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Kinder sorgen sich um Jobs ihrer Väter und Mütter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 15. Februar 2010

Kinder bekommen mehr von der Wirtschaftskrise mit als viele vermuten. Bei einer repräsentativen Studie der Zeitschrift „Eltern Family“ äußern 48 % der Sechs- bis Zwölfjährigen, dass sie Sorge um den Arbeitsplatz der Eltern haben.

Würde die aktuelle Hartz-IV-Diskussion von Kindern geführt, verliefe sie wahrscheinlich etwas anders. Auf die Frage „Was beschäftigt dich am meisten, wenn du über die Welt nachdenkst“, antworteten 60 % der befragten Sechs- bis Zwölfjährigen „Die vielen armen Kinder, denen es nicht gut geht.“

Die Sorge, dass die eigene Familie von Jobverlust und Arbeitslosigkeit betroffen sein könnte, teilten der Umfrage zufolge 48 % der Befragten, wobei die Einschätzung vom Bildungsstand der Eltern abhing: Bei Eltern mit Hauptschulabschluss äußerten sich 55 % der Kinder besorgt, bei Eltern mit Realschulabschluss 49 %. Um den Arbeitsplatz der Väter und Mütter mit Abitur machten sich laut Studie 39 % der Kinder manchmal Sorgen.

Schon jetzt beeinflusst die veränderte Wirtschaftssituation den Alltag vieler Kinder. „Bei uns wird jetzt mehr gespart“, haben fast die Hälfte der befragten Sechs- bis Zwölfjährigen (47 %) angegeben.

Generell müssen sich Familien in den neuen Bundesländern nach eigenen Angaben stärker einschränken: Lediglich 29 % der Ostdeutschen können demzufolge darauf verzichten, den Gürtel enger zu schnallen. In den alten Bundesländern sind der Studie zufolge immerhin 37 % in der Lage, ihren Lebensstandard zu halten.

Ganz oben auf der Streichliste steht laut Umfrage der Urlaub (im Osten: 33 %, im Westen: 26 %). Gespart werde auch bei Lebensmitteln (Osten: 36 %, Westen; 19 %) und bei den Freizeitaktivitäten. In den neuen Bundesländern gab rund ein Viertel der befragten Kinder an, dass sie „nicht mehr so oft etwas machen“ wie zum Beispiel ins Kino oder ins Schwimmbad gehen. Im Westen berichteten das nur 14 %.

Quelle

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