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Archiv für die 'Vater werden' Kategorie

Väter auf die Geburt vorbereiten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 24. April 2014

bzga_Vaeter_Geburt

Werdende Väter gut auf die Geburt vorzubereiten, ist wichtig: Informierte Männer können werdende Mütter besser unterstützen und sind selbst eher vor Stress und Überforderung geschützt. Die Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) richtet sich an Hebammen, Ärztinnen, Ärzte und andere Fachkräfte und regt dazu an, mit werdenden Vätern ins Gespräch zu kommen.

Welche Themen sind ihnen wichtig? Wie können ihnen im Rahmen der Geburtsvorbereitung geschlechtsspezifische Informationen angeboten werden? Und: Wie kann die Interaktion mit dem Mann während der Geburt gestaltet werden? Die Broschüre fasst außerdem den aktuellen Stand der Forschung zum Thema zusammen.

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Hurra ich werde Vater und brauche Unterstützung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 23. April 2014

Eine werdende Vaterschaft ist ein freudiges Ereignis, krempelt das Leben völlig um und ist mit zahlreichen Fragen verbunden, die in den Köpfen von Männern entstehen und mit denen sich werdende Väter zu häufig alleine auseinandersetzen (müssen). Es gibt zwar eine Fülle von Ratgebern, aber wenige Angebote zu einer kompetenten Geburtsvorbereitung für Väter.

In dieser Lücke möchte der kostenlose Ratgeber „Ich werde Vater! Hurra oder Hilfe?“ Vätern Informationen an die Hand geben, sie auf die Geburt vorbereiten und ihnen Möglichkeiten zur Unterstützung ihrer Partnerinnen aufzeigen.
Wie lässt sich meine Karriere und Vater sein vereinbaren? Ist ein Kind finanziell überhaupt zu stemmen? Was muss ich beim Einkauf von Lebensmitteln beachten? Wo und wie kann ich meine Frau in der Schwangerschaft unterstützen? Was kann im Vorfeld der Geburt bereits erledigt werden?

In der ersten Hälfte der Broschüre werden die Veränderungen während der Schwangerschaft und die Entwicklung des Babys beschrieben und Handlungsmöglichkeiten für die Väter benannt. „Geben Sie Ihrer Liebsten täglich das Gefühl, dass sie auch mit Babybauch und eventuellen Schwangerschaftsstreifen Ihre absolute Traumfrau ist!“ Diese sind verständlicherweise allgemein formuliert und spannende Themen wie Sex in der Schwangerschaft werden ausgespart. Väter werden auf die klassische Rolle des „Nestbauers“ verwiesen „Auch bei der Planung und Einrichtung des Kinderzimmers können Sie Ihre Liebste tatkräftig unterstützen, indem sie zum Beispiel nach der Arbeit gleich im Baumarkt vorbeifahren und Wandfarbe mitbringen.“

Im zweiten Teil geht es dann um Ernährungsfragen, das liebe Geld und die Rolle der Väter. Die Ernährungstipps sind sicherlich wertvoll, im Abschnitt „Das liebe Geld – bekommen wir das finanziell überhaupt hin?“ sind mir die Hinweise aber zu flach. Dort heißt es zum Beispiel. „Diese Bedenken sind ganz normal – auch wenn wir heute in einer emanzipierten Gesellschaft leben, sehen sich Männer nach wie vor in der „Versorgerrolle““. So weit so gut, aber anstatt erforderliche Aushandlungsprozesse zwischen Vater und Mutter zu thematisieren, werden lediglich staatliche Unterstützungsleistungen benannt und auf die Möglichkeit, Kindermöbel selbst zu bauen, verwiesen.

Ab Seite 23 wird es dann aber doch noch interessant. Es geht um das Thema Elternzeit und Karriere. Aber leider wird schon in der Überschrift auf die falsche Alternative „Elternzeit oder Karriere“ verwiesen. Im Text werden die gesetzlichen Möglichkeiten benannt, während oder nach der Elternzeit Arbeitszeiten zu reduzieren sowie die Motive der Arbeitgeber, sich darauf auch zunehmend einzulassen. Die erforderlichen Aushandlungsprozesse in der Partnerschaft werden aber leider auch hier nicht thematisiert.

Auch in den übrigen Kapiteln wird der werdende Vater gut auf eine „Assistentenrolle“ vorbereitet „Sie können sich und Ihre Partnerin entlasten, indem Sie schon ein oder zwei Tage vor ihrer Entlassung die Wohnung aufräumen, einkaufen gehen …“ eine aktive Vaterschaft sieht in meinen Augen aber anders aus.

Aber zur Vorbereitung darauf spielen Ratgeber in meinen Augen allenfalls eine Nebenrolle. Dazu braucht es Erfahrungen, persönlichen Austausch und vor allem aber Ermutigung.

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Zukunftserwartungen junger Männer und Frauen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 18. April 2014

Beim Berliner Demografie Forum 2014 hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am 10. April eine neue Erhebung über die Zukunftserwartungen der 20 bis 34-Jährigen vorgestellt.

