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Männertage in Herten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. November 2012

Männer haben ihre eigene Sicht der Dinge, die oft im Widerspruch zu dem steht, was die Gesellschaft von ihnen erwartet. Die Hertener Männertage bieten Gelegenheit, Themen Raum zu geben, die sonst eher nicht im Vordergrund stehen wie Spiritualität, Gesundheitsbewusstsein, Auseinandersetzung mit dem Älterwerden usw.

In diesem Jahr bilden Angebote rund um das Thema „Väter und Söhne“ sowie das Themenfeld „Männergesundheit“ zwei inhaltliche Schwerpunkte. Im gesamten Programmangebot der Hertener Männertage kommen Spaß und Unterhaltung aber nicht zu kurz.´

Gleich zu Beginn soll eine Ausstellung mit Fotogeschichten von Vätern und Söhnen beispielhaft positive Aspekte von Vater-Sohn-Beziehungen bildlich darstellen. Die Foto-Ausstellung wird am Freitag, 2. November, um 19.30 Uhr im Hertener Glashaus eröffnet.

Bereits um 18.30 Uhr soll in einem ökomenischen Männergottesdienst die Vater-Sohn-Thematik aus biblischer Sicht betrachtet werden. Beide Veranstaltungen werden durch Blues-Improvisationen von Musikern mitgestaltet, die sich regelmäßig zur Blues-Jam im Katzenbusch zusammenfinden.

Das Programmheft für die „vierten hertener männertage 2012“ erhalten Sie in allen öffentlichen Einrichtungen der Stadt Herten und hier als pdf.

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Ein Reförmchen für die Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. November 2012

Den Kommentar von Angelika Kahl hätte ich zuletzt an der Stelle vermutet, an der ich ihn gefunden habe: In der Bayerischen Staatszeitung:

‚Das Kindeswohl – natürlich haben das immer alle im Blick. Politik, Jugendamt, Gerichte. Und selbstverständlich die Mütter und Väter. Letztere allerdings mit einer wichtigen Einschränkung. Denn bei Männern scheint es ein Fürsorge-Gen zu geben, das erst mit ihrer Unterschrift auf der Heiratsurkunde aktiv wird.

Wie anders ist das geltende Recht in Deutschland zu erklären: Sind Eltern bei der Geburt ihres Kindes verheiratet, bekommen Mutter und Vater automatisch das gemeinsame Sorgerecht. Sind sie es nicht, ist allein die Mutter sorgeberechtigt. Daran ändert auch die Sorgerechts-Reform nichts, die der Gesetzentwurf der Bundesregierung nun vorsieht. Ohnehin gibt es die nur, weil ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vorschreibt, die offensichtliche Diskriminierung lediger Väter zu beheben.

Zwar werden ledige Väter nun bessergestellt. Konnten sie bislang nichts gegen ein Veto der Mutter ausrichten, sollen sie künftig auch gegen den Willen der Mutter ein Mitsorgerecht beantragen können. Bringt die Mutter binnen sechs Wochen keine Gründe vor, die dagegen sprechen, entscheidet das Gericht ohne jegliche Anhörung von Eltern oder Jugendamt.

Da ist es wieder – das Kindeswohl. Was das Beste für das Kind ist, hängt aber nicht nur von der Perspektive des jeweiligen Elternteils ab. Sondern auch von Grundsatzüberzeugungen: ob verheiratete Väter bessere Väter sind als unverheiratete zum Beispiel – wie anscheinend die Union glaubt.

Jetzt gibt es leider nur einen Mini-Schritt in Richtung echter Gleichberechtigung von verheirateten und ledigen Vätern. Und damit auch der von ehelich und unehelich geborenen Kindern, die eigentlich im Grundgesetz festgeschrieben ist.

