der VAETER.blog

lebe deinen Traum!

Mit Vätern vernetzt für Kinder

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 23. Mai 2014

Zum Hessentag 2014 zeigt sich Bensheim als vernetzte Stadt. Die hessenstiftung – familie hat zukunft, die seit zehn Jahren in Bensheim bei der Karl Kübel Stiftung ansässig ist, greift diesen Gedanken auf und zeigt ihre thematische Vernetzung zum Thema aktiver Väter an einem Stand auf der Kinder-, Bildungs- und Familienmeile in der Taunusstraße. Täglich von 10 bis 19 Uhr.

„Wir wollen zeigen, dass wir über viele professionellen Organisation mit Vätern vernetzt sind für Kinder“, erklärt Dr. Ulrich Kuther für die Geschäftsführung der Stiftung. „Dass Väter heute aktiv sein wollen in der Kindererziehung, ist unser roter Faden, den elf unserer Kooperationspartner aufgenommen haben.“ Jeden Tag wird eine andere Organisation das Leitmotiv aufgreifen und im Tagesmotto umsetzen.

Den Anfang macht am Freitag, den 6. Juni, das Männernetz Hessen e.V. mit „Mann und Vatersein.“ Am Wochenende des 7. und 8. Juni geht es dem Väteraufbruch für Kinder e. V. um die „Aktivierung von Trennungsvätern“. Den Pfingstmontag, 9. Juni, gestaltet Christoph Lippok, von der Gesellschaft für Geburtsvorbereitung zum GfGVäterberater ausgebildet, mit dem Thema „Väterbegleitung von Anfang an“.

Am Dienstag, den 10. Juni, wird das von der Hessenstiftung geförderte Projekt „Daddy be cool“ des Paritätischen Bildungswerks vorgestellt. Projektleiter Marc Melcher erläutert, wie es gelingt, die „Väterkonzepte Jugendlicher“ zum Vorschein kommen zu lassen. Um die ca. zehn Prozent Männer in der Kindertagespflege geht es am Mittwoch, den 11. Juni. Zu „Tagesvätern“ geben das Hessische Kindertagespflegebüro, die Tageselternbörse Bensheim und der Tagesvater Stefan Wendel von „Coole Kids“ Bensheim Auskunft.

Um die Innenwelt der Väter kümmert sich am Donnerstag, den 12. Juni, Hubert Frank von der Männerseelsorge des Bistums Mainz unter dem Motto „Väterseelenallein?“ Die „Interkulturelle Väterarbeit“ wird am Freitag, den 13. Juni, vom Team des Lernmobil Viernheim e.V in den Blick genommen. Deren Väterkurs ist gerade in fünf Gemeinden des Kreises Bergstraße gestartet.

Am Samstag, den 14. Juni, heißt es dann: „Papa bin ich überall – Vaterschaft trotz Trennung und räumlicher Distanz“. Die Gründer der Flechtwerk2+1 gGmbH berichten, welchen Nutzen Kinder mit zwei Elternhäusern aus ihrem Angebot ziehen, für das auch in Hessen weitere Gastgeber gesucht werden. „Väter in Unternehmen“ am Sonntag, den 15. Juni, beleuchtet, dass moderne Personalpolitik in den Betrieben auch die Väter ansprechen muss. Die Gruppe „Fokus Väter“ von der Commerzbank Frankfurt berichtet aus eigener Erfahrung.

Quelle

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Wer nicht hört muss fühlen?? – Vätergeschichten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 22. Mai 2014

„Zieh bitte deine Schuhe an, wir wollen los!“

„Nein!“

Bitte zieh deine Schuhe an, sonst bleibst du zu Hause;“ bittet der Vater die 4 jährige Marie.

Doch keine Chance, Marie zieht keine Schuhe an. Kurz entschlossen lässt der Vater Marie alleine, um seine Frau von der Arbeit zu holen.

