der VÄTER Blog

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Männer in Kitas – hereinholen, stärken, halten! – Zum Wohl der Kinder und für den Geschlechterdialog

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 7. Dezember 2010

Das bundesweite Netzwerk „Männer in Kitas“ richtet alle zwei Jahre eine überregionale Fachtagung für Männer als Fachkräfte in Kitas aus. Die bisherigen Tagungen waren in Dresden 2007 und Hannover 2009. Die 3. Fachtagung ‚ Männer in Kitas – hereinholen, stärken, halten!’ findet am 25. und 26. März 2011 in Köln statt.

Es geht vor allem darum, bundesweit eine Plattform anzubieten, auf der aktuelle Themen von Männern in Kitas kontinuierlich besprochen, aufgedeckt und so formuliert werden, dass sie sowohl Anregungen für die praktische Elementarpädagogik von Männern und Frauen bieten als auch den Entscheidungsträgern des Berufsstandes Anregungen geben können.

Die Tagung gewinnt zunehmende Bedeutung nicht nur für erziehende männliche Fachkräfte, sondern auch für Träger, Ausbilder, Kita-Partner, Berufsverbände und Bildungspolitik. Und diesmal sind – trotz Bevorzugung von Fach-Männern – ebenfalls Fach-Frauen herzlich eingeladen, sich mit uns Männern gemeinsam für das Thema zu engagieren.

Im März 2011 werden in Köln 300 Teilnehmende erwartet. In 20 Workshops, einer handvoll Vorträgen und im Plenum wird intensiv am Thema Männer in Kitas gearbeitet werden. Ergebnisse werden in Schrift, Bild und Film dokumentiert.

Ein Programmflyer der Tagung und die Anmeldung finden Sie hier.

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Liga für das Kind fordert mehr Verantwortungsübernahme durch Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 15. Oktober 2010

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Juli können ledige Väter ab sofort mehr Rechte bei der Erlangung der gemeinsamen Sorge für ihr Kind beantragen. Die Deutsche Liga für das Kind begrüßt diese Entscheidung, weil sie die Verantwortung der Väter stärken und dem Kindeswohl dienlich sein kann.

Anlässlich ihrer wissenschaftlichen Tagung „Väter in neuer Verantwortung“ am 15. und 16. Oktober in München fordert die Liga die betroffenen Väter zugleich dazu auf, vor allem in tatsächlicher Hinsicht für ihr Kind mehr Verantwortung zu übernehmen.

„Die Möglichkeit, notfalls auch gegen den Willen der Mutter am Sorgerecht teilzuhaben, wenn dies dem Kindeswohl dient, ist wichtig für nicht verheiratete Väter. Aus Sicht der betroffenen Kinder reicht dies allein aber nicht aus“, sagt Prof. Franz Resch, Kinder- und Jugendpsychiater und Präsident der Deutschen Liga für das Kind. „Vor allem kommt es darauf an, dass Väter im Alltag von Anfang an mehr Verantwortung als bisher für ihre Kinder übernehmen. Dies gilt ganz unabhängig davon, ob sie mit der Mutter des Kindes verheiratet sind oder nicht.“ …

Lieber Herr Professor Resch, genau diese tatsächliche Verantwortung wird vielen nicht verheirateten Vätern ja vorenthalten indem ihnen das Sorge- und vielfach auch das Umgangsrecht verweigert wird. Die allermeisten Vätern sehen sich in der Verantwortung und wollen sie auch wahrnehmen. Genau da besteht juristischer Handlungsbedarf. Weiterlesen »

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Der väterfreundliche Betrieb

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. Oktober 2010

Die Diskussion um die Neuen Väter entwickelt sich langsam zum Alten Hut. Im Rahmen der Fachtagung „Der väterfreundliche Betrieb – Praxiserfahrungen von betrieblichen Interessenvertretungen“ am 8. November 2010 in Berlin soll es deshalb auch weniger um die Frage gehen, ob die modernen Väter tatsächlich so viel besser und anders als ihre Vorgänger sind, sondern vielmehr darum, auf welche Rahmenbedingungen diese Väter stoßen wenn ihre Vereinbarkeitswünsche mit den betrieblichen Realitäten konfrontiert werden.

Die Gewerkschaft ver.di hat zusammen mit der Unternehmungsberatung wert.arbeit ein Jahr lang Betriebs- und Personalräte bei ihrem Wunsch, Ihren Betrieb bzw. Ihre Verwaltung väterfreundlicher zu gestalten, begleitet. Die Beteiligten des Projekts werden auf der Fachtagung ihre Erlebnisse und Ergebnisse vorstellen und mit den TeilnehmerInnen diskutieren.

Informationen zu Inhalten der Tagung sowie eine Anmeldmöglichkeit finden Sie hier.

