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Archiv für Januar 11th, 2026

‚ACHTUNDZWANZIG – Der Weg entsteht im Gehen‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. Januar 2026

erzählt das dramatische Auf und Ab im Leben von vier ganz normalen außergewöhnlichen jungen Frauen, die ihre Entscheidung für die Kinder zu Außenseiterinnen gemacht hat. Seither mussten sie um Respekt und Anerkennung ringen, für sich und ihre Kinder. Dennoch haben sie alle ihren Weg gefunden – auf ganz unterschiedliche Weise, jede für sich, gemeinsam mit dem Vater der Kinder oder alleine.

     

Im Jahr 2008 waren Lisa, Fabienne, Laura und Steffi 14 Jahre alt und schwanger. Sie alle entschieden sich dafür, ihre Kinder Leyla, Valentin, Stella Luna und Jason zur Welt zu bringen. Davon erzählt der dokumentarisch inszenierte Kinofilm „VIERZEHN – Erwachsen in neun Monaten“ (D 2012).

Mit 18 erhielten die jungen Frauen endlich das Sorgerecht für ihre Kinder und damit die volle Verantwortung. Davon erzählt der Kinofilm „ACHTZEHN – Wagnis Leben“ (D 2014).

Cornelia Grünberg hat den vier Frauen und ihren Kindern in „ACHTUNDZWANZIG – Der Weg entsteht im Gehen“ den Raum gegeben, darüber zu sprechen, was aus ihren Vorstellungen, Wünschen und Träumen von damals geworden ist, wie sie sich heute selbst sehen, wo sie heute stehen.

Dafür hat sie starke Bilder und Situationen gefunden und hat mit ihnen gemeinsam die wichtigsten Wendepunkte, Erlebnisse, Schicksalsschläge und Glücksmomente betrachtet, die sie zu dem gemacht haben, was sie heute sind.

Das ‚Wagnis Leben‘ hielt für die vier Frauen große Herausforderungen bereit, denen sie sich stellen mussten – Schulabschluss, Ausbildung, die Erziehung der Kinder, die Beziehungen zu den Vätern der Kinder, zu den eigenen Eltern.

Denn eigentlich gelten Schwangerschaften von Minderjährigen als ‚Risikoschwangerschaften‘. Viele befürchteten, dass es weder den jungen Frauen noch ihren Kindern gelingen würde, einen Platz in der Gesellschaft zu finden und sich altersgerecht zu entwickeln. Auch Laura, Lisa, Fabienne und Steffi mussten sich gegen diese Vorbehalte und Vorurteile zur Wehr setzen – auch, damit ihre Kinder die Chance bekamen, die sie verdienen.

Der Film wird am Dienstag, den 20. Januar im Beisein der Regisseurin Cornelia Grünberg im Filmhaus in Köln aufgeführt.

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