der VÄTER Blog

innovative Unternehmen nutzen die Potenziale aktiver Vaterschaft

Archiv für die 'Männer' Kategorie

‚Es kann gut sein, dass auch wir unsere blinden Flecken haben. Wichtig ist, sich das gegenseitig einzugestehen‘

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 29. März 2012

Die Münchener Autorinnen Monika Bittl und Silke Neumayer haben ein Buch zum Thema „Alleinerziehend – mit Mann“. geschrieben. Im Gespräch mit der Berliner Morgenpost berichten sie aus dem Alltag mit ungemachten Betten, gestresste Müttern und dem Phänomen der Büroflucht.

‚… Berliner Morgenpost: … Wie erklären Sie es sich, dass die Motivation der Männer mit der Geburt der Kinder schlagartig nachlässt?

Monika Bittl: Das hat bestimmt mehrere Ursachen. Los geht es aber mit dem Stillen. Wenn das Baby nachts schreit, muss in der Regel doch die Mutter raus. Daraus wird dann schnell eine Gewohnheit, die sich verfestigt.

Silke Neumayer: Für die Männer ist die Situation aber auch nicht leicht. Die stehen plötzlich unter Druck, weil sie die Familie ernähren müssen. Es gibt Studien, die belegen, dass die Zahl der Überstunden proportional mit der Zahl der Kinder steigt – bei Söhnen übrigens noch mehr als bei Töchtern.

Berliner Morgenpost: Was schließen Sie daraus?

Silke Neumayer: Es muss wohl daran liegen, dass Jungs öfter Schreibabies sind (lacht).

Berliner Morgenpost: Könnte es nicht eher daran liegen, dass der finanzielle Druck mit Kindern steigt?

Silke Neumayer: Doch, aber damit fängt das Problem doch an. Je mehr Zeit die Väter bei der Arbeit verbringen, desto mehr müssen die Mütter jonglieren, um Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. Da beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz.

Berliner Morgenpost: In Ihrem Buch behaupten Sie, dass die Männer Überstunden machten, um sich vor der Arbeit zu Hause zu drücken.

Monika Bittl: Na ja, wir wollten ja kein Männer-Versteherinnen-Buch schreiben. Wie Sie sehen, tragen wir unser Schicksal mit Humor.

Silke Neumayer: Wir warten jetzt auf ein Buch aus der Sicht von Vätern.‘

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Rollenfallen für Männer

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. März 2012

Dass Frauen lange in Elternzeit gehen oder Teilzeit arbeiten hat auf den ersten Blick oft rationale Gründe: ihr Mann verdient einfach mehr. Und schon schnappt die Rollenfalle zu. Wenn sie lange aus dem Job ist, verliert sie den Anschluss, während er weiter arbeitet und sich beruflich weiterentwickelt.

Aber sind Männer mit ihrer Ernährerrolle heute wirklich zufrieden? frauTV hat einen typischen Haupternährer und zweifachen Vater besucht.

Sendetermin ist Donnerstag, 22. März 2012, von 22.00 bis 22.30 Uhr.

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Wertschätzung erfahren

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 15. März 2012

In diesem Jahr findet das 30zigste Männertreffen vom 16. bis zum 20. Mai in Duderstadt statt. Du bist herzlich eingeladen Dich an vier Tagen zusammen mit anderen Männern, Jugendlichen und Kindern zu treffen: um zu feiern, zu streiten, zu lachen, zu lernen, zu spielen, zu singen, neue Erfahrungen zu machen … vielleicht neue Ideen für Dich und unsere Welt zu entwickeln. In Workshops kannst Du Dich mit deinem Thema einbringen.

Das Motto „Wertschätzung erfahren“ soll einen Anstoß geben sich der eigenen und gemeinsamen Erfahrungen, Werte und Schätze bewusst zu werden oder auch Wertschätzung zu geben und zu bekommen. Welchen Wert hat meine Umwelt und wie gehe ich mit den Wertvorstellungen anderer um?

Nähere Infos und den Flyer gibt es hier.

