Zeitverwendung von Vätern und Müttern in den USA
Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 21. März 2013
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 21. März 2013
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 20. März 2013
Frauen in Partnerschaften sind in Deutschland immer häufiger berufstätig. Ihr Beitrag zum gemeinsamen Verdienst lag im Jahr 2011 bei 30 Prozent, was einem Zuwachs von drei Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2000 entspricht. Dies zeigen aktuelle Berechnungen des DIW Berlin auf Grundlage von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).
Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist der zunehmende Wechsel von Frauen aus Nichterwerbstätigkeit in Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigung, vor allem in Westdeutschland. In Ostdeutschland beträgt der Anteil, den Frauen zum gemeinsamen Verdienst leisten, sogar nahezu 40 Prozent. Denn: In den neuen Bundesländern sind Frauen schon seit langem häufiger und mit einer höheren Wochenarbeitszeit berufstätig als Frauen in Westdeutschland.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 20. März 2013
Durch hohen Erwartungs- und Leistungsdruck, moralische und normative Anforderungen, durch Zeitmangel, familiäre Trennungen, Abnabelung in der Pubertät, Konkurrenz, durch schulische und berufliche Belastungen, tradierte familiäre Glaubenssätze und viele andere Einflüsse kann die Beziehung von Sohn und Vater heute belastet sein. Eine Folge dieser Entwicklung ist, dass Väter und Söhne zunehmend getrennte Wege gehen und intensive Begegnungen immer weniger stattfinden.
Dem setzen Lutz und Lukas Böning, Vater und Sohn, etwas entgegen: Eine Kanutour vom 9. Bis zum 12. Mai, bei der noch wenige Plätze für Vater-Sohn Paare frei sind. In ihrem Blog schreiben die beiden über die Tour:
‚Wir werden von Thomsdorf nach Bredereiche mit dem Kanu unterwegs sein, durchfahren den Küstrinchenbach und überqueren klare Seen. Abends bauen wir auf Biwakplätzen unsere Zelte auf, bereiten gemeinsam Essen zu, sitzen am Lagerfeuer und genießen die Natur.
In den vier Tagen werden Sie als Gruppe oder als Sohn- Vater- Paar interaktive Aufgaben bewältigen und reflektieren. Wir tauschen uns über Themen aus, die für Väter und Söhne wichtig sind. Dabei suchen wir nach Fragen und Antworten in der Beziehung. Es ergeben sich Möglichkeiten, weg von alten Gewohnheiten, sich anders aufeinander einzulassen. Sie können sich als Vater und Sohn mit anderen Sohn- Vater- Paaren austauschen und praktische Erfahrungen in den Alltag mitnehmen.
Wir wollen aber auch Abenteuer erleben, toben, gemeinsam singen, vielleicht kämpfen, spielen und Spaß haben, auftanken, kreative Ideen entwickeln und uns gegenseitig stärken.‘
Detailinformationen zu Anmeldung und Preis gibt es hier.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 19. März 2013
Rund 50 Väter, Großväter und Onkel waren der Einladung der Kindergartenleitung gefolgt und bastelten gemeinsam mit ihren Kindern Nistkästen. Das kurze Video vermittelt, wie viel Spaß die Väter dabei gehabt haben.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 19. März 2013
Die meisten jungen Väter sind ahnungslos, wenn ihre Partnerin schwanger wird. Die BBC Serie ‚Streh da nicht nur rum … Ich habe dein Baby‘ folgt verschiedenen Vätern und ihren Partnerinnen dabei, als sie einen Crash Kurs in Arbeit, Babys und Vaterschaft bekommen haben
In den Beiträgen geben sie preis, was die Erfahrung sie gelehrt hat:
When we found out Laura was pregnant, we’d only just moved in together and I’d started a new job.
It was hard finding the balance between helping Laura and going to work.
The pregnancy was stressful, especially her mood swings – I enjoyed getting away from those!
At the delivery, it didn’t feel as if it was happening. It was stressful but once the baby was born, it felt like winning the lottery. I couldn’t believe it when I saw her – an actual person.
