der VAETER.blog

lebe deinen Traum!

Die bessere Hälfte

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 15. Februar 2007

Während konservative Heckenschützen in der CDU der Familienministerin v.d. Leyen vorwerfen, sie wolle mit ihren Vorstößen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ‚die DDR wiederauferstehen lassen‘ und pflege einen unheilvollen ‚Staatsdirigismus‘, und dabei die reale Familienwirklichkeit völlig ignorieren, rückt Ulrike Sosella in ihrem Kommentar in der Financial Times Deutschland die erforderlichen Maßnahmen in die richtige Reihenfolge:

Die Debatte um ein familienfreundliches Deutschland verhakt sich an der Frage, wie viele Kita-Plätze wir brauchen. Doch das greift zu kurz – die größere Verantwortung liegt bei den Unternehmen.

Bisher neigen Unternehmen dazu, den positiven Beitrag von Rückkehrerinnen ,und einiger weniger männlicher Rückkehrer nach der Elternzeit, zu unterschätzen. Dabei ist offensichtlich: Weiterlesen »

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Frisch gebackene Väter gesucht

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 15. Februar 2007

Für einen Beitrag zum Thema Elterngeld in einer der nächsten Ausgaben von karriere sucht die Redaktion junge Eltern, die ihre Erfahrungen rund um das Beantragungsprocedere bei dieser neuen Form der Elternfinanzierung schildern möchten:

War es kompliziert oder ganz unbürokratisch? Sind Sie durch die Berechnungsformeln gestiegen? Haben Sie schon Bescheid bekommen? Wie war die Beratung? Ihre Beschreibungen und Hinweise werden gerne aufgegriffen und Ulrike Heitze aus der karriere – Readktion freut sich über Ihre E-Mail.

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Kuckuckskinder fliegen jetzt eher auf

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 14. Februar 2007

Kuckuckskinder_klein.jpg

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Deutschland allein zuhause

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 14. Februar 2007

Das deutsche Bildungssystem ist noch immer auf die Halbtagsbetreuung und Halbtagsschule ausgerichtet und beschreitet damit einen Europäischen Sonderweg. An europäischen Vorbildern orientiert sich das deutsche Schulsystem bisher nur partiell. Angestrebten familienpolitischen und schulpolitischen Reformen stehen die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau, sowie vorherrschende Vorstellungen über die Zuständigkeit der Familie entgegen.

Die drastischen Auswirkungen auf Volkswirtschaft und Bildungsstand, sowie auf die Gleichstellung der Geschlechter sind Gegenstand der Tagung „THE GERMAN HALF-DAY MODEL: A EUROPEAN SONDERWEG?”. Vom 1.-3. März treffen sich zahlreiche Wissenschaftler/innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, England, Schweden, Ungarn, der Tschechischen Republik, Russland, und den USA an der Universität zu Köln. Der internationale Vergleich und die historischen Ursachen der deutschen Außenseiterstellung stehen im Zentrum der Veranstaltung. Auch aktuelle Debatten und Reformen werden unter verschiedenen Aspekten beleuchtet.

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Deutschland nur mittelmäßig

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 14. Februar 2007

Deutschland solle innerhalb von 10 Jahren zum kinderfreundlichsten Land in Europa werden, so lautet ein politisches Ziel. Das der Weg dahin noch sehr weit ist machte heute eine UNICEF Studie deutlich.

Die erste internationale Vergleichsstudie zur Situation der Kinder in Industriestaaten zeichnet für Deutschland ein ernüchterndes Bild. Deutschland ist nur Mittelmaß, wenn es darum geht, verlässliche Lebensumwelten für die junge Generation zu schaffen. Bei dem UNICEF-Vergleich der zentralen Aspekte kindlicher Entwicklung in 21 Industrieländern kommt Deutschland nur auf Rang 11.

Die Niederlande führen die UNICEF-Tabelle als kinderfreundlichstes Land an, gefolgt von Schweden, Dänemark und Finnland. UNICEF hat die Lage der Kinder erstmals anhand von sechs Dimensionen umfassend verglichen: materielle Situation, Gesundheit, Bildung, Beziehungen zu Eltern und Gleichaltrigen, Lebensweise und Risiken sowie eigene Einschätzung der Kinder und Jugendlichen. Für den Bericht wurden Daten aus internationalen Studien und Untersuchungen auf Länderebene ausgewertet. Deutschland erreicht in allen Dimensionen nur durchschnittliche Werte.

Insbesondere zwei Aussagen machen den Entwicklungsbedarf deutlich:

1. Bei der frühkindlichen Betreuung ist Deutschland hinsichtlich der Bereitschaft in diesem Bereich zu investieren, im internationalen Vergleich nach wie vor Schlusslicht.
Hier macht die aktuelle ‚3 Milliarden Debatte‘ um den Ausbau der Betreuung für unter 3jährige deutlich, dass insbesondere die Konservativen in der CDU immer noch nicht verstanden haben worum es geht

2. Mehr als die Hälfte der 15-jährigen Deutschen sagen, dass ihre Eltern kaum Zeit haben, sich mit ihnen zu unterhalten.  Deutsche Eltern reden offenbar besonders selten mit ihren Kindern – Deutschland liegt in dieser Hinsicht auf dem letzten Platz.
Hier sind insbesondere auch die Väter gefragt, Kid’s in dieser Alterstufe liegen ja noch nicht im Bett wenn Mann spät von der Arbeit heimkommt!

Die Teilstudie zu Deutschland können Sie hier herunterladen.

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Macht der Job hässlich?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 13. Februar 2007

Stress im Beruf ist keine Seltenheit. Er belastet jedoch nicht nur die Nerven, sondern auch das Aussehen.