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Schule ohne Männer

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 14. März 2012

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift forum schule heute steht unter dem Motto “Schule ohne Männer” und befasst sich in mehreren Artikeln mit dem Thema. Der Großteil der lesenswerten Beiträge ist nun auch online verfügbar.

Frei heraus gesagt von Johannes Kofler

Thema

Praxis

Diskussion

  • Feste Struktur und immer was los – Gespräch mit Verena Gamper
  • Was für Jungs zählt … – Wie Kinder selbst darüber denken
  • Herr und Frau Professor – Stellungnahmen aus der Mittel- und Oberschule
  • “Sie schreien dezenter” – Stellungnahmen aus der Berufsschule

Info

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Markus Theunert erster Männerbeauftragter im Kanton Zürich

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 7. März 2012

Der Kanton Zürich stellt Markus Theunert als Männerbeauftragten an. Der 39-Jährige tritt seine Stelle am 1. Juli 2012 an, wie aus einer Mitteilung der Justizdirektion hervorgeht. Männer hätten es oft schwer, Familie und Beruf zu vereinbaren. Theunert sei für diese Personen ein direkter Ansprechpartner, sagte Helena Trachsel, Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung von Mann und Frau.

Der Männerbeauftragte solle beispielsweise Knaben dabei unterstützen, in einen «Mädchenberuf» einzusteigen und diese berufliche Laufbahn zu planen, ergänzte Trachsel. Es gehe auch darum zu definieren, wie die Frau die Rolle als Haupterwerberin für eine Familie ausfüllen könne. Zudem werde Theunert konkrete Projekte und Workshops ausarbeiten.

Die Stelle sei geschaffen worden, weil es für die Gleichstellung Frauen wie Männer gleichermassen brauche, sagte Trachsel. Frauen hätten diesbezüglich schon einiges erreicht, bei den Männern gebe es dagegen noch viel zu tun. «Männer fühlen sich manchmal zu wenig eingeladen», erklärte Trachsel. Mit dem neuen Angebot sollen sie direkt ins Boot geholt werden.

Der Kanton Zürich ist schweizweit der erste, der diese Stelle schafft. Damit solle ein «starkes Signal» gesendet werden, sagte Trachsel weiter. «Männer wollen auch mitreden, und dem wollen wir Rechnung tragen.»

Theunert wird zu 80% in der Fachstelle für Gleichstellung von Mann und Frau arbeiten. Er studierte in Basel und Bern Psychologie und Soziologie und gründete die «Schweizer Männerzeitung» und ist Präsident von männer.ch. Zudem hat Theunert den Schweizer Vätertag gemeinsam mit Andreas Borter initiiert.

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Das etwas andere Wochenende für Väter und Söhne

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 5. März 2012

Mancher Mann ist geneigt zu vergessen, dass das beste Angebot, das er seinen Kindern machen kann, er selbst ist.

Ein Wochenende ganz alleine mit Papa, spricht die Söhne an, endlich mal Zeit nehmen können für meinen Sohn, die Väter, wenn sie diese Seminar Ausschreibung lesen. Und was passiert in den gemeinsamen Stunden? Viel Spaß, gemeinsame Erfahrungen, die zusammenschweißen, richtige Erlebnisse unter Männern.

Das grundlegendste Element in der Herausbildung von Beziehungsmustern bei Männern ist die Beziehung zwischen Sohn und Vater. Umso wichtiger ist es, dieser Raum und Entfaltungsmöglichkeiten zu geben. Denn die Vater-Sohn-Beziehung ist auch eine Quelle der eigenen Kraft. In diesem Erlebnis-Seminar geht es darum, den Reichtum in dieser Verbindung zu entfalten. Dazu gehören Spiele, Rituale, gemeinsame Unternehmungen, spontane Einfälle und Wissensvermittlung.

Zielgruppe sind Väter mit ihren Söhnen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren. Das Seminar findet vom 19. Mai 2012, 16:00 Uhr bis zum  20. Mai 2012, 16:00 Uhr in Sarn (bei Brixen) statt. Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier.

