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lebe deinen Traum!

Doppelte Belastung für Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 5. Mai 2010

den Anspruch, gleichzeitig traditioneller Versorger und fürsorglicher Vater zu sein. Diese These stellt Clara Ott in der Zeit auf und belegt sie mit zwei aktuellen Studien.

Ein Schweizer Forscherteam am Zentrum Gender Studies der Universität Basel erforscht derzeit die Krux zwischen alten Männlichkeitsnormen und neuen Ansprüchen. Die Wissenschaftler um Andrea Maihofer haben 60 männliche Akademiker befragt: Wieso bekommen manche Männer Kinder und andere nicht?

Das Ergebnis der dreijährigen Studie: Viele Männer wissen nicht, wie sie Familie und Beruf unter einen Hut bekommen sollen. „Die Festlegung auf eine Familie ist für viele unserer Befragten ein Thema, das mit Ängsten und Ambivalenzen verbunden ist.“ Heute muss ein Mann gleichzeitig als Vater präsent und aktiv, aber auch noch Versorger und liebevoller Ehemann sein. Für diesen neuen Mann fand man in Basel eine Umschreibung: Der „emotional involvierte, präsente Ernährer-Vater“. Dieser Anspruch steht im Widerspruch mit dem freien und unabhängigen Leben, das vor der Familienplanung als Ideal galt. Weiterlesen »

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Erwerbsbiografien werden immer lückenhafter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 5. Mai 2010

Die gesetzliche Rente verlangt einen möglichst lückenlosen und langen Erwerbsverlauf – tatsächlich ist das Arbeitsleben vieler Menschen aber brüchiger und kürzer geworden, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte neue Studie am Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie (Inifes).

Die Autoren Prof. Dr. Ernst Kistler und Falko Trischler haben untersucht, wie sich Erwerbsbiografien zwischen 1984 und 2007 verändert haben. Dabei differenzieren sie zwischen der Phase des Berufseinstiegs, der Kernerwerbsphase und der Phase des Altersübergangs.

Deutlich anders sieht heute die Einstiegsphase der 20- bis 30-Jährigen aus. Der durchschnittliche Berufsstart verschob sich, weil die Ausbildungen länger wurden. Vor allem aber spielt frühe Arbeitslosigkeit eine immer größere Rolle. Ob Männer oder Frauen, ob in Ost- oder Westdeutschland: Für alle Gruppen nahm zwischen 1991 und 2007 das Risiko zu. Selbst Dauerarbeitslosigkeit ist in dieser Lebensphase keine Seltenheit mehr. Außerdem ist bei den Unter-30-Jährigen der Anteil der Vollzeitbeschäftigten gesunken, und schon in dieser Lebensphase haben Frauen seltener eine Vollzeitstelle.

Die Kernerwerbsphase – 30- bis 50-Jährige. Dieser Lebensabschnitt hat sich über die Jahrzehnte am wenigsten verändert. Die wesentliche Neuheit im Vergleich zu den 1980er-Jahren ist, dass nun mehr Frauen arbeiten. Das mündete laut Inifes aber nicht in einen erheblichen Zuwachs an Frauen in Vollzeitjobs, sondern eher in mehr geringfügige und Teilzeit-Beschäftigung.

Arbeitslosigkeit und prekäre Jobs sind in dieser Phase etwas seltener als zu Beginn oder am Ende des Erwerbslebens. Aber immerhin jeder Fünfte arbeitete zwischen 2003 und 2007 dauerhaft in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis, und sieben Prozent waren sogar mehr als zweieinhalb Jahre ohne Job. Auch wenn Bildung hilft: Die Zeiten in Arbeitslosigkeit sind für Geringqualifizierte wie für Akademiker gestiegen.

Der Altersübergang – 51- bis 65-Jährige. Beim Vergleich der 1980er- und der 2000er-Jahre wird deutlich: Es hat sich ein Keil zwischen Arbeitsende und Rentenbeginn geschoben. Die Mehrheit der Erwerbstätigen wechselt nicht mehr aus dem Beruf in die Rente. Verbreitet ist eine schwierige Überbrückungsphase am Ende des Erwerbslebens, und obwohl Kürzungen des Ruhegeldes drohen, gehen viele vorzeitig in Rente.

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Mythos Mutter – Frauenbilder damals und heute

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 4. Mai 2010

Vom Blumenhandel ins Leben gerufen und von den Nazis zum offiziellen Feiertag gemacht: der Muttertag. Am 9. Mai 2010 ist es wieder soweit. Kinder basteln und sagen Gedichte auf und die Blumenbranche erlebt ihren umsatzstärksten Tag im Jahr. Stecken Restbestände dieser Mütterüberhöhung aus vergangenen Tagen noch heute in unseren Köpfen? Skobel beleuchtet auf 3Sat den „Mythos Mutter“.

