der VAETER.blog

lebe deinen Traum!

Väter basteln mit Kindergartenkindern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 19. März 2013

Rund 50 Väter, Großväter und Onkel waren der Einladung der Kindergartenleitung gefolgt und bastelten gemeinsam mit ihren Kindern Nistkästen. Das kurze Video vermittelt, wie viel Spaß die Väter dabei gehabt haben.

Väter basteln Nistkästen

Quelle

Abgelegt unter aktive Vaterschaft, Kinder | Keine Kommentare »

BBC Serie folgt jungen Vätern durch die Schwangerschaft und die ersten Tage des Vaterseins

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 19. März 2013

Die meisten jungen Väter sind ahnungslos, wenn ihre Partnerin schwanger wird. Die BBC Serie ‚Streh da nicht nur rum … Ich habe dein Baby‘ folgt verschiedenen Vätern und ihren Partnerinnen dabei, als sie einen Crash Kurs in Arbeit, Babys und Vaterschaft bekommen haben

In den Beiträgen geben sie preis, was die Erfahrung sie gelehrt hat:

When we found out Laura was pregnant, we’d only just moved in together and I’d started a new job.

It was hard finding the balance between helping Laura and going to work.

The pregnancy was stressful, especially her mood swings – I enjoyed getting away from those!

At the delivery, it didn’t feel as if it was happening. It was stressful but once the baby was born, it felt like winning the lottery. I couldn’t believe it when I saw her – an actual person.

I’ve learned that I have to be more careful in life now. Before you go faster on the motorway, you stop and think: ‚I can’t be so reckless, I’ve got a baby to look after‘.

You develop such a love for the child, you end up besotted with them.

Quelle

Abgelegt unter aktive Vaterschaft, TV | Keine Kommentare »

Kinder und ihre Schätze

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 18. März 2013

Was ihm besonders aufgefallen ist bei all den Treffen mit Kinder fast überall auf der Welt? Gabriele Galimberti muss nicht lang überlegen: In ärmeren Ländern wie Sambia oder Libanon, wo viele Jungen und Mädchen kaum Spielsachen haben, da seien die Kinder offener und weniger habgierig, sie teilten bereitwilliger ihre wenigen Habseligkeiten. So erzählt es der italienische Fotograf, der fast zwei Jahre um die Welt gereist ist.

Galimberti hat Dutzende Kinder gebeten, ihm ihre größten Schätze zu zeigen: eine Flotte Spielzeugflugzeuge etwa oder eine Horde Plastikdinosaurier. Oft hat er erst eine Weile mit den Jungen und Mädchen gespielt, um sie dann zu fotografieren. Entstanden ist eine eindrucksvolle Fotoserie mit dem Titel „Toy Stories„.

Quelle

Abgelegt unter Kid's | Keine Kommentare »

Was ist das? – Antworten von Söhnen und Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 17. März 2013

Abgelegt unter Söhne, Väter | Keine Kommentare »

Angebote für Väter im sozialen Nahraum – DenkPAUSE Väter 3

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 16. März 2013

SeehausenAm Dienstag, 19. März 2013 findet um 18:30 Uhr im Haus am Dom in Frankfurt die dritte Veranstaltung im Rahmen der Reihe „DenkPAUSE Väter“ statt: Es braucht Treffpunkte und Angebote für Väter im sozialen Nahraum! – Väter in Kindertageseinrichtungen, in der Familienbildung, im Sportverein … Impulse, Erfahrungen und Gespräch mit Dr. Harald Seehausen.

Wie können Väter angesprochen werden? Was braucht es, um ihr prinzipielles Interesse an Kindern und am Kontakt mit anderen Vätern zu aktivieren und zum Leben zu bringen? Wo und mit wem gibt es gute Beispiele, von denen wir lernen könnten?