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Die neue Männlichkeit – Alles nur Weicheier?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 2. März 2012

Wer hätte nicht gerne, Mann oder Frau, ein Vorbild, das Orientierung gibt und Abgrenzung erlaubt? Doch die Geschlechterrollen sind aufgelöst, die alten Rollenmodelle sind dahin. Und an neuen Vorbildern gibt es nicht zu wenig, sondern zu viel.

Wenn alles möglich ist, was ist dann richtig für den Einzelnen? “Bambule – das Magazin” mit Sarah Kuttner widmete sich gestern in der Auftaktfolge speziell dem Selbstverständnis des Mannes, den Wünschen an den Mann und wie er doch bitte zu sein hat.

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Mann – Softie – Weichei: klingt wie ein stetiger Verlust an Persönlichkeit, Individualität und Männlichkeit – kurz, wie der Verlust an Attraktivität. Aber wann ist denn nun ein Mann ein Mann?

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KerleKulte – Inszenierungen von Männlichkeit

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 28. Februar 2012

Studierende der Sozialen Arbeit der Hochschule Esslingen recherchierten als Projektgruppe Mannopoly zum Thema Männlichkeit. Die Rechercheergebnisse sind nun in einem Buch zusammengefasst. „Steh deinen Mann!“ – „Sei ein Kerl!“ – „Benimm dich mal wie ein richtiger Junge!“
Immer wieder sieht sich das sogenannte starke Geschlecht gezwungen, die eigene Geschlechtsidentität nachweisen zu müssen – vor allem in der Jugendphase.

Nur: Worin besteht Maskulinität eigentlich? Und: Wie stellt man(n) sie auf Dauer sicher? Wodurch bleibt der Kerl ein Kerl? Was muss er dafür tun, Männlichkeit bzw. Mannhaftigkeit zugesprochen zu bekommen?

Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Esslingen wollten es genau wissen. Als Projektgruppe MANNOPOLY schwärmten sie über ein dreiviertel Jahr hinweg aus, um die Kulte der Kerle zu entdecken: in der Muckibude, in der Kaserne, im Kloster, im Knast, aber auch in der Schwulenszene, bei Musikbands, unter Erziehern und anderswo.

Ergebnis ihrer Recherche ist ein soeben erschienenes, reich bebildertes Buch voller O-Töne aus dem wahren Jungen- und Männerleben. In rund 60 Interviews mit jungen Kerlen offenbart sich das, was sein Titel verspricht: „KERLEKULTE. Inszenierungen von Männlichkeit“.

Der Band zeigt die Vielfalt des Junge- und Mannseins heute. Und er demonstriert, wie Männlichkeit heute hergestellt wird. Deutlich wird: Macker, Macho, Mamasöhnchen – Mannhaftigkeit findet sich bei solchen Typen eher nicht. Trotzdem: Jeder will ein Kerl sein, sorgt dafür, dass er einer bleibt und genießt es – nur auf jeweils seine Weise. Der einführende Artikel von Prof. Dr. Kurt Möller zeigt auf wie und wieso.

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Männer, Machos oder Memmen – wann ist ein Mann ein Mann?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 24. Februar 2012

Sie haben es wahrlich nicht leicht, die Männer von heute. Seit die alten Geschlechterrollen ins Wanken gerieten, herrscht Verwirrung auf weiter Flur. Einerseits spukt noch immer das Bild des Machos durch die Medien, der seine Ansprüche notfalls mit Gewalt durchsetzt. Dagegen steht andererseits das Ideal vom gefühlsstarken, sozial kompetenten und sensiblen Frauenversteher. Die Realität ist viel komplizierter. Vor allem jungen Männern fällt es oft schwer, eine eigene Identität zu entwickeln. Mal wirken sie gehemmt, hypernervös und ratlos. Mal kommen sie forsch und fordernd daher. Sie wollen mehr Zeit für die Familie. Und müssen sich auch am Herd als Macher beweisen.

„Schatzi, Bärchen oder Hengst?“ So hat eine Werbekampagne das Dilemma des modernen Mannes auf den Punkt gebracht. Doch was steckt hinter den Klischees? Offensichtlich ist nