleranz und Mitmenschlichkeit, wie zum Beispiel Gandhi, Martin Luther King oder Nelson Mandela stehen dann im Mittelpunkt. Die Evangelischen Kirchenkreise Unna und Hamm veranstalten inzwischen das elfte Vater-Kind-Festival, das Väter mit ihren Kindern aufs Gelände der Oase Stentrop in Fröndenberg einlädt.
Vom 9. bis 11. Mai werden die Mädchen und Jungen in Zeltdörfern leben und sich mit Spielen, Aktionen und in Workshops gegenseitig vorstellen. Viele Väter haben sich bereits angemeldet, wenige Plätze sind aber noch frei.
Im vergangenen Jahr stand das Vater-Kind-Festival unter dem Motto „In 48 Stunden um die Welt“. In 28 Dörfern wurden 28 verschiedene Kulturen gelebt. Es entstanden bekannte Sehenswürdigkeiten aus Holz, Musik wurde einstudiert und Lieder gesungen.
Für Väter kostet das Wochenende inklusive Programm, Verpflegung und Zeltplatz 60 und für Kinder 20 Euro. Anmeldungen nimmt Sabine Heynen entgegen. Nähere Informationen gibt es auch im Internet.
„Männer haben gesund zu sein, müssen funktionieren.“ Doch was ist, wenn die Gesundheit verrücktspielt? Wenn sich konkrete und diffuse Beschwerden zu ernsthaften Krankheiten entwickeln? Auch Männer leiden unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Suchtkrankheiten, Krebs, psychischen Erkrankungen. Unbestritten ist, dass typisch männliche Lebens- und Verhaltensweisen zur Entstehung dieser Krankheiten beitragen.
Auch in Österreich gibt es jetzt ein Gesundheitsportal für Männer in dem es grundlegende Informationen zu Männerkrankheiten gibt. So finden sich im Kapitel Psyche/ Depressionen u.a. folgende Erklärungen:
‚Wenn Männer an Depressionen leiden, zeigen sie gänzlich andere Symptome und Bewältigungsstrategien als Frauen. Das starke Geschlecht stürzt sich in Arbeit, lässt sich mit Alkohol volllaufen, reagiert aggressiv und reizbar und neigt zu erhöhtem Risikoverhalten. …
Vielfach sind depressive Männer im Beruf oder finanziell unter Druck geraten. Sie empfinden den Renteneintritt, die Scheidung, die Entlassung oder die Nichtberücksichtigung bei einer Beförderung als persönliche Kränkung. Dabei fehlt ihnen die Fähigkeit, mit ihren negativen Gefühlen adäquat umzugehen. In diesen Lebenssituationen gerät die männliche Identität gefährlich ins Wanken, und Depressionen treten gehäuft auf.
Wie internationale Studien belegen, steigt mit einer Trennung das Depressions- und Suizidrisiko bei Männern um ein Vielfaches an. Ein weiterer Risikofaktor für Männer ist das Alter, das zwangsläufig zum Sinken des Testosteronspiegels führt. Damit einhergehen Ermüdung, Erektionsschwäche und Verlust des sexuellen Interesses, was nicht zum vorherrschenden männlichen Rollenbild passt. Häufig stellen sich dann Depressionen ein. …‘
Die Informationen sind ein erster Schritt, was es jetzt braucht sind weitergehende Forschungen zur Männergesundheit und vor allem passende Beratungsangebote.
Wer dachte, das Thema 2. Weltkrieg sei mittlerweile ausreichend erforscht und die wesentlichen Fragen seien beantwortet, wurde in Münster eines Besseren belehrt. In der Akademie des Franz Hitze-Hauses beleuchteten über 300 Teilnehmende bei der Tagung „Kindheit im 2. Weltkrieg in Europa“ bisher wenig beachtete Spätfolgen.
In Lesungen, Filmen und Diskussionen schilderten Zeitzeugen sowie Kinder der Kriegskinder ihre Erfahrungen. Und Historiker, Literaturwissenschaftler, Psychotherapeuten und Gerontologen stellten in 18 Symposien die Ergebnisse ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit vor.
Die kriegstraumatisierten Kinder waren später als Erwachsene oft recht erfolgreich, hatten sie doch gelernt unter schwierigsten Bedingungen zu funktionieren. Nach 1945 wurde das Erlebte kollektiv verdrängt und blieb auch in den Familien weitgehend unausgesprochen. Bei vielen Kriegstraumatisierten melden sich erst im Alter die Gespenster der Vergangenheit.
