Er ist in einer Situation wie viele Väter: Kurz vor der Geburt meiner Tochter hat mich ihre Mutter verlassen und den Kontakt zu mir eingestellt. Er begann, sich selbst in dieser Geschichte mit der Kamera über drei Jahre zu begleiten und die Geschehnisse zu beobachten. Daraus ist ein Dokumentarfilm entstanden der am 3.März Premiere in Berlin haben wird.
Der Film zeigt die ohnmächtige Situation eines Vaters, der ausgegrenzt wird. Um sich um seine Tochter kümmern zu können, zieht er von Berlin nach Bayern in die Nähe des Kindes. Fast machtlos ist er dort den Entscheidungen der Mutter ausgesetzt. Das Warten auf die Geburt des eigenen Kindes, nichts erfahren zu können, selbst über die Geburt nicht informiert zu werden, dann, das Kind nicht sehen dürfen, von der Mutter wegen angeblichen Stalkings angezeigt zu werden, den Kampf um Umgang mit dem eigenen Kind, der schließlich vor Gericht landet und zu Fremdbestimmung durch Jugendamt, Umgangspfleger, Verfahrensbeistand und Gericht führt. Ein Vater, der gern Vater wäre.
In dieser Langzeitdokumentation erzählt Peter Klees über drei Jahre seine eigene Geschichte vom Ausgegrenztsein und vom Kampf ums eigene Kind und hat dabei Regie, Kamera und Ton, sowie den Schnitt selbst übernommen. Die Filmpremiere zum Bundesstart ist am 3.März 2016, um 20.00 Uhr im Kino BABYLON Berlin-Mitte, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin in Anwesenheit des Regisseurs.
Für Markus Segulla ist „Dear Brother“ der bewegendste Spot dieser Weihnachtszeit. Mehr als eine Nasenlänge vor dem viel gefeierten „Heimkommen“ von Edeka.
… ist eine über zwei Jahre erstellte Dokumentation über vier benachteiligte Väter in New York City und ihren Kampf gegen Vorurteile und das ‚Väterversager-Stereotyp‘
Ben Aslimanesh ist 39 Jahre alt – und ist „schwanger“. Er erlebt bei sich Gefühle, die neu sind. „Wenn ich irgendwas zum Thema Geburt höre oder lese, dann habe ich einen leichten Kloß im Hals ….
Anfang 20, die Schule fertig, das Leben kann jetzt so richtig losgehen. Philipp ist voller Energie, hat Pläne im Kopf, will durchstarten. Und dann das: er wird Vater. Das Kind ist nicht geplant, die Ausbildung hat er noch vor sich, nach einem Autounfall war er gerade erst wieder so richtig auf die Beine gekommen. Die Situation ist für ihn schwierig, aber Philip entscheidet sich für das Kind und will vor allem eins sein: ein guter Vater. Dabei steht ihm auch sein eigener Vater zur Seite, der selbst jung war, als er Vater wurde.