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Vaterwerden und Vatersein heute

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 26. Juni 2009

Neue Wege – neue Chancen! Lautet der Titel eines Sammelbandes, der im Verlag Bertelsmann Stiftung erschienen ist.

Immer das Gleiche oder revolutionäre Aufbrüche? Zwischen diesen Extremen sind die aktuellen Diskurse um Väter und Vaterschaft zu verorten. Hinter dem neuen »Väter-Hype« stehen vielschichtige gesellschaftliche Umbrüche des Familienlebens, der Beziehungen zwischen den Geschlechtern und der bislang am traditionellen männlichen Lebensmodell orientierten Erwerbswelt.

Vaterschaft entwickelt sich daher von einer Vorgabe zu einer Aufgabe. »Vaterwerden und Vatersein heute« liefert hierzu differenzierende Sichtweisen und Analysen. Experten der Familien- sowie Sozial- und Rechtswissenschaften beleuchten rechtliche und biologische Grundlagen des Vaterseins und rekonstruieren die »Wege in die Vaterschaft«. Sie geben Einblicke in das Spannungsfeld zwischen den neuen Ansprüchen an das Vatersein auf der einen Seite und den Realitäten des Alltags auf der anderen Seite.

Beiträge, die die praxisorientierte Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse der Väterarbeit und der Familienpolitik kritisch reflektieren, runden den Band ab. Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe finden Sie hier.

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Zurück zu den starken Kerlen …

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. Juni 2009

… ist heute Abend ein Thema bei frauTV

Auf Plakaten und in Fernsehspots, in diesem Sommer sind überall Männer zu sehen: Mal fast nackt, oft sehr erotisch inszeniert, immer sehr männlich in Pose gesetzt. Männer sind „in“ wie lange nicht mehr! Ganz neu ist dabei, dass auf sehr unterschiedliche Art und Weise ganz offen thematisiert wird, dass Männer nach Ansicht der Werbeindustrie wesentliche männliche Eigenschaften eingebüßt zu haben scheinen.

Männer werden als das unterdrückte Geschlecht begriffen, dem man jetzt per Werbung auf die Sprünge helfen muss. Auf eine sehr lustige Art und Weise thematisiert das der Werbespot „Mancademy“ von Burger King, in dem Männer wieder auf die Schulbank geschickt werden, damit sie entdecken können, was eigentlich einen Mann ausmacht. „Wir machen aus jeder Sissi einen Siegfried“ ist der Slogan der Kampagne. „Stand up, when you pee“ (Steh auf wenn du pinkelst) der Song dazu.

Stephan Grünewald vom Rheingold Institut aus Köln, das tiefenpsychologische Untersuchungen macht, überrascht diese Entwicklung in der Werbebranche in keiner Weise. Seiner Ansicht nach war sie fast vorhersehbar und ist jetzt ein Trend. Die Rückkehr der Männlichkeit – der Versuch der Männer, jahrlange Widersprüche in ihrem Erleben aufzulösen.

„Männer steckten in den letzten Jahren in einem Dilemma. Einerseits musste er feinfühlig sein, Frauen verstehend, sensibel. Es gab das Ideal des Frauen verstehenden Mannes, der sich pflegt, der Pediküre, Maniküre kennt und gerne shoppen geht. Aber gleichzeitig mussten Männer auch entschieden sein, quasi so Machos wie Bohlen. Jetzt haben Männer gemerkt, wie schwer das ist, da eine Entschiedenheit zu entwickeln, ein klares Bild abzugeben. Männer versuchen aus diesem Dilemma raus zukommen. Sie haben das Gefühl, sie können es nicht mehr beiden Positionen recht machen und müssen jetzt eigene Wege gehen.

Und was bedeutet das für die neuen Väter?

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Besuch bei einem Vollzeit – Vater

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 24. Juni 2009

Rainer Lilienthal ist Manager des schon sprichwörtlich gewordenen kleinen Familienunternehmens. Der Vater von zwei Kindern kümmert sich seit mehreren Jahren ausschließlich um seine Söhne und den Haushalt, während seine Frau als Lehrerin Vollzeit arbeitet.

