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Archiv für die 'Männer' Kategorie

Männer-Fantasien im WDR Fernsehen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. Mai 2016

© WDR/Melanie Grande

© WDR/Melanie Grande

Die WDR-Sendung „Frau tv“ macht wieder Platz für Männer und ihre Themen: Am Donnerstag, 2. Juni 2016, widmet sich eine neue Ausgabe „Mann tv“ um 22.10 Uhr männlichen Problemen, Gedanken und Fantasien.

Diesmal präsentiert Ex-Fußball-Profi, Ehemann, zweifacher Vater und Social-Media-Star Hans Sarpei das Männer-Magazin. Er geht der Frage nach, wie sich Männer fühlen, die bei der Geburt ihres Kindes dabei sind – und warum andere das auf keinen Fall wollen. Außerdem: Was denken Männer über Selbstbefriedigung und wie sehr prägt die ihr Leben? Essen Männer eigentlich mehr Fleisch als Frauen – und wenn ja, warum? Auf diese und andere Fragen rund ums ‚Mann sein‘ suchen „Mann tv“ und Hans Sarpei Antworten und bieten Denkanstöße.

Im Sommer 2015 produzierte das Redaktionsteam von „Frau tv“ im Rahmen der WDR Programmoffensive erstmals eine Ausgabe „Mann tv“. Die Resonanz zum 50. Geburtstag des WDR Fernsehens war beachtlich. Deswegen geht es jetzt weiter – mit Themen, die Männer bewegen und Frauen interessieren.

Sendetermin: Mann tv | 02.06.2016, 22.10 – 22.40 Uhr | WDR Fernsehen

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Verletzlich und stark

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 1. März 2016

Wie denkt ein Samenspender über seine mehr als hundert Kinder? Wie funktioniert eine Regenbogenfamilie aus zwei Singles und einem Kind? Wie stellt sich eigentlich ein Callboy auf einen Abend mit einer Klientin ein? Und wissen Sie, wie man Spargel und Vanille in einem einzigen Kochrezept zusammenbringt? Auf diese und noch ganz andere Fragen gibt die Märzausgabe der Männerzeitung Auskunft. Es ist die erste internationale Nummer des Magazins, das sich seit Jahren mit der Rolle des Mannes in der Gesellschaft beschäftigt.

Der Thementeil bringt neu Beiträge von Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Und: In je einem Länderbund finden sich Berichte über Geschlechter- und Gleichstellungspolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit ist die Männerzeitung eine einzigartige Plattform für Gender- und Gesellschaftsfragen im gesamten deutschsprachigen Raum.

«Ich bin ein Callboy» Renato ist Callboy und betreibt das grösste Schweizer Callboy-Portal für Frauen. Mit Martin Schoch spricht der 36-Jährige über seine Arbeit, seinen Körper – und seine Seele.

Der Stress des Samenspenders Martin Bühler hat deutlich mehr als hundert Kinder. Der Samenspender erhielt zeitweise 12 000 Anfragen im Jahr. Ein Interview über einen Nebenjob der ganz besonderen Art.

Zwei Singles ein Kind Ein schwuler Mann und eine lesbische Frau haben zusammen ein Kind. Eine Familie wollen sie nicht sein, zumindest nicht eine ganz normale. Aber was heisst das schon?

Köln und die Debatte um den fremden Mann Auch zwei Monate nach den Ereignissen während der Kölner Silvesternacht sitzt der Schock noch tief. Allerdings sind es nicht nur die Taten, die schockieren. Eine Rassismuskritik.

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männer.ch hat einen neuen Präsidenten

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 24. Januar 2016

Einstimmig hat die Mitgliederversammlung vom 23. Januar 2016 den 48-jährigen Berner Markus Gygli (links im Bild) zum neuen Präsidenten von männer.ch gewählt. Das Engagement von Gründungspräsident Markus Theunert wurde mit lang anhaltendem Applaus verdankt. Gleichzeitig haben die Mitglieder beschlossen, die Lancierung einer Volksinitiative für 20 Tage Vaterschaftsurlaub mitzutragen.

männer.ch, der Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen, wurde am 28. Juni 2005 als Stimme jener Männer gegründet, die darum besorgt sind, dass Buben, Männer und Väter den Gleichstellungsprozess nicht verschlafen und ihn aktiv mitgestalten.