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Neue Väter hat das Land?!

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 16. September 2010

Väter sind in der Öffentlichkeit sichtbarer geworden und sie sind in das Blickfeld der Politik gerückt. Die Zahl der Väter, die sich bei der Geburt eines Kindes eine Auszeit nehmen, ist deutlich gestiegen.

Nahmen 2006 noch 3,5% der Väter Erziehungsgeld in Anspruch, so liegt der Anteil der Väter, die Elterngeld beanspruchen, heute bei 21%. Doch für Männer ist es nicht einfach, neue Rollenmodelle zu entwickeln. Auf dem Spielplatz werden sie entweder angehimmelt oder ausgegrenzt. Sie sind (noch?) Exoten, „Desperate Househusbands – Verzweifelte Hausmänner“, so eine ORF Radiosendung.

Hat das Land „neue Väter“? Väter, die sich aktiv um Erziehung und Entwicklung der Kinder kümmern und dabei auch berufliche Nachteile in Kauf nehmen? Verändert sich damit die Arbeitsteilung in den Familien hin zu mehr Gleichheit in Rechten und Pflichten für Mütter und Väter? Wie wirkt sich eine steigende Beteiligung der Väter an der Erziehung auf die Entwicklung von Kindern aus? Welche Unterschiede gibt es zwischen Vätern? Wie wird damit umgegangen? Welche Maßnahmen zur differenzierten Förderung von Vätern werden angeboten?

Das sind die Themen der Fachtagung ‚ Neue Väter hat das Land?!’ am 23.11.2010 in der Fachhochschule Frankfurt am Main. Das detaillierte Programm und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie im Programmflyer.

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Zeit für Verantwortung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 30. Mai 2010

Wie wirkt die Krise sich auf das Verhältnis von Staat und Wirtschaft aus? Wieviel gesellschaftliches Engagement von Unternehmen brauchen wir? Darüber diskutieren Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und weitere Referenten beim Globalen Wirtschafts- und Ethikforum (GWEF) am 1. Juni 2010 in Berlin.

Die Vorträge und Diskussionen im Berliner Ernst-Reuter-Haus können per Livestream verfolgt werden

Das Programm im Livestream:

  • 9.00 Uhr bis 9.30 Uhr: „Nachhaltigkeit in Zeiten der Wirtschaftskrise“ Dr. Harald Schwager, Vorstandsmitglied, BASF
  • 9.30 Uhr bis 10.00 Uhr: „Zeit für Verantwortung“ Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr: „Corporate Responsibility in den Medien: Mehr als ein Feigenblatt der Wirtschaft?“ Dr. Christian Ramthun, Stv. Leiter Hauptstadtbüro, WirtschaftsWoche

Das Globale Wirtschafts- und Ethikforum wird seit 2008 gemeinsam von den Magazinen politik&kommunikation und pressesprecher in Berlin veranstaltet. In diesem Jahr unter dem Titel „Verantwortungsvolles Wirtschaften zwischen Kontinuität und Krise“.

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Elternorientierte Personalpolitik – Focus Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. Mai 2010

Am Montag, den 7. Juni, wird in St. Pölten zwischen 10 und 12 Uhr eine Enquete zum Thema „Elternorientierte Personalpolitik – Focus Väter“ abgehalten. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus der Öffentlichen Verwaltung sowie aus der Privatwirtschaft.

„Für mich wird die gelungene Verbindung von Familie und Beruf zur Zukunftsfrage für unsere Gesellschaft, die wir nur durch ein gutes Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft, von Vätern und Müttern erreichen können“, meint dazu im Vorfeld die Landesrätin Johanna Mikl-Leitner.

Bei der Veranstaltung wird der Frage nachgegangen, welche Herausforderungen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern sowie für ArbeitgeberInnen mit sich bringt. Das Land Niederösterreich legt schon seit Jahren größten Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 2005 wurden mit der Initiative „Ein Land macht’s vor“ konkrete Schritte gesetzt, zu denen etwa der tageweise Einsatz, das Freijahr oder das Rückkehrrecht auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz zählen.

Das Projekt „Elternorientierte Personalpolitik – Focus Väter“, das von Herbst 2008 bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich durchgeführt wurde und den Großteil der  Landesdienststellen sowie Gemeinden und Betriebe einbezog, liefert nun weitere Ansatzpunkte für vereinbarkeitsfördernde Maßnahmen.

Diese sollen im Rahmen der besagten Enquete vorgestellt werden. Weiters geben dabei ExpertInnen, Personalverantwortliche und auch Väter Einblicke in die Praxis. Der Vortrag eines Familien- und Entwicklungspsychologen thematisiert die Wichtigkeit der Väter für die Entwicklung der Kinder, und in einer Interviewrunde kommen Personalverantwortliche und Betriebsräte des Landes sowie der Wirtschaft zu Wort.