Warum nicht einfach die Regel umkehren: Mitsorgerecht auch für den ledigen Vater. Sollte der dann tatsächlich kein Interesse für den eigenen Nachwuchs zeigen oder sogar eine Gefahr für das Kind darstellen, könnte die Mutter ihm immer noch per Gerichtsbeschluss das Sorgerecht entziehen lassen. Doch lieber geht man vom Regelfall aus, dass ein lediger Vater ein schlechter Vater ist. Unverständlich – zumindest so lange man das Ja-Wort-abhängige Fürsorge-Gen noch nicht nachgewiesen hat.‘

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Tablets und Smartphones regen Väter zum Vorlesen an

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 1. November 2012

Digitale Medien können Väter motivieren, ihren Kindern wieder häufiger vorzulesen. Wie die sechste bundesweite Vorlesestudie von Stiftung Lesen, Deutscher Bahn AG und der Wochenzeitung „Die Zeit“ ergab, können Smartphones und Tablet-PC dabei helfen, das ‚Vorlesedefizit‘ von Vätern abzubauen. Jeder fünfte Vater, der selten oder nie aus Büchern vorlese, sei für das Vorlesen mit Apps offen, sagte Simone C. Ehmig von der Stiftung Lesen bei der Vorstellung der Studie in Berlin.

Zwar erachte die überwiegende Mehrheit der Väter Vorlesen grundsätzlich für wichtig. In der Praxis werde dies aber oft an die Mütter delegiert. Nur 8% der Väter in Deutschland würden ihren Kindern regelmäßig vorlesen. Väter wollten lieber etwas anderes mit ihren Kindern unternehmen, gern auch an Technik orientiert. Schon jetzt kennen und nutzen Väter die neuen elektronischen Angebote eher als Mütter.

Kinderbuch-Apps stellen nach den Ergebnissen der Studie jedoch keine Bedrohung für das klassische Bilderbuch dar. Kein einziger befragter Elternteil sehe in solchen Anwendungen einen Ersatz für das herkömmliche Kinderbuch, sagte Ehmig. Vielmehr sagten 90 % der Eltern, dass Bilder- und Kinderbuch-Apps eine tolle Ergänzung seien, das gedruckte Buch jedoch nicht ersetzen könnten.

Vorlesetag 2012

Insgesamt nutze schon heute jede siebte Familie in Deutschland Bilder- oder Kinderbuch-Apps. Dies geschieht naturgemäß häufiger mit Tablet-PC als mit Smartphones. Dabei würden Bücher eher „zum Kuscheln“ und Apps „für unterwegs und zwischendurch“ genutzt, sagte Ehmig.

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Elterngeldzeit für Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 31. Oktober 2012

Das SowiTra Institut führt das wissenschaftliche Forschungsprojekt „Elterngeldzeit für Väter – langfristige Effekte“ durch. Mit dieser Studie wird an das Vorgängerprojekt „Das neue Elterngeld“ angeknüpft, mit dem vor 3 Jahren betriebliche Erfahrungen von Vätern erfragt wurden. Beim aktuellen Projekt liegt der Fokus auf den langfristigen Effekten der Elterngeldnutzung durch Väter sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Familie.

Daher stehen folgende Fragen im Mittelpunkt der Untersuchung

  • Welche beruflichen und betrieblichen Bedingungen erleichtern die Elterngeldzeit für Väter?
  • Verändern die Elterngeldzeiten männlicher Beschäftigter die Betriebskultur und die Familienfreundlichkeit des Betriebs nachhaltig?
  • Gelingt es Väter nach dem Ende der Elterngeldzeit, Berufstätigkeit und Vaterrolle gut auszubalancieren?
  • Wie bewerten Väter ihre  Elterngeldmonate im Rückblick?
  • Wie hat sich die Elterngeldzeit auf Familie und Partnerschaft ausgewirkt?
  • Wie unterstützt die Nutzung der Elterngeldzeit durch die Väter die Erwerbstätigkeit der Mütter der Kinder?

Zentrale Bestandteile des Projekts sind:

a) Interviews mit Betriebsexpert/innen wie Vertreter/innen der Personalabteilung, mit Betriebs-/Personalrät/innen und/oder Gleichstellungsbeauftragten, die mit der Umsetzung und Gestaltung der Elterngeldzeit in ihren Betrieben betraut sind. Thema: Inanspruchnahme der Elterngeldmonate durch Väter, betriebliche Erfahrungen bei der Umsetzung sowie Nutzungsmuster und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Vielleicht hätten Sie Interesse, an einem Interview teilzunehmen oder können uns an Kollegen und Kolleginnen weitervermitteln?

b) Interviews mit Vätern zu den oben genannten ausgewählten Themen und Aspekten. Sie könnten uns sehr bei unserer Untersuchung helfen, indem Sie in Ihrem Betrieb auf die Möglichkeit aufmerksam machen, an unserer Studie teilzunehmen.

c) die anonyme Online-Befragung „Eltern-Zeit-Väter“ wird zum Jahresende 2012 über der Internetseite www.elternzeitvaeter.de zugänglich sein.

