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Für die Generation Y ist die Lohntüte nicht (allein) entscheidend

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 17. Oktober 2013

ABSOLVENTA_Pressegrafik_Lohntuete-300x228Für drei Viertel der jungen Akademiker in Deutschland sind andere Kriterien als die Summe in der Lohntüte entscheidend, wenn sie ins Berufsleben starten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Absolventa Jobnet, an der 900 Absolventen aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen. Demnach antworteten lediglich 27 % der Befragten, dass das Gehalt der entscheidende Faktor ist, wenn sie ihre Karriere beginnen.

Auf dem zweiten Platz stehen für akademische Nachwuchskräfte, vielfach auch als Generation Y bezeichnet, mit jeweils 22 % der Antworten die berufliche Perspektive sowie die spezifische Aufgabe, die mit dem Job in einem Unternehmen verbunden ist – kurz dahinter: die Arbeitsatmosphäre mit 21 %. Offenbar weniger wichtig für die junge Generation sind flexible Arbeitszeiten (6 %) sowie das soziale Engagement des Arbeitgebers (2 %).

Im Rahmen des allseits diskutierten Mangels an Fachkräften in Deutschland sind gerade akademische Nachwuchskräfte besonders gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Unternehmen tun also gut daran, neben einer leistungsgerechten Bezahlung auch die anderen Präferenzen der potenziellen Bewerber und Bewerberinnen ernst zu nehmen.

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Karriere machen die Falschen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 16. Oktober 2013

Eine aktuelle Untersuchung der Outplacement-Beratungsfirma Lee Hecht Harrison (LHH) bringt an den Tag, was manche wussten und viele ahnten: Wer es (in der Schweiz) zum Manager bringen will, muss 100 % arbeiten, bereits im Unternehmen arbeiten und zudem mit dem Chef gut auskommen. Teilzeitkräfte bleiben ebenso wie Branchenfremde außen vor.

Die Konsequenz in den Augen der Beratungsfirma: Unternehmen, die weiter so konservativ befördern wie bisher, landen in der Sackgasse. Wie der Aufstieg in die Teppichetage vor sich geht, entspreche nicht mehr der allgemeinen Entwicklung der Lebensweise. Befördert werde nur, wer mehr als 100 % arbeite und arbeiten wolle – Teilzeit ist kaum möglich.

Das schließt Bewerber aus, die andere als traditionelle Familienformen leben wollen, und versperre den Unternehmen den Zugang zu kreativen Kräften und Köpfen. Nicht die Besten werden befördert, sondern die zu 100 Prozent Verfügbaren, beklagt LHH.

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Wege in eine(r) aktive(n) Vaterschaft

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 15. Oktober 2013

Unter dieser Überschrift findet am 5. November eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Männer im Gespräch“ in Kooperation mit dem Männernetzwerk Dresden e. V. anlässlich des „Welttages des Mannes“ im Haus An der Kreuzkirche in Dresden statt.

Hans-Georg Nelles, Väter & Karriere Düsseldorf, wird die Veranstaltung mit einem Input eröffnen und sich anschließend gemeinsam mit den anderen Podiumsgästen:

Johannes Schulz, Mitarbeiter im Kulturamt der Stadtverwaltung Dresden und „Elternzeitler a. D.“

Dr. Matthias Stiehler, Buchautor (u. a. „Väterlos: Eine Gesellschaft in der Krise“);

Sascha Möckel, Männernetzwerk Dresden e. V., Projekt „Was Väter brauchen – Wege in eine(r) aktive(n) Vaterschaft“ und

Maria Groß, Deutscher PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband LV Sachsen e. V. – Referentin Kindertagesbetreuung / Projektleitung „Mehr Männer in Kitas“

im Gespräch u. a. zu folgenden Rahmenbedingungen und Themen austauschen:

  • „Elternzeit – der Spagat zwischen Beruf und Familie“,
  • „Worauf ich stolz bin – was Kinder von ihren Vätern lernen und in die Welt tragen“,
  • „Alltag gestalten, Freiheiten behalten – eine Herausforderung“ und
  • „Ein richtiger Vater – Selbstbild und Erwartung“.