Die Ursprünge der Mutterliebe

Aus wissenschaftlicher Perspektive ist Mutterliebe ein Trick der Natur, um Frauen dazu zu bringen, sich permanent um ihren Nachwuchs zu kümmern. Die zwei Hormone Oxytocin und Vasopressin lösen dieses Verhalten hauptsächlich aus. weiter …

Die „deutsche Mutter“

4,7 Millionen Mutterkreuze hat Adolf Hitler an deutsche Mütter verliehen und dabei eine Art Wohlfahrtsstaat für Frauen entwickelt: Muttertag und Kindergeld, Ehedarlehen und Steuererleichterungen für Familien mit Kindern. weiter …

Elisabeth Badinter – Die zerrissene Frau

Die französische Philosophin Elisabeth Badinter provoziert seit fast 30 Jahren mit ihren feministischen und aufklärerischen Schriften. In den frühen 1980er Jahren demontiert sie den Begriff der „Mutterliebe“ und löst in der westlichen Welt eine heiße Debatte aus. weiter …

Armutsrisiko Mutter

In Deutschland ziehen derzeit anderthalb Millionen Single-Mütter ihre Kinder ohne Partner auf. Jedes vierte Kind wächst also nicht mehr in einer klassischen, sondern in einer Einelternfamilie heran. Seit den 1970er Jahren hat sich die Zahl der Alleinerziehenden in Deutschland verdoppelt. weiter …

Die Gäste der Sendung am 6. Mai:

  • Lieselotte Ahnert, Entwicklungspsychologin
  • Uta Meier-Gräwe, Familienforscherin
  • Barbara Vinken, Literaturwissenschaftlerin

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Jedes dritte Kind wird außerhalb einer Ehe geboren

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 4. Mai 2010

Während in Deutschland die Geburtenzahl insgesamt zurückgeht, steigt die Anzahl der Kinder an, deren Eltern zum Zeitpunkt ihrer Geburt nicht miteinander verheiratet sind.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2008 knapp 219.000 Kinder außerhalb einer Ehe geboren, das waren 32% aller geborenen Kinder. 1998, als mit der Reform des Kindschaftsrechts die Rechtsstellung nichtehelicher Kinder verbessert wurde, waren es 157.000 (20%) und 1993  118 0.00 Kinder (15%).

Innerhalb Deutschlands bestehen erhebliche Unterschiede. Im Norden und Osten ist der Anteil der außerhalb einer Ehe geborenen Kinder höher als im Süden und Westen. Die höchsten Anteile an unehelichen Geburten gab es 2008 in Sachsen-Anhalt mit 64% und Mecklenburg-Vorpommern mit 63%, die niedrigsten in Baden-Württemberg mit 22% und Hessen mit 24%.

Diese Zahlen machen mehr als deutlich, dass es dringend geboten ist, den Vätern von Geburt an ein Sorgerecht einzuräumen und so von Anfang an in die gemeinsame Verantwortung beider Eltern für das Kind einzubeziehen.

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Will Deutschland eine Geburtshilfe ohne Hebammen?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 3. Mai 2010

Hier ist der direkte Link zur ePetition zu finden, die bis Mitte Juni gezeichnet werden kann.

Durch erhöhte Berufshaftpflichtbeiträge wird werdenden Müttern und Vätern die Möglichkeit genommen den Geburtsort ihres Kindes frei zu wählen oder sich für individuelle Hebammenunterstützung während der Geburt zu entscheiden!

Geburtshaus-, Hausgeburtshebammen wie auch Hebammen und GynäkologInnen, die Belegbetten in Geburtskliniken haben, sie alle sind in ihrer beruflichen Existenz gefährdet und können unter den neuen Vorrausetzungen Geburtshilfe nicht weiter anbieten.

Es gibt kaum Versicherer, die noch bereit sind, für Geburtshilfe zu haften. Unsere Berufsgruppe ist mit 4.500 freiberuflichen Hebammen zu klein, um weiter die Haftpflichtabsicherung für ca. 160.000 Geburten zu leisten. Das entspricht einem Viertel der Gesamtgeburtenzahl Deutschlands. Daher brauchen wir Ihre Unterstützung.

Am 5. Mai startet der DHV eine E-Petition an den Deutschen Bundestag, wir helfen diese vorzubereiten. Sie wird online unterzeichnet, wenn Sie sich in unseren E-Mail-Verteiler eintragen schicken wir ihnen einen Direktlink mit einer Anleitung zum Unterzeichnen der Petition. Ebenfalls am 5. Mai finden in Köln, Berlin, Hamburg, München und anderen Städten Protestkundgebungen statt.