Wie er sein Leben in dieser Frauen-Domäne sieht, wie es dazu kam und weshalb er seine ungewohnte Rolle als Vollzeit – Vater genießt, hat urbia.tv bei einem Besuch bei den Lilienthals erfahren.

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Startschuss für Väterportal für Niedersachsen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 23. Juni 2009

vinNiedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hat mit der Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst beim 29. Tag der Niedersachsen in Hameln den Startschuss für die neue Website www.vaeter-in-niedersachsen.de gegeben.

Gemeinsam mit interessierten Besucherinnen und Besuchern und natürlich mit Vätern aus Niedersachsen wurde das neue Väterportal am 20. Juni am Stand „Familien mit Zukunft“ online geschaltet. Die neue Website bietet Vätern mit Kindern und werdenden Vätern sowie Fachkräften der Väterarbeit Informationen zu den Themen Vater mit Kinderwunsch, Vaterschaft, Beruf und Familie. Weiterhin finden Interessierte Termine für Fortbildungs-, Freizeit- und Informationsveranstaltungen.

väter-in-niedersachsen.de bietet Männern mit Kinderwunsch sowie Vätern mit kleinen und großen Kindern Informationen rund um den Familien- und Berufsalltag. Themen zu Schwangerschaft, Geburt, Elternzeit und Erziehung sind ebenso zu finden wie Angebote zur Freizeitgestaltung mit Kindern. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Väterarbeit stehen Studien, Literaturtipps und Fortbildungshinweise zur Verfügung.

Personalverantwortliche und Betriebsräte finden zahlreiche Informationen und Argumentze für eine väterbewusste Personalpolitik und Hinweise, wie sie diese realisieren können.

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Neues Internetportal für Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 22. Juni 2009

Väter suchen genaue Information. Sie bevorzugen klare Strukturen und schnelle Navigation. Das bietet das neue bundesweite Internetportal www.väterzeit.de (richtig, das mit dem „ä“!). Am 22. Juni geht väterzeit.de online.

Aktuelle Themen sind unter anderem:

  • Alte Väter – gesundheitliches Risiko für das Kind?
  • Organisationsberater Hans Georg Nelles über Strategien, dem Chef die Vätermonate beizubringen.
  • Familienauto: Kaufen, finanzieren oder leasen?
  • Mit Kindern reisen – neue Spiele und Tipps für lange Autofahrten.

Besucher finden zudem Veranstaltungen, Kurse und Adressen aus ihrer Region. Ob es das Väterzentrum der Stadt ist, Geburtsvorbereitungskurse für Paare oder Beratungsstellen im Trennungsfall – väterzeit.de hält alle diese Informationen bereit.

Konzipiert wurde das Portal von Karsten Knigge (42, 3 Söhne, seit 5 Jahren Geschäftsführer im kidsgo Verlag): „väterzeit.de ist ein selbstbewusster Vaterblick. Auf das beglückende Eltern-werden und das Leben mit Kindern. Aber auch auf die Probleme und Konflikte, die es gibt. Die meisten Themen rund um Erziehung und Familie haben eine spezielle Väter-Perspektive. Diese wollen wir zeigen. Mit dem Portal väterzeit.de wollen wir Vätern Mut machen, ihre Zeit als Vater aktiv zu gestalten.“ Für väterzeit.de schreibt ein 8-köpfiges Team von Autoren, u.a. Buchautor Ralf Ruhl („Kinder machen Männer stark“).

www.väterzeit.de ist ein Projekt des kidsgo Verlags in Göttingen. Seit 1998 geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verlags um Herausgeberin Barbara Hirt das kostenlose Veranstaltungsmagazin kidsgo heraus. kidsgo versorgt in den sieben geburtenstärksten Regionen Deutschlands Schwangere und junge Eltern mit Informationen und Kursangeboten. Seit 2005 gibt es zusätzlich das Internetportal www.kidsgo.de.

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A Town Hall on Fatherhood

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 22. Juni 2009

obama_bbqAm vergangenen Freitag hat Präsident Obama im Garten des Weißen Hauses mit Schülern der umliegenden Schulen eine Diskussion über die bedeutung der Vaterschaft und die Übernahme persönlicher Verantwortung geführt.

