der VAETER.blog

lebe deinen Traum!

Author Archiv

Es gibt einen großen Anreiz, weniger zu arbeiten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. Juni 2014

Der frühere CVP-Nationalrat Reto Wehrli gilt als «Vater» des neuen Sorgerechts. Er hätte sich aber ein ganz anderes Resultat gewünscht, auch beim neuen Kindesunterhalt, den das Parlament jetzt diskutiert. Im Interview mit Claudia Blumer kommentiert er den Beschluss des Schweizer Parlaments, der nichtverheiratete Väter zum Unterhalt an die Expartnerin verpflichtet.

„… Sind die Väter durch das neue Sorgerecht nicht bessergestellt?
Nominell sind sie vielleicht ein wenig bessergestellt. Aber es ist kein grundsätzlicher Wandel des Systems, wie er mit der elterlichen Verantwortung stattgefunden hätte. Zudem müssen die Gerichte viele Fragen noch klären. Da hat der Gesetzgeber seine Aufgaben nicht gemacht.

Sie wollen, dass Väter und Mütter je hälftig für die Kinder sorgen. Hält dieses Modell den wirtschaftlichen Realitäten stand? Frauen verdienen weniger und sind weniger erwerbstätig als Männer.
Das hat damit an sich nichts zu tun. Man kann nicht alle Postulate miteinander verknüpfen. Wir haben ein Gesetz, das gleiche Löhne für gleiche Arbeit verlangt. Wenn Arbeitgeber dagegen verstoßen, soll man das einklagen. Wegen der tieferen Erwerbstätigkeit der Mütter: Da beißt sich die Katze doch in den Schwanz, wenn Bundesrat und Parlament mit dem neuen Gesetz die heutige familienrechtliche Situation zementieren. Es gibt keinerlei Anreiz für die Kinder betreuende Person, erwerbstätig zu werden. Im Gegenteil: Es gibt auch weiterhin einen großen Anreiz, weniger zu arbeiten, um im Fall einer Trennung Alimente zu beziehen.

Wäre Ihr Modell unter Umständen nicht ein Rückschritt in eine Zeit, in der geschiedene Frauen nicht unterhaltsberechtigt waren?
Ich gehe von mündigen Beteiligten aus, die freiwillig beschließen, wer wie viel arbeiten und Kinder betreuen soll. Auch im Hinblick auf eine Trennung. …“

Quelle

Abgelegt unter Partnerschaft, Rechtssprechung, Rolllenbilder, Trennungsväter | Keine Kommentare »

Nicht Alles Meyer – (schlechte) Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 19. Juni 2014

Abgelegt unter Werbung | Keine Kommentare »

Väter stärken ihre Töchter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 18. Juni 2014

G(irls)20 startet ihr globales Projekt “Fathers Empowering Daughters” (Väter befähigen ihre Töchter). Es soll die wichtige Rolle unterstreichen, die Väter bei der Karriere ihrer Töchter spielen können. Die Kampagne startet im Vorfeld zum World Leaders Meeting beim G20-Gipfel im August in Australien.

G(irls)20 wird 24 Mädchen aus der ganzen Welt einladen, um mit ihnen darüber zu diskutieren, wie man Mädchen und Frauen in wirtschaftlicher Hinsicht fördern kann, um Wachstumsziele global und in ihren Heimatländern zu erreichen. Die Kampagne richtet sich an Väter auf der ganzen Welt, die zeigen sollen, wie sie ihre Töchter – egal wie alt sie sind und welchen Traum sie haben – auf ihrem Weg zum Erfolg unterstützen. Sie ermutigt Töchter zu beschreiben, wie ihre Väter sie gefördert haben.

Bei der weltweiten Kampagne, die mit so namhaften Vätern wie Richard Branson und Ziauddin Yousafzai (Malalas Vater) und berühmten Töchtern wie Chelsea Clinton und Shakira aufwartet, sollen Väter und Töchter aus der ganzen Welt ihre Geschichten in einer Reihe von selbst aufgenommenen Videos miteinander teilen.

“Diese Kampagne bindet Männer auf ganz einzigartige, persönliche und bedeutsame Weise mit ein“, meint Farah Mohamed, Gründerin und CEO von G(irls)20, welche “Fathers Empowering Daughters” ins Leben gerufen hat. “Väter können eine wichtige Rolle dabei spielen, ihre Töchter zu ermutigen, ihre Träume zu realisieren, egal wie groß oder klein sie sind, und an diesem Vatertag möchten wir das feiern.“

Father's Empowering Daughters I A G(irls)20 Campaign

Väter und Töchter auf der ganzen Welt sind eingeladen, ihre selbst aufgenommenen Videos hier hochzuladen. G(irls)20 ist eine global ausgerichtete gemeinnützige Organisation. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Generation von weiblichen Führungskräften zu kultivieren.