Dr. Harald Seehausen ist seit vielen Jahren für die Belange von Vätern und Kindern (nicht nur) in Frankfurt unterwegs. Er gründete das Frankfurter Aktionsforum Männer und Leben, ist Mitorganisator und Berater vieler Familienbündnisse und Väterforen, berät unternehmen, ist im Fußballverein aktiv …

Kinder lieben präsente Väter, denn sie sind für deren Entwicklung und Persönlichkeit enorm wichtig. Aber viele Väter haben oft zu wenig Kontakt zu ihren Kindern, weil sie arbeiten müssen, weil sie getrennt leben, oder weil die Väter sich manchmal selber im Weg stehen. Die „DenkPAUSE Väter“ gibt Gelegenheit, im Austausch mit Experten fremden wie eigenen Wünschen und Gelegenheiten nachzugehen. Angesprochen sind sowohl Eltern, insb. auch „werdende“ Väter als auch Fachkräfte in Erziehungs-, Beratungs- und Tageseinrichtungen für Kinder und Eltern.

Veranstalter sind die Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt in Kooperation mit den kath. Familienbildungsstätten Familienbildung Frankfurt/Nordweststadt, Zentrum Familie, Internationales Familienzentrum.

Abgelegt unter aktive Vaterschaft, Kinder, Rolllenbilder | Keine Kommentare »

Braucht unsere Gesellschaft mehr Väterlichkeit?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 15. März 2013

Väter sind in aller Munde. Sie wollen nicht mehr abwesend sein, sondern ihre Kinder erleben und erziehen. Sie nehmen in wachsendem Maße Elternzeit und erobern mit Kinderwagen und Brotaufstrich die Werbung.

Doch wer sind diese aktiven und engagierten Väter? Sind sie nach dem Bild der Mütter geformte Männer? Oder haben sie eine besondere Eigenart, die für Kinder ebenso notwendig ist wie die besondere Eigenart der Mutter? Der Männerforscher Dr. Matthias Stiehler beschreibt den „unväterlichen Vater“ als ein zentrales Merkmal unserer Zeit und fordert mehr Väterlichkeit im Sinne eines eigenständigen Prinzips.

Den Mangel an Väterlichkeit diagnostiziert er als ein schwerwiegendes Problem unserer Gesellschaft. Prinzipienfestigkeit, Begrenzung, Partnerschaftsfähigkeit, Ehrlichkeit und Verantwortung – das sind Werte, die in weiten Teilen unserer Gesellschaft fehlen. Dabei wäre es notwendig, Väterlichkeit als komplementäres Gegenstück zu Mütterlichkeit zu entwickeln, um krisenhaften Entwicklungen in Familie und Gesellschaft entgegenzuwirken.

Matthias Stiehler stellt die Thesen zu den Merkmalen von Väterlichkeit, die er in seiner Streitschrift „Väterlos“ entwickelt hat, beim gemeinsamen Bildungslunch der hessenstiftung – familie hat zukunft und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung am 10. April zur Diskussion.

Quelle

Abgelegt unter aktive Vaterschaft | Keine Kommentare »

Elternzeit von Vätern fördert partnerschaftliche Aufgabenteilung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 14. März 2013

Im Interview mit Annette Prosinger erläutert Volker Baisch in der ‚Welt‘ die Ergebnisse der Trendstudie ‚Moderne Väter‘ und erklärt, warum die Elternzeit von Vätern zu einer partnerschaftlicheren Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit in Familien führen könnte.

… Die Welt: Mehr als ein Viertel der Väter nutzt die Elternzeit. Ist das viel oder wenig?

Baisch: Nur sechs Jahre nach Einführung des Elternzeitgesetzes ist das eine enorme Steigerung: von fünf Prozent im Jahr 2007 auf jetzt knapp 30 Prozent. Vor allem aber hat die Elternzeit eine gesellschaftliche Diskussion ausgelöst, die uns bestimmt 20 Jahre weiter gebracht hat. Heute würde es kein Politiker mehr wagen, sich abfällig über Männer zu äußern, die sich mit ihren Frauen die Betreuung ihrer Kinder teilen. Und auch in den Unternehmen erkennt man allmählich: Der Kollege ist nicht nur Mitarbeiter, der ist ja auch Vater. Das war vorher überhaupt kein Thema.

Die Welt: Trotzdem haben wir immer noch eine der niedrigsten Geburtenquoten in Europa.

Baisch: Die Elternzeit ist ein Instrument, um eine partnerschaftlichere Aufgabenverteilung zu fördern.

Die Welt: Zur Steigerung der Geburtenquoten taugt sie also nicht?