Marie ist allein! Sie kann noch nicht richtig glauben, dass ihr Papa wirklich gefahren ist.

Sie wird wütend, rastet aus, weint, schreit … Das Telefon klingelt, am anderen Ende ist ihre Mutter. Sie geht ran und schreit … Ihre Mutter versucht sie zu beruhigen, vergeblich. Marie wirft das Telefon auf den Boden, hundert Teile und die Verbindung ist weg!

Sie rupft von der Palme alle Blätter ab, reißt Gardinen runter und zerschmeißt Porzellan, wo sie ran kommt. Marie ist völlig außer sich. Vor Angst und Wut.

Ihre Eltern kommen zurück, sie läuft ihrem Vater in die Arme und weint bitterlich.

„Ich hoffe, es war dir eine Lehre, morgen hörst du, wenn ich dir sage, dass Schuhe angezogen werden!“

Gemeinsam räumen sie auf, nur dem Telefonmann muss Marie ihren Wutausbruch erklären. Es war ihr sichtlich peinlich. Von nun an war Schuhe anziehen kein Problem mehr.

Tochter 27 Jahre

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Eine ganz besondere Beziehung – Väter und Töchter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 21. Mai 2014

frauTV hat Zuschauerinnen gefragt, welche Geschichten, Gefühle sie mit ihren Vätern verbinden und es kamen viele Zuschriften, anrührend und spannend. Geschichten, die davon erzählten, wie prägend die Väter im Leben ihrer Töchter waren und sind – meist im Guten, manchmal auch im schlechten. In der Ankündigung beschreibt die Redakteurin Heinke Schröder die Entstehungsgeschichte des Beitrags:

„Ein ganzer Stapel E-Mail und Briefe liegt auf meinem Schreibtisch. frauTV hat die Zuschauerinnen gefragt, welche Geschichten, welche Gefühle sie mit ihren Vätern verbinden. Mein Auftrag ist es, mich mit den Zuschauerinnen in Verbindungen zu setzen, ihre Geschichte zu erzählen. Bevor ich das mache, mache ich, was alle Journalisten dann machen: Ich google schon mal ein bisschen das Thema. Und bin baff erstaunt: Unter dem Stichwort „Vaterliebe“, find ich bei Wikipedia diesen Eintrag: „Im Gegensatz zur Mutterliebe wird von der Vaterliebe in der modernen „westlichen“ Wohlstandsgesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr ohne Weiteres angenommen, dass sie ein wesentlich wirksamer Faktor sei, noch gar, dass sie mit vollem sittlichen Nachdruck gefordert werden müsse“.

Sind Väter nicht wichtig für Töchter?

Was für eine Idee: Da ich selbst bin eine „Vatertochter“ bin, bin ich noch nie auf die Idee gekommen, dass der Vater für seine Tochter nicht wichtig sein könnte. Mir ist mein Vater, auch Jahre nach seinem Tod, sehr wichtig. Bin ich die Ausnahme, frage ich mich. Und all den anderen Frauen ist der Vater schnurz-piep egal?

In den Mails, in den Briefen, und erst recht bei den Telefonaten erzählen die Frauen Vater-Geschichten, die alle eins gemeinsam haben. Die Leibe zwischen diesen beiden, selbst wenn sie von Hass oder Sehnsucht handeln. Da ist die Zuschauerin, die von ihrem Vater in den buntesten Farben erzählt, davon schwärmt, wie sie mit ihm in Fußballstadion geht. Wie sie mit ihm ihre Berufswünsche diskutiert. Und wie zugewandt er ist. Das ist der tief berührende Abschiedsbrief der Zuschauerin, den sie ihrem Vater nach seinem Tod geschrieben hat. „25 Tage sind jetzt schon nach deinem Tod vergangen“, heißt es da, „und mit jedem Tag wird mir bewusst wie schmerzlich dein Verlust ist.“ Gerade diese Geschichten sind es doch, die zeigen, wie wirksam Väter sind, denke ich.