Die Situation der Beleg-, Geburtshaus-, und Hausgeburtshebammen

Seit 2008 wurden die Versicherungsprämien bereits um 80% auf 2.400,- EUR jährlich angehoben. Zum 01.07.2010 steht eine weitere massive Prämienerhöhung bis zu 4.600,- EUR an. Dem gegenüber steht das zu versteuernde Durchschnittseinkommen der geburtshilflich, in Vollzeit tätigen Hebamme bei ca. 1.180,- EUR monatlich, was einem Stundenlohn von 7,50 EUR entspricht. …

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‚Männer müssen ständig Gewehr bei Fuß stehen, quasi immer kampfbereit sein’

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 3. Mai 2010

Im Gespräch mit Jens Meyer-Wellmann äußert sich der Hamburger Justizsenator Till Steffen, Mitautor eines grünen Männermanifests, in der Welt zu seinen Motiven für die Unterzeichnung der Erklärung.

‚… Steffen: Nicht nur. Aber auch. Wir haben die Bezeichnung „männliche Feministen“ als bewusste Provokation gewählt. Wir wollen, dass Männer sich an der feministischen Debatte, also an der Debatte um die Gleichberechtigung der Geschlechter, beteiligen. Diese Debatte ist in den letzten Jahrzehnten fast ausschließlich von Frauen geführt worden. Aus der Gleichberechtigung können aber auch Männern neue Freiheiten erwachsen. Dafür müssen sie sich aber auch an der Diskussion beteiligen. Auch die Frauen müssen sich bewegen. …

DIE WELT: Welche neuen Freiheiten versprechen Sie den Männern?

Steffen: Die festgelegten Geschlechterrollen sind ja auch für Männer ein Korsett, das ihnen mehr schadet als nützt. Es ist immer noch so, dass von den Männern in der Regel verlangt wird, die Familien zu ernähren. Es ist für Männer schwieriger als für Frauen, Zeit für Kinder einzufordern. Die Debatte um Gleichberechtigung muss auch eine Debatte sein, die Männerrechte stärker in den Vordergrund rückt. …

DIE WELT: Eine abstrakte Debatte wird womöglich nicht viel nützen.

Steffen: Zunächst geht es darum, das Bewusstsein zu stärken, dass wir mit der Gleichberechtigung längst nicht am Ziel sind. …

DIE WELT: Und was wollen die Grünen konkret dagegen unternehmen?

Steffen: Wir wollen, dass bei der Elternzeit nicht nur zwei Monate für die Männer verpflichtend sind. Die Elternzeit muss paritätisch zwischen Vätern und Müttern aufgeteilt werden. Das würde die Männer und die Unternehmen zum Umdenken zwingen. Wenn Väter nicht nur zwei, sondern sechs Monate fehlen, müssten neue Zeit- und Jobmodelle her. Die brauchen wir dringend für mehr Gleichberechtigung. …

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Getrennte Eltern – Wenn Kinder auf der Strecke bleiben

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 2. Mai 2010

„Was Erwachsene ihren Kindern antun, wenn sie den Kontakt zu einem Elternteil nicht mehr zulassen, ist emotionaler Missbrauch.“ Das sagt Hans-Otto Burschel, Direktor und Familienrichter am Amtsgericht Bad Salzungen. Dabei gehe es nur um die Macht, dem Expartner übel mitzuspielen.

Dass Kinder unter diesen „Machtspielen“ ein Leben lang leiden, belegen entsprechende Langzeitstudien. Nach Recherchen der Journalistin Katrin Hummel können gerade in Deutschland Väter zu einfach „entsorgt werden“. Das hat auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg so bewertet. Im Dezember 2009 urteilte er, dass bei der Vergabe des Sorgerechts ledige Väter diskriminiert werden. Die deutsche Regierung wurde aufgefordert, das Sorgerecht zu reformieren. Bis jetzt hat sich nicht viel getan.

Unter welch dramatischen Folgen Kinder leiden, belegt das Schicksal von Edgar P. – einem heute erwachsenen Trennungskind. Er betreibt ein Forum für erwachsene Scheidungskinder.

Wie kann man die Rechte der Kinder bei Trennungen und Scheidungen der Eltern besser schützen? Wie müsste das deutsche Umgangs- und Sorgerecht reformiert werden? Welche Möglichkeiten haben Familienrichter und Anwälte? Diese und andere Fragen diskutieren in der mdr Sendung ‚Fakt ist’ die Rechtsanwältin Monika Hofmann, der Familienrichter Hans-Otto Burschel, die Journalistin und Buchautorin Katrin Hummel und Edgar P. .