Ohne Gegenstimme haben die Mitglieder von männer.ch Markus Gygli an der a.o. Mitgliederversammlung vom 23. Januar 2016 zum neuen Präsidenten von männer.ch gewählt. Markus Gygli ist seit Gründung von männer.ch Mitglied des Vorstands (seit 2015 Vize-Präsident) und vertritt männer.ch seit 2013 in der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen. Beruflich ist der Familienvater in der Kaderentwicklung der SBB tätig.

Gründungspräsident Markus Theunert ist von seiner Funktion zurück getreten, um als erster Generalsekretär der Organisation die operative Leitung des Dachverbands zu übernehmen. Er wurde mit lang anhaltendem Applaus verabschiedet und in seiner neuen Aufgabe willkommen geheißen. Neuer Vize-Präsident wird Daniel Seeholzer. Als neues Vorstandmitglied wurde zudem Jean-Daniel Strub gewählt.

Gleichentags haben die Mitglieder einstimmig (mit einer Enthaltung) dem Antrag des Vorstands zugestimmt, gemeinsam mit TravailSuisse und weiteren Organisationen eine Eidgenössische Volksinitiative zur gesetzlichen Verankerung eines 20-tägigen Vaterschaftsurlaubs zu ergreifen. Die Unterschriftensammlung soll im Mai starten.

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Peter Lohmeyer moderiert (heute) ‚mannTV‘ im WDR Fernsehen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 14. Januar 2016

Die erste neue Sendung „mannTV“  wird heute von einem ganz besonderen Moderator präsentiert: Er ist Vater, er ist Sohn, Ex-Mann, Schauspieler, hat ziemlich viel Energie und beschreibt sich selbst als sehr sensibel. Peter Lohmeyer. Ein echter Mann – aber mit vielen weiblichen Anteilen. Er ist sich sicher, dass er der Richtige für diese Aufgabe ist und bezeichnet sich selbst als Mann, der mehr ‚female‘ ausgerichtet ist: Er hat mehr Frauen- als Männerfreundschaften. Er ratscht gern. Er kann super shoppen. Und ist bekennender Feminist.

In „mannTV“ am 14. Januar 2015 geht es unter anderem um die Frage, warum Männer so gerne Fleisch essen. Frauen ernähren sich häufig bewusst und vegetarisch. Aber ein Männerleben ohne Fleisch – fast undenkbar. Liegt das am männlichen Hang zur Selbstzerstörung? Oder sind sie einfach bei der Wahl ihrer Nahrungsmittel weniger empfindsam und emphatisch als Frauen? Außerdem:

  • Wie trauern Männer? Männer können angeblich viel weniger offen mit ihren Gefühlen umgehen als Frauen.
  • Wie geht ein Mann damit um, wenn er Witwer wird? Mit wem kann er über seine Gefühle und Trauer sprechen?
  • Wie geht das Umfeld mit einem traurigen Mann um und wie schafft es ein verwitweter Mann wieder neuen Lebensmut zu entwickeln.

Sendetermin mannTV, 14.01.2016, 22.10 – 22.40 Uhr im WDR Fernsehen

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Männerzeitung.ch wird international

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 14. Dezember 2015

Am 12. Dezember 2015 sind in Burgdorf die Weichen für die Internationale Männerzeitung gestellt worden. Das Vorhaben ist ehrgeizig: Die Männerzeitung wird ein länderübergreifendes Projekt mit einer schweizerisch-deutsch-österreichischen Redaktion!