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Familienbilder und Familienformen heute

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 13. Oktober 2013

Was ist Familie heute, in welchen Beziehungen stehen die Familienmitglieder zueinander und wie werden die Beziehungen zueinander gelebt? Nur wer sich mit den tatsächlichen Lebensverhältnissen auseinandersetzt, kann wissen, wie man allen Beteiligten gerecht werden kann und in welcher Situation Kinder die besten Entwicklungschancen erhalten.

Familienbilder und Familienformen sind heute vielfältig: Neben der klassischen Familie gibt es – ausgelöst durch die Globalisierung der Lebens- und Arbeitswelt, die Liberalisierung der Paarbeziehungen und die Zunahme von Trennungen und Scheidungen mit betroffenen Kindern- eine zunehmende Zahl an „Regenbogenfamilien“, „Patchworkfamilien“ und „Alleinerziehenden“, und immer mehr Eltern erziehen ihre Kinder in einem „Wechselmodell (Paritätische Doppelresidenz)“.

Im Rahmen der Beratungsarbeit trifft man noch immer auf tradierte Rollenvorstellungen, die der veränderten Lebensrealität nicht mehr gerecht werden. Dies wird besonders nach einer Trennung deutlich, weil die Vorstellungen „was für Kinder gut ist“ noch immer von alten Rollenklischees und ideologischen Prägungen geleitet werden und die aktuellen Lebensverhältnisse und damit auch Bedürfnisse der Kinder oft übersehen werden.

Auf dem diesjährigen Familienkongresses am 16. Und 17. November in Halle will sich der Väteraufbruch für Kinder (VAfK) mit diesen grundlegenden Fragen, die sicher kontrovers diskutiert werden, auseinandersetzen und hofft damit für die zukünftige Beratungsarbeit, aber auch für die Weiterentwicklung der Familienpolitik einen Beitrag zu leisten.

Auf der Web-Seite der Tagung finden Sie aktuelle Informationen zu Ablauf und Anmeldemöglichkeiten.

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Väter bekommen mehr Gewicht

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 12. Oktober 2013

Eine neue Struktur, ein frischer Look und mehr für Väter erwartet die Leser der Zeitschrift „Eltern“ ab Oktober. Der Verlag hat das Magazin überarbeitet und verkauft es jetzt unter dem Motto „Für die schönsten Jahre des Lebens“.

„Eltern“-Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki erklärt dazu: „Hintergrund unseres Leitmottos ist der Gedanke, das Schöne am Elternsein, das im Alltag oft zu kurz kommt, wieder mehr in den Vordergrund zu bringen. Wir wollen Eltern inspirieren – damit sie sich ein schönes Familienleben gestalten und sich entspannt mit ihren Kindern beschäftigen“.

In der aktuellen Ausgabe gibt es ein Interview mit dem Väterforscher Matthias Stiehler zum Thema „Sind Väter heute zu mütterlich?“. Zudem schreibt der österreichische Kabarettist Joachim Brandl ab sofort die Väterkolumne „One and a half women“. Das Thema „Väter“ bekommt mehr Gewicht und findet sich in Zukunft als fester Bestandteil in jedem Heft.

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Kinder brauchen beide Eltern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 11. Oktober 2013

Kinder brauchen Väter und Mütter, dies macht der Film auch ohne Worte mehr als deutlich.

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Familienbilder und Familienformen heute

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 10. Oktober 2013

Was ist Familie heute, in welchen Beziehungen stehen die Familienmitglieder zueinander und wie werden die Beziehungen zueinander gelebt? Nur wer sich mit den tatsächlichen Lebensverhältnissen auseinandersetzt, kann wissen, wie man allen Beteiligten gerecht werden kann und in welcher Situation Kinder die besten Entwicklungschancen erhalten.

