… für einen ganzen Tag – Werbung mit Vätern
Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 6. Oktober 2014
Wieviel verdient ihr eigentlich an einem Tag?
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 6. Oktober 2014
Wieviel verdient ihr eigentlich an einem Tag?
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 2. Oktober 2014
Die Antwort von Väter in Köln e.V. auf Achtzehn, der Film.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 1. Oktober 2014
Seit ungefähr einem Jahr gelten die neuen Regelungen zur Elternzeit in Polen. Diese dauert jetzt ein Jahr und darf auch von Vätern genutzt werden. Das Ergebnis anders als erwartet: in die Elternzeit gehen fast ausschließlich Mütter. Lediglich zwei Prozent der frisch gebackenen Väter entscheiden sich, eine Babypause zu machen.
Bis zur vorjährigen Änderung durften nur die Frauen nach der Geburt des Kindes in die Elternzeit gehen – und das nur für sechs Monate. Die Regierung hat im letzten Jahr diese Zeit verlängert, jetzt steht beiden Elternteilen ein ganzes Jahr der Elternzeit zu. Es bleibt aber den Eltern überlassen, wer sich um den Nachwuchs kümmern soll. Obwohl immer mehr Eltern in die Elternzeit gehen, sind das nach wie vor im größten Teil die Mütter. Seit der Änderung gingen etwa 126.000 Frauen und nur ca. 1.700 Männer in die Babypause.
Nun wird es nach dem Grund dieses Sachverhalts gesucht. Viele Demographen sind der Meinung, oft seien die Frauen selber daran schuld. Dabei sind nicht die Mütter, sondern am häufigsten die Großmütter gemeint, die den Vätern nicht vertrauen und sich Sorgen um die Sicherheit des Kindes machen. Die Vermutung, dass die Männer nicht in die Elternzeit wollen, weil dies dem „Männerbild“ nicht entspreche ist aber nicht richtig. Die polnischen Väter glauben immer seltener, dass die Babypause für einen „echten Mann“ eine Schande sei.
Laut Experten bilden das größte Problem in dieser Frage die Arbeitgeber. Die meisten von ihnen sind immer noch der Meinung, dass der Mann den Familienunterhalt sichern und die Frau zu Hause mit dem Baby bleiben sollte. Natürlich darf der Arbeitgeber das Recht auf die Elternzeit des Angestellten nicht ablehnen. Oft nimmt die Beeinflussung also eine inoffizielle Gestalt ein: Es wird dem jungen Vater indirekt gesagt, die Babypause werde im Unternehmen schlecht gesehen und könne zu ungewollten Wendungen in der Karriere führen.
Die Demographen überlegen jetzt, welche Änderungen vorgenommen werden sollen, um die Väter von Elternzeit zu überzeugen. Die Experten schlagen vor, dass ein Teil der Babypause nur für Männer reserviert wird. Auf diese Weise bliebe dem Arbeitgeber kein Argument übrig. Dadurch könne sich auch die Lage der Frauen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Momentan lässt diese noch sehr zu wünschen übrig. Frauen werden unwilliger eingestellt, wenn der Arbeitgeber vermutet, dass die Frau schwanger werden und danach ein Jahr fehlen könnte. Diese Tatsache spiegelt sich auch in Gehältern der Frauen wider, besonders im Vergleich zu den Verdiensten ihrer männlichen Kollegen an gleichen Stellen.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 30. September 2014
Die Rolle der Väter hat sich in den letzten Jahrzehnten spürbar verändert. Viele Väter wollen Erziehungsverantwortung bewusst und aktiv wahrnehmen. In der Reihenfolge der Rangordnung von Lebensbereichen nimmt die Familie für Männer den ersten Platz ein.
Neben der Veränderung im Vaterschaftskonzept von Männern hat sich auch der Blick für die Bedeutung von Vätern im Sozialisationsprozess geweitet. So lässt sich beispielsweise wissenschaftlich belegen, dass eine positive frühe Vater-Kind- Beziehung positive Auswirkungen auf die Freundschaftsbeziehungen und das Selbstvertrauen von Kindern hat.
Die Männerarbeit der Ev. Kirche von Westfalen und die Männerarbeit in der Rheinischen Landeskirche bieten seit vielen Jahren in enger Kooperation mit Kindertageseinrichtungen, Gemeinden und Familienzentren Vater-Kind-Angebote an, um väterliches Engagement zu unterstützen. Zudem ist erkennbar, dass zunehmend mehr Einrichtungen im Bereich der Kindertageseinrichtung Väterarbeit als eine wichtige Säule von Elternarbeit entdecken und sich auf die Suche begeben nach konzeptionellen Begründungen und tragfähigen Konzepten.
Im Rahmen des Abendforums am 6. November, im Haus Villigst, in Iserlohn, soll ausgehend von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, der Frage nachgegangen werden, welche Bedeutung Väter für Kinder gerade im Kontext der frühkindlichen Entwicklung haben.
Wie lässt sich zu dem die Vater-Kind-Beziehung fördern und unterstützen?