Der demografische Wandel ist für die meisten jungen Menschen bereits ein Thema – dies legt eine Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach nahe: Mehr als die Hälfte beschäftigt sich konkret damit; mehr als jeder dritte junge Mensch investiert in private Altersvorsorge; es besteht eine enge Bindung an die Familie und zwei Drittel gehen von einer gegenseitigen Verantwortung der Generationen aus.

Junge Menschen sehen steigende Belastungen auf sich zukommen: 88 % erwarten eine längere Lebensarbeitszeit, 83 % gehen davon aus, dass sie privat mehr für das Alter vorsorgen müssen. Hingegen erwarten nur 23 % bessere Berufsaussichten für junge Leute und 19 % einen Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Als wichtigsten Befund bewertete die Ministerin, dass junge Menschen sich mehrheitlich eine partnerschaftliche Arbeitsaufteilung in Beruf, Haushalt, Kindererziehung und Pflege wünschen. Die 20- bis 34-Jährigen haben eine hohe Berufsorientierung. Dabei sind die Wunsch-Arbeitszeiten im Durchschnitt geringer als die tatsächlichen: bei Männern 35 Wochenstunden, bei Frauen 31 Wochenstunden.

Wochenarbeitszeiten_20-34jM

Die Befragung zeigt auch einen steigenden Wunsch nach Kindern; vor allem Väter möchten mehr Zeit mit ihren Familien verbringen. Dieser Wunsch von Vätern ist seit langem bekannt und Appelle nach mehr Familienfreundlichkeit alleine helfen nicht wirklich. Es braucht passende Rahmenbedingungen und Kampagnen, die Väter und Mütter ermutigen, eine partnerschaftliche Aufgabenteilung zu leben und so dazu beitragen, Unternehmenskulturen verändern.

Kinderwünsche_2003-2013

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Sex in der Schwangerschaft – Große Umfrage auf vaeter-zeit.de

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 14. April 2014

Es geht um das, was Männer angeblich immer wollen. Jedenfalls, wenn man den üblichen Vorurteilen Glauben schenken darf. Das macht vaeter-zeit.de nicht und will es genau wissen: Wie halten oder hielten Väter es während der Schwangerschaft mit dem Sex?

Geht es da nur noch um Zärtlichkeit oder hat auch die Leidenschaft ihren Platz? Und welche Veränderungen beim Sex gibt es in der Zeit, in der der Bauch wächst?

vaeter-zeit.de bittet Väter darum, sich fünf Minuten Zeit zu nehmen und die folgenden zehn Fragen ehrlich zu beantworten. Selbstverständlich sind die Antworten anonym und lassen keinen Rückschluss auf den Absender zu.

Auf kidsgo.de werden die gleichen Fragen veröffentlicht – für Frauen. Die Ergebnisse werden es an den Tag bringen: Gibt es große Unterschiede zwischen den Antworten von Frauen und Männern? Das Redaktionsteam ist auf alle Fälle gespannt und freut sich auf die Antworten.  Hier geht’s zur Umfrage

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Papa an Bord! – Mutmach-Broschüre für Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 12. April 2014

Das Bündnis für Familie in Nürnberg widmet sich in diesem Jahr speziell den Vätern. Mit der Broschüre „Papa an Bord!“ sollen diejenigen Männer erreicht werden, die sich mit der Idee beschäftigen, in Väterzeit zu gehen. Denn immer mehr Papas möchten ihre Kinder in den ersten Lebensmonaten oder -jahren aktiver erleben und begleiten. Sie entscheiden sich dafür, die Karriere eine Zeit lang ruhen zu lassen und tauschen PC, Hammer oder Meetings gegen Kinderwagen, Wickeltisch und Babybrei.

Die Broschüre enthält Porträts von Männern in Vaterzeit, die von ihrem Alltag erzählen. Aus einer Vielzahl von Informationen und Erfahrungen der Papas ist ein kleines Väter-ABC zusammengestellt. Kochrezepte und Freizeittipps sollen dabei helfen, die Elternzeit von Anfang an aktiv zu gestalten. Außerdem kommen Personalverantwortliche, ein Kinderarzt und eine Hebamme zu Wort. Entstanden ist eine Mutmach-Broschüre für Väter und solche, die es werden wollen.

„Papa an Bord!“ ist beim Bündnis für Familie am Hans-Sachs-Platz 2 erhältlich und unter anderem in der Bürgerinformation am Hauptmarkt 18, in den Bürgerämtern, im Zentrum Bayern Familie und Soziales, im Jobcenter sowie in Familienzentren und Familienbildungsstätten. Als pdf-Datei und als E-Paper ist die Broschüre im Internet herunterzuladen.

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9 Monate und ein Song

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 30. März 2014

… ein werdender Vater singt ein Lied und es dauert 9 Monate

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If I could. I would. Väter geben die Brust

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. März 2014

Stillende Frauen polarisieren. Und stillende Männer? Irritieren. Deshalb hat der Fotograf Hector Cruz die Kampagne «Project Breastfeeding» ins Leben gerufen. Die soll nicht nur auf das Verständnis der Umwelt abzielen, sondern frischgebackene Väter für die Probleme ihre Frauen sensibilisieren.

