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Archiv für die 'Väterbilder' Kategorie

Alles gut organisieren und klare Rahmenbedingungen schaffen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 4. Juli 2014

(c) Wolf Leonhardt

Ulla Keienburg hat den Vollzeitvater Wolf Ehrhardt interviewt. Ehrhardt (46) ist seit 20 Jahren selbstständig. Der gelernte Koch und Schauspieler ist als Investmentfachmann für Innovationen und Prototypen tätig. Als getrenntlebender Vollzeitvater einer inzwischen 7-jährigen Tochter ein rücksichtvoller, liebender, bissiger, einsichtiger, fordernder und ständig verhandelnder Organisierer.

Was bedeutet denn für Sie der Terminus „Vollzeitvater“?

Meinen Sie etwa die „Vollzeitvaterschaft“, die nach der „Vollzeitschwangerschaft“ kommt? Ich bin in jedem Moment Vater und nicht nur in Teilzeit- also auch in den Momenten, wo ich meine Tochter nicht in meiner unmittelbaren Nähe habe. Ich habe Eleonore immer irgendwie bei mir, und mir fehlt etwas, wenn ich sie nicht sehe, nichts von ihr höre. Wenn ich nichts von ihrem Alltag wüsste, fühlte ich mich unvollständig.

Womit füllen Sie den Begriff „Vollzeitvater“?

Eleonore beeinflusst mein Denken, Handeln. Auch meine großen und kleinen Entscheidungen, die ich tagtäglich treffen muss. Denn Zukunft ist ja bekanntlich das, was wir heute tun. Ich versuche deshalb immer die väterliche Adresse zu sein, wenn sie sich bewusst oder auch unbewusst mitteilen möchte. Über welchen Kommunikationskanal auch immer: das kann das Telefon, eine Zeichnung, eine Bastelei oder auch eine Bockigkeit sein. Dabei ist es nicht von Bedeutung, dass wir immer einer Meinung sind, sondern nur, dass wir uns gegenseitig vertrauen und unsere gegenseitigen Bedürfnisse respektieren. Kurz gesagt: Ich möchte für meine Tochter da sein und an ihrem Erwachsen werden teilhaben- in guten und in schlechten Zeiten!

Welche Bedingungen müssen Ihres Erachtens in dem Leben von Vater, Mutter und Kind erfüllt sein, damit Sie überhaupt ein Vollzeitvater sein können?

Beiden Eltern, besonders bei getrenntlebenden Elternteilen, muss das Verständnis in den „wechselseitigen Verzicht“ vorhanden sein. Eltern oder Elternteile, die nicht in der Lage sind, gemeinsam oder auch abwechselnd auf etwas zu verzichten, damit das Kind einen Vorteil daraus erlangen kann, sollten sich ernsthaft fragen, ob sich die eigenen Lebensansprüche mit dem ursprünglichen Kinderwunsch eigentlich arrangieren lassen.

Das heißt ja nicht, still zu leiden und bleich bei Kerzenlicht auf alles zu verzichten, um das Kind 24 Stunden lang mit überdimensionierter Fürsorge einzuengen. Es heißt nur, dass das Kind immer einen Ansprechpartner hat, an den es sich bei Bedarf wenden kann. Das kann auch eine andere vertraute und vom Kind akzeptierte Person sein, wie ein Horterzieher, die Großeltern oder auch die Mutter eines anderen Kindes. Ein enger und regelmäßiger Austausch zwischen allen – den beiden Elternteilen, mit befreundeten Eltern von Spielkameraden oder Lehrern und Erziehern und natürlich zwischen Eltern und Kind zu Bedürfnissen, Notwendigkeiten oder Unannehmlichkeiten – hält alles in Balance. …

Das komplette Interview ist auf ihrem Blog und im Magazin LOB nachzulesen.

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Zum Internationalen Vätertag

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 12. Juni 2014

Am kommenden Sonntag wird der internationale Vätertag gefeiert

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Väter Momente – Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 10. Juni 2014

… Väter sind in allen Lebensmomenten wichtig!

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Was wären wir ohne Väter? – Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. Juni 2014

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Vaters Tag

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 5. Juni 2014

… diese wunderbare Foto – Sammlung zeigt Männer, die gerade Vater geworden sind:

Quelle

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Die Väter-Typen der Tierwelt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 30. Mai 2014

Kinder aufziehen? Eine anstrengende Sache, die jede Menge Zeit, Nerven und Energie kostet. Da gilt es, die eigenen Interessen erst einmal zurückzustellen. An weitere amouröse Eskapaden zum Beispiel ist vorläufig kaum zu denken. Soll man das als Vater auf sich nehmen? Oder wäre es nicht doch besser, sich nach der Zeugung einfach aus dem Staub zu machen und alles Weitere der jeweiligen Mutter zu überlassen? Die Antwort auf diese Fragen fällt je nach Lebensstil ganz unterschiedlich aus.

In der Väter Forschung werden Väter entsprechend ihres Engagements in Familie und für die Kinder in unterschiedliche Gruppen einsortiert: der Pragmatische, der Überzeugte, der Traditionelle und der Aufgeschlossene.