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Väter in neuer Verantwortung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 27. Mai 2010

Unter dem Titel „Väter in neuer Verantwortung“ veranstaltet die Deutsche Liga für das Kind ihre diesjährige öffentliche Jahrestagung am 15./16. Oktober 2010 in der Kunstakademie in München. Schirmherrin ist Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Themen sind unter anderem:

  • Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit: Die Veränderung der Stellung des Vaters im Recht – wer profitiert davon?
  • Prof. Dr. Dieter Thomä: Der Vater ist tot! Es lebe der Vater! Zur Zukunft einer Reizfigur
  • Prof. Dr. Anna Katharina Braun: Väterliche Fürsorge: Erkenntnisse aus der Neurobiologie
  • Dr. Michael Abou-Dakn: Die Rolle des Vaters rund um die Geburt
  • Tanja Merkle: Väter unter Druck: Konturen neuer Väterbilder. Die Gesellschaft entdeckt die Männer neu
  • Michael Tunç: Alles fremd und doch auch ähnlich? Väter mit Migrationshintergrund
  • Prof. Dr. Sabine Walper: Vielfalt und Bedeutung von Vater-Kind-Beziehungen nach Trennung und Scheidung

Ziel der Tagung ist es, die Anforderungen an moderne Vaterschaft zu benennen und Chancen aber auch Hindernisse und Fallstricke der väterlichen Rolle aufzuzeigen. Im Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik soll erörtert werden, wie Väter ihrer neuen Verantwortung gerecht werden können. Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an Mitarbeiter(innen) in pädagogischen, sozialen und medizinischen Einrichtungen, an Verantwortliche in Politik, Verwaltung und Verbänden, an Studierende und Auszubildende sowie an alle, die am Thema ‚Väter‘ interessiert sind.

Teilnahmegebühr inkl. Imbiss und Tagungsunterlagen beträgt 90,- Euro (ermäßigt 40,- Euro). Das Programm ist über die Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind erhältlich.

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Männerrechtler sind nicht ‚rechts’

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. Mai 2010

In seinem Gastkommentar für die heutige Ausgabe der Welt sieht der Soziologe Walter Hollstein Feminismus-Kritiker unter Generalverdacht’ und fährt, einen Tag vor der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zu der Expertise von Thomas Gesterkamp. „Geschlechterkampf von rechts“ in Berlin, schwere Geschütze gegen die Arbeitsweise und die Thesen des Autors auf.

‚Angepriesen wird das Dokument von der Friedrich-Ebert-Stiftung als „Expertise“, das heißt zu Deutsch: wissenschaftliches Gutachten. Dessen Standards scheinen dem Autor aber gänzlich fremd zu sein. Weder belegt er, wie er im Einzelnen zu seinen Daten und Ergebnissen gekommen ist, noch legt er irgendwelche Auswahlprinzipien für seine Untersuchung vor.

Methodische Überlegungen hält er für überflüssig, und inhaltlich setzt er sich nicht einmal ansatzweise mit den Argumenten und Positionen der attackierten Publizisten, Wissenschaftler oder Institutionen auseinander. Stattdessen verunglimpft, denunziert und halbwahrheitet er. Dazu passt, dass an keiner Stelle definiert wird, was nun „rechts“ „rechts-extrem“ oder „rechter Geschlechterkampf“ eigentlich ist.

Besieht man sich genauer, was Gesterkamp da alles in einen angeblich braunen Sumpf wirft, sind das Autoren, Wissenschaftler und Institutionen, die Vorbehalte gegen den Feminismus geäußert haben. Das aber ist weder ein Sakrileg noch ein Angriff auf das Grundgesetz. Eine solche Kritik – in jeder Hinsicht ja legitim – mit dem perfiden Etikett „rechts“ zu versehen bedeutet nicht nur den öffentlichen Aufruf zu einem Denkverbot, sondern ist darüber hinaus auch eine gefährliche Verniedlichung des wirklichen Rechtsextremismus.’

Ich bin gespannt, wie die Diskussion am Mittwoch bei der Veranstaltung ‚Auf leisen Sohlen – Konservative Familien- und Geschlechterbilder auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft?’ in der FES läuft. Der Titel der Veranstaltung entschärft ja den der Expertise bereits.

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Deutschland sucht den ‚Super-Papa’

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. März 2010

Die Fachtagung am 23. und 24. April 2010 in der Fachhochschule Köln, eine Gemeinschaftsveranstaltung des Männer Väter Forums in Köln, des Forums Männer, des Gunda Werner Instituts und des SPI an der Fachhochschule möchte Impulse für eine moderne Väterpolitik setzen.