Väter sind sehr wichtig für ihre Töchter

Ich recherchiere weiter. Und stoße auf die Arbeit einer amerikanische Jugendtherapeutin, die herausgefunden hat, dass gerade die Töchter, die sehr verbunden mit ihrem Vater waren, in Führungsetagen sitzen. Amerikanische Studien sind ja immer so einen Sache, denke ich, unüberprüfbar, schön weit weg, keiner kennt den Forscher. Aber diese deckt sich genau mit meinen Beobachtungen. … In dieser Zeit lerne ich Susanne Albrecht kennen, die in unserem Film ihre Beziehung zu ihrem Vater schildert. Und ich freue mich zwei Menschen kennenzulernen, die sich vom Herzen zugetan sind.

Die Rechercheabteilung des WDRs bestätigt mir in der Zwischenzeit, dass es kaum Literatur zur Vater Tochter Beziehung gibt und wenn dann nur zu konflikthaften Beziehungen. …“

Sendetermin ist Donnerstag, 22. Mai 2014, 22.00 – 22.30 Uhr

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3. Vatertag der Vielfalt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 20. Mai 2014

Am Donnerstag, den 29. Mai findet der 3. Vatertag der Vielfalt in Köln Ehrenfeld statt. Es lohnt sich in jedem Fall (vorbei) zu kommen:

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Das Wechselmodell hat die beste Zukunft

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 19. Mai 2014

Immer mehr Väter möchten einen größeren Anteil am Leben ihrer Kinder nehmen, auch nach Trennung oder Scheidung, nicht nur zahlen, sondern auch Verantwortung für ihr Kind übernehmen. Das „Wechselmodell“, bei dem Vater und Mutter das Kind bzw. die Kinder im wöchentlichen Wechsel betreuen ist dafür das Modell der Wahl. Die Familienrechtsexpertin Hildegund Sünderhauf erklärt im Gespräch mit ML mona lisa warum:

„… ZDF: Wie schätzen Sie die Entwicklung des Wechselmodells ein?

Sünderhauf: Das Wechselmodell boomt in Deutschland, die Nachfrage ist groß. Die Menschen interessiert das aus der eigenen Bedürfnislage heraus. Es gibt überhaupt keine Statistik in Deutschland darüber, wie Eltern, die getrennt leben, ihre Kinder betreuen. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes ist die tatsächliche alleinige rechtliche Sorge nach Trennung und Scheidung die absolute Ausnahme, es sind verschwindend geringe drei Prozent. Die gemeinsame rechtliche elterliche Sorge hat sich in den letzten 20, 25 Jahren durchgesetzt, und ich bin mir sicher, in den nächsten 20 Jahren wird sich das Wechselmodell als das zu favorisierende Betreuungsmodell durchsetzen. In sehr vielen Fällen ist es bestimmt eine Lösung, die auch zu einer friedlicheren und kooperativen Kultur im Umgang mit Trennung und Scheidung führen wird, weil eben dieser Kampf ums Kind mit den Folgekämpfen wie Unterhaltsstreitigkeiten et cetera gar nicht mehr geführt werden muss.

ZDF: Was spricht für das Wechselmodell?

Sünderhauf: Das entscheidende Argument ist, dass die Kinder eine ebenso enge Bindung an beide Eltern haben oder entwickeln können, wie wenn sie mit Mutter und Vater zusammen leben und die sie sie für ihr Aufwachsen, für ihre Gesundheit, ihre Stabilität und psychisches Wohlbefinden gut brauchen können. Sie können an den Ressourcen beider Eltern teilhaben, an Zeit, Wissen, ökonomische Ressourcen, Verwandtschaft und Freundeskreis von zwei Eltern. Und es ist eine große Entlastung für Eltern sagen zu können, ich bin nur die Hälfte der Zeit verantwortlich für mein Kind, kann mich dann aber ganz konzentrieren. Und für den potenziellen Nicht-Residenz-Elternteil ist es natürlich ein großer Vorteil, mehr Zeit mit dem Kind zu haben, eine präsente Person im Leben des Kindes zu sein, mehr Einfluss zu haben, und es genießen zu können, Mutter oder Vater für ein heranwachsendes Kind zu sein, es dabei zu begleiten. …“