Wie bisher wird jede Nummer der Männerzeitung ein Schwerpunktthema aufgreifen. Neu erscheint für die Schweiz, für Deutschland und Österreich je ein Länderbund, der über aktuelle Themen und Diskussionen im jeweiligen Land berichtet.

Mit diesem Schritt erweitert sich das Redaktionsteam der Männerzeitung um profilierte und spannende Journalisten aus Deutschland und Österreich. Sie gewinnt an Kompetenz, Vernetzung und Ressourcen, um relevante Themen aufzugreifen und in gut recherchierten Berichten, interessanten Reportagen und starken Interviews zu beleuchten.

Das ist es also, was die Männerzeitung vermehrt auszeichnen wird: Guter, grader, gediegen gedruckter Journalismus. Beherzt, männlich und offen für die Welt.

Das Team der Gründungssitzung zur Männerzeitung International am 12.12.2015

Auf dem Bild: Alexander Bentheim (D), Hans-Georg Nelles (D), Adrian Soller (CH), Benedikt Treschnitzer (Ö), Luca Bricciotti (CH), Peter Anliker (CH), Ivo Knill (CH), Jens Janson (D), Frank Keil (D), Rene Setz (CH), Thomas Gesterkamp (D) und Martin Schoch (CH) (Foto © Simone Hirsbrunner).

Sie vertreten und vernetzen:

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Bös unterwegs – Männerzeitung #60

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. Dezember 2015

Das Böse gehört zum Mann seit jeher, seit Kain seinen Bruder Abel auf einem Acker erschlug.

In den USA sitzen dreitausend Männer in den Todeszellen und vielleicht sechzig Frauen. Klar: Gewalt ist männlich. Und schwarz. So will es nämlich das Vorurteil, das dafür sorgt, dass die Mehrheit der zum Tode Verurteilten nicht nur Männer sind, sondern eben schwarze, afroamerikanische Männer. Das Böse spiegelt sich ncht nur im Blitz der Tat. Es reflektiert auch unsere Zuschreibungen über Gut und Böse. Die Bösn werden verteufelt, verklärt, entschuldigt, geliebt oder gehasst. Denn was erschreckt, kann faszinieren und in den Bann ziehen oder abstoßen. Man kann vor ihm fliehen oder sich ihm zuwenden.

In diese Zwischenräume leuchtet die aktuelle Ausgabe der Männerzeitung und lässt dabei Männer und Frauen zu Wort kommen, die sich an verschiedenen Stellen dem Bösen zuwenden und sich mit ihm auseinandersetzen. Folgende Beiträge sind jetzt schon online zu lesen:

Mein Brieffreund, der Mörder Esteban sitzt in einer Zelle, die so klein ist wie meine Einbauküche. Wir schreiben einander Briefe. Seit einigen Jahren nennen wir uns «Freund».

Das böse Verweigern Simon Rothfahl verweigert seinen letzten Zivildiensteinsatz von 75 Tagen. Dem Familienvater mit exzellentem Leumund droht nun eine halbjährige Gefängnisstrafe.

Ohnmächtig Bös Martin Schoch wie auch Philipp Gonser beraten gewalttätige Männer. Ein Gedankenaustausch unter Berufskollegen.

Neue Rechtsprechung im Sorgerecht: Streit wird belohnt Das Bundesgericht hat kürzlich entschieden: Langjährige Streitigkeiten zwischen den Eltern verhindern das gemeinsame Sorgerecht.

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Sachsen fördert Fachstelle für Männerarbeit

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 31. Oktober 2015

„Zur Gleichstellungspolitik gehört auch die Männerarbeit” erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, “deshalb fördern wir eine Landesfachstelle für Männerarbeit.”