Wer schon vorab wissen will, ob der Job zu Glatze, Falten und Hautflecken führt, kann sich dies jetzt auf der Webseite eines Arbeitsvermittlers zeigen lassen .

Für die Erstellung des mit Humor zu nehmenden „Age-o-Matic“ müssen ein Foto ins Internet hochgeladen und einige Fragen beantwortet werden. Der Computer errechnet dann das individuelle Aussehen und gibt ein Foto aus. Das „Horrorbild“ kann Mann oder Frau anschließend per Mail versenden.

Quelle

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Heimliche Vaterschaftstests bleiben als Beweismittel unzulässig

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 13. Februar 2007

Das Bundesverfassungsgericht hat soeben entschieden, dass heimliche Gentests zur Überprüfung der Vaterschaft weiterhin unzulässig sind.

Dennoch gibt es Hoffnung für zweifelnde Väter: Die Richter gaben dem Gesetzgeber auf, bis Ende März 2008 einen Weg zu eröffnen, um Vaterschaftstests zu erleichtern.

Hintergrundinformationen zum Urteil beim Spiegel und in der Zeit.

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Einmal Vater (nicht) immer Vater

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 13. Februar 2007

Heute entscheidet das Bundesverfassungsgericht über die (Un-) Zulässigkeit von heimlichen Vaterschaftstests.

Gestern schrieb der Spiegel zu dem Vorgang:Mit dem Sprichwort „Vater werden ist nicht schwer …“ sind zwar eigentlich die biologischen Vorgänge gemeint – rechtlich ist das aber noch viel einfacher: „Vater eines Kindes ist der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist“, bestimmt Paragraf 1592 des Bürgerlichen Gesetzbuchs in erfrischender Naivität. Ob da neun Monate vorher was war – dem Gesetz ist es egal.

Aber auch bei Nichtverheirateten geht das, wenn man will, ganz schnell: Wer meint, Vater zu sein (oder es sein will), muss einfach die Vaterschaft offiziell anerkennen, etwa bei einem Notar oder dem Jugendamt – stimmt die Mutter zu, ist der Mann Papa. Biologischer Nachweis? Fehlanzeige.

Spätere Zweifel auszuräumen ist dann nicht mehr ganz so einfach. Heimlich geht da nichts, dem steht, so hat der Bundesgerichtshof am 12. Januar 2005 geurteilt (Az. XII ZR 227/03), das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Kindes entgegen:

„Jede Untersuchung und Verwendung des DNA – Identifizierungsmusters greift in das durch [das Grundgesetz] … verbürgte Persönlichkeitsrecht, hier in der Ausprägung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, ein. … Dies ist auch bei der Verwertung von Beweisen oder Kenntnissen im gerichtlichen Verfahren zu beachten, gleichgültig, ob es sich um einen Strafprozess oder Zivilprozess handelt. … Dies führt dazu, dass heimlich veranlasste DNA-Vaterschaftsanalysen rechtswidrig und im Vaterschaftsanfechtungsverfahren gegen den Willen des Kindes oder seines gesetzlichen Vertreters nicht verwertbar sind, und zwar auch nicht zur schlüssigen Darlegung von Zweifeln an der Vaterschaft [im Vaterschaftsanfechtungsverfahren] …, weil auch dies einen erneuten Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht … des Kindes bedeuten würde.“

Viele hoffen daher heute, dass das Bundesverfassungsgericht einen dritten Weg öffnet, denn schließlich haben auch die Väter das Recht auf Gewissheit.

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Auf das Sommermärchen folgt der Babyboom

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 12. Februar 2007

Wie die Frankfurter Rundschau heute meldet, kündigt sich neun Monate nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland ein Babyboom an.

„Mehr Geburten nach solch einem Ereignis sind nur auf den ersten Blick überraschend“, sagt Rolf Kliche von der Kasseler Geburtsklinik Dr. Koch. „Die Einstellung des eigenen Körpers und die Rolle der Hormone werden oft unterschätzt. Wer eine positive Grundstimmung hat, wird auch einfacher schwanger.“ Genaue Zahlen über einen WM-Babyboom gebe es zwar erst in ein paar Monaten. „Aber unsere Geburtsvorbereitungskurse sind übervoll.“

Da bin ich ja mal gespannt, was neun Monate nach dem Wintermärchen passiert, da haben wir ja statt dem 3. den 1. Platz gemacht.

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Arbeiten bis zum Umfallen?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 12. Februar 2007

Ein halbes Dutzend Projekte gleichzeitig jonglieren, immer für den Kunden da sein, per E-Mail, Handy oder Blackberry 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche auf Abruf: Der Job von Managern, Beratern oder Anwälten ist maximal flexibilisiert, die Trennlinie zum Privatleben nicht mehr existent.

Erkennen Sie sich wieder? Nehmen Sie auch „einen halben Tag frei“, wenn Sie das Büro um 19 Uhr verlassen? Fühlen Sie sich gestresst vom ständigen Handypiepen, vom Eingangs-„Ping“ der E-Mails – oder ist das Ihr Lebenselixier? Klagen über den gestiegenen Druck gar nur Schwächlinge, die sich halt aus der Küche raushalten sollen, wenn’s ihnen dort zu heiß ist?

Führungskräfte müssen immer erreichbar sein, maximal mobil und flexibel. Diese Ausweitung der Arbeit in das Private hat den Druck drastisch erhöht. Müssen wir alle arbeiten bis zum Umfallen?

Das Manager Magazin möchte es wissen: Ist das ein  Horrorszenario oder längst Alltag? und fordert seine Leser auf ‚Schreiben Sie uns Ihre Meinung!‘

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