In dem folgenden ‘White House town hall meeting ‘ präsentierten 5 Männer mit unterschiedlichem Hintergrund ihre Vaterschafts Geschichte. Im Anschluss an diese Stories diskutierte der Präsident seine Ansichten zum Vatersein und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieses Gespräch der Startpunkt eines nationalen Dialogs über Vaterschaft in amerika sein wird:

This town hall marks the beginning of a national conversation that we hope to start about fatherhood and personal responsibility — about how fathers across America are meeting the challenges in their families and communities, and what government can do to support those who are having a difficult time. Today, you’ve had a chance to hear from five of those fathers, men who are doing an outstanding job of meeting their obligations in their own lives. …

And we need dads — but also men who aren’t dads — to make this kind of commitment not just in their own homes to their own families, but to the many young people out there who aren’t lucky enough to have responsible adults in their lives. We need committed, compassionate men to serve as mentors and tutors, and big brothers and foster parents. Even if it’s just for a couple hours a week of shooting hoops, or helping with homework, or just talking about what’s going on in that young person’s life. Even the smallest moments can end up having an enormous impact, a lasting impact on a child’s life. weiterlesen

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Immer mehr Mütter und Väter nehmen bezahlten Elternurlaub in Anspruch

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. Juni 2009

Immer mehr Canarios nehmen den subventionierten Elternurlaub in Anspruch. Auf den Kanaren erhöhte sich 2008 die Anzahl der Mütter und Väter, die wegen ihrem Nachwuchs Zuhause bleiben um 0,92 %.

Kanaren: Insgesamt 13.420 Mütter und 10.261 Väter nahmen in 2008 den bezahlten Mutter- bzw. Vaterschaftsurlaub in Anspruch. Die Zahl der Elternteile, die im vergangenen Jahr wegen ihrem Nachwuchs temporär (16 bis 18 Wochen) die Arbeit ruhen ließen, erhöhte sich auf 23.681, was einem Anstieg von 0,92 % entspricht. Aufgeteilt auf die Provinzen Las Palmas (Gran Canaria) und Santa Cruz Teneriffa stellt sich die Statistik wie folgt dar:

In der Provinz Las Palmas (Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote) nahmen in 2008 insgesamt 6.984 Mütter und 5.456 Väter subventionierten Urlaub, um ihren Nachwuchs in den ersten Lebensmonaten zur Seite zu stehen.

In der Provinz Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro) waren es im vergangenen Jahr 6.436 Mütter und 4.805 Väter, die in Elternurlaub gingen.

Der spanische Staat unterstützte den Elternurlaub auf den Kanarischen Inseln mit 64,8 Millionen Euro, was einen Anstieg von 7,9 % gegenüber 2007 bedeutet.

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‚We Need Fathers to Step Up‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. Juni 2009

US-Präsident Barack Obama war nach eigener Einschätzung ein «unvollkommener Vater». «Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe», schrieb der 47-Jährige in einem Beitrag für das Magazin ‚Parade‚. In den vergangenen Jahren habe ihn die Arbeit unzählige Male von seinen Vaterpflichten ferngehalten. Während des Wahlkampfs sei ihm oft bewusst geworden, dass er Augenblicke im Leben seiner Tochter Malia (10) und Sasha (8) verpasst hatte, die er nie zurückbekommen werde. «Es ist ein Verlust, den ich nie gänzlich akzeptieren werde», schrieb der Präsident aus Anlass seines ersten Vatertags im Weißen Haus. Der Vätertag wird in den USA am dritten Sonntag im Juni gefeiert.

Der Demokrat rief Väter auf, sich mehr Zeit für ihre Kinder zu nehmen. ‚Wir müssen den Fernseher ausschalten und beginnen, mit unseren Kinder zu reden und ihnen zuzuhören’. Männer müssten erkennen, dass ‚ihre Arbeit nicht bei der Zeugung aufhört’.

In many ways, I came to understand the importance of fatherhood through its absence—both in my life and in the lives of others. I came to understand that the hole a man leaves when he abandons his responsibility to his children is one that no government can fill. We can do everything possible to provide good jobs and good schools and safe streets for our kids, but it will never be enough to fully make up the difference.

That is why we need fathers to step up, to realize that their job does not end at conception; that what makes you a man is not the ability to have a child but the courage to raise one.

