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lebe deinen Traum!

Vater-Kind-Festival ‚Zeit zum Leben’

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 27. April 2011

‚Zeit zum Leben’ lautet das Motto eines Vater-Kind-Festivals, zu dem die hannoversche Landeskirche vom 17. bis 19. Juni einlädt. ‚Wir möchten Männer dabei unterstützen, ihre Vaterrolle aktiv auszuüben’, erläuterte der Referent der Männerarbeit, Diakon Helmuth Haase. Das Festival findet in diesem Jahr in Hermannsburg bei Celle statt.

Die Hannoversche Landeskirche macht seit mehr als 20 Jahren Angebote für Väter und Kinder und war damit Vorreiter in Deutschland. Zu dem siebten Festival dieser Art werden nach Angaben der Organisatoren etwa 150 Väter mit ihren Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren erwartet. Wer teilnimmt, kann in den Häusern der Heimvolkshochschule oder im eigenen Zelt übernachten.

Zum Angebot gehören 10 Workshops wie zum Beispiel eine Trommelgruppe, Naturerkundungen, Fußball, Zaubern und die Weltreise mit einem Missionar. Anmeldungen sind bis zum 24. Mai telefonisch 0511/1241-411 oder per Mail möglich.

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VäterZeit an der Heinrich-Heine Universität

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 27. April 2011

Wie lässt sich Familie mit beruflichen Zielen vereinbaren? Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels beschäftigen sich nicht nur ExpertInnen in Medien und Politik immer stärker mit dieser Frage. In den meisten Fällen wird dabei allerdings erklärt, wie Mütter die Doppelbelastung zwischen Kindern und Karriere bewältigen können.

An der Heinrich-Heine-Uni (HHU) stehen jedoch auch Väter im Fokus. Das Projekt ‚VäterZeit’ ist ein Angebot an Studierende und alle Angehörigen der Uni, die in ihrer Vaterrolle ebenso aktiv sein wollen wie an der Hochschule.

Schwerpunkt der Initiative ist ein umfassendes Beratungsangebot für alle Lebenslagen. Werdende Väter bekommen von Fachkräften Hilfestellung bei der Familienplanung, Väter, die in Trennung und Scheidung leben, beispielsweise Informationen zum Sorgerecht. „Beim Thema Kinderbetreuung und Elterngeld ist der Beratungsbedarf derzeit am größten“, sagt Stefan Pischke, Diplom-Pädagoge und Projektleiter von „Väterzeit“.

Die HHU reagiert mit ihrem Projekt auf einen gesellschaftlichen Trend. „Väter wollen heute nicht mehr ausschließlich Ernährer sein“, beobachtet Pischke. „Stattdessen wird es ihnen immer wichtiger, an der Entwicklung ihres Kindes teilzuhaben.“ Um das zu unterstützen, bieten die Pädagogen neben der Beratung vielfältige Aktivitäten an, bei denen Kinder mit ihren Vätern gemeinsam kochen und klettern oder auch die Welt der Wissenschaften entdecken können. „Väter gehen anders mit ihren Kindern um als Mütter“, sagt der Sozialpädagoge. Sie seien auch dafür da, mit ihrem Nachwuchs Abenteuer zu erleben. Pischke: „Normalerweise kommt das in der Erziehung zu kurz.“

Am kommenden Samstag, den 30 April, findet die Veranstaltung ‚EntdeckerZeit’ statt, eine Entdeckungsreise in die Welt der Sinne.

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Der ‚51er Kapitän’ meines Vaters

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 26. April 2011

Höre mir gerade das Konzert anlässlich des 60 Geburtstags von Hannes Wader im Juni 2002 an. Das Video des Songs 51er Kapitän’ von Reinhard Mey ist aus urheberrechtlichen Gründen leider gesperrt:

Ich seh noch wie mein Vater aussteigt
aus dem 6 Uhr 20 Vorortszug.
Mit der abgewetzten Aktenmappe
und dem grauen Mantel, den er trug.
Jeden Abend stand ich da am Bahnhof,
ich war grade neun oder zehn,
und ich war stolz, den staub’gen Siedlungsweg lang
neben ihm zu gehn.
Und dann musst‘ er mir jeden Abend
die immer gleiche Geschichte erzähl’n:
Wie einmal alles mit uns werden würde
und da durfte kein Wort fehl’n.

Und immer vor der Haustür musst‘ er sagen:
„Eines Tages wirst du sehn,
Da werden wir beide hier vorfahr’n
in einem schneeweißen 51er Kapitän!“ …

Nun, es kamen andere Zeiten:
Es ging voran und irgendwann,
kam mein Vater dann tatsächlich
eines Abends mit einem Auto an:
Es war ein steinalter Olympia,
bei dem immer der Gaszug riss.
Bei dem nie die Heizung ausging,
im Grunde war das ein Totalbeschiss. Weiterlesen »

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Deutschland ist kein kinderfreundliches Land

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 25. April 2011

Für jeden dritten Deutschen sind Kinder keine Voraussetzung für Glück. Nur knapp die Hälfte (47 %) sehen laut einer Allensbach-Umfrage im Auftrag von „Bild am Sonntag“ in eigenen Kindern eine Bedingung, um wirklich glücklich zu werden.