Eine lebenslang schmerzende Wunde ist für viele Kriegskinder der frühe Verlust des Vaters. Über „Söhne ohne Väter“ gibt es schon länger Untersuchungen, relativ neu sind die Forschungen zu vaterlos aufgewachsenen Töchtern. Mit ihnen haben sich die Psychologin Prof. Insa Fooken von der Universität Siegen und die Historikerin Prof. Barbara Stambolis von der Universität Paderborn beschäftigt. Dazu befragten sie 120 Frauen. Sie alle berichten von einer lebenslangen Vatersehnsucht – und viele von konfliktreichen Beziehungen zu ihren früh verwitweten Müttern. Häufig fühlten die Töchter sich gegängelt, stark kontrolliert, mussten oft noch mehr als die Söhne funktionieren in der schweren Kriegs- und Nachkriegszeit. Erst mit zunehmendem Alter setzen sich viele Frauen bewusst mit dem fehlenden Vater auseinander, so Prof. Insa Fooken:
„Dazu gehört dann eben auch, dass sich für viele der Kreis geschlossen hat, wenn sie bei den vermissten Vätern die Gräber gefunden haben, dass sie sich manchmal auch zum ersten Mal im Alter noch mal darauf einlassen, war mein Vater wirklich so ein guter, toller Mensch oder, was hat der eigentlich gemacht im Krieg? Das war ja mit sehr viel Ambivalenz verbunden. Auch wie Mütter den Vater darstellten, war sehr unterschiedlich, es gibt auch beschwiegene Väter, die sozusagen in der Versenkung verschwanden.
Zunehmend geraten inzwischen die Langzeitfolgen von Vaterlosigkeit in den Blick. Und es ergeben sich neue, bislang vernachlässigte Sichtweisen. Denn eine ganze Reihe dieser vaterlosen Söhne und Töchter des 2. Weltkriegs hatten ja Eltern, Großeltern, die vaterlos im 1. Weltkrieg geworden sind. Also insofern können wir diese Generationenreihe weiter zurückverfolgen und dann sagen, was macht das, wenn wir so eine Langzeitperspektive mitberücksichtigen.
Väter sollen nicht nur Geld verdienen, sondern sich auch um die Familie kümmern: So stellen sich viele Jugendliche den Wunsch-Papa vor. Über die Rolle der Väter diskutierten Jugendredakteure der Gemünder Tagespost mit der Gleichstellungsbeauftragten Ingrid Krumm und Hansjürgen Meinhardt vom Bündnis für Familie Ostwürttemberg.
Väter sind heute nicht nur dafür zuständig, die Brötchen zu verdienen. „Sie sollten sich auch in der Gefühlswelt ihrer Kinder auskennen und deren Sorgen und Nöte ernst nehmen.“ Das sagt Jugendredakteurin Lisa Reuter. So wünsche sie sich ihren Vater, so stelle sie sich aber auch einmal den Vater ihrer Kinder vor.
Auch Jugendredakteurin Laura Petralito spricht sich für eine gleichberechtigt organisierte Erziehung aus. „Eine Frau sollte nicht als Rabenmutter hingestellt werden, nur weil sie nach der Babypause wieder mit dem Arbeiten weitermachen will.“
Einige Jugendredakteure wünschten sich mehr gemeinsame Unternehmungen mit ihren Vätern, einen lockeren und nicht spießigen Umgang miteinander und dass die Väter sie so akzeptierten, wie sie sind.
„Ich empfinde meinen Vater als Vorbild, obwohl er immer in Vollzeit gearbeitet hat und meine Mutter zuhause bei uns Kindern war“, sagt hingegen Jugendredakteur Tobias Kolb. Er findet es schade, wenn Kleinkinder von Tagesmüttern anstelle der Mutter aufgezogen werden. Zu seinem Vater habe er – wie zu seiner Mutter – eine enge Verbindung, weil er viel mit den Kindern unternehme.
… an der Volkshochschule in Linz. Die Lust am Filmemachen entdecken! Einführung in die Kameraarbeit, Interviewtechnik, Schnitt und Nachbearbeitung.
Die Themen im Film:
Wie geht es dir in deiner Rolle als Vater?
Welche Herausforderung, welche Freuden bringt diese Aufgabe mit sich?
Welche Ideale hast du – und wie sieht die Realität aus?