As fathers, we need to be involved in our children’s lives not just when it’s convenient or easy, and not just when they’re doing well—but when it’s difficult and thankless, and they’re struggling. That is when they need us most.

And it’s not enough to just be physically present. Too often, especially during tough economic times like these, we are emotionally absent: distracted, consumed by what’s happening in our own lives, worried about keeping our jobs and paying our bills, unsure if we’ll be able to give our kids the same opportunities we had. Weiterlesen

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100 Jahre Father’s Day

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 19. Juni 2009

In den USA wir am diesem Sonntag der 100. Father’s Day begangen. Das Thema beherrscht die einschlägigen Internetseiten und Parenthood.com bemüht Mr. Dad, ‚die Mutter aller Väter‘.

Armin Brott ist „America’s most trusted dad“. Er veröffentlicht die Kolumne ‚Ask Mr. Dad‚, hat eine wöchentliche Radioshow ‘Positive Parenting’, und hat neun Bestseller zum Thema Väter und Elternschaft geschrieben. Das letzte, The Military Father: A Hands-on Guide for Deployed Dads, ist gerade erschienen. Brott hat drei Töchter, Tirzah, 19, Talya, 15, and Zoe, 6.

Im Gespräch mit Janine DeFao zieht er eine kurze Bilanz seiner Arbeit

How did you become Mr. Dad?

It started almost 20 years ago, before my oldest was born. I was looking around for resources and there was nothing out there for dads – classes, groups, books, magazine articles, all were for women. It was annoying to me and I started taking notes. I never intended to become a writer, but I wrote an essay for Newsweek and the response was massive. My first book came out not long after that, in 1995.

How has information for dads changed since then, especially with the advent of the Internet?

The accessibility of information has changed and that has made a great difference. There are some more books out there, but I’ve found most of them to be not helpful or in the humor genre. A lot of books aimed at dads are condescending. We haven’t quite gotten, as a society, to a point where we’re putting dads on equal footing with moms.

How can moms get dads to be more involved with their children?

Item Number One is to just back off. It sounds harsh, but there’s this sad reality that dads will be as involved with their kids as their wives will let them. Moms set the tone. If you tell fathers they’re doing something wrong, they don’t want to do it again. It’s never malicious, but it’s hard for women to give up control of the home.

Does being Mr. Dad put pressure on you to be perfect?

I do feel like a failure in a lot of ways if I’m having problems with my children. But it’s probably my imagination more than anything else that I’m under a microscope. I don’t think anyone really cares, except to point out the irony.

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In Österreich soll Alles (fast) so bleiben wie es woanders schon ist

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 19. Juni 2009

20 % der Väter in Karenz, der Anteil der Frauen in allen SPÖ-Gremien beträgt 40 %, mehr Vollzeitbeschäftigung und eine Betreuungsquote von 30 % für Unter-Dreijährige. Dort soll Österreich in 10 Jahren stehen, geht es nach Gabriele Heinisch-Hosek, die am Sonntag zur neuen SP-Frauenvorsitzenden gewählt wird.

Diese Ziele nennt sie selbst ambitioniert, trotzdem möchte sie sich die Latte nicht allzuhoch legen, denn: „Ich möchte ein Vorbild an Glaubwürdigkeit sein, möchte nicht Dinge versprechen, die nicht einzuhalten sind“.

Als neue Frauenchefin plant Heinisch-Hosek Wege abseits der bereits etablierten Pfade zu beschreiten. Und abseits der bekannten Themen Gleichberechtigung und Vereinbarkeit, aber auch Gewalt – die man natürlich weiterfahren werde – möchte sie neue Themen „anreißen“ und zeigen, dass Frauen auch gut wirtschaften können:

„Es soll uns niemand mehr vormachen, wie Wirtschaft funktioniert.“ Sie setzt sich das Ziel, die Themen Ökonomie, erneuerbare Energie, Klimawandel, neue Technologien und neue Medien den Frauen zugänglich machen. „Geld, Macht und Zeit dürfen nicht nur männlich besetzte Themen sein“, so die Frauenministerin.

Es geht nicht um Versprechen, es geht um Ziele die erreicht werden sollen, und da möchte Österreich wohl in 10 Jahren da sein, wo Deutschland heute schon fast ist. Na dann mal viel Glück bei der Reise in die Vergangenheit!

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