Welchen Beitrag können Institutionen im Kontext von Kindertageseinrichtung und Gemeinden hierzu leisten?
Als Referent wird Prof. Dr. Matthias Franz von der Universität in Düsseldorf, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychoanalytiker, gewonnen werden, der sich vielfältig mit dem Thema beschäftigt hat, mit einem Impulsreferat in das Themenfeld einführen und für Fragen zur Verfügung stehen.
Nähere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 29. September 2014
37 Grad begleitet zwei pflegende Männer: Ingo kümmert sich um seine Frau, Matthias betreut seine Mutter. Wir fragen, wie sich Männer in der traditionellen Frauendomäne auf ihre eigene Weise bewähren, und zeigen, wie sehr die plötzliche Notwendigkeit der Pflege Beziehungen grundlegend verändert – auch durchaus positiv. Beide Männer kämpfen inmitten von großer Arbeitsbelastung und knapper Unterstützung für einen würdevollen Alltag ihrer Familien.
Siebzig Prozent der Menschen, die häusliche Pflege brauchen, werden von Frauen versorgt. Pflegende Männer wie Ingo sind noch nicht die Regel. Ingo und Christine, Eltern von vier Kindern, waren so etwas wie eine perfekte Familie – bis Christine mit Ende 30 einen Schlaganfall erlitt. Ein Schock und großes Leid für Vater und Töchter. Die sonst so tatkräftige junge Mutter war plötzlich ein Pflegefall. „Das schaffst Du nie“, sagten seine Freunde, als Ingo sagte, er wolle seine Frau zuhause pflegen, nachdem sie zunächst in verschiedenen Kliniken und dann im Pflegeheim war.
Doch der Fernsehmechaniker zeigt, dass es doch geht. Statt das zu tun, was vernünftig erschien, und sie ins Pflegeheim zu geben, behielt Ingo Christine zuhause, erkämpfte sich Unterstützung von Versicherungsträgern. Nun versucht Ingo, den Alltag als alleinerziehender Vater und pflegender Ehemann zu bewältigen.
„Meine Frau ist meine Frau, und wenn man jemanden liebt, dann liebt man ihn. Und nur weil sie behindert ist – davon geht die Liebe ja nicht weg.” Ingo
Sendetermin: 30. September 2014 um 23:00 Uhr im ZDF.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 26. September 2014
Gegenüber ihrem Partner verhalten sich jüngere Frauen häufiger aggressiv als Männer – in Worten und Taten. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ als Fazit einer Studie, die auf der Jahreskonferenz der Britischen Psychologischen Gesellschaft vorgestellt wurde. Die Wissenschaftler hatten 1104 Studierende zu ihrem Verhalten gegenüber Partnern und Freunden befragt.
Demnach setzten die befragten Frauen häufiger manipulatives Verhalten und körperliche Aggression ein als Männer. Je kontrollierender die Frau war, desto häufiger kam es bei beiden Geschlechtern zu körperlicher Gewalt. Die Männer neigten eher gegenüber anderen Männern zu Aggressionen.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 23. September 2014
Der nächste und 10. Vater-Kind-Kalender ZEIT MIT PAPA ist jetzt im Layout und in den redaktionellen Entzügen. Dank vieler tollen Fotos und Bilder können wir zum 10jährigen Bestehen des Kalenders einen besonders schönen herausgeben.
Wir haben aus Fehlern und Versuchen der Vergangenheit gelernt. Der Kalender wird dieses Mal wieder großformatig sein (DINA 4), eine Spiralbindung haben, neben den Bildern ein auffälligeres Kalendarium und eine drucktechnische Finesse, die wir hier noch nicht verraten wollen, die den Kalender aber optisch deutlich unterscheiden und hervorheben wird im Vergleich zu den letzten Jahren.
In diesem Jahr sind 17 Fotos in dem Kalender. Neben dem Cover-Foto und den 12 Monatsbildern gibt es eine kleine Fotogalerie an exponierter Stelle im Kalender, die weitere Fotos enthält, und die wir einfach gerne mit im Kalender haben wollten. Bei den 17 Bildern bzw. Einsendungen macht es vor allem die Mischung, findet der Herausgeber Andreas Gerts. Es gibt Teilnehmer, die schon sehr lange bzw. immer wieder im Kalender dabei sind. Einige sind das zweite Mal dabei, manche zum ersten Mal. Manche waren mit einem Foto, das sie mit einem Kind abbildet vor einigen Jahren im Kalender – und sind in diesem Jahr mit zwei oder drei Kindern zu sehen: Die Zeit vergeht. Die Zeit mit Papa bleibt! ©
Das ganz besondere, gleichzeitig Zufällige in diesem Jahr, da „nicht geplant” ist: alle Fotos wurden von den Müttern bzw. Partnerinnen der Abgebildeten aufgenommen! Der Kalender erscheint wie immer in limitierter Auflage (500 Stück). Geplante Veröffentlichung ist der 13.10., falls es zu einer Verzögerung kommt spätestens der 20.10.2014.
