der VÄTER Blog

lebe deinen Traum!

Archiv für die 'Radio' Kategorie

Sollen Väter mehr Elternzeit nehmen?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 26. Oktober 2015

Ein Drittel der Väter nimmt eine Auszeit vom Beruf, um voll für die Familie da zu sein. Viele würden gerne mehr Zeit mit der Familie verbringen, aber die Arbeit würde das nicht zulassen, so die gängige Begründung. Müssten im Sinne der Gleichberechtigung mehr Männer in Elternzeit gehen? Ist die Angst vor Nachteilen beim Beruf berechtigt?

Das war das Tagesthema im rbb Kulturradio am Mittag u.a. mit Mareike Bünning und Eberhard Schäfer, dem Leiter des Papaladens in Berlin. Der Beitrag ist bis 2. November in der Mediathek verfügbar.

Quelle

Abgelegt unter Elterngeld, Elternzeit, Radio | Keine Kommentare »

Kein Platz für Väter – Warum manche Mütter ihre Partner ausbremsen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. Oktober 2015

In Fachkreisen spricht man von „maternal gate keeping”, wenn eine Mutter den Vater ihres Kindes immer wieder ausbremst in seinem Engagement für den Nachwuchs. Was steckt dahinter?

Der Beitrag im Notizbuch des Bayerischen Rundfunks setzt sich mit dieser Frage auseinander.

Quelle

Abgelegt unter Mütter, Partnerschaft, Radio | Keine Kommentare »

Sie will keine abgehetzten Mütter und Väter in Nordrhein Westfalen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. Oktober 2015

… seit gestern ist Christina Kampmann als Ministerin zuständig für Familie, Sport und Kultur in NRW. In ihrem ersten Interview als Ministerin schildert sie im WDR unter anderem, was sie in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie unternehmen möchte:

„… WDR: Sie wollen sich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf widmen. Wie denn?

Kampmann: Dieses Thema ist für viele Familien momentan das größte Problem. Das heißt, es ist meine Aufgabe zu schauen: Wie können wir das besser lösen. Ich möchte keine abgehetzten Mütter und Väter in NRW haben. Deshalb werden wir in Kürze zu einem Familiengipfel einladen, um Antworten auf die Fragen zu finden, die der Familienbericht aufgeworfen hat.

WDR: Wie könnten diese Antworten lauten?

Kampmann: Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass es im Bereich Telearbeit und Home-Office noch Potenziale gibt. Jetzt kommt es darauf an, die zu nutzen.

WDR: Dann sitzen die Frauen zu Hause, beuten sich selbst aus und hüten nebenbei die Kinder.

Kampmann: Da muss man klare Regeln definieren, das bekommen wir aber hin. Denn ausbeuten möchten wir natürlich nicht, wir wollen, dass die Frauen und Männer einen Vorteil davon haben.

WDR: Wie viel Zeit werden Sie als Ministerin für Ihre Familie haben?

Kampmann: Mir ist es immer noch wichtig, Zeit für meine Familie zu haben, eine Work-Life-Balance zu haben. Ich bin aber optimistisch, dass das auch als Ministerin funktioniert. Es hat ja auch im Bundestag funktioniert.

WDR: Wie haben Sie das gemacht?

Kampmann: Man muss einfach feste Zeiten im Kalender einplanen für Freunde, Familie und Hobbys. …“

Ich denke, da geht noch mehr.

Quelle

Abgelegt unter Familie, Politik, Radio | Keine Kommentare »

Stark dank Papa

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. Oktober 2014

Die erste Beziehung, die ein Mädchen zu einem Mann hat, ist die zum Vater. Wie er mit der Tochter umgeht, wie er sich verhält und welche Einstellungen er vertritt – all dies prägt die Entwicklung vom Mädchen zur Frau. Die Wissenschaft hat sich bislang vor allem mit den Problemen befasst, die in dieser Beziehung auftauchen können. Doch was können Väter tun, damit aus ihren Töchtern selbstbewusste, starke und selbstständige Frauen werden? . Töchter, die von ihren Vätern ermutigt und unterstützt werden, haben es später leichter – nicht nur in Beziehungen.

Den SWR2 Beitrag aus Wissen auf einen Blick können Sie hier als mp3 herunterladen.

Quelle

Abgelegt unter Radio, Töchter, Väter | Keine Kommentare »

Zahl der Väter in Großbritannien, die Kinder zuhause betreuen nimmt weiter zu

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 16. April 2014

BBC News - Stay-at-home dads on the increase

Die Zahl der “stay-at-home fathers”, Väter, die ihre Kinder täglich zuhause betreuen hat stark zugenommen. Die aktuellen Zahlen des Office for National Statistics sieht sie bei 230.000 und die Zahl steigt weiter an.

Im BBC unterhält sich John Humphrys mit dem Kolumnisten des Guardian Zoe Williams und Billy McGranaghan, Geschäftsführer der Dad’s House charity.