Dabei geht es um die stärkere Einbeziehung von Männern in das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Männer und Väter tun sich häufig schwer, männliche Ansprechpartner im Umfeld ihrer Kinder und ihres Wohnumfeldes zu finden. Das Personal in Krippen, Kindergärten, im Hort und in der Grundschule ist noch immer überwiegend weiblich dominiert. Hier versucht das Projekt „Mehr Männer in Kitas“ gegenzusteuern. Außerdem: Väter, die sich engagieren, brauchen Kontakt zu anderen Vätern, mit denen sie sich austauschen können. Über Erfahrungen im eigenen Umfeld, über Probleme mit dem Arbeitgeber, aber auch über die Beziehung zu Mutter und Kind. Erst zögerlich erarbeiten sich Männer solche Netzwerke, über die Frauen seit längerem verfügen. Es sind nicht zuletzt diese Netzwerke, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.

“Dieser Nachholbedarf auf Seiten der Männer ist ein Grund für uns, eine Landesfachstelle für Männerarbeit zu fördern. Sie soll die Vernetzungsarbeit von Männerprojekten in ganz Sachsen anregen und unterstützen”, so Ministerin Köpping. “Künftig sollen Männer und Frauen gleichberechtigte Akteure der sächsischen Gleichstellungspolitik sein. Und die besondere Problematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Väter wird ein zentraler Schwerpunkt der Landesfachstelle sein.”

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Beruf, Familie, Männer!

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 9. Oktober 2015

Lange hatten Frauen das Gefühl, dass bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor allem sie gemeint seien. Das hat sich zum Glück geändert. Das Stichwort Väterorientierung ist längst in aller Munde. Die Bewegung für mehr Partnerschaftlichkeit sieht auch viele Männer in ihren Reihen.

Mit dem ElterngeldPlus hat der Gesetzgeber reagiert. Nun ist es an den Unternehmen und ihren Beschäftigten, die Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen. Aber wie geht das? Das ist die zentrale Fragestellung des Kongresses

Beruf, Familie, Männer!

am Montag, den 7. Dezember 2015, von 15.00 bis 19.30 Uhr
in der IHK Frankfurt, Börsenplatz 4,  60313 Frankfurt

Veranstalter sind das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, die hessenstiftung – familie hat zukunft und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main gemeinsam mit dem Netzwerk Erfolgsfaktor Familie und dem Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain.

Bitte merken Sie sich den Termin doch schon jetzt vor – oder noch besser: melden Sie sich gleich hier an.

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Verwundbare Männer?! – Über Sehnsüchte, Bilder und Realitäten von Männlichkeiten.

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 1. Oktober 2015

… ein Fachtag zu Männlichkeitsbildern, Wirklichkeiten und Emotionen von Männern – historisch, psychologisch, politisch gesehen am Donnerstag, den 19. November 2015 in Frankfurt.

Gibt es eine neue Sehnsucht nach der starken Männlichkeit? Nach Jahren der Gleichstellung und Frauenemanzipation lässt sich jedenfalls auf verschiedenen Ebenen eine Rückkehr traditioneller Männerbilder beobachten. Neben sorgenden Vätern und liebenswerten Partnern finden sich Aggressivität und Fundamentalismus, Bildungslosigkeit und Streben nach „Freiheit“. Ist die Angst vor dem „Ende der Männer“ ein verbindendes Muster von Salafismus, Männerrechtsbewegung und PEGIDA? Eint sie der Ausbruchsversuch aus „Zonen der Verwundbarkeit“?

Verwundbare Männer?! Nach einem Blick in die Geschichte der Männlichkeiten und auf die Psychologie des Aufwachsens von Jungen wollen Workshops aufschlüsseln, wie Männer (und Jungen) mit Erfahrungen von Schwäche, Verwundbarkeit, Hilflosigkeit, Traumatisierung oder sozialem Ausschluss umgehen. Angesprochen sind Fachkräfte und Interessierte aus den Bereichen Schule, Soziale Arbeit, Bildung oder Beratung ebenso wie Politik, Medien, Kultur und Migration.

