Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 25. August 2011
Wenn viele hessische Familienväter Gedrucktes von der Firma mit nach Hause bringen, dann fällt nicht etwa aufgrund von Überstunden das abendliche Vorlesen aus, sondern ganz im Gegenteil: Sie haben keine Büro-Unterlagen, sondern Vorlesegeschichten im Gepäck. Möglich macht dies ein besonderes Angebot, das seit genau einem Jahr besteht: „Mein Papa liest vor!“.
Die „hessenstiftung – familie hat zukunft“ und die Stiftung Lesen zogen jetzt im Betriebskindergarten der Commerzbank AG in Frankfurt Bilanz ihres erfolgreichen Projektes und kündigten an, die Initiative fortzusetzen. Das Konzept ist einzigartig: jede Woche neu können spannende Geschichten und Tipps zum Vorlesen am Arbeitsplatz aus dem Firmenintranet ausgedruckt werden. Zahlreiche renommierte Verlage sind Partner des Projekts.
„Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot von mehr als 50 hessischen Unternehmen genutzt wird – mit noch weiter steigender Tendenz“, erklärte die Vorstandsvorsitzende der Hessenstiftung und Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper. Die große Resonanz belege, dass dieses innovative Projekt auf gelungene Weise die modernen Kommunikationsmöglichkeiten am Arbeitsplatz nutze, um der familiären Vorlesekultur Impulse zu vermitteln. Frau Müller-Klepper betonte: „Das Vorlese-Engagement von Papas ist besonders wichtig, um insbesondere Jungen an das Lesen heranzuführen. Dieses Engagement möchten wir ihnen mit unserem niederschwelligen Angebot erleichtern.“
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 24. August 2011
… von zuhause ein guter Mitarbeiter sein als vom Büro aus ein guter Vater. Stimmt

Aus einer Anzeige der Telekom.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 24. August 2011
Männer reden nur ungern über ihre Probleme. Aus Sorge, als Schwächling dazu stehen, mutmaßten sowohl Frauen als auch Psychologen bislang. Nun fanden Wissenschaftler heraus, dass die Ursache für die mangelnde Gesprächsbereitschaft eine ganz andere ist. In Wahrheit empfinden Männer das ‚Probleme wälzen’ als schlichte Zeitverschwendung. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die in Kürze im Fachmagazin ‚Child Development’ vorgestellt wird.
Für die Studie befragte das Team um Amanda Rose von der University of Missouri rund 2000 Heranwachsende zu ihrer Haltung, anderen ihr Herz auszuschütten. Während Mädchen erwarteten, sich dadurch erleichtert, verstanden und weniger allein zu fühlen, gaben Jungen eher an, sich wenig vom Besprechen von Sorgen und Problemen zu erhoffen. Sie zögen es vor, sich durch Aktivitäten abzulenken. Angst davor, über Probleme zu reden, hatten die Jungs aber genauso wenig wie die Mädchen. Sie sorgten sich ebenso wenig wie diese, anschließend gehänselt zu werden oder sich zu schämen.
Die Forscher ermutigen Eltern, ihren Söhnen nahezubringen, dass das Diskutieren von Problemen manchmal durchaus hilfreich sein kann. Andererseits sollten sie darauf achten, dass Mädchen sich nicht zu intensiv mit Ihren Sorgen und Nöten befassen, weil das zu depressiven Symptomen führen könne. Mädchen sollten daher darauf aufmerksam gemacht werden, dass es neben dem Reden über Probleme noch andere Bewältigungsstrategien gibt.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 24. August 2011
SPÖ-Chef Michael Ritsch fordert im Gegensatz zu der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, ebenfalls SPÖ, mehr Rechte für Väter nach Scheidungen. Er sprach sich für eine gemeinsame Obsorge aus. Beide Elternteile sollen im Falle einer Scheidung für die Kinder sorgen.
Sollte ein Frau laut Ritsch nicht wollen, dass ihr Mann und sie gemeinsam die Obsorge teilen, dann sollte sie einen Antrag stellen müssen und dies begründen.
Als SPÖ-Parteichef von Vorarlberg sei er der Meinung, dass es gerechter wäre, wenn beide Familienpartner dieselben Pflichten und Rechte hätten. Er fordert daher eine Änderung der bisherigen Obsorge-Bestimmungen.
Das Sommergespräch mit Michael Ritsch können Sie hier nachhören
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 23. August 2011
19 Prozent der 20- bis 35-jährigen Väter gaben in einer Forsa-Befragung für die Zeitschrift „Eltern“ an, Elternzeit genommen zu haben (überwiegend zwei Monate). Vier von fünf Männern aller Altersgruppen schrecken jedoch davor zurück: 45 Prozent von ihnen schätzen die Konsequenzen für die Karriere als „sehr oder eher negativ“ ein. Nur neun Prozent meinen, die Wirkung sei „sehr oder eher positiv“.
Väter, die Elternzeit genommen haben, sind etwas optimistischer: Hier glaubt knapp die Hälfte, dass die Elternzeit für die Karriere keine Rolle spielt.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 22. August 2011
Die Stieffamilie in vielen Varianten, gern auch Patchwork-Familie genannt, ist eine Normalität geworden. Weder Eltern noch Kinder in diesen Familienkonstellationen werden heute noch stigmatisiert. Dennoch haben zweite oder dritte Ehen noch lange keine besseren Aussichten auf Bestand.
- Welche politischen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen benötigen „neue Familien nach der Familie“, damit ihr Zusammenleben gelingen kann?
- Und welche sozialen Kompetenzen und Ressourcen müssen die Familienmitglieder dafür selbst mitbringen bzw. sich erarbeiten?
Die Diskussion von Chancen und Stärken, aber auch Herausforderungen in Patchwork-Konstellationen soll im Mittelpunkt der ganztägigen Tagung am 14. September in Hanau stehen.
Die Tagung richtet sich an Professionelle, die in den unterschiedlichsten Berufsfeldern mit den Betroffenen von Trennung und Scheidung zu tun haben, sowie eine interessierte Öffentlichkeit.
Nähere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 21. August 2011
Wie funktioniert das Familienleben mit acht Kindern? 45 Min hat eine Familie in ihrem Alltag und im Urlaub begleitet. Die NDR Dokumentation ist schon vor ein paar Monaten gelaufen, aber immer noch sehenswert! (Einfach Bild anklicken)