Familienbilder und Familienformen sind heute vielfältig: Neben der klassischen Familie gibt es – ausgelöst durch die Globalisierung der Lebens- und Arbeitswelt, die Liberalisierung der Paarbeziehungen und die Zunahme von Trennungen und Scheidungen mit betroffenen Kindern- eine zunehmende Zahl an „Regenbogenfamilien“, „Patchworkfamilien“ und „Alleinerziehenden“, und immer mehr Eltern erziehen ihre Kinder in einem „Wechselmodell (Paritätische Doppelresidenz)“.

Im Rahmen der Beratungsarbeit trifft man noch immer auf tradierte Rollenvorstellungen, die der veränderten Lebensrealität nicht mehr gerecht werden. Dies wird besonders nach einer Trennung deutlich, weil die Vorstellungen „was für Kinder gut ist“ noch immer von alten Rollenklischees und ideologischen Prägungen geleitet werden und die aktuellen Lebensverhältnisse und damit auch Bedürfnisse der Kinder oft übersehen werden.

Auf dem diesjährigen Familienkongresses am 16. Und 17. November in Halle will sich der Väteraufbruch für Kinder (VAfK) mit diesen grundlegenden Fragen, die sicher kontrovers diskutiert werden, auseinandersetzen und hofft damit für die zukünftige Beratungsarbeit, aber auch für die Weiterentwicklung der Familienpolitik einen Beitrag zu leisten.

Auf der Web-Seite zur Tagung finden Sie aktuelle Informationen zu Ablauf und Anmeldemöglichkeiten.

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Zahlreiche junge Väter leiden an Depressionen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 9. Oktober 2013

Die Geburt eines Kindes kann nicht nur bei der Mutter, sondern auch beim Vater Depressionen auslösen. Laut einer neuen Studie des Karolinska-Instituts in Stockholm könnten in Schweden jährlich bis zu 15.000 frisch gebackene Väter davon betroffen sein.

Die Untersuchung umfasste insgesamt 3.600 Männer in der Provinz Stockholm, die gerade Familienzuwachs erhalten hatten. 15 % der Befragten hatten demnach Symptome von Depressionen. Rechnet man diese Zahl auf das gesamte Land hoch, ergibt sich eine ähnliche Anzahl an betroffenen Vätern wie Müttern.

Die hohen Werte haben selbst die Leiterin der Studie, Magdalena Carlberg, überrascht, wie diese gegenüber dem Schwedischen Rundfunk zugab. Während jedoch das Gesundheitswesen im gesamten Land bereits darauf eingestellt ist, deprimierten Müttern zu helfen, fehlt es derzeit noch an der Routine, die Symptome auch bei betroffenen Vätern zu entdecken und diesen Hilfe anzubieten.

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Vaterschaft im Spannungsfeld von Erwerbs- und Familienleben

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 8. Oktober 2013

Gut drei Jahre, nachdem Johanna Possinger erste Ergebnisse vorgelegt hatte, ist ihre Dissertation jetzt unter dem Titel ‚Vaterschaft im Spannungsfeld von Erwerbs- und Familienleben, „Neuen Vätern“ auf der Spur‘ vom Springer Verlag publiziert worden.

Mehr sei als Ernährer ihrer Familie und Verantwortung und Fürsorge für ihre Kinder übernehmen. Von außen betrachtet ergibt sich allerdings nach wie vor ein eher traditionelles Bild der Aufteilung von Erwerbs und Familienarbeiten. Die Autorin begibt sich mit ihrer Arbeit auf die Spurensuche nach Erklärungen für diese offensichtlichen Widersprüche. Dabei knüpft sie an der Perspektive der Väter an und untersucht, mit welchen Hindernissen sich diese konfrontiert sehen und welche Strategien sie wählen um das „Vereinbarkeitsdilemma“ zu bewältigen.