Baisch: Wenn die Politik sich davon mehr versprochen hat, hätte sie die Kinderbetreuung mehr ausbauen oder berufliche Perspektiven und Sicherheiten für die Eltern schaffen müssen, so dass die Leute in den Staat und seine Familienpolitik mehr Vertrauen haben können. Aber für die jungen Familien hat das Elternzeitgesetz viel gebracht. Die Väter heute sind viel mehr in Betreuungsaufgaben eingebunden. So ist es heute nicht mehr ungewöhnlich, dass Väter die Eingewöhnung des Kindes in die Kita übernehmen.

Die Welt: Aber drei Viertel der Väter, die Elternzeit nahmen, blieben nur zwei Monate zu Hause. Und jeder Dritte Vater dachte gar, dass ihm mehr Zeit nicht zusteht.

Baisch: Ja, dieses Ergebnis unserer Studie hat mich auch erstaunt, man hätte mittlerweile doch erwartet, dass sich das besser rumgesprochen hat.

Die Welt: Vielleicht ist das nur eine Ausrede?

Baisch: Das glaube ich nicht. Viele Väter haben uns gesagt, dass sie nach den zwei Monaten gern noch länger daheim geblieben wären. Dass sie es dann nicht getan haben, hat unterschiedliche Gründe wie etwa die finanzielle Situation oder das Unverständnis der Arbeitgeber. Aber auch die Frauen spielen dabei eine Rolle. So sagen zwei Drittel aller Frauen: „Ich möchte die zwölf Monate.“ Was völlig verständlich ist aufgrund des Stillens, der Körper muss sich erholen, das ist ja eine enorme Umstellung. Andererseits möchte die Frau zumeist auch eine egalitäre Partnerschaft. …“

Quelle

Abgelegt unter aktive Vaterschaft, Elterngeld, Elternzeit, Partnerschaft | Keine Kommentare »

Späte Väter – Das Leben ist nicht immer vorhersehbar

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 13. März 2013

Im Kölner Familienmagazin Känguru ist ein schöner Beitrag über späte Vaterschaft erschienen, der seinen Ursprung bei einer Lesung von Uly Foerster im Cafe Herr Landmann hat, zu der er auf Einladung der ‚Kölner Väter‘ gekommen war.

‚„Wir wollen das Kind nehmen, wie es ist. Auch gerne ein Mängelexemplar.“ Der Journalist Uly Foerster und seine Frau Julia trotzten den Wahrscheinlichkeitsrechnungen, Prozentzahlen und Algorithmen, mit denen sie bei den Vorsorgeuntersuchungen konfrontiert wurden. Es ging um ihr ungeborenes Kind und sein Risiko für Trisomie 21, Pätau- und Edwards-Syndrom. Die werdende Mutter war 41 Jahre alt. Uly Foerster selbst erlebte die Geburt seiner gesunden Tochter zwei Wochen vor seinem 60. Geburtstag.

„Verantwortungslos! Egoistisch!“, schimpfen da manche und bedauern, dass die Kinder später Eltern früher (Halb-)Waisen werden können. Doch ist es wirklich verantwortungslos, wenn sich ein Mann in den besten Jahren bewusst dafür entscheidet, den Rest seiner Tage für ein Kind da zu sein? Die einen genießen die Unabhängigkeit des Rentnerlebens. Foerster dagegen ist an drei bis vier Tagen pro Woche Vollzeit-Papa. Diesen Schritt zu wagen kostete Mut, bestätigt der glückliche Vater.

Vater werden mit über 50 – Foerster ist da nicht der einzige. Laut Statistischem Bundesamt stieg in den letzten elf Jahren die Rate der späten Väter: Im Jahr 2000 haben ein Prozent der Neugeborenen einen Vater, der 49 Jahre oder älter ist. 2011 sind es schon fast doppelt so viele. Daneben hat sich die Zahl der Neugeborenen mit Vätern zwischen 40 und 49 Jahren auf 16 Prozent verdoppelt.

