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Väter als Lese-Botschafter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 25. Juli 2012

Trotz Xbox, iphone und Facebook wird in drei von fünf deutschen Familien immer noch regelmäßig vorgelesen. Väter greifen allerdings viel seltener zum Buch. Das wird sich jetzt ändern: Mit dem Projekt „Mein Papa liest vor” will die Stiftung Lesen mehr Männer für das Vorlesen begeistern.

Die Organisation setzt deshalb beim Arbeitsplatz der Väter an: Die Stiftung stellt niedersächsischen Unternehmen künftig kostenlos Vorlese-Geschichten zur Verfügung. Diese sollen dann wöchentlich ins Firmen-Intranet eingestellt werden und zum Download verfügbar sein.

„Viele berufstätige Väter schildern, dass ihnen vor allem die Auswahl geeigneten Lesestoffs Probleme bereitet, weil ihnen dafür die Zeit fehlt. ‚Mein Papa liest vor!‘ bietet Eltern direkt am Arbeitsplatz einen einfachen und schnellen Zugang zu attraktiven Geschichten. Das Angebot ist bereits auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mädchen und Jungen sowie Altersgruppen abgestimmt und berücksichtig auch kulturelle Hintergründe. Nach dem gelungenen Auftakt sind wir davon überzeugt, dass sich noch viele weitere Unternehmen beteiligen werden und den Kindern ihrer Mitarbeiter so neue Zugänge zum Lesen eröffnen“, sagte Kulturministerin Wanka.

Auch für den Arbeitgeber bietet die Teilnahme an „Mein Papa liest vor!“ viele Vorteile. Martin Kind, Präsident des Sportvereins Hannover 96, betont: „Vorlesen erzeugt Nähe und vertieft die gegenseitige Vertrautheit. Durch unsere Teilnahme am Projekt und die wöchentlichen Vorlese-Geschichten im Intranet möchten wir unsere Mitarbeiter dazu animieren, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und ihnen vorzulesen. Damit setzen wir uns nicht nur für die Leseförderung, sondern auch gleichzeitig für eine familienfreundliche Arbeitskultur ein. Deshalb möchte ich ‚Mein Papa liest vor!‘ auch anderen Unternehmen sehr ans Herz legen.“

Quelle

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