I’ve learned that I have to be more careful in life now. Before you go faster on the motorway, you stop and think: ‚I can’t be so reckless, I’ve got a baby to look after‘.
You develop such a love for the child, you end up besotted with them.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 18. März 2013
Was ihm besonders aufgefallen ist bei all den Treffen mit Kinder fast überall auf der Welt? Gabriele Galimberti muss nicht lang überlegen: In ärmeren Ländern wie Sambia oder Libanon, wo viele Jungen und Mädchen kaum Spielsachen haben, da seien die Kinder offener und weniger habgierig, sie teilten bereitwilliger ihre wenigen Habseligkeiten. So erzählt es der italienische Fotograf, der fast zwei Jahre um die Welt gereist ist.
Galimberti hat Dutzende Kinder gebeten, ihm ihre größten Schätze zu zeigen: eine Flotte Spielzeugflugzeuge etwa oder eine Horde Plastikdinosaurier. Oft hat er erst eine Weile mit den Jungen und Mädchen gespielt, um sie dann zu fotografieren. Entstanden ist eine eindrucksvolle Fotoserie mit dem Titel „Toy Stories„.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 17. März 2013
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 16. März 2013
Am Dienstag, 19. März 2013 findet um 18:30 Uhr im Haus am Dom in Frankfurt die dritte Veranstaltung im Rahmen der Reihe „DenkPAUSE Väter“ statt: Es braucht Treffpunkte und Angebote für Väter im sozialen Nahraum! – Väter in Kindertageseinrichtungen, in der Familienbildung, im Sportverein … Impulse, Erfahrungen und Gespräch mit Dr. Harald Seehausen.
Wie können Väter angesprochen werden? Was braucht es, um ihr prinzipielles Interesse an Kindern und am Kontakt mit anderen Vätern zu aktivieren und zum Leben zu bringen? Wo und mit wem gibt es gute Beispiele, von denen wir lernen könnten?
Dr. Harald Seehausen ist seit vielen Jahren für die Belange von Vätern und Kindern (nicht nur) in Frankfurt unterwegs. Er gründete das Frankfurter Aktionsforum Männer und Leben, ist Mitorganisator und Berater vieler Familienbündnisse und Väterforen, berät unternehmen, ist im Fußballverein aktiv …
Kinder lieben präsente Väter, denn sie sind für deren Entwicklung und Persönlichkeit enorm wichtig. Aber viele Väter haben oft zu wenig Kontakt zu ihren Kindern, weil sie arbeiten müssen, weil sie getrennt leben, oder weil die Väter sich manchmal selber im Weg stehen. Die „DenkPAUSE Väter“ gibt Gelegenheit, im Austausch mit Experten fremden wie eigenen Wünschen und Gelegenheiten nachzugehen. Angesprochen sind sowohl Eltern, insb. auch „werdende“ Väter als auch Fachkräfte in Erziehungs-, Beratungs- und Tageseinrichtungen für Kinder und Eltern.
Veranstalter sind die Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt in Kooperation mit den kath. Familienbildungsstätten Familienbildung Frankfurt/Nordweststadt, Zentrum Familie, Internationales Familienzentrum.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 15. März 2013
Väter sind in aller Munde. Sie wollen nicht mehr abwesend sein, sondern ihre Kinder erleben und erziehen. Sie nehmen in wachsendem Maße Elternzeit und erobern mit Kinderwagen und Brotaufstrich die Werbung.
Doch wer sind diese aktiven und engagierten Väter? Sind sie nach dem Bild der Mütter geformte Männer? Oder haben sie eine besondere Eigenart, die für Kinder ebenso notwendig ist wie die besondere Eigenart der Mutter? Der Männerforscher Dr. Matthias Stiehler beschreibt den „unväterlichen Vater“ als ein zentrales Merkmal unserer Zeit und fordert mehr Väterlichkeit im Sinne eines eigenständigen Prinzips.