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Jungen haben ‚Vaterhunger’

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 30. Oktober 2012

Die  Evangelische Akademie Thüringen hat In Sonneberg ihr Mentoren-Programm für Jungen vorgestellt. In Südthüringen ist  ein Netzwerk mit einzigartigen Angeboten für Jungen entstanden.

Junge! Wie oft bekommt ein Heranwachsender diesen Ausruf zu hören. Wenn ihn seine Umgebung als zu laut empfindet. Schon wieder. Wenn sie sein Verhalten rügt. Wild, frech, aufsässig. Immer wieder: Junge! Wohlwollend klingt das selten. Manchmal strafend, oft resigniert. Das Wort drückt den Kindern einen Stempel auf, glaubt Ralf Borhardt. „Den falschen Stempel“, sagt der Mittvierziger. „Was die alles Schlimmes tun.“ Die Jungs.

Borhardt ist diplomierter Sozialwissenschaftler und lehrt seit 2004 als Professor soziale Arbeit an der Fachhochschule Coburg. Sein Schwerpunkt: Arbeit mit Jungs und Männern. Diesen Schwerpunkt gibt es „allein in Coburg“, sagt Borhardt. Man sei damit bundesweit sehr weit vorn. In Fachkreisen werde zwar schon seit etwa 30 Jahren über eine „geschlechtersensible Jungenarbeit“ diskutiert, sagt er. In der Ausbildung von Sozialarbeitern – ein überwiegend weiblich geprägtes Berufsfeld – und an den Hochschulen ist das Thema jedoch längst noch nicht alltäglich.

Von der Politik wird das Thema sogar erst „in den letzten zwei bis drei Jahren“ entdeckt. Laut Bohrhardt mag das auch „an der Beobachtung liegen, dass Jungen im Bildungssystem mit Besorgnis erregender Geschwindigkeit hinter die Leistungen der Mädchen zurückfallen“. Mit der Gründung eines Beirates für Jungenpolitik im Bundesbildungsministerium und einer Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit setzt sich die Erkenntnis durch, dass Jungen offensichtlich einer intensiveren Aufmerksamkeit bedürfen. Bohrhardt: „Diese Förderungsabsicht mag, Stichwort Fachkräftemangel, mittelfristig auch einer volkswirtschaftlichen Sorge geschuldet sein.“

„Die Jungen sind da, gepiesackt von brennender Langeweile und heiß auf jede Aktion, die Abwechslung verspricht“, schreibt Scheibe, Leiter des Jugendzentrums Lichtblick, in einem Aufsatz, der seine Erfahrungen in Neuhaus zusammenfasst. Darin berichtet er über die Angebote speziell für Jungen, die in dieser Zeit entstanden sind – von einem Survival-Camp in der Sonneberger Wildnis über einen Bumerang-Workshop bis zu einem Jungenkulturtag mit einem Ausflug ins Puppentheater.

Jungen brauchen eine Lobby, meint Reifarth, Fachgrupppenleiter in dem Programm. „Wenn sie zusammen sind, geht die Post ab“, sagt er. „Das kann positiv sein, das kann negativ sein.“ Dabei suchen sie erfahrungsgemäß den Kontakt zu Männern, suchen Begleiter, väterliche Freunde, suchen „kritische Weggefährten“ – Mentoren also. Reifarth beschreibt diese Suche der Jungs als „Vaterhunger“. „Sie suchen Hilfe, Rat, Nähe, sie wollen kuscheln, aber auch sich reiben, schubsen, ihre Grenzen erfahren, provozieren“, sagt Reifarth, der seit einigen Jahren Wochenendfreizeiten für Jungs zwischen neun und 13 Jahren organisiert. Weiterlesen »

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Was Väter am meisten vermissen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. Oktober 2012

Andreas Lorenz hat sich die Mühe gemacht, Statistiken zur Lebenssituation von Vätern zusammenzutragen. Die Ergebnissse hat es in seinem Blog ‚Papa Online‚ veröffentlicht.Ein Beispiel:

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Zeit mit Papa für das Jahr 2013

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. Oktober 2012

Väterkalender 2013Der seit 2005 jährlich neu aufgelegte Kalender „Zeit mit Papa“ ist jetzt neu erschienen. Der Kalender dokumentiert Väter und ihre Kinder in Bildern und wird durch eine Fotoausstellung begleitet.

