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Archiv für September 11th, 2006

‚Klein und einzigartig – auf den Anfang kommt es an‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. September 2006

So lautet der Titel des Berichts der CDU Kommission ‚Bildungschancen und Erziehung‘ der heute auf einer Pressekonferenz von Familienministerin Ursula von der Leyen vorgestellt wurde.

Im Mittelpunkt des Berichts steht die Bedeutung der Bildung und Erziehung in den ersten Lebensjahren. Im Abschnitt ‚Neue Lebensverläufe, neue Familienbilder‘ gibt es eine (zumindest verbale) Anerkennung neuer Realitäten und interessante Aussagen zur Rolle der Väter: ‚Kinder brauchen Mutter und Vater. Es fehlt aber heute noch weitgehend die Akzeptanz in der Gesellschaft und in den Unternehmen, wenn Väter verstärkt Erziehungsaufgaben übernehmen wollen.‘

Die CDU setzt sich daher dafür ein, Vätern Mut zu machen, sich stärker bei der Familienarbeit und in der Erziehung zu engagieren. ‚Mütter und Väter sollen verlässlich Zeit für ihre Familie haben. Wichtig ist eine familienbewusste Arbeitsorganisation innerhalb von Unternehmen.‘

Da kann ich mich voll und ganz (den Anmerkungen der Opposition) anschließen, ‚Jetzt kommt es aber nicht auf wohlklingende Worte, sondern auf Taten an.‘

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Neue Männer an die Macht – Trendbüro publiziert die ‚DMAX Männerstudie‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. September 2006

Das Hamburger Trendbüro hat im Auftrag des Fernsehsenders DMAX 750 Frauen und Männer aus verschiedenen Altersgruppen zu den Erfolgsrezepten junger deutscher Männer befragt.

Die Ergebnisse: Zum Erreichen ihrer Ziele messen Männer weichen Eigenschaften zunehmende Bedeutung bei, und das in höherem Maße, als Frauen es vermutet hätten. In der Partnerschaft wollen sie durch Sensibilität überzeugen, während sie im Job auf Teamwork und Kommunikation setzen. An der ersten Stelle der Vorbilder steht nach wie vor Jürgen Klinsmann.

Besondes interessant ist, dass in dieser Studie Ergebnisse aus früheren Befragungen bestätigt werden, nach denen sich Männer nur noch zu einem Drittel primär als Ernährer der Familie sehen.

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Die gesamte Studie kann kostenfrei heruntergeladen werden.

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Warum aus Männern keine Väter werden

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. September 2006

Dass es in Deutschland zu wenig Kinder gibt, pfeifen die Spatzen von den Dächern. In jüngster Zeit mehren sich die Stimmen, die in den Männern die Hauptverursacher des Kindermangels sehen. So hat die Psychologin Christine Carl in ihren Untersuchungen festgestellt: „Frauen stehen vor dem Problem, Partner zu haben, die keine Kinder wollen.“

Was geht in den Männern vor? Warum wollen sie nicht mehr Vater werden? Scheuen sie die finanzielle Belastung durch Kinder, haben sie Angst vor der Verantwortung als Vater? Das bedeutet immerhin, dass sie ihre Verantwortung anerkennen – und von einem wachsenden Misstrauen getrieben sind, im Trennungsfall zu wenig Rechte in Bezug auf ihr Kind zu behalten, dass sie, zumal ohne Eheschein, nur noch den „Zahlvater“ abgeben sollen.

Keiner mag so recht daran glauben, dass eine bessere Kinderbetreuung oder finanzielle Anreize Männer dazu bewegt, in der „Zeugungsfrage“ umzudenken. Die Entscheidung zur Kinderlosigkeit ist bei Akademikern, die doch im Schnitt finanziell besser gestellt sind, sogar noch höher als bei Hauptschulabsolventen.

Untersuchungen zeigen aber auch, dass bei vielen Männern – und Frauen – die Entscheidung für oder gegen Kinder nicht ein für allemal gefällt wird, sondern je nach Lebenssituation immer wieder neu getroffen wird.

Im Deutschlandfunk ist Peter Leusch im Rahmen eines Dossiers am 1. September diesen Fragen nachgegangen. Die Sendung kann als ‚Radio on demand‘ im mp3 Format ’nachgehört‘ werden.

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