Auch immer mehr Frauen gebären mit über 40 Jahren ein Kind. Natürlich zahlenmäßig auf einem niedrigen Niveau, denn die meisten Frauen bekommen ihr Kind zwischen 30 und 34 Jahren. Aber die Zahl der Spätgebärenden steigt – besonders unter den Akademikerinnen, so das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Die möglichen Gründe: Höhere Bildungsabschlüsse und entsprechende Karriereziele. Da wird die Familienplanung häufig erst einmal hinten angestellt. Dazu kommen die Überalterung der Gesellschaft und die hohen Scheidungsraten. Auch im Alter werden noch einmal Lebensentwürfe überarbeitet, neue Partnerschaften gegründet – und eben Kinder gezeugt. …‘

Quelle

Abgelegt unter aktive Vaterschaft, Gesundheit | 1 Kommentar »

Kinder, Küche, Karriereknick – Väter und Mütter in der Arbeitswelt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 12. März 2013

Heute ist Familiengipfel in Berlin, Kanzlerin und Familienministerin sind zum Fototermin angereist und halten ‚Sonntagsreden‘. Können Sie das noch hören? „Wir brauchen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie!“. Diese Forderung klingt seit Jahrzehnten in unseren Ohren, und beim Familiengipfel der Bundesregierung wird sie wieder klingen. Und was passiert? Es wird über das Ehegatten-Splitting diskutiert und das Betreuungsgeld beschlossen.

Derweil beklagen Frauen und Männer, die in Elternzeit gegangen sind, den Karriereknick. Das Angebot einer qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung ist immer noch nicht gesellschaftlich und politisch selbstverständlich. Wie lange kann es sich eine alternde Gesellschaft noch leisten, auf die am besten ausgebildete Frauengeneration aller Zeiten zu verzichten? Und wie lange lassen sich Mütter und Väter noch familienfeindliche Arbeitsbedingungen bieten?

Ein Radiobeitrag auf hr2 Kultur, Dienstag, 12. März 2013, um 18:05 Uhr. Auch als Podcast zu hören.

Quelle

Abgelegt unter Politik, Radio | Keine Kommentare »

Erfahrungen eines bekennenden Vaters

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 12. März 2013

… waren heute Morgen im Deutschlandradio Kultur zu hören. Nicol Ljubic, 1971 in Zagreb geboren und seit 1999 als freier Journalist und Autor in Berlin lebend berichtete von seiner Vaterschaft:

‚… Es klang verlockend. Dir werden die Herzen der Frauen zufliegen, sagte meine Freundin, Du wirst sehen, Du wirst zum Frauenschwarm. Dafür müsste ich nur: Vater werden. Und als Vater für meine Kinder da sein. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dachte ich. Aber damals, vor zehn Jahren, war es offenbar doch nicht so selbstverständlich. Oder einfach nur ein guter Trick meiner Freundin.

Um es vorweg zu nehmen: Ich bin in den ersten Jahren oft mit meinem Sohn tagsüber auf den Spielplatz gegangen und nicht selten war ich wirklich der einzige Vater unter lauter Müttern. Angebaggert hat mich deswegen aber keine der Mütter. Schade, eigentlich. Seitdem hat sich auch auf den Spielplätzen einiges getan, zumindest in der Gegend, in der ich wohne: Berlin, Prenzlauer Berg. Es wird zwar viel gespottet über junge Familien, Kinderyoga und Bugaboos, aber immerhin: Hier sind Väter, die tagsüber mit ihren Kinder buddeln, keine seltene Spezies mehr.

Meine beiden Söhne sind mittlerweile zehn und acht, für sie ist es ganz selbstverständlich, dass Papa zuhause ist, wenn sie aus der Schule kommen. Von Anfang an haben meine Freundin und ich uns gleichberechtigt um die Jungs gekümmert. Dass wir beide Freiberufler sind, macht es leichter.

In all den Jahren ist mir eines klar geworden: Zeit zu haben, ist ein Luxus, für den ich gern auf Geld und Karriere verzichte. Erfolgreiche Männer reden gern über ihre 16-Stunden-Tage und darüber, dass sie mit ein paar Stunden Schlaf auskommen und trotzdem Zeit haben für ihre Kinder: am Telefon oder per Skype. Ich wundere mich jedes Mal, dass ihnen dafür Respekt und Bewunderung entgegen gebracht wird. Ich denke: die armen Männer. Und frage mich: Was ist das für eine Gesellschaft, die solche Männer für Leistungsträger hält? …‘

Den Beitrag gibt es hier als mp3 zum Nachhören.

Quelle

Abgelegt unter aktive Vaterschaft, Partnerschaft, Radio, Rolllenbilder | Keine Kommentare »