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lebe deinen Traum!

Früh übt sich …

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 14. Februar 2012

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Kind lehnt Vater ab

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 13. Februar 2012

Mark Spörrle schreibt in der Zeit die Kolumne ‚Familienglück‚. In der letzten beschäftigt er sich mit der Frage, warum seine Tochter nicht mehr von ihm ins Bett gebracht werden will.

‚… „Papi!“, Luise verdrehte die Augen. „Ich bin mammrig!“ „Mammrig?“, fragte ich. „Mammrig!“, sagt Luise.
„Und wann bist du wieder – papprig?“, fragte ich. „Nach übermorgen!“, sagte Luise.

Am nächsten Tag sagte sie dasselbe, am übernächsten auch. Meine Liebste stöhnte auf: „Warum, Luise? Was hast du mit Papi?“
„Ich bin mammrig“, sagte Luise. „Ich möchte Papi gar nicht mehr!“ Und sie blieb dabei. So sehr ich bat, schimpfte, drohte. Und wenn ich sie einfach ins Bad tragen oder aus dem Bett heben wollte, kreischte sie wie im Horrorfilm.

Irgendwann fängt man da selbst als Mann an, sich Gedanken zu machen, was geschehen war. Nämlich nichts. Es hatte keinen Zwischenfall beim Zähneputzen gegeben, keine Probleme beim Kämmen, beim Kuscheln erst recht nicht. „So was habe ich mit meiner Tochter noch nie erlebt“, sagte der Vater von Luises Kindergartenfreundin Mia ungläubig. „Sie will immer nur mit mir die Zähne putzen. Und immer nur ich soll ihr den Po abwischen. Aber wir haben halt ein harmonisches Vater-Kind-Verhältnis…“

Ich googelte „Kind lehnt Vater ab“. Gleich im ersten Baby- und Kleinkindforum schilderte eine Mutter namens Anja einen ähnlichen Fall: Ohne jeden Grund wollte ihre Tochter auf einmal vom Vater nichts mehr wissen. Anja war ratlos. Eine Forumsteilnehmerin vermutete einen Virus. Eine andere schrieb, die clevere Kleine habe früh erkannt, dass die Väter von heute nichts als Schaumschläger seien, die in Wahrheit alle Arbeit den Müttern überließen. …‘

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Mann tu doch was

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 12. Februar 2012

… mit diesem Slogan lädt das Frauenbüro des Regionalverbandes zum Männergesundheitstag heute ins Saarbrücker Schloss ein. „Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit handfesten Informationen rund um die Themen Männergesundheit, Männerleben, Mannsein“, will das Frauenbüro die Männer zum nach- und Umdenken bewegen, sagt dessen Leiterin Birgit Amrath-Schäfer.

Zwischen 10 und etwa 18 Uhr informieren Expertinnen und Experten darüber, wie Männer Probleme lösen können. Es geht um Burnout, um Sexualität und Beziehung, um Stress, Schmerzen und mehr Lebensqualität. Außerdem bieten Kliniken Gesundheits-Checks an. Alle Vorträge, Untersuchungen und Workshops sind kostenlos. Mit von den Kunststudenten Elisabeth Pilch, Joni Kunz und Christian Barth gestalteten Bierdeckeln hat das Frauenbüro in Gaststätten bereits auf den Männergesundheitstag hingewiesen.

  • „67 % deutscher Männer haben Sexualprobleme. Dennoch warten Betroffene im Schnitt anderthalb Jahre bis sie ärztliche Hilfe suchen. Warum?“
  • „In 1 von 10 Fällen führen Depressionen zum Selbstmord, Männer sind dreimal häufiger betroffen als Frauen. Warum?“
  • „In Berlin und Bayern nehmen etwa 30 % der Väter Elternzeit, im Saarland sind es nur 14 %. Warum?“
  • „Frauen im Saarland haben eine Lebenserwartung von 81 Jahren. Männer dagegen sterben bereits mit 76. Warum?“

Diese auf den Bierdeckeln formulierten Fragen sollen am Sonntag im Schloss beantwortet werden.
Außerdem gibt es Bewegungs- und Entspannungsangebote, gesundes Essen, Kultur und eine Männer-Talkrunde.

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Wovon Kinder (in Hessen) träumen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 11. Februar 2012

Die meisten Kinder in Hessen fühlen sich wohl. Für eine Studie haben Jungen und Mädchen darüber gesprochen, was ihnen Spaß macht und wovor sie Angst haben. Eine Erkenntnis aus der Umfrage: Kinder wollen selbst einmal Kinder bekommen. 66 % sagen danach gefragt Ja, 31 % der Neun- bis 14-Jährigen antwortet mit „Weiß ich noch nicht“, gerade einmal drei % haben sich bereits für ein Leben ohne eigenen Nachwuchs entschieden.