© Hector Cruz

© Hector Cruz

Genau das sei nämlich ein großes Bedürfnis der Männer. «Jeder will doch ein guter Vater und ein guter Ehemann sein, nur weiß er nicht wie», sagt Cruz. Deshalb sei sein Vorhaben, für das er über die Website Spenden sammelt, so wichtig. Schließlich möchte er in Zukunft, dass jeder Mann einen Ort hat, wo er hingehen und sich informieren kann.

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Der Wunsch nach Kindern hat sich in den letzten 20 Jahren fast halbiert

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. März 2014

… und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Darauf deutet eine Untersuchung der Wharton School an der University of Pennsylvania hin:

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Schweizer Nationalrat fordert Elternurlaub auch für Väter!

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 18. März 2014

In einer gleichberechtigten Gesellschaft soll der heutige Mutterschaftsurlaub zum Elternurlaub werden, findet der FDP-Nationalrat und frisch gebackene Vater Andrea Caroni.

FDP-Nationalrat Andrea Caroni ist derzeit wohl einer der glücklichsten Politiker unter der Bundeshauskuppel: Vor wenigen Wochen wurde der Ausserrhoder zum ersten Mal Vater. Fiona Norina, bei der Geburt 45 cm gross und 2810 Gramm schwer, gehe es ausgezeichnet, sagt er.

Die ersten zehnTage habe er hautnah im Spital miterlebt – und empfiehlt diese Erfahrung an alle werdenen Väter weiter. So habe er mit seiner Partnerin viele Dinge von Grund auf erlernt: Das Wickeln etwa.

Und nun bringt er die Familie auch aufs politische Parkett – auch wenn sein Vorstoß nichts mit seiner eigenen Situation zu tun habe. Er fordert, dass der 14-wöchige Mutterschaftsurlaub flexibilisiert wird: Auch der Papi soll einen Teil des Urlaub-Kuchens erhalten können!

„Es geht mir nicht darum, das System auszubauen“, versichert er. Doch in einer „liberalen, gleichberechtigten Gesellschaft wie der schweizerischen“ müsse das möglich sein.

Ein Teil der Arbeitspause für die Mutter ist gesundheitspolitisch begründet – das soll sich auch nicht ändern. Den zweiten Teil, in dem die Förderung der Beziehung im Zentrum steht, müsse aber auch Vätern zustehen.

Damit will der Ausserrhoder zwei Dinge auf einmal erreichen: Einerseits könnten sich Frauen einfacher und rascher wieder in den Job integrieren – und frischgebackene Väter könnten eine engere Beziehung zum Baby aufbauen.

Das System würde selbstverständlich auch eine Aufteilung des Urlaubs ermöglichen, bei dem beide Elternteile gleichzeitig zu Hause bleiben – etwa die ersten Wochen nach der Geburt.

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Auch Väter protestieren für Hebammen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 10. März 2014

Nächstes Jahr stellt mit der Nürnberger Versicherung die letzte noch verbliebene Haftpflichtversicherung für Hebammen ihr Angebot ein. Für freiberufliche Hebammen heißt das: Ab Sommer 2015 können Hebammen praktisch nicht mehr in der Geburtshilfe tätig sein. Denn ohne Haftpflichtversicherung dürfen sie nicht arbeiten. Die Versicherungsprämien haben sich in den letzten zehn Jahren nach Angaben des Bundes freiberuflicher Hebammen (BfHD) ohnehin schon verzehnfacht – obwohl die Anzahl der Schadensfälle deutlich abgenommen hat. Der BfHD fordert eine grundsätzliche Neustrukturierung der Haftpflichtversicherung mit Obergrenzen für die Haftung.

Als „absurde Situation“ bezeichnet Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) die Versicherungssituation. Für Schwangere, Paare und Eltern werden sich erhebliche Einschränkungen ergeben: Ohne Haftpflichtversicherung dürfen weder Geburten zuhause, im Geburtshaus, noch als Beleghebamme im Krankenhaus durchgeführt werden. Auch die Betreuung der Schwangeren sowie die Wochenbettnachsorge dürfen Hebammen nicht mehr leisten.

Das ruft auch immer mehr Väter auf den Plan, die sich von „ihrer“ Hebamme gut betreut und in ihrer Situation als Partner der Schwangeren gestärkt gefühlt haben. Sie beteiligen sich zu Tausenden an der neuen Petition auf www.change.org. Und binden die Fotos ihrer Kinder an die „längste Nabelschnur Deutschlands“.

„Geburt ist nicht mehr nur Frauensache“, so Karsten Knigge, Geschäftsführer des kidsgo-Verlag und von www.vaeter-zeit.de: „Die meisten Väter finden es gut, wenn eine Hebamme, die sie schon aus der Geburtsvorbereitung kennen, die Geburt betreut. Denn in der besonders intimen Situation der Geburt ist es notwendig, dass ein Vertrauensverhältnis aller Beteiligten vorhanden ist.“ Darum bin ich sicher“, so Knigge“, „dass die Zahl der beteiligten Väter weiter steigt – bei den Geburten und beim Protest!“

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