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Urlaub – wie macht er das? – Vätergeschichten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 17. Mai 2014

Wir fahren schon wieder in Urlaub, zum Gardasee. Es sind 1000 km, etwa 11 Stunden Autofahrt, aber wie macht er das? Das habe ich mich immer wieder gefragt, wenn wir dorthin gefahren sind.

Er geht arbeiten, kümmert sich um den Garten, hat zwei oft anstrengende Kinder, und noch viel mehr, aber er kann sich den Weg merken ohne einen Navi zu benutzen. Das hat mich als Kind immer beeindruckt und ich fragte mich, ob ich das auch mal schaffen werde. Ich bin nicht davon ausgegangen, denn mein Vater konnte Dinge tun, die kein anderer kann.

Jahre später habe ich gemerkt, ich kann es auch!

Sohn 29 Jahre

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Falsche Anreize für Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 16. Mai 2014

Wenn Eltern sich scheiden lassen, gibt es oft Streit über den finanziellen Unterhalt und die Betreuung für gemeinsame Kinder. Das Grundmodell der Rechtsprechung ist schlicht: einer betreut, der andere zahlt. In der Regel ist das der Mann. Er passt dann jedes zweite Wochenende auf die Kinder auf. Doch immer mehr Väter kümmern sich auch nach der Scheidung häufiger um ihre Kinder, manche fast die Hälfte der Betreuungszeit. Trotzdem müssen sie weiter den vollen Unterhalt zahlen. Eine auch finanzielle Doppelbelastung, die Väter und Juristen beklagen. Sie fordern: Das Unterhaltsrecht muss dringend der gesellschaftlichen Realität angepasst werden.

Diese Forderung habe ich in meiner Stellungnahme, die der WDR für einen Westpol Beitrag heute bei mir aufgenommen hat, unterstützt. Ich bin auf die Sendung am kommenden Sonntag ab 19:30 Uhr, gespannt.

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Mehr Vater sein

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 15. Mai 2014

Verantwortung für das Kind übernehmen – viele Väter sehen sich benachteiligt, wenn es darum geht, das Umgangsrecht festzulegen. So hat Christian Bader nach der Trennung zwar das gemeinsame Sorgerecht für den siebenjährigen Sohn, der bei der Mutter lebt, aber er will mehr als nur ein „Besuchs-Vater“ sein: „Ich möchte nicht ausgegrenzt werden. Ich sehe es als meine ganz wichtige Aufgabe als Vater, konkret präsent zu sein im Leben meines Sohnes.“

Auch Sven Kuhne versucht, soviel Zeit wie möglich mit seinem fünfjährigen Sohn zu verbringen. Ein Modell, das gut funktionieren könnte, sei das so genannte Wechselmodell, meint Familienrechtsexpertin Hildegund Sünderhauf. Das Kind lebt dabei abwechselnd bei Vater und Mutter, denn es braucht den engen Kontakt zu beiden Elternteilen.

Ein Beitrag in ML mona lisa, Frauen, Männer & mehr, ZDF, am Samstag, den 17. Mai, um 18:00 Uhr.

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Vertrauen ist gut! Ist Kontrolle besser?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 14. Mai 2014

Ludger Pütz hat 2011 herausgefunden, dass sein Sohn nicht sein leiblicher ist. Da er weder im Netz noch sonst wo Informationen zum Thema fand, gründete er den Kuckucksvaterblog und eine Selbsthilfegruppe für Kuckuckskinder, Scheinväter, leibliche Väter und Kuckucksmütter auf Facebook.