„Ganz wichtig ist den Kindern, dass sie sich später mit ihrem Partner die Arbeit im Haushalt und die Zeit für die Kinderbetreuung teilen“, berichtet Anja Beisenkamp vom Institut Prosoz, das das Kinderbarometer erstellte.

Wie wichtig es ist, Kinder selbst zu fragen, um etwas über ihr Leben zu erfahren, macht Professor Wassilios Fthenakis, der die Studie wissenschaftlich begleitet, an einem Beispiel deutlich. „Wenn Eltern getrennt sind und man fragt, ob der Vater noch zur Familie gehört, sagen die Mütter in nur 5 % der Fälle Ja“, sagt Fthenakis. „Aber 55 % der Kinder.“

Insgesamt, so das Fazit der Studie, fühlen sich Kinder in Hessen wohl. Auf einer Skala von 0 bis 7 bekommt der Freundeskreis dabei 6,4 Punkte, dort also fühlen sich die Befragten am wohlsten. Die Familie bekommt 5,9 Punkte, und die Schule immerhin noch 5,2. „Das ist immer noch klar im positiven Bereich“, wie Anja Beisenkamp sagt.

Was sich Kinder wünschen

Der Vater soll weniger arbeiten und mehr zu Hause sein. Das wünscht sich jedes dritte Kind. Bei der Mutter sieht das etwas anders aus – was vor allem daran liegt, dass die Mütter weit häufiger zu Hause sind als die Väter. So soll bei 13 % der Befragten die Mutter sogar mehr arbeiten gehen, 67 % aber finden deren Arbeitszeit „genau richtig“. Recht verbreitet ist der Wunsch, die Eltern mögen doch mehr Zeit mit dem gemeinsamen Spiel mit den Kindern verbringen (39 %). Ein Drittel möchte häufiger gemeinsam mit den Eltern Sport treiben. Auffallend gering scheint das Konfliktpotenzial beim Fernsehen zu sein. 69 % finden, dass das gemeinsam mit den Eltern sehr gut funktioniert.

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Aktive Väter sind keine Zeitgeist – Erscheinung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 10. Februar 2012

Familienministerin Ute Schäfer hat bei Ihrer Rede zur Eröffnung der Tagung „Aktive Vaterschaft – erforscht, erwünscht, erledigt?“ in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. Schäfer äußerte mit einem Verweis auf einen Beitrag der Süddeutschen vom vergangenen Wochenende: „Die neuen Väter sind inzwischen keine Zeitgeist-Erfindung mehr. Rund 20 % der Väter haben sich bereits von der traditionellen Männerrolle verabschiedet. Allerdings möchten weit mehr Männer ihren Anspruch auf Elternzeit wahrnehmen und viele von ihnen würden gerne länger als zwei Monate nutzen. Doch sie trauen sich nicht, weil ihre Wünsche schlicht und ergreifend nicht zur vorherrschenden Unternehmenskultur passen

Das Familienministerium habe etwa im Rahmen des Innovationsprojekts der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienbildung „Väter im Blickpunkt der Familienbildung“ die Entwicklung des Handbuchs „Echt stark“ gefördert. Es zeige, welche neuen Wege Familienbildungsstätten einschlagen können, um für Väter attraktiv zu sein. Zahlreiche Einrichtungen der Familienbildung hätten sich des Themas angenommen und neue Angebote für Väter – und ihre Kinder – entwickelt.

Dass Väter und besonders junge Väter mehr Zeit für Familie und für Kinder haben möchten sei kein reines Lippenbekenntnis mehr. Insgesamt 22 % aller Väter in NRW bezögen bereits mindestens sechs Monate Elterngeld. Der Anteil der Elternzeit nehmenden Väter habe sich zudem seit der Einführung des Elterngeldes fast verfünffacht. „Ich finde es vor diesem Hintergrund kontraproduktiv, dass auf Bundesebene die Ausdehnung der Vätermonate auf Eis gelegt wurde. Für mich eine absolute Fehlentscheidung“, sagte Schäfer.

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(Über-) Gewicht – Wie der Vater, so das Kind

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 9. Februar 2012

In einer großen Studie über zwei Jahrzehnte suchen australische Forscher nach Erkenntnissen über die Gesundheit von Heranwachsenden. Ein Hauptfokus liegt auf Gewichtsproblemen bei Kindern und Jugendlichen. Erstes Zwischenergebnis: Väter haben ein entscheidenden Einfluss auf das Gewicht ihrer Kinder.

