der VÄTER Blog

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Archiv für Juni 19th, 2009

100 Jahre Father’s Day

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 19. Juni 2009

In den USA wir am diesem Sonntag der 100. Father’s Day begangen. Das Thema beherrscht die einschlägigen Internetseiten und Parenthood.com bemüht Mr. Dad, ‚die Mutter aller Väter‘.

Armin Brott ist „America’s most trusted dad“. Er veröffentlicht die Kolumne ‚Ask Mr. Dad‚, hat eine wöchentliche Radioshow ‘Positive Parenting’, und hat neun Bestseller zum Thema Väter und Elternschaft geschrieben. Das letzte, The Military Father: A Hands-on Guide for Deployed Dads, ist gerade erschienen. Brott hat drei Töchter, Tirzah, 19, Talya, 15, and Zoe, 6.

Im Gespräch mit Janine DeFao zieht er eine kurze Bilanz seiner Arbeit

How did you become Mr. Dad?

It started almost 20 years ago, before my oldest was born. I was looking around for resources and there was nothing out there for dads – classes, groups, books, magazine articles, all were for women. It was annoying to me and I started taking notes. I never intended to become a writer, but I wrote an essay for Newsweek and the response was massive. My first book came out not long after that, in 1995.

How has information for dads changed since then, especially with the advent of the Internet?

The accessibility of information has changed and that has made a great difference. There are some more books out there, but I’ve found most of them to be not helpful or in the humor genre. A lot of books aimed at dads are condescending. We haven’t quite gotten, as a society, to a point where we’re putting dads on equal footing with moms.

How can moms get dads to be more involved with their children?

Item Number One is to just back off. It sounds harsh, but there’s this sad reality that dads will be as involved with their kids as their wives will let them. Moms set the tone. If you tell fathers they’re doing something wrong, they don’t want to do it again. It’s never malicious, but it’s hard for women to give up control of the home.

Does being Mr. Dad put pressure on you to be perfect?

I do feel like a failure in a lot of ways if I’m having problems with my children. But it’s probably my imagination more than anything else that I’m under a microscope. I don’t think anyone really cares, except to point out the irony.

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In Österreich soll Alles (fast) so bleiben wie es woanders schon ist

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 19. Juni 2009

20 % der Väter in Karenz, der Anteil der Frauen in allen SPÖ-Gremien beträgt 40 %, mehr Vollzeitbeschäftigung und eine Betreuungsquote von 30 % für Unter-Dreijährige. Dort soll Österreich in 10 Jahren stehen, geht es nach Gabriele Heinisch-Hosek, die am Sonntag zur neuen SP-Frauenvorsitzenden gewählt wird.

Diese Ziele nennt sie selbst ambitioniert, trotzdem möchte sie sich die Latte nicht allzuhoch legen, denn: „Ich möchte ein Vorbild an Glaubwürdigkeit sein, möchte nicht Dinge versprechen, die nicht einzuhalten sind“.

Als neue Frauenchefin plant Heinisch-Hosek Wege abseits der bereits etablierten Pfade zu beschreiten. Und abseits der bekannten Themen Gleichberechtigung und Vereinbarkeit, aber auch Gewalt – die man natürlich weiterfahren werde – möchte sie neue Themen „anreißen“ und zeigen, dass Frauen auch gut wirtschaften können:

„Es soll uns niemand mehr vormachen, wie Wirtschaft funktioniert.“ Sie setzt sich das Ziel, die Themen Ökonomie, erneuerbare Energie, Klimawandel, neue Technologien und neue Medien den Frauen zugänglich machen. „Geld, Macht und Zeit dürfen nicht nur männlich besetzte Themen sein“, so die Frauenministerin.

Es geht nicht um Versprechen, es geht um Ziele die erreicht werden sollen, und da möchte Österreich wohl in 10 Jahren da sein, wo Deutschland heute schon fast ist. Na dann mal viel Glück bei der Reise in die Vergangenheit!

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