In einem Gastbeitrag im Schweizer Mamablog erklärt er, warum nur ein Vaterschaftstest Gewissheit gibt, aber auch, welche Nebenwirkungen er haben kann:

„Es ist das Schönste im Leben, durch ein Kind zu Papa oder Mama zu werden. Eigentlich. Dieses ‚eigentlich‘ ist der Haken, der auch in meinem Leben eine einschneidende Rolle spielte. Denn nicht selten wird die Freude der Mutter- beziehungsweise Vaterschaft getrübt und führt nicht wenige früher oder später zu der Frage: «Bin ich bzw. ist er wirklich der Vater?» Der Zweifel an der Vaterschaft ist auch unter Müttern in nicht geringem Ausmaß verbreitet: Über ein Drittel der privat angestrengten Vaterschaftstests wird von Frauen veranlasst.

Ob ein anderer Mann als Vater infrage kommen könnte, das weiß die Frau naturbedingt mit Bestimmtheit. Bei Männern hingegen braucht es einen Anfangsverdacht, etwas, was sie stutzig werden lässt. Nur die wenigsten sind sich bewusst, dass die Vaterschaft generell unsicher ist. Und so sind es zumeist erst entsprechende Umstände, die den Vater hellhörig werden lassen, zum Beispiel, wenn er erst seit wenigen Wochen mit der werdenden Mutter zusammen ist oder wenn er Kenntnis von ihrer Affäre hat. In anderen Fällen melden sich die Zweifel direkt nach der Geburt, etwa, wenn man am Neugeborenen so gar keine Ähnlichkeit mit sich selbst findet oder wenn sogar die frisch gebackene Großmutter väterlicherseits skeptisch ihren Kopf schüttelt. Was soll der Mann in solchen Fällen tun? Soll er seine Partnerin um einen DNA-Test bitten, um sich die eigene Vaterschaft zweifelsfrei belegen zu lassen? Dies ist ein sehr schwerer Schritt.

Wer es trotzdem wagt, muss mit Protest und Vorwürfen rechnen, denn die meisten Mütter verbinden mit dieser Frage unweigerlich die Unterstellung, fremdgegangen zu sein. Auf den ersten Blick ist die Empörung darüber durchaus nachvollziehbar. Doch wer dem Mann daraus einen Strick dreht, der übersieht dessen Bedürfnis nach Gewissheit. Schließlich geht mit der Vaterschaft auch Verantwortung und emotionale Bindung einher.

Und was macht die Mutter, wenn sie unsicher über die Vaterschaft ist? Sollte sie nach einem DNA-Test fragen? Würde sie es machen, wäre klar, dass sie eine Affäre hatte, ansonsten bestünde ihrerseits ja kein Anlass zum Zweifel.

Aus meiner Erfahrung im Kuckucksvaterblog heraus lässt sich sagen, dass sich Väter und Mütter in den meisten Fällen erst an uns wenden, wenn das Kind bereits im Kleinkindalter oder älter ist. Bis dahin ist bereits eine Vater-Kind-Beziehung aufgebaut, die eventuellen Zweifel an der Vaterschaft sind gerade erst entstanden oder haben sich weiter verdichtet. Nun wird es aber noch schwieriger.

Mit der Bitte nach einem Vaterschaftstest riskiert ein Vater nicht nur einen Bruch mit der Kindesmutter, sondern einen Bruch mit den eigenen Gefühlen zum Kind. Konflikte jeglicher Art sind vorprogrammiert, gleichgültig, welche Entscheidungen getroffen werden. Nicht nur in der Partnerbeziehung, nicht nur zum Kind, sondern auch mit Eltern, Schwiegereltern, den Familien und im Freundeskreis. Man hat nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera.“ weiterlesen

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Mein Papa – Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 13. Mai 2014

Wiedergutmachungsaktion von Nivea zum Vatertag

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