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Vier neue Spitzenväter in Berlin ausgezeichnet

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 10. März 2011

Heute wurden in Berlin vier Väter für den Einsatz in ihren Familien ausgezeichnet. Weil der immer noch nicht selbstverständlich ist, lobt der Backwaren-Hersteller Mestemacher jährlich den Preis „Spitzenvater des Jahres“ aus.

Zum 140. Firmenjubiläum erhalten in diesem Jahr im Hotel Interconti sogar vier Väter: Tim Bardon, Andreas Knoch, Stefan Linke und Kai Stephans die Auszeichnung. 80 Vorschläge standen zur Wahl.

Sie stehen für einen Trend, nach dem sich eine steigende Zahl von Vätern dafür entscheidet, mehr Verantwortung für Kinder und Haushalt zu übernehmen. „Wenn Väter motiviert sind und es als eine wichtige Aufgabe in ihrem Leben begreifen, Kinder, Küche und Karriere unter einen Hut zu bringen, dann können sie das genauso gut wie motivierte Frauen und Mütter“, sagt die Initiatorin des Preises, Ulrike Detmers.

„Ihre Leistung soll gewürdigt werden. Vor allem wenn Männer ihren Frauen den Rücken stärken und ihnen eine Karriere ermöglichen.“ Sie hätten Vorbildfunktion. Dieser Rolle ist sich auch Tim Bardon, einer der vier Spitzenväter bewusst. Der Vater von drei Kindern hat bei seinem ersten Kind, der heute fünfjährigen Paulina, ein Jahr Elternzeit genommen und sich in Teilzeit um seine Familie gekümmert – bei den beiden nächsten Kindern, Kaja (3) und Kim (11 Monate) sogar in Vollzeit.

Bardon leitet seit 2009 das Produktmarketing bei seinem Arbeitgeber, einem Unternehmen für Out-of-Home-Medien und Stadtmöblierung in Köln. Seine Frau Kirsa arbeitete als Controllerin in Köln und orientiert sich zurzeit beruflich neu. Sie hat nach der Geburt der Kinder Paulina, Kaja und Kim 30 Stunden in der Woche als Controllerin gearbeitet. „Es ist toll, wenn man einen Arbeitgeber hat, der da mitspielt.“ Doch auch in seinem Bekanntenkreis könnten es sich die meisten Männer nicht vorstellen, ein Jahr Auszeit für die Familie zu nehmen.

Inzwischen hat er Väter kennengelernt, die sich so wie er darauf eingelassen haben. „Wir waren uns einig: Es ist machbar. Und jetzt freue ich mich, dazu beizutragen, dass das Thema mehr Aufmerksamkeit bekommt.“

Quelle

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