Quelle

Abgelegt unter Töchter, Väter | Keine Kommentare »

Väter in Mexiko

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 16. Juni 2014

eine schöne Zusammenstellung von Fotos mexikanischer Väter und ihrer Kinder

Väter in Mexiko

Quelle

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2014 in Bonn

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 15. Juni 2014

Vor dem Hintergrund des alarmierenden Anstiegs von psychosozialen Problemen und Entwicklungsstörungen bei Kindern getrennt lebender Eltern trafen sich am 21.-23. Februar 2014 in Bonn, Deutschland, 26 führende Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, familialen Professionen und Zivilgesellschaft, um eine neue internationale Organisation zu gründen, die sich der Forschung und Praxis der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) als gangbarer und förderlicher Lösung für Kinder widmet.

Die neue Vereinigung führt den Namen Internationaler Rat für die Paritätische Doppelresidenz (International Council on Shared Parenting – ICSP). Paritätische Doppelresidenz bedeutet gleichwertige, abwechselnde Betreuung von Kindern durch ihre getrennt lebenden Eltern. Der Zweck der Vereinigung besteht zum einen in der Verbreitung und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Rechte („Kindeswohl“) von Kindern getrennt lebender Eltern und zum anderen in der Formulierung von Empfehlungen zur Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Praxis auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Als Präsident der neuen Vereinigung wurde einstimmig Prof. Dr. Edward Kruk, University of British Columbia (Kanada), gewählt. Prof. Dr. Kruk erklärte: „Der ICSP ist die einzige internationale wissenschaftlich ausgerichtete Vereinigung, die sich auf das boomende Modell der Paritätischen Doppelresidenz konzentriert. Wir tragen umfassende aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen der Paritätischen Doppelresidenz auf Kinder und Eltern zusammen und streben im Hinblick auf das Wohl der Kinder die Einbeziehung dieser wissenschaftlichen Daten in das Familienrecht, die Familienpolitik und die berufliche Praxis an.“

Die stellvertretende Präsidentin Dr. Chantal Clot-Grangeat, Chambéry (Frankreich), sagte: “Unser Ziel ist es, Lösungen zur Minderung der Probleme von Kindern durch das Auseinanderbrechen ihrer Familie zu finden, die in verringertem Selbstwertgefühl, Depressionen und möglicher Eltern-Kind-Entfremdung sowie in schulischem Versagen, Drogenmissbrauch und Kriminalität bestehen.“

Als erste größere Veranstaltung wird der ICSP die Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2014 vom 9.-11. Juli 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn durchführen. Diese interdisziplinäre Konferenz zum Thema „Die Kluft zwischen empirischen Erkenntnissen und gesellschaftlicher und rechtlicher Praxis überwinden“ wird Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedensten Ländern der Welt zusammenbringen.

Quelle

Abgelegt unter Rechtssprechung, Trennungsväter, Vater bleiben | 1 Kommentar »

Wenn aus Männern Väter werden

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 14. Juni 2014

Es ist die Nachricht, die alles auf den Kopf stellt: Wenn Paare zum ersten Mal Eltern werden, ändert sich alles. Die Dokumentation begleitet drei Männer auf dem Weg ins Familienleben.

MDR_Wenn aus Männern Väter werden

Der Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks vom 29. Mai 2014 ist bis zum 29. Juni 2014 in der Mediathek verfügbar.

Quelle

Abgelegt unter Vater werden, Väter | 1 Kommentar »

Zum Internationalen Vätertag

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 12. Juni 2014

Am kommenden Sonntag wird der internationale Vätertag gefeiert

Abgelegt unter aktive Vaterschaft, Väterbilder | 1 Kommentar »

Väter Momente – Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 10. Juni 2014

… Väter sind in allen Lebensmomenten wichtig!