Wieso entscheidet sich heutzutage ein Paar für so viele Kinder? „Es lief gut, die Kinder waren toll – irgendwann konnte man dann nicht richtig aufhören“, meint Paul schmunzelnd. Und Monika ergänzt: „Dass es jetzt prompt acht sind, habe ich mir vielleicht nicht vorgestellt oder dass es zweimal Zwillinge sind. Aber ich finde mein Leben sehr erfüllt und bin damit sehr glücklich.“
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 20. August 2011
Flexible Arbeitszeitmodelle für Chefs, das hat Seltenheitswert – Führung in Teilzeit – davor haben Unternehmen noch immer Angst und sagen: „Geht nicht“
Die Errungenschaften flexibler Arbeitszeiten werden – wenn ausgeschöpft – meist nur für die Nichtführungsränge gepriesen. Das Bild, dass Chefs nur rund um die Uhr ihrer Führungsrolle gerecht werden können, sitzt fest. Und ist definitiv maskulin geprägt – und es braucht jemanden im Hintergrund, der die Familie „schupft“, der seine Zeit so einteilt, dass der Vollzeitchef einer sein kann; das sind überwiegend Frauen.
Auch wenn nun schon alle über die Knappheit Qualifizierter auf dem Arbeitsmarkt reden, sich um die Demografie Sorgen machen und die Limitierung ihres Geschäftes durch mangelnde „Humanressourcen“ beklagen – radikal haben erst ganz wenige Unternehmen umgedacht, um das Potenzial – etwa der Frauen – auszuschöpfen. Der Pharmariese Baxter hat es getan. Frauen zeigen dort vor, dass auch Führung in Teilzeit klappt, wenn das Unternehmen dies ermöglichen möchte: 38 % Frauen in Führungsposition in Österreich (zwei Drittel mit technisch-naturwissenschaftlicher Ausbildung) – eine ganze Reihe davon nicht Vollzeit.
Ulrike Weiß, Direktorin Human Resources (HR), war selbst die erste Teilzeit-Direktorin im Unternehmen: „Als ich meinen Vorgesetzten von meiner zweiten Schwangerschaft informiert habe, hat er mir im Gespräch von meiner bevorstehenden Beförderung zum Director HR berichtet“, erzählt Weiß. Schwangerschaft und anstehende Karenz waren kein „Karrierehindernis“. Weiterlesen »
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 19. August 2011
Unions-Fraktionschef Volker Kauder will das Elterngeld bis zum Jahr 2013 erhalten, dann aber die Familienpolitik auf den Prüfstand stellen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Kauder, er habe immer darauf hingewiesen, dass man „mit Geld keinen Kindersegen erreichen wird“.
Nach Ansicht von SPD und Grünen wird mit den unnötigen Debatten um die Zukunft des Elterngeldes ein wichtiges familien- und gleichstellungspolitisches Instrument kaputt geredet. Das untergrabe das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Familienpolitik. Vor Kauder haben bereits FDP-Generalsekretär Lindner, Otto Solms (FDP, Vizepräsident des Deutschen Bundestages) sowie die Familienausschuss-Vorsitzende Laurischk (FDP) das Elterngeld massiv in Frage gestellt.
Während Kauder das Ende des Elterngeldes in Aussicht stellt, setzt das Familienministerium laut Antwort der Bundesregierung von dieser Woche auf eine Kleine Anfrage der Grünen auf eine Weiterentwicklung der derzeitigen Regelung.
Das Elterngeld ist ein Erfolgsmodell. Es stärkt Familien in der frühen Familienphase und setzt wichtige gleichstellungspolitische Signale. Seit seiner Einführung 2007 hat sich der Anteil von Vätern, die nach der Geburt eines Kindes zeitweise aus dem Beruf ausscheiden und sich Zeit für ihre Familie nehmen, fast verzehnfacht.
Nun ist es an der Zeit, die Anreize für Väter, sich mehr und frühzeitig bei der Betreuung des Nachwuchses einzubringen, weiter zu verstärken. Statt permanent Diskussion um ein Ende des Elterngeldes zu führen, muss die Bundesregierung Vorschläge unterbreiten, wie auch ohne eine Verlängerung des Gesamtbezugszeitraumes beim Elterngeld, die Beteiligung der Väter verbessert werden kann.
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Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 18. August 2011
früh übt sich

begegnet in Viareggio am 14.8.2011
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