In der Umfrage, die nach Angaben der Zeitung auch in Zusammenarbeit mit dem Bundesfamilienministerium organisiert wurde, bezweifeln 60 %, dass Deutschland ein kinderfreundliches Land ist. Ein gutes Klima für den Nachwuchs verspürt demnach nur knapp ein Viertel (23 %).

Großfamilien haben ein schlechtes Image. 68 % halten Eltern mit vielen Kindern für überlastet. Knapp zwei Drittel (64 %) glauben, dass diese Väter und Mütter oft schief angesehen werden.

Eltern sehen sich gegenüber Kinderlosen eher im Nachteil: 34 % sagen, sie müssten sich finanziell einschränken. 23 % verweisen auf viele Sorgen.

Trotzdem stimmen 92 % der Mütter und Väter der Aussage zu, dass ihnen die Kinder vor allem Freude bereiten. Auch Liebe (88 %) und Lachen (88 %) verbinden Eltern mit ihren Söhnen und Töchtern. 95 % sind stolz auf ihre Kinder.

93 % der Befragten geben an, dass ihnen die Familie „sehr wichtig“ oder „ziemlich wichtig“ ist. Zum Vergleich: Nur 66 % der Deutschen ist die eigene Gesundheit „sehr wichtig“, von ihrem Beruf behaupten das nur 42 %. Weiterlesen »

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Männer und Väter im Wandel

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 24. April 2011

Was Frauen dazu denken und sagen zeigt dieses Video:

Männer im Wandel

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Dialog mit Antifeministen?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 23. April 2011

Ist ein Dialog mit Antifeministen möglich und darf sich männer.ch auf einen solchen einlassen. Die Einladung des Präsidenten von männer.ch. Markus Theunert, auf dem 2 Antifeminismus Kongress im Juni einen Vortrag zu halten, hat eine intensive Debatte ausgelöst.

Nachdem der Vorstand zu dieser Frage intensiv diskutiert hatte und sich ein Patt abzeichnete, wurden die Mitglieder befragt. Innerhalb von 5 Tagen beantworteten knapp 80 Mitglieder die Frage, ob männer.ch die Einladung der IG Antifeminismus annehmen sollte oder nicht.

Am Schluss haben genau so viele für wie gegen die Teilnahme votiert. In dieser Situation erklärt Markus Theunert, er halte es für seine Aufgabe als Präsident, ‚die Verantwortung für eine Wahl zu treffen, die in jedem Fall die eine oder die andere Hälfte der Mitglieder enttäuscht. Aufgrund meiner ganz persönlichen Lebenseinstellung, auf der Basis unserer männer.ch – Dialogkultur und aus politisch-taktischen Überlegungen habe ich mich für das Risiko einer Teilnahme entschieden. Der Titel meines Referats vom 25. Juni 2011 wird «Männerpolitik statt Antifeminismus. Eine Provokation» lauten.

Die Risiken sind mir und uns wohl bewusst. Wir können euch versichern, mit proaktiver Kommunikation gegenüber Partnerorganisationen und Medien deutlich zu machen, dass diese Teilnahme in keiner Weise als Zeichen der Zustimmung zur Weltanschauung der Antifeministen gewertet werden darf. Diese grundlegenden Differenzen werde ich auch am Anlass selbst deutlich machen. Auch das ist männer.ch – Kultur: selbstbewusst in der Abgrenzung und respektvoll ohne Ausgrenzung.’

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Bilder aus dem Papaversum

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 22. April 2011

Die Hamburger Fotografin Ana Szui möchte mit ihrem Projekt ‚Papaversum’ die Erlebniswelten von Vätern mit ihren Kindern widerspiegeln und fotografisch in Szene setzen. Geplant ist eine (Wander-) Ausstellung mit ergänzenden Statements der Väter und ihrer Kinder sowie eine Postkartenserie zum Thema aktive Vaterschaft.

Die Fotografin verlangt keine Gage, sondern lediglich einen entsprechenden Zeitrahmen, um Vater und Kind für ein kleines Stück der gemeinsamen Zeit fotografisch zu erfassen. Selbstverständlich werden bearbeitete Bilder zur eigenen Verwendung ausgehändigt.

Wer dabei sein möchte kann sich hier unter Angabe seiner Telefonnummer melden.

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Elternzeit der Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 21. April 2011

Im Bundesdurchschnitt nehmen fast 25% der Väter mindestens 2 Monate Elternzeit in Anspruch. Warum es diejenigen, die in Umfragen äußern es ebenfalls tun zu wollen, nicht machen, wird in einem Kommentar zu dem Focus Artikel ‚Familienministerin zieht beim Elterngeld die Notbremse’ deutlich. Gleichzeitig thematisiert er auch die Ängste vieler Vorgesetzter im Umgang mit dem Thema.