Abgelegt unter Väterbilder, Werbung | Keine Kommentare »

Was wären wir ohne Väter? – Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. Juni 2014

Abgelegt unter Väter, Väterbilder, Werbung | Keine Kommentare »

ElterngeldPlus beseitigt ‚Geburtsfehler‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 7. Juni 2014

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch, den 04. Juni 2014 das Gesetz zur Einführung des sogenannten ElterngeldPlus beschlossen. „Mit dem jetzt vorgelegten Entwurf für ein ElterngeldPlus wird ein ‘Geburtsfehler’ des Elterngeldes beseitigt“, so die Einschätzung von Hans-Georg Nelles, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesforum Männer.

Mit dem Kabinettsbeschluss wurde ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst. Die Regelungen von Elternzeit und Elterngeld zu reformieren, sodass Eltern mehr Gestaltungsspielraum erhalten. Die Bundesregierung versprach bei ihrem Antritt: „Wir werden die 36 Monate Elternzeit flexibler gestalten.“ Und mit Blick auf das Elterngeld: „Wir werden dafür sorgen, dass den Bedürfnissen der Eltern durch flexiblere Elterngeldregelungen besser entsprochen wird.

Schritt in die richtige Richtung

Vorausgesetzt, dass das Gesetzt am 1. Juli 2015 tatsächlich wie geplant in Kraft treten kann, wären wir tatsächlich einen Schritt in die richtige Richtung weiter. Ganz so euphorisch wie die federführende Bundesministerin, Manuela Schwesig sind wir indes nicht. Für Schwesig steht fest:

Mit dem ElterngeldPlus und einer flexibleren Elternzeit ermöglichen wir es mehr Frauen und Männern, ihre Anforderungen in der Familie und im Beruf partnerschaftlich aufzuteilen. Das ist moderne Familienpolitik.

ElterngeldPlus setzt begrüßenswerte Anreize

In unseren Augen werden mit dem Gesetzvorhaben längst fällige Korrekturen angegangen, wird das Recht den realen Bedürfnissen von Eltern angepasst. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Hans-Georg Nelles erläutert:

Bislang wurden Väter und Mütter, die sich die Elternzeit, und damit auch die Verantwortung für Erwerbs- und Familienarbeit von Anfang an partnerschaftlich aufgeteilt haben, regelrecht ‘bestraft’, das Elterngeld war nach 7 Monaten aufgebraucht. Hier setzt das ElterngeldPlus andere Anreize und das ist zu begrüßen.

Besseren Kündigungsschutz für Väter

Es ist zu begrüßen, dass das neue Gesetz eine flexiblere Inanspruchnahme von Elternzeit regeln soll und dies unabhängig von der Zustimmung des Arbeitgebers machen will. Wichtig und richtig ist auch, dass die Möglichkeit verbessert wird, während des Elterngeldbezugs in Teilzeit weiter erwerbstätig zu bleiben. Aber ein gravierendes Manko des derzeit geltenden Gesetzes bleibt bestehen, wie Väterexperte Nelles betont: „das kurze Zeitfenster von einer Woche, in dem Väter mit Ihren Arbeitgebern über die Elternzeit sprechen können und gleichzeitig Kündigungsschutz haben“. Darum wünschen wir uns vom Gesetzgeber für die Reform auch noch Nachbesserungen.

Partnerschaftlichkeit fördern

Wir stimmen mit der Einschätzung von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig darin überein, dass sich gut 60 Prozent der Mütter und Väter wünschten mehr Zeit für Familie zu haben und in gleichem Umfang arbeiten und sich partnerschaftlich um Haushalt und Familie kümmern wollten. Und die Ministerin hat Recht, wenn sie feststellt, „aber nur 14 Prozent schaffen dies auch tatsächlich.“ Gut finden wir auch, dass sie das ändern will. Wir denken jedoch, dass es dafür mehr braucht.So verdeutlicht Hans-Georg Nelles:

Im Moment nutzen die meisten Väter die im Gesetz vorgesehenen zwei Partnermonate. Erfahrungen aus den skandinavischen Ländern zeigen, dass sich die Nutzung von Elternzeit durch Väter an den für sie vorgesehenen Zeiten anpasst. Aus diesem Grund hat Island aus der bisherigen Regel 3 Monate für die Mütter, 3 für die Väter und 3 zur freien Aufteilung eine 5-5-2 Regelung gemacht. Eine derartige Stärkung der ‘Vätermonate’ wünsche ich mir auch für Deutschland. Sie kann einen weiteren entscheidenden Beitrag zu mehr Partnerschaftlichkeit leisten.”

Quelle

Abgelegt unter Elterngeld, Elternzeit, Politik | Keine Kommentare »