Aus dem Programm:

10.15 Uhr Verwundbare starke Männer – ein Blick in die Geschichte PD Dr. Olaf Stieglitz, Historiker (u.a. Männlichkeiten der Neuzeit), Universität zu Köln

11.30 Uhr Frühe männliche Entwicklung zwischen Ängsten und Größenphantasien – Verwundbarkeit psychologisch gesehen Prof. Dr. Frank Dammasch, Kinder- und Jugendlichen- Therapeut, Frankfurt University of Applied Sciences

13.30 Uhr Workshops 1. Runde – Verwundete Männlichkeiten: Erfahrungen aus der Praxis der Arbeit mit Männern

IS-Rückkehrer / Salafismus – Tarık Gürleyen (Violence Prevention Network, Beratungsstelle Hessen)

Reproduktion hegemonialer Männlichkeit im Schulsystem – Micha_l Schwartze, (Lesbisch- Schwule Lehrer_innen der GEW)

Krieg und Männlichkeit. Wie Soldaten ihre Erfahrungen verarbeiten – Dr. Emeka Ani (Therapeut, African Catholic Community)

Timeout statt Burnout. Wenn Führungskräfte innehalten – Dr. Hans Prömper (Männerbildung, Katholische Erwachsenenbildung)

13.30 Uhr Workshops 2. Runde – Verwundete Männlichkeiten: Erfahrungen aus der Praxis der Arbeit mit Männern, Themen und Personen wie in Runde 1

16.15 Uhr Kommentare gegen den Strich

aus Queer-Perspektive: Micha_l Schwartze
aus Frauen-Perspektive: Mechtild M. Jansen, Frankfurt/Main
aus Männer-Perspektive: Rüdiger Jähne, Männerberater, Münster/Düsseldorf

Den Veranstaltungsflyer mit weiteren Informationen gibt es hier.

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XXY ungelöst. Zukunft 2060 – Aussichten für Männer und Frauen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. September 2015

Eine Tagung der „Business and Professional Women“ (BPW)  Germany e.V. und des „Bundesforum Männer e.V.“ am Samstag, 31. Oktober 2015, im Hotel Aquino – Tagungszentrum, in Berlin.

Sind diese ewigen Männer-Frauen-Debatten noch notwendig? Frauen können in Männerberufen arbeiten, Männer in Frauenberufen, die Quote ist gesetzt, Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz ist in aller Munde, Väter kümmern sich um ihre Kinder und Menschen definieren sich jenseits von Mann und Frau. Also alles gut?

Bei der konkreten Umsetzung neuer Lebensentwürfe scheint es jedoch viel Sand im Getriebe zu geben. Frauen tendieren nach wie vor dazu, ihr Herz an die Kinder zu verlieren, nicht an den Beruf. Von den wenigen Vorstandsfrauen, die es geschafften haben, sind etliche wieder ausgestiegen. Männer sehen sich nach wie vor mit der Rolle des Alleinernährers konfrontiert.

Warum tun wir uns mit der Verwirklichung neuer Rollenbilder so schwer? Was prägt unser Verhalten als Frauen und Männer so nachhaltig? Die gesellschaftlichen Bedingungen oder doch die Gene? Das Geld, die Tradition, der Eros, die Kultur?

Darauf suchen BPW Germany und das Bundesforum Männer gemeinsam Antworten.

Die Tagung XXY ungelöst. Zukunft 2060 – Aussichten für Männer und Frauen wird in vieler Hinsicht ungewöhnlich. Es ist die erste Konferenz, die von einem Männer- und einem Frauenverband gemeinsam organisiert wird. Die eingeladenen Referenten und Referentinnen stehen an ungewöhnlicher Stelle im (Berufs-)Leben und werfen aus ihrer Perspektive einen Blick in das Jahr 2060. Rosige Zukunftsvision oder Schreckensszenario.

Aus dem Programm:

Fünf Zukunftsaussichten

  • Politik und Gesellschaft: Alles Gender oder was? Politik für Frauen und Männer!
  • Arbeit/Management und Familie: Gemischtes Doppel Weiterlesen »

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