Quelle

Abgelegt unter aktive Vaterschaft, Radio | Keine Kommentare »

Welches männliche Vorbild zählt?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 26. Februar 2014

Das traditionelle Männerbild vom Familienernährer, der vor allem seine Karriere und sein dickes Auto im Kopf hat, ist längst überholt. Selbst die modernen Fernsehhelden amerikanischer Serien wie „Breaking Bad” oder „Homeland” sind brüchig und empfindsam.

Laut einer neuen Forsa-Studie sind die Männer von heute hin und her gerissen zwischen dem traditionellen Rollenbild als Ernährer und dem Idealbild des perfekten Vaters. Vielfach macht sich Unsicherheit unter den männlichen Geschlechtsgenossen bereits im Jungenalter bemerkbar. Deshalb untersuchen Soziologen auch die Lebenswelten von Jungen und nehmen die Vorbildfunktion von Vätern unter die Lupe, die sich zunehmend auch als emotionale Versorger ihrer Kinder sehen.

Im Februar startet jetzt ein neues Forschungsprojekt zum Thema Väter und Elternzeit.

Sendetermin: Donnerstag, 27. Februar 2014, um 20:10 Uhr im Deutschlandfunk.

Quelle

Abgelegt unter aktive Vaterschaft, Männer, Radio, Väterbilder | Keine Kommentare »

Kinder, Karriere, Liebe und…

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 15. Februar 2014

über den aufreibenden Spagat zwischen Familie und Beruf diskutierten heute Vormittag Volker Baisch, Geschäftsführer der “Väter gGmbH” und Maya Dähne, Journalistin und Autorin im Radiofeuilleton des Deutschlandradio Kultur.

Eltern, die Familie und Job unter einen Hut bringen wollen, geraten oft an den Rand der Belastbarkeit. Als Paar bleiben sie mitunter auf der Strecke. Wie können Mütter und Väter die Welten Beruf, Kind und Beziehung besser miteinander vereinbaren?

“Das ganze Leben ist doch eigentlich getaktet nicht nach den Bedürfnissen von Familien oder Kindern, sondern das Leben ist getaktet nach dem, was die Arbeitswelt vorgibt“, sagt die Journalistin und Autorin Maya Dähne. „Und da muss sich alles reinpressen lassen. Also: Das Büro fängt um 8 Uhr an, die Kita öffnet leider erst um 9 Uhr – schlecht. Die Kita wird auch leider schon um 16 Uhr wieder geschlossen, das Büro leider noch nicht. Wir diskutieren unheimlich viel, aber in den Betrieben, habe ich das Gefühl, geht es zu wie in den 60er-Jahren: Präsenzarbeitszeit ist alles! Karriere wird nach 18 Uhr gemacht, und Teilzeit ist was für Weicheier oder für Mütter, denen ihr fieberndes Kleinkind wichtiger ist als die Vorstandssitzung.“

Die meisten Firmen definieren Familienfreundlichkeit aus Müttersicht“, sagt Volker Baisch, Geschäftsführer der “Väter gGmbH” in Hamburg. Der Soziologe berät Unternehmen, wie sie besonders auch aus Vätersicht familienfreundlicher werden können

“Die junge Vätergeneration tickt anders, auch Väter wollen sich nicht mehr zwischen Beruf und Kindern entscheiden müssen.” Er plädiert auch dafür, die Elternzeit flexibler zu gestalten: „Beide Partner sollten zum Beispiel durchgehend, also 14 Monate lang, gemeinsam Teilzeit arbeiten können. Zwei Vätermonate sind inzwischen Standard. Jetzt sollte eine echte Kulturveränderung folgen. Teilzeit und flexible Arbeitszeiten müssen Normalität werden, auch in Führungspositionen.“

Die Sendung kann hier nachgehört werden.

Quelle

Abgelegt unter Kinderbetreuung, Radio, Work - Life - Navigation, Zeit | Keine Kommentare »

Schneller, besser, mehr – Was die Beschleunigung aus uns macht

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. Februar 2014

„Wir alle wollen ständig mehr: Einen besseren Job, das neueste Smartphone, ein größeres Auto, mehr Lob, mehr Anerkennung, mehr Wohlstand. Deshalb stehen alle dauernd unter Druck. Die Beschleuniger in Wirtschaft, Politik und Medien geben dabei den Takt vor.

Und wir sollen mithalten, damit das Wachstum nicht auf der Strecke bleibt. Allerdings bekommt diese Tretmühle vielen zunehmend schlecht. Die Zahl der Menschen mit Burn-Out steigt, die Zahl psychischer Erkrankungen auch. Entschleunigung ist zum neuen Zauberwort geworden, nach dem Motto: Weniger ist mehr. Doch kann das die Lösung sein?“

Mit seinen Gästen Prof. Hartmut Rosa, Soziologe an der Universität Jena und Prof. Michael Hüther, Chef des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln diskutiert Holger Beckmann heute Abend in den Funkhausgesprächen über die Auswirkungen der Beschleunigung:

Die Statements der beiden verheißen eine spannende Diskussion:

Rosa: “Weil der Zwang zur ziellosen Steigerung und Beschleunigung alle Lebensbereiche durchdringt, ohne dass es möglich ist, politischen Widerstand dagegen zu organisieren, kann man von der totalitären Natur des Beschleunigungsregimes sprechen.”