Der Kalender finanziert sich zu 100 Prozent selbst. Wir freuen uns daher, wenn Ihr wieder wie in den vergangenen Jahren von der Möglichkeit Gebrauch macht, den Kalender zu kaufen bzw. bei uns zu bestellen, um ihn zahlreich zu verschenken, am Arbeitsplatz aufzuhängen oder einfach weiterzugeben. Der „kollegiale” Preis pro Kalender wird unter 10,00 Euro liegen.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 15. September 2014
Nach der ersten Impulstagung ‚Väter ein Gewinn für Unternehmen?!‘ im Jahre 2003 hat sich das Aktionsforum ‚Männer & Leben – Vereinbarkeit von Familie und Beruf‘ als Netzwerk von Männern und Frauen aus unterschiedlichen Professionen gebildet und das Thema seitdem in der Rhein-Main Region durch zahlreiche Impulse und Aktionen vorangebracht.
Mit der nun geplanten 5. Impulstagung wird eine erste Zwischenbilanz gezogen und die Auswirkungen der sich rasant verändernden Arbeitsbedingungen auf Familien und Partnerschaften beleuchtet. Am Vormittag wird sich Wassilios Fthenakis in seinem Vortrag mit dem Thema ‚Vaterschaftskonzepte und Aushandlungsprozesse – Herausforderungen für eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit‘ beschäftigen. Nachmittags werden diese und andere Facetten des Themas in 5 Work-Cafés bearbeitet.
Die 5. Impulstagung findet am Mittwoch, den 19. November 2014, in Frankfurt, im Haus am Dom statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 14. September 2014
In dem neuen Working Paper Nr. 82 des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) werden die unterschiedlichen Kinderbetreuungskulturen für Kinder unter sechs Jahren in Österreich, Deutschland, Frankreich und Schweden untersucht – vier Länder mit teilweise sehr unterschiedlichen Schwerpunkten in ihrer familienpolitischen Ausrichtung.
Im Fokus der Studie stehen die jüngsten Reformen in den Kinderbetreuungspolitiken der vier Länder sowie deren Auswirkungen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden beleuchtet und dabei ergänzend auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur familialen Betreuung (Elternkarenz) in die Analyse einbezogen. Diese Publikation ist eine Aktualisierung des 2007 erschienenen Working Papers Nr. 57 „Kinderbetreuungskulturen in Europa“.
Download: Working Paper Nr. 82
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 12. September 2014
37 Grad begleitet Heiko (73), seinen Sohn Thomas (48) und dessen Sohn Emil (17). Vater, Sohn und Enkel: Was hat sie geprägt, welches Bild haben sie von sich, welche Vorstellung voneinander? In den drei Generationen – Väter und Söhne einer Familie – zeigt sich ein verändertes Rollenverständnis. Welche Gefühle, Probleme und Freuden verbinden die Männer miteinander?
Als Heiko 1941 geboren wurde, war sein Vater an der Front. Nach dem Krieg bekam er einen Montagejob und war nur alle paar Wochenenden zu Hause. „In der Zeit hat er dann versucht, alles an Erziehung in mich hineinzubekommen, was ihm wichtig war, das ging natürlich schief.“
Bei seinem Sohn Thomas wollte Heiko es anders machen, ein richtig guter Vater sein. Ist ihm das gelungen? „Ich habe mein Bestes gegeben“, sagt der 73-Jährige heute, „aber ob ich ein guter Vater war? Zu Thomas habe ich immer gesagt, mit spätestens 40 musst du deinen Weg gefunden haben. Dann musst du der Mann sein, der du sein willst. Beruflich und privat.“ Ob Thomas diese Worte seines Vaters geholfen haben?
Trotz bester Absichten kam es zwischen Thomas und seinem Vater Heiko auch immer wieder zu heftigen Konflikten. Es gab sogar Zeiten, in denen sie wegen all der Auseinandersetzungen keinen Kontakt mehr hatten. Heute gerät Thomas selbst öfter mit seinem Sohn aneinander. „Jetzt, wo mein Sohn erwachsen ist, verstehe ich meinen Vater in vielen Dingen besser. Ich merke, ich habe manchmal genau die gleichen Probleme mit Emil, wie er damals mit mir. Es ist schwierig, eine gute Balance zu finden als Vater.“
Als Thomas Freundin damals schwanger wurde, entschlossen sie sich, das „Abenteuer Kind“ zu wagen. Aber die Beziehung hielt nur ein paar Jahre, das Paar trennte sich, die Kinder blieben bei der Mutter. Vor zwei Jahren musste Thomas noch mal ganz anders in die Vaterrolle schlüpfen, als seine beiden Söhne Emil (18) und Anton (15) von der Mutter zu ihm zogen. „Ich habe nicht wirklich absehen können, was es bedeutet, plötzlich wieder mit den Jungs zu leben, aber ich bin froh um diese Erfahrung.“
Sendetermin: ZDF, Dienstag, 16. September von 22:15 bis 22:45 Uhr
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