Im Rahmen der australischen Studie kommen Kinder aus über 3000 Familien alle vier Jahre auf die Waage. Und auch die Eltern geben ihr Körpergewicht an. Das war zuletzt 2008 der Fall und davor 2004. Die Kinder waren zu dieser Zeit acht beziehungsweise vier Jahre alt. Diese Daten haben die Wissenschaftler jetzt ausgewertet. Sie konnten dabei sehen, wie sich das Körpergewicht der Kleinkinder entwickelt hatte.

Das Ergebnis: Ist der Vater dick, dann werden es die Kinder in der Regel auch, selbst bei einer schlanken Mutter. Umgekehrt aber gilt das offenbar nicht: Ist die Mutter dick und der Vater schlank, dann ist das Risiko für Übergewicht bei ihren Kindern nicht erhöht.

Philip Morgan, Professor für Physische Aktivität und Ernährung an der Universität von Newcastle in Australien: „Das sind wirklich aufschlussreiche Daten. Väter haben den entscheidenden Einfluss auf das Gewicht ihrer Kinder. Unsere Studie ist die erste, die das zeigt.“ …

Philip Morgan schlägt vor, solche Programme speziell für Väter einzuführen. Bisher seien es zu 90 % Frauen, die Kurse zur Gewichtsreduktion belegten und nur wenige Männer. Wenn man das ändere, so der Sport- und Ernährungsexperte, gebe es eine gute Chance, Übergewicht und Fettleibigkeit unter Kindern einzudämmen.

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SPD legt Entwurf zur Neuregelung des Sorgerechts vor

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 8. Februar 2012

Die SPD drängt auf eine zügige Neuregelung des elterlichen Sorgerechts bei Kindern von nicht verheirateten Eltern. Sie will die schwarz-gelbe Koalition, die sich bei diesem Thema entgegen ihren Ankündigungen bislang nicht auf einen eigenen Entwurf einigen konnte, unter Druck setzen.

Am Dienstag legten die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christine Lambrecht und die Sprecher für Familien- und Rechtspolitik, Caren Marks und Burkhard Lischka, einen Antrag vor, der im März in den Bundestag eingebracht werden soll. In einem neuen dreistufigen Verfahren sollen nach den Vorstellungen der SPD das Wohl des Kindes und das gemeinsame Sorgerecht beider Eltern im Mittelpunkt stehen. Schon bei der standesamtlichen Registrierung des Kindes nach der Geburt haben die Eltern die Gelegenheit, eine gemeinsame Sorgeerklärung abzugeben.

Ist dies nicht möglich, soll in einer zweiten Stufe das Jugendamt eingeschaltet werden und in einer Beratung und Vermittlung auf eine einvernehmliche Lösung hinwirken. Kommt es auch auf dieser Ebene zu keiner Einigung, soll das Jugendamt automatisch das Familiengericht anrufen, ohne dass es eines Antrags eines Elternteils bedarf. „Damit werden weder die Väter stigmatisiert noch die Mütter in eine Situation gebracht, dass sie gegen den leiblichen Vater vor Gericht ziehen müssen“, sagte Christine Lambrecht.

In zwei Drittel der Fälle entscheiden sich die Eltern von nicht ehelichen Kindern schon jetzt für das gemeinsame Sorgerecht. Ist das Paar sich einig, ändert sich also nichts. Rund 200 000 nicht eheliche Kinder kommen jedes Jahr in Deutschland zur Welt. In Westdeutschland beläuft sich die Quote auf 26 %, in Ostdeutschland auf 61 %.

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EGMR) im Dezember 2009 verwarf auch das Bundesverfassungsgericht im Juli 2010 die bis dahin gültige Praxis, dass eine gemeinsame Sorge nur mit Zustimmung der Mutter möglich war und der Vater bei einem Veto keine Möglichkeit hatte, das Sorgerecht zu erhalten. Die Karlsruher Verfassungshüter forderten für den Vater das Recht einer gerichtlichen Überprüfung.

Im Grundsatz hält die SPD an einer Antragsregelung fest, nichtverheiratete Männer bleiben Väter aus zweiter Hand und die Jugendämter haben sich bislang wenig Reputation als Sachwalter von Väterinteressen erworben.

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Wo sind sie – die neuen Väter?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 7. Februar 2012

2012 ist es fünf Jahre her, dass das Elterngeld eingeführt wurde. Eine kleine Revolution – so hieß es damals. Denn nun sollten die Väter ermutigt werden, Elternzeit zu nehmen. Tatsächlich? Die Fakten fünf Jahre später: Waren es damals sieben Prozent, sind es heute rund 25 % der Väter, die Elternzeit nehmen. Klingt gut – aber die meisten nehmen gerade einmal zwei Monate, die so genannten Vätermonate.