Hüther “Wir haben bezogen auf die Weltzeit unendlich viel Möglichkeiten, die die begrenzte Lebenszeit unter Druck setzen. Diese Spannung lässt sich nicht mit einer höheren Lebenserwartung oder einem höheren Lebenstempo verringern. Stattdessen kann als Antwort auf die empfundene Zeitknappheit der eigene Beitrag in einer generationenübergreifenden Gestaltungsaufgabe gesehen werden.”

Sendetermin 13. Februar 2014, WDR 5, Funkhausgespräche von 20.05 bis 21.00 Uhr.

Quelle

Abgelegt unter Radio, Zeit | 1 Kommentar »

Ein bisschen Papa. Vom Drama der Lebensabschnittsväter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 11. Dezember 2013

Das Patchwork-Zeitalter hat neben dem „Lebensabschnittsgefährten” längst auch den „Lebensabschnittsvater” hervorgebracht. Der Sozialvater prägt manche Kindheit mehr als der leibliche. Norbert (41) hat zwei Kinder: Eine leibliche Tochter und einen Stiefsohn, den seine Frau mit in die Ehe brachte. Nach der Trennung kämpft er um den Kontakt mit Sebastian, der sich seitdem als Sohn zweiter Klasse fühlt. Denn was passiert, wenn das Patchwork-Experiment platzt? Haben Sozialväter nach dem Scheitern einer Beziehung auch ein Umgangsrecht? Wie behaupten sich nicht leibliche Vater-Kind-Beziehungen?

Das Feature erzählt kurz vor Weihnachten von der modernen „Josef-Rolle” der nicht biologischen Väter. Denn eins hat sich über die Zeit nicht verändert: Wer im Familiengeflecht kein klares Rollenprofil hat, dem droht die Nichtbeachtung. In einem der zahlreichen Erziehungsratgeber bekommen Stiefväter übrigens den Tipp: „Erwarten Sie keinen Dank”.

Das radioFeature von Franziska Storz ist zu hören auf Bayern 2, am Samstag, 21.12.2013, von 13:05 bis 14:00 Uhr, Wiederholung am Sonntag, 22.12.2013 um 21.03 Uhr.

Quelle

Abgelegt unter Radio, Väterbilder | Keine Kommentare »

Redezeit mit Markus Theunert über Männer, die Emanzipation sabotieren

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. November 2013

Markus Theunert, Präsident des Dachverbandes der Schweizer Männer- und Väterorganisationen (männer.ch) und ein Pionier der dialogorientierten Männerbewegung im deutschen Sprachraum. In der Gespräch mit Randi Crott

„Wölfe im Schafspelz” In seiner Arbeit mit (weiblichen) Gleichstellungsbeauftragten und (männlichen) Hierarchen hat Theunert erlebt, „wie machtvoll Nichtstun ist, wie wirkungsvoll Schweigen sabotiert”. Seiner Meinung nach sind „Co-Feministen” in Institutionen und Betrieben regelrechte Wölfe im Schafspelz. “Sie reden wie Männer von morgen und handeln wie Patriarchen von gestern”. Und das schlimmste: Es gebe eine “unheilige Allianz zwischen Gleichstellungsfrauen und Machtmännern”, so Theunert.

Die finanzielle Unterstützung von Frauenpolitik in einer separaten, aber weitgehend bedeutungslosen Nische diene als „Schweigegeld” dafür, dass die Politik “die Herrschaft der Männlichkeitsideologie” nicht in Frage stelle. Gleichstellungsorientierte Männer – wie Theunert – stören diese “unheilige Allianz”. Sie stellen traditionelle Männlichkeitstypen wie den erwerbsorientierten Arbeitsmann, den dominanten Mann, den beruflichen Übererfüller oder den Vater als familiären Zaungast grundsätzlich in Frage.

Für Theunert liegt in dieser Differenz zur „hegemonialen Männlichkeit”  der eigentliche Grund für seine äußerst kurze Karriere als staatlicher Männerbeauftragter. Nur eine eigenständige Männerpolitik auf Augenhöhe mit der Frauenpolitik sei eine zukunftsfähige Geschlechterpolitik, findet er.

Welche politischen Forderungen er genau aus seinen Thesen ableitet, und warum er ausgerechnet den Begriff “Co-Feminismus” gewählt hat, der an “Co-Abhängigkeit” erinnert, erklärte Markus Theunert in der WDR 5-Redezeit, die hier nachgehört werden kann.

Quelle

Abgelegt unter Emanzipation, Radio | 1 Kommentar »