Auf den zahlreicher gewordenen öffentlichen Veranstaltungen der letzten Jahre zum Thema Väter stand die Suche nach den Impulsen für die professionelle Arbeit mit Vätern im Vordergrund. Wie sich die Träger von Betreuungs-, Beratungs- und Bildungsangeboten auf die wachsende Präsenz einer neuen Zielgruppe einstellen, ist sicher ein wichtiges Thema.

Vernachlässigt werden bisher aber sowohl die Rolle und politische Bedeutung der bisherigen Väterforschung als auch die Frage nach den wünschenswerten Zielen einer „Väterpolitik“. Diese greift als integratives Moment auch in der kommunalen Politik, Bedürfnisse und Interessen von Vätern auf und gibt Anregungen und Impulse für eine emanzipatorische (Verwaltungs-)Arbeit und politische Praxis.

Auf kommunaler Ebene sind politische Entscheidungen an der Tagesordnung, die nachhaltig die Geschlechterverhältnisse, den Umgang zwischen Männern und Frauen, Mädchen und Jungen beeinflussen. Nicht nur im Jugendhilfeausschuss kann die Frage sinnvoll sein, in welchem Ausmaß jeweils Mädchen und Jungen, Mütter und Väter hierbei von den Entscheidungen profitieren und ob Jungen, Männer oder Väter dabei angemessen berücksichtigt oder auf eine aktive Vaterrolle orientiert werden.

Die geplante Fachtagung setzt insbesondere auf dieser Ebene an und soll vielfältige Impulse geben für eine politische und Verwaltungspraxis, die Väter mehr und anders als bisher in den Blick nimmt. Sie richtet sich an:

  • EntscheidungsträgerInnen und Akteure in Verbänden und der (kommunalen) Verwaltung, z.B. aus Stadt- und Gemeinderäten, Familienverbänden, Jugendämtern, Jugendhilfe und Schule
  • PolitikerInnen von kommunaler und Landesebene
  • geschlechterpolitische PraktikerInnen, z.B. Engagierte und Initiativen aus der Frauen-, Männer-, Kinder- und Jugendpolitik, Gleichstellungsbeauftragte

Nähere Informationen zum Programm sowie eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier.

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Neue Männer – Muss das sein?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. Februar 2010

… lautete der Titel des Männerkongresses, der Freitag und Samstag in der Düsseldorfer Heinrich Heine Universität stattfand und mit über 300 Teilnehmenden sehr gut besucht war. Das Durchschnittsalter der Vortragenden, zur Hälfte emeritierte Professoren wie Walter Hollstein und Gerhard Amendt lag bei 60, das der Besucher bei ca. 50 Jahren. Die neuen Männer bzw. neuen und jungen Väter und ihre Partnerinnen fühlten sich wohl kaum angesprochen oder wurden durch den nicht gerade geringen Kotenbeitrag von 190,- € abgehalten.

Schon bei den Begrüßungsansprachen durch den Rektor und die Gleichstellungsbeauftragte der HHU wurde deutlich, dass der zweite Teil des Titels auch noch eine andere Bedeutung gewonnen hatte. Im Vorfeld hat es wohl neben spöttischen Bemerkungen in feministischen Internet-Foren auch massiven Druck gegeben, wenn schon nicht den Kongress abzusagen, so doch den Auftritt von Gerhard Amendt zu verhindern.

Der ist mit seinen Thesen, ‚Gewalt in Beziehungen werde gleichermaßen von Männern und Frauen ausgeübt und Frauenhäuser müssten aufgelöst werden’ zum personifizierten Feindbild avanciert. Den im Vorfeld ausgesprochenen Drohungen entgegnete der Veranstalter mit Security Personal und einem Bodyguard für Amendt.

In seinem Vortrag, stellte Amendt die Ergebnisse seiner Scheidungsväter Studie in den Vordergrund und ging nur am Rande und sprachlich ‚sehr abgerüstet’ auf die Forschungsergebnisse seines Kollegen Murray A. Straus, ging er nur am Rande ein, ‚das darf man hier doch wohl sagen’. Dem projizierten Feindbild wurde er nicht gerecht.

So beklagte sich eine junge Kollegin, die in der Familienbildung tätig ist, auch nicht über Amendts Behauptungen sondern über die Tatsache, dass Hollstein bei seiner Aufzählung, dass Männer nach wie vor in Risikoberufen tätig sind und die Zahl der Berufsunfallopfer im Verhältnis 99 Männer zu 1 Frau verteilt sind, nicht erwähnte das Frauen überwiegend in gering bezahlten Reinigungsjobs beschäftigt sind. Dass Frauen auch Täterinnen sind weiß sie aus eigener Erfahrung. Weiterlesen »

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