Neue Vaterschaft ist, so weist sie in dem einführenden Abschnitt ‚Väter und familiale Carearbeit‘ nach, kein neues Phänomen. Formen neuer Vaterschaft habe es bereits zu Zeiten der Reformation, der frühen Neuzeit und der Aufklärung gegeben. Die auch von ihr benutzte Gegenüberstellung von traditioneller und moderner Vaterschaft als zwei sich ausschließende Konzepte also eigentlich unbrauchbar. Denn „obwohl Vorstellungen ‚moderner Väterlichkeit weitgehend Einzug in die Köpfe von Männern und Frauen gehalten haben, sind Konzepte traditioneller Männlichkeit ungebrochen wirksam.“

Die auf dieser Grundlage entstehenden Erwartungen an Männer und Frauen, setze diese zunehmend unter Druck, da es unmöglich ist allen Erwartungen gleichzeitig zu entsprechen. Die von Possinger zitierte amerikanische Literatur spricht in diesem Zusammenhang von dem ‚New Male Mystique‘. Der Unvereinbarkeit entspringe ein Dauerkonflikt, den Väter mit unterschiedlichen Strategien begegnen, die von Vermeidungsstrategien bis zu einer „Verbetrieblichung der alltäglichen Lebensführung“ reichen.

In ihren abschließenden Bemerkungen bezeichnet Possinger den Begriff ‚neue Väter‘ als unbrauchbar. Er sei eine ‚relative Messlatte‘ die herangezogen wird, um das jeweils ‚Neue‘ sichtbar zu machen oder auch medienwirksam zu belegen, dass es dies eben nicht gibt. Ihre Untersuchungen haben aber auch ergeben, dass „es ebenso wenig zielführend ist, die Nutzung von Elterngeld bzw. Elternzeit als Gradmesser ‚neuer Vaterschaft‘ heranzuziehen, denn dieses äußere Merkmal sagt kaum etwas darüber aus, was dabei tatsächlich in den Familien geschieht.“

Die Publikation ist mit einem Preis von knapp 50 Euro nicht für das breite Publikum gedacht, wer sich aber jenseits der eingefahrenen Diskurslinien mit dem Thema Väter und Elternzeit beschäftigen möchte, findet in „Vaterschaft im Spannungsfeld von Erwerbs- und Familienarbeit“ wertvolle Anregungen sowohl für die praktische Arbeit z.B. in der Personalentwicklung als auch für die vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung mit den vielfältigen Facetten von Vaterschaft.

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Sind die Partnermonate ein Katalysator von Gleichstellung?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 7. Oktober 2013

Dieser Fragestellung geht die Rostocker Forscherin Prof. Heike Trappe in einer soeben in der aktuellen Ausgabe der ‚Zeitschrift für Familienforschung‘ veröffentlichten Analyse nach. Sie konnte dafür auf umfangreiche, in den Jahren 2007 bis 2000 in den Bundesländern Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig Holstein erhobene Daten zurückgreifen.

Die Ergebnisse sind auf den ersten Blick teilweise widersprüchlich, „die Entscheidung des Partners überhaupt Elterngeld zu beziehen oder dies für einen längeren Zeitpunkt zu tun [unterliegt] tendenziell unterschiedlichen Einflussfaktoren“, die wie z.B. die Einstellungen zur Gleichstellung oder die betrieblichen Opportunitätskosten, nicht in der Analyse berücksichtigt werden konnten.

Es kann also sein, „dass Frauen diese einjährige Unterbrechung ihrer Erwerbstätigkeit vielleicht auch als legitim betrachten und nicht bereit sind, diese zugunsten ihres Partners zu reduzieren.“ Förderlich für eine längere Elternzeit des Vaters wirken sich in jedem Fall ein nichteheliches Zusammenleben, das Leben in einer Großstadt und eine wirtschaftlich abgesicherte Situation aus.

Das Fazit der Autorin: „Eine weitere Entwicklung hin zu einer  Hindernisse auf den verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen abhängen: innerhalb der Familien- und Sozialpolitik durch einen kohärenten Fokus auf Geschlechtergleichstellung, innerhalb der Unternehmen durch eine größere Akzeptanz väterlicher Auszeiten und innerhalb der Paare selbst durch die Bereitschaft die Verbindung von Familie und Beruf als partnerschaftliche Aufgabe aufzufassen.“

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