Auch in der Tierwelt hat die Evolution verschiedene Vatertypen hervorgebracht. Zum Vatertag hat Kerstin Viering in der Stuttgarter Zeitung fünf vorgestellt:

Alfred Wegener Institut

Alfred Wegener Institut

Quelle

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Vatertag – Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. Mai 2014

… (nicht nur) heute sind die Väter dran

Quelle

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Vater-sein geht vor – Vätergeschichten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 26. Mai 2014

Obwohl der Vater meiner 3 Kinder im Aufbau seiner Selbstständigkeit mehr als ausgelastet war, kam er täglich punkt 17:45 Uhr nach Hause, um mit den Kindern im wechselnden Küchendienst das Abendessen zuzubereiten und mit uns allen zu essen. Wenn dann alles wieder aufgeräumt und eine Geschichte vorgelesen war, bei der er manchmal vor Müdigkeit einschlief, ging er wieder ins Büro zurück.

Seine Kollegen haben ihn dafür immer belächelt – und seine Kinder lieben ihn dafür bis heute. Damals fanden sie allerdings den Küchendienst mit Papa nicht immer lustig

Ehefrau

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Väter sind wichtiger …

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. Mai 2014

Fanny Jimenez fasst in ihrem Beitrag in der Welt am Sonntag die Ergebnisse von 40 Jahren Forschung über Väter zusammen. Er liest sich wie eine Hommage anlässlich des Vatertags

„… Väter hingegen kamen noch bis in die späten 60er-Jahre hinein in der gesellschaftlichen Debatte nur wenig und in der wissenschaftlichen Debatte fast gar nicht vor. Wenn Väter für die Kinder da sind, so war der Tenor, dann ist das schön, und sicher auch irgendwie wichtig für die Entwicklung des Nachwuchses. Wie wichtig aber, das weiß man erst seit wenigen Jahren. Denn als die Forschung sich endlich der Väter annahm, stellte sich heraus: Väter prägen ihre Kinder nicht nur in dem gleichen Ausmaß, wie Mütter es tun, ihr Einfluss ist für bestimmte Entwicklungen sogar noch wichtiger als der der Mutter.

Einer der ersten Wissenschaftler, die sich der so lange vernachlässigten Väter annahmen, war Ronald Rohner. Der inzwischen emeritierte US-Psychologe baute das „Center for the Study of Interpersonal Acceptance and Rejection“ an der University of Connecticut auf und führte bereits in den frühen 70er-Jahren Studien zur Bedeutung des Vaters in der Familie durch. So fand er im Jahr 1975 in einer vergleichenden Studie an 101 verschiedenen Kulturen heraus, dass Kinder, bei denen der Vater mit im Haushalt wohnte, von der Mutter, aber auch von anderen Bezugspersonen mehr Akzeptanz und Wärme erfuhren. Seine Arbeit motivierte viele andere Wissenschaftler, seinem Beispiel zu folgen. So rückte die Rolle des Vaters für die Kindesentwicklung stärker in den Fokus der Forschung.

Im Jahr 2012, am Ende seiner beruflichen Laufbahn, veröffentlichte Rohner zusammen mit Kollegen aus 13 Nationen im „Personality and Social Psychology Review“ einen einzigartigen Überblick über alle Ergebnisse der vergangenen Dekaden. Egal ob es der Vater oder die Mutter ist, so das Ergebnis: Wenn ein Kind sich ungeliebt oder abgelehnt fühlt, steigt sein Risiko, später aggressiv und emotional instabil zu werden. Auch ein gering ausgeprägtes Selbstbewusstsein, ein Gefühl der Unzulänglichkeit und eine negative Sicht auf die Welt resultieren häufig daraus. …

Einige Studien ergaben darüber hinaus sogar, dass die Einstellung und das Verhalten des Vaters für manche Entwicklungen des Kindes grundsätzlich mehr Gewicht hat, egal, wie es um die Hierarchie in der Familie bestellt ist. Wenn Väter ihrem Kind gegenüber gleichgültig, ablehnend oder gar feindselig agieren, entwickeln diese überdurchschnittlich oft Verhaltensauffälligkeiten, depressive Störungen und werden drogenabhängig oder straffällig – und zwar auch dann, wenn die Mutter ihr Kind bedingungslos liebt und unterstützt.

Dreht man diese Befunde ins Positive, dann liegt in der Liebe des Vaters eine große Chance für die Entwicklung des Kindes. „Sich von seinem Vater geliebt zu fühlen sagt das Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit später besser vorher, als sich von seiner Mutter geliebt zu fühlen“, so Rohner. …

So waren in der Studie Kinder, deren Väter bereits eine intensive und liebevolle Beziehung zu ihnen führten, als die Babys erst drei Monate alt waren, im Alter von einem Jahr besser entwickelt und zeigten mehr soziale Kompetenz. Bei den Jungen war dieser Effekt noch etwas stärker ausgeprägt als bei den Mädchen. Der Grund für diesen starken Einfluss gerade auf das soziale Verhalten liege wohl darin, wie Väter mit ihrem Nachwuchs interagieren, vermutet Rohner. Der Umgang des Vaters mit seinem Kind unterscheide sich oft deutlich von dem der Mutter. Weiterlesen »

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Mein Papa – Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. Mai 2014

Wiedergutmachungsaktion von Nivea zum Vatertag

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