‚In meinem Umfeld gibt es mehrere Väter die es sich aus jobtechnischen Gründen nicht leisten können mehrere Wochen Elternzeit zu nehmen. Unsere Politiker die so was entscheiden wissen nicht, dass es in der freien Wirtschaft anders läuft als bei Staatsdienern. Da können Anfragen nicht mehrere Wochen liegen bleiben bis der Mitarbeiter wieder zurück ist.

Welche Firma kann es sich leisten, dass ein Mitarbeiter zwei Monate in Elternzeit ist? Wer sich so was leisten kann, der kann sich gleich den ganzen Mitarbeiter einsparen. Daher überlegen viele betroffene Männer ob sie die Elternzeit, die jeder gerne nehmen würde, überhaupt erst antreten sollen.’

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Emanzipation – sind Väter die Verlierer?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 20. April 2011

‚Sind Männer die Verlierer der Emanzipation?’, wollte der ‚Club’ im Schweizer Fernsehen wissen und gab gleich eine falsche Richtung vor. Die Diskussion drehte sich fast nur um zwei Themen: Um Opfer und Frauen.

Von einer Verlierer- oder gar Opferrolle der Männer will Markus Theunert von männer.ch nichts wissen. Natürlich gäbe es zehntausende von Vätern, die sich im Scheidungsfall benachteiligt fühlten, aber darum gehe es bei der aktuellen Diskussion nicht. ‚Wir Männer müssen heute, wo erstmals die Möglichkeit besteht, eine geschlechtergerechte Gesellschaft zu verwirklichen, die Chance packen und uns fragen, wie wir als Männer und Väter einen Beitrag leisten können.‘

Dass sich das Rollenverständnis zwischen Mann und Frau oder Vater und Mutter in den vergangenen Jahren stark verändert hat, unterstreicht auch der ehemalige Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber. Er selbst mache die Beobachtung, dass sich deutlich mehr Männer um die heranwachsenden Kinder kümmern als früher. Als Stadtpräsident hat er sich im Terminkalender 10 Abende pro Monat für meine Kinder reservieren lassen.

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Väter sind auch für Töchter enorm wichtig

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 19. April 2011

Reinhard Winter hat ein Buch über Jungen geschrieben ‚Jungen. Eine Gebrauchsanweisung. In einem der zahlreichen Interviews, die er zu diesem Theme im Moment gibt erklärt er unter anderem, wie wichtig Väter für die Entwicklung der Jungen sind. Für die Entwicklung der Töchter sind sie ebenso bedeutsam.

‚… Väter arbeiten den ganzen Tag. Wie wichtig sind sie bei der Erziehung?

Die Väter sind in jeder Lebensphase enorm wichtig. Wenn die Jungen klein sind, sind sie ganz eng mit der Mutter verbunden. Der Vater ist aber auch dann wichtig, damit er die Beziehung zum Jungen aufbauen und halten kann. Später will der Junge so werden wie sein Vater. Wenn er beginnt, sich mit dem Vater zu identifizieren, muss er auch wissen, womit er sich identifizieren kann. Das Problem ist, dass viele Väter gar nicht wissen, wie wichtig sie sind.

Was sind denn wichtige Sachen, die ein Vater mit seinem Sohn machen sollte?

Da sein. Viele Väter meinen, das müssten ganz großartige Dinge sein, wie der Besuch im Freizeitpark oder die Kanureise auf der Donau bis ans Schwarze Meer. Das ist für die Jungen schwierig, weil sie sich auf die Größenfantasien des Vaters einstellen müssen.

Wie steht es mit Vorlesen und Spielen?

Ja, genau. Vorlesen, Rumbalgen, Kämpfen, aber auch einfach Spielen mit Lego oder Playmobil. Väter sollten in diese Spielwelten eintauchen. Rausgehen ist gut, oder mal kurz ins Schwimmbad, statt einmal im Jahr ins große Freizeitbad. Väter sollten alltägliche Momente mit ihren Söhnen erleben.

Es gibt immer mehr Alleinerziehende. Was macht man denn als Mutter? Den Vater kann man ja nicht ersetzen.

Genau das soll man auch nicht. Bei Alleinerziehenden erlebe ich es häufig, dass sie ihre Schuldgefühle mit in die Beziehung reinbringen, indem sie den Sohn überbemuttern oder meinen, alles Mögliche bieten zu können, was ihnen gar nicht liegt. Am besten ist es, wenn der Junge weiter Kontakt mit seinem leiblichen Vater hat.

„Muttersöhnchen“ ist ja ein Schimpfwort. Das ist einer, der an seiner Mutter klebt, ein verweichlichter Junge. Wie sollte man sich als Mutter verhalten?

Für „Muttersöhnchen“ gibt es mehrere Ursachen. Es gibt Mütter, die die Jungen nicht loslassen, es gibt aber auch Mütter, die sie wegschubsen und damit das Gegenteil provozieren, nämlich, dass der Junge lieber noch dableiben will, weil er nicht genug Liebe bekommen hat. Besonders bei der körperlichen Nähe merkt man als Mutter, wann es dem Jungen reicht. …’

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