Das ‚Vater-Sein‘ wird im wahrsten Sinne des Wortes beleuchtet und es wird ein kurzer Filmbeitrag produziert. Zielgruppe sind Väter, mit und ohne filmische Vorkenntnisse. Kursleiter Gerhard Mayrhofer wird mit einer Gruppe von 4 – 12 Personen am Samstag, den 9. März 2013, von 9:00 bis 17:00 Uhr, arbeiten. Wer den fertigen Film mit nach Hause nehmen möchte, sollte einen USB-Stick mit mindestens 2 GB Kapazität mitbringen.
Es ist ein Klischee, aber offensichtlich für die Kinder von Vorteil. Väter spielen besonders gerne mit ihren Kindern und finden großen Gefallen an den Tollereien. Besonders am Wochenende gehen die Väter in ihrer Rolle richtig auf. Mehr als 65 % der Männer spielen regelmäßig mit ihren Kindern und am Wochenende sogar häufiger als die Mütter.
Der Nachwuchs profitiert besonders vom Spiel mit dem Vater. Im Gegensatz zu den Müttern, die eher beruhigender spielen und vorsichtiger sind, geht es bei den Vätern gerne hoch her. So sind Väter herausfordernder gegenüber ihrem Nachwuchs und setzten eher auf körperliche und wilde Spiele, die die Fantasie anregen.
Dabei gehen die Väter auch selber im Spiel auf. So sind Carrera-Bahnen oder Baumhäuser nicht nur was für sie Kinder, sondern können auch dem Vater Spaß bereiten. Wo Mütter an der Seite stehen und aufpassen, dass den Kleinen nichts passiert, stürzen sich die Väter mit dem Nachwuchs ins Bällebad und haben selber Freude am Raufen. Kinder profitieren von den verschiedenen Spielweisen von Vätern und Müttern, die sich optimal ergänzen.
Unter dem Motto „Hallo Papa“, startet am 13. März 2013 eine Veranstaltungsreihe für Klagenfurts Väter. „Wir wollen, dass sich Familien in Klagenfurt wohlfühlen“, bringt es FamilienreferentinAndrea Wulz auf den Punkt. Mit den halbjährlich in einer Broschüre erscheinenden Elternbildungsangeboten ist man in Österreich einzigartig, freut sich Wulz. „Ziel der Broschüre ist es, uns zu vernetzen und Doppelangebote zu vermeiden.“
„Hallo Papa“ ist ein spezielles Produkt, das aus dem Elternbildungsangebot entstanden ist. „Vor allem junge Väter möchten zunehmend aktiv am Familienleben teilhaben. Wir möchten Väter in ihrer Rolle unterstützen und ihre Bedeutung in der Familie hervorheben“, so Wulz.
Die Leiterin des Familienservices Klagenfurt, Daniela Obiltschnig, verweist auf ein noch immer aktuelles Sprichtwort – „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein hingegen schwer“ -, dass an Aktualität bis heute nichts eingebüßt hat. „Wir wollen das positive Bild des Vaters in den Vordergrund stellen. Kinder brauchten Väter, vor allem Buben brauchen männliche Vorbilder“, betont Obiltschnig, der die Unterstützung und Vernetzung der Väter ein Anliegen ist. „Väter sind am Spielplatz oft alleine unter Müttern. Unser Programm baut auf Austausch auf.“
Wolfgang Unterlerchervom Katholischen Familienwerk: „Leider gehen durch Trennungen viele Väter verloren. Es gibt Wochenendväter, alleinerziehende Väter und vieles mehr: Unser Programm richtet sich an alle.“
Parallel zum „Hallo Papa“-Programm läuft derzeit eine Umfrage unter Klagenfurts Vätern. „Wir möchten erfahren, wo bei den Vätern der Schuh drückt und was sie sich wünschen“, erklärt Obiltschnig. „Wir haben schon einige Rückmeldungen erhalten, aus denen hervorgeht, dass sich Väter in erster Linie mehr Zeit für ihre Familie wünschen. Leider hindert sie oft der große berufliche Druck daran.“
Väter der Klamotte war eine Klamauk-Sendereihe, die stumme Kurzfilmkomödien der 1910er- und 1920er-Jahre mit neuen, von Hanns Dieter Hüsch oder Hans Michael Rehberg gesprochenen deutschsprachigen Kommentaren und Dialogen präsentierte. Sie wurde vom 5. Oktober 1973 bis zum 31. Mai 1986 im Zweiten deutschen Fernsehen ausgestrahlt.