Rund 100 Vater-Kind-Paare aus Berlin und vielen anderen bundesdeutschen Städten haben sich dafür seit 2005 von Fotografen, von Müttern oder Freunden fotografieren lassen. Die aussagekräftigsten Bilder finden sich in einer Fotoausstellung mit inzwischen über 70 Bildern zusammen.

Ein Ausgangspunkt für das Kalenderprojekt ist der gesellschaftliche Wandel, der dazu führt, dass Männer ihre Vaterrolle zunehmend stärker wahrnehmen wollen – und können! Der aktive, partnerschaftliche Vater ist demzufolge heutzutage längst keine Ausnahmeerscheinung mehr.

Väter leisten sich Gefühlsoffenheit, Weichheit, Zärtlichkeit, Fürsorglichkeit und auch Schwäche gegenüber ihren Kindern. Väter bevölkern Spielplätze, kennen die Kinderkleidergrößen ihres Nachwuchses, gehen zum Babyschwimmen, zu PEKiP-Kursen, fahren mit ihren Kindern um die Wette und verbringen ihre freie Zeit immer öfter und vor allem gerne mit ihren Kindern. Bereits vor den Geburten der Kinder findet man immer häufiger Väter in den Geburtsvorbereitungskursen in Hebammenpraxen und Geburtshäusern.

Der Kalender versucht das Schöne, Wichtige und Bindende einer Vater-Kind-Beziehung bildhaft ausdrücken. Als Ergänzung sind viele Fotografien mit einem Kommentar beziehungsweise persönlichen Text des jeweiligen Vaters versehen.

Erhältlich ist der Kalender bei Andreas Gerts in Berlin.

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Mann achte auf das Kleingedruckte

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 27. Oktober 2012

Deutschland braucht mehr Tagesmütter und -väter: Um die Kindertagespflege in Deutschland auszubauen, hat die Berliner Agentur Ketchum Pleon eine Informationskampagne für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) kreiert.

Geschaltet werden die Anzeigen in allen großen Tages- und Wochenzeitungen sowie bundesweit als Großflächenplakate. Zudem gibt es ein Video im BMFSFJ-eigenen Youtube-Kanal.

Kleingedruckt

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Bundestag debattiert über das Recht unverheirateter Väter, einen Antrag stellen zu dürfen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 26. Oktober 2012

Zwei Jahre nach dem Straßburger Urteil ist sie jetzt endlich auf dem parlamentarischen Weg, die Neuregelung eines Gesetzes zur elterlichen Sorge nicht verheirateter Väter. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen auch diese Väter künftig das Sorgerecht für ihre Kinder ausüben können – notfalls gegen den Willen der Mutter.

Das sieht der Gesetzentwurf zur Reform des Sorgerechts vor, den die Bundesregierung heute in den Bundestag einbrachte. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte, der Entwurf sei am „Leitbild der gemeinsamen Sorge“ orientiert. Es bleibe aber beim Grundsatz, dass die unverheiratete Mutter mit der Geburt das alleinige Sorgerecht erhält. Der Vater kann künftig beim Familiengericht die Mitsorge beantragen.

Das Leitbild ist also eher eine Fata Morgana, denn eine reale Norm, an dem sich Gesellschaft, Väter und Mütter rechtssicher orientieren können. Katja Dörner fasst in ihrem Debattenantrag auch die anderen Positionen noch einmal zusammen.

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Väter, die Perspektive für Unternehmen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. Oktober 2012

Die Sparkasse Osnabrück führt gemeinsam mit der Ursachenstiftung im Oktober eine Pressekampagne durch .Die folgende Anzeige erschien am 24. Oktober in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und wird am 28. Oktober in der „Osnabrücker Sonntagzeitung“ erscheinen.

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