Die „neuen Väter“ – viel beschworen und breit diskutiert – sind doch irgendwie die alten. Nach der Elternzeit managen Frauen wieder den Familienalltag. Und für die Organisation – vom Bügeln bis zum Impftermin bleiben sie laut einer Studie auch verantwortlich. Was ist los mit den Vätern? Sind sie gar nicht so fortschrittlich wie ihr Ruf? frauTV hakt nach: beim einzigen Väterbeauftragen Deutschlands.

Sendetermin: Donnerstag, 9. Februar 2012, von 22.00 bis 22.30 Uhr, Wiederholung am Montag, 13. Februar 2012, 11.30 – 12.00 Uhr.

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Väter sind schon soweit

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 6. Februar 2012

Patrick De Nicolò, Handwerksmeister und Vater eines sechsjährigen Sohnes setzt mit seinem Beitrag ‚Sind Väter schon soweit?’ die Tradition der Männerinitiative Pustertal fort, in der Zeitschrift ‚Do Puschtra’ eine Männerseite zu veröffentlichen und gibt dabei Einblicke in ‚Männer-Welten’.

Schon in der Einleitung heißt es: ‚Aus allen Richtungen ertönt die Forderung: Engagierte Väter braucht das Land! Die Betroffenen kommen allerdings oft nicht zu Wort.’

Unter dem Stichwort ‚Gemeinsame Verantwortung erklärt De Nicolò: ‚Erziehung ist gemeinsame Verantwortung und Herausforderung. Väter müssen sich trauen, manchmal brauchen sie vielleicht auch einen kleinen Schupf. Väter möchten zunehmend gleichberechtigt die Erziehungsverantwortung übernehmen. Man darf sie dann aber nicht wie Hilfsarbeiter behandeln. Väter brauchen Gelegenheiten zum Probieren, zum Selbermachen, zum Andersmachen.’

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Die Suche nach dem Vater

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 5. Februar 2012

Im Deutschlandradio Kultur Interview äußerten sich die Regisseure Jean-Pierre und Luc Dardenne im Gespräch mit Susanne Burg über ihren neuen Film „Der Junge mit dem Fahrrad“ in dem das Verhältnis von Vätern und Söhnen eine besondere Rolle spielt.

‚… Frage: Kommen wir zu Ihrem Film: Es herrscht eine unglaubliche Körperlichkeit in dem Film. Dieser Junge, der klettert ständig über Mauern, er rennt, er fährt wirklich ja auch wie wild mit dem Fahrrad. Kämpft er mit seinem Körper, weil er sonst keine anderen Waffen hat?

Antwort: Ja, der Junge bewegt sich viel, er fährt viel, er rennt viel, aber man sieht ihn auch, wie er schläft, man sieht ihn auch im Auto mit Samantha, man sieht auch mal, wie er weint, als sie ihn dann auch versucht zu trösten. Und dieses Rennen, das ist eigentlich immer nur die Suche nach dem Vater, das ist die Suche nach der Liebe, weil er glaubt, die Liebe kann er nur vom Vater erfahren. Und er hat ja nicht unrecht, weil der Vater ja der einzige ist, den er noch hat. Er hat aber auch diese Momente, wo er Ruhe will und sich auch nach Ruhe sehnt, das gibt es auch. Also wenn er rennt, wenn er in Bewegung ist, dann ist es immer die Suche nach dem Vater. Und dass er da gegen seinen Körper ankämpft, sehe ich eher nicht so, weil dieses Rennen wirklich immer nur darum geht, den Vater zu finden.

Frage: Es ist nicht der erste Film, bei dem es um eine Vater-Sohn-Beziehung geht. Bei „Das Kind“ verkauft ein Kleinkrimineller sein neugeborenes Kind, in „der Sohn“ geht es um die Begegnung eines Vaters mit dem jugendlichen Mörder seines Sohnes. Was interessiert Sie an Vater-Sohn-Beziehungen

Antwort: Ja, also da ist sicher eine gewisse Obsession, aber die tieferen Gründe, die kennen wir, glaube ich, nicht so. Also jedenfalls nicht so, dass wir sie wirklich in Worte fassen können. Was uns interessiert, ist die beiden Generationen, was die Vatergeneration weitergibt an die jüngere Generation, oder gerade auch nicht weitergibt, wie die Söhne sich danach sehnen, etwas von den Vätern zu bekommen, wie sie ihr Erbe von der älteren Generation annehmen oder nicht. Aber letztendlich ist das so ein bisschen auch die Geschichte der Menschheit, das gibt es schon in der Bibel, diese Geschichte zwischen Vätern und Söhnen, und das, was die Väter den Söhnen mitgeben und eben auch nicht. Weiterlesen »

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