Sendetermin ist Montag, der 3. Mai um 22:10 Uhr, Wiederholung am Dienstag, 4. Mai 2010 um 12:30 Uhr

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Moderne Väter sind im Tierreich schon lange Alltag

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 1. Mai 2010

Männchen sind im Tierreich oft die besseren Weibchen. So legt sich das starke Geschlecht etwa bei vielen Fischen und Vögeln für seinen Nachwuchs mächtig ins Zeug. Das Stichlingsmännchen fächelt den Eiern Frischwasser zu und säubert das Nest von Pilzen. So viel Fürsorge macht sexy und lockt weitere Weibchen zur Eiablage an.

Der Thermometerhahn misst mit seinem Schnabel regelmäßig die Temperatur im Nest. Bei Laufvögeln wie Emus und Kiwis übernehmen die Männchen das Brüten allein. Nach der Geburt kümmern sich 70 Prozent der Vogelarten gemeinsam um den Nachwuchs. Bei Singvögeln hören die Jungen in erster Linie auf den Papa: Der nämlich trällert, während die Mama meist den Schnabel hält.

Sogar alleinerziehende Väter sind im Tierreich zu finden: Der Grillkuckuck übernimmt die komplette Aufzucht der Jungen, während das Weibchen sich anderweitig vergnügt und mit einem neuen Grillkuckuck eine Zweitfamilie gründet.

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Geschlechterkrampf von rechts und links

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 30. April 2010

Mit seiner im Rahmen der WISO Diskurse der Friedrich Ebert Stiftung erschienen Expertise ’Geschlechterkampf von rechts, Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren’, hat Thomas Gesterkamp in ein Wespennest gestochen.

Seine in einer Mail geäußerte Absicht „Wichtiger als unnötige Detail – Streitereien finde ich, die politische Auseinandersetzung mit den in meiner Expertise genannten Gruppen zu führen. Ich halte es dabei für falsch, pauschal von „Akteuren einer rechtsradikalen Männerbewegung“ zu sprechen. Es ging mir bei meinen Recherchen darum, eine Grauzone zu beleuchten, Verbindungen deutlich zu machen und die fehlende Distanzierung zum rechtsextremen und rechtskonservativen Milieu zu skandalisieren.“ wird von vielen Seiten konterkariert.

Die einen sehen sich pauschal verunglimpft und kündigen den noch nicht begonnenen Dialog auf, die anderen fühlen sich in dem, was sie schon immer wussten bestätigt und fordern zum Beispiel die Akteure im Bundesforum Männer auf, sich von etwas zu distanzieren, was es nicht gibt.

Am 12. Mai gestaltet die FES in Berlin einen Abend zum Thema ‚Richtungsdiskurse in der Männerpolitik’ an dem die Protagonisten aus der ‚Deckung’ ihrer Papiere kommen und den Dialog aufnehmen (können).

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Geteilte Sorge – Wie sich die Trennung der Eltern auf Kinder auswirkt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 30. April 2010

Das neue DJI – Bulletin  zum Thema „Geteilte Sorge. Wie sich die Trennung der Eltern auf Kinder auswirkt – und die Familien einen Neuanfang meistern können“ ist erschienen.

Wenn eine Familie auseinander bricht, sind Kinder oft die Leidtragenden. Doch die Trennung der Eltern muss nicht zwangsläufig zum Trauma werden. Die Forschung widerlegt inzwischen viele gängige Vorurteile. Die aktuelle Ausgabe begibt sich gemeinsam mit der renommierten Scheidungsforscherin Sabine Walper auf Spurensuche, wie sich die Trennung auf Väter, Mütter und vor allem Kinder auswirkt und wie die Familien einen Neuanfang meistern können. Ein weiteres Thema sind die neuen Mindeststandards für Tagesmütter.

Der Inhalt von Heft 89

  • Walter Bien: Armutsrisiko Trennung
  • Christian Alt und Andreas Lange: In der Negativ-Spirale
  • Interview mit Psychologin Sabine Walper: ‚Die Trennung kann für Kinder eine Erlösung sein’
  • Michaela Schier und Anna Proske: Ein Kind, zwei Zuhause
  • Jörg Fichtner: Verständnis statt Vorwürfe
  • Maria Burschel: Sorge um den Vater
  • Heinz Kindler: Neuanfang ohne Angst
  • Birgit Riedel: Neue Spielregeln
  • Matthias Brüll, Astrid Kerl-Wienecke, Gabriel Schoyerer und Lucia Schuhegger: Beruf: Tagesmutter
  • Lucia Schuhegger und Barbara Thiessen: Dokument des Unsichtbaren
  • DJI Bulletin PLUS: Susanne Nothhafft: Familienrecht im Wandel

Hier kann das Bulletin heruntergeladen werden.

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