Den Mangel an Väterlichkeit diagnostiziert er als ein schwerwiegendes Problem unserer Gesellschaft. Prinzipienfestigkeit, Begrenzung, Partnerschaftsfähigkeit, Ehrlichkeit und Verantwortung – das sind Werte, die in weiten Teilen unserer Gesellschaft fehlen. Dabei wäre es notwendig, Väterlichkeit als komplementäres Gegenstück zu Mütterlichkeit zu entwickeln, um krisenhaften Entwicklungen in Familie und Gesellschaft entgegenzuwirken.
Matthias Stiehler stellt die Thesen zu den Merkmalen von Väterlichkeit, die er in seiner Streitschrift „Väterlos“ entwickelt hat, beim gemeinsamen Bildungslunch der hessenstiftung – familie hat zukunft und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung am 10. April zur Diskussion.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 14. März 2013
Im Interview mit Annette Prosinger erläutert Volker Baisch in der ‚Welt‘ die Ergebnisse der Trendstudie ‚Moderne Väter‘ und erklärt, warum die Elternzeit von Vätern zu einer partnerschaftlicheren Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit in Familien führen könnte.
… Die Welt: Mehr als ein Viertel der Väter nutzt die Elternzeit. Ist das viel oder wenig?
Baisch: Nur sechs Jahre nach Einführung des Elternzeitgesetzes ist das eine enorme Steigerung: von fünf Prozent im Jahr 2007 auf jetzt knapp 30 Prozent. Vor allem aber hat die Elternzeit eine gesellschaftliche Diskussion ausgelöst, die uns bestimmt 20 Jahre weiter gebracht hat. Heute würde es kein Politiker mehr wagen, sich abfällig über Männer zu äußern, die sich mit ihren Frauen die Betreuung ihrer Kinder teilen. Und auch in den Unternehmen erkennt man allmählich: Der Kollege ist nicht nur Mitarbeiter, der ist ja auch Vater. Das war vorher überhaupt kein Thema.
Die Welt: Trotzdem haben wir immer noch eine der niedrigsten Geburtenquoten in Europa.
Baisch: Die Elternzeit ist ein Instrument, um eine partnerschaftlichere Aufgabenverteilung zu fördern.
Die Welt: Zur Steigerung der Geburtenquoten taugt sie also nicht?
Baisch: Wenn die Politik sich davon mehr versprochen hat, hätte sie die Kinderbetreuung mehr ausbauen oder berufliche Perspektiven und Sicherheiten für die Eltern schaffen müssen, so dass die Leute in den Staat und seine Familienpolitik mehr Vertrauen haben können. Aber für die jungen Familien hat das Elternzeitgesetz viel gebracht. Die Väter heute sind viel mehr in Betreuungsaufgaben eingebunden. So ist es heute nicht mehr ungewöhnlich, dass Väter die Eingewöhnung des Kindes in die Kita übernehmen.
Die Welt: Aber drei Viertel der Väter, die Elternzeit nahmen, blieben nur zwei Monate zu Hause. Und jeder Dritte Vater dachte gar, dass ihm mehr Zeit nicht zusteht.
Baisch: Ja, dieses Ergebnis unserer Studie hat mich auch erstaunt, man hätte mittlerweile doch erwartet, dass sich das besser rumgesprochen hat.
Die Welt: Vielleicht ist das nur eine Ausrede?
Baisch: Das glaube ich nicht. Viele Väter haben uns gesagt, dass sie nach den zwei Monaten gern noch länger daheim geblieben wären. Dass sie es dann nicht getan haben, hat unterschiedliche Gründe wie etwa die finanzielle Situation oder das Unverständnis der Arbeitgeber. Aber auch die Frauen spielen dabei eine Rolle. So sagen zwei Drittel aller Frauen: „Ich möchte die zwölf Monate.“ Was völlig verständlich ist aufgrund des Stillens, der Körper muss sich erholen, das ist ja eine enorme Umstellung. Andererseits möchte die Frau zumeist auch eine egalitäre Partnerschaft. …“
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