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Zeitweise voller Lohnausgleich für Väterzeit

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 30. Januar 2010

Die skandinavischen Länder (und Frankreich) haben in Europa die höchsten Geburtenraten. Schon seit den 80er-Jahren gibt es dort Modelle bezahlter Elternzeit. Die derzeitigen Regelungen im Überblick

  • Schweden 480 Tage Elternzeit, davon sind je 60 reserviert für Vater und Mutter, den Rest können beide aufteilen. Elterngeld: 80 % des Einkommens bis etwa 3 300 Euro im Monat. 69 % der Väter nehmen Elternzeit. Allerdings im Schnitt nur 34 Tage.
  • Dänemark 24 Wochen Elternzeit gesetzlich vorgeschrieben, der Vater kann 10 nehmen. Danach 8 bis 52 Wochen Betreuungszeit, die aufgeteilt werden kann. In den ersten 14 Wochen laut Tarif meist voller Lohn, dann 60 % vom Arbeitslosengeld.
  • Norwegen 54 Wochen mit 80 % des Lohns oder 44 Wochen mit vollem Lohn. Der Vater muss zumindest sechs Wochen nehmen.
  • Finnland Die Mutter hat 105, der Vater 18 Tage, danach können 158 Tage aufgeteilt werden. Elterngeld: 70 bis 90 % des Gehalts.
  • Island Je drei Monate Elternzeit für Vater und Mutter sowie drei Monate, die aufgeteilt werden können, bei vollem Lohn oder Tagegeld.

Quelle

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Ein Kommentar zu “Zeitweise voller Lohnausgleich für Väterzeit”

  1. Sascha sagt:

    Hallo,

    interessante Zusammenfassung, danke ! :)
    Es wäre in diesem Zusammenhang noch interessant gewesen, wie die Kinderbetreuungsangebote in den genannten Ländern aussehen, um einen echten Vergleich zu haben :)
    Vielleicht im nächsten Artikel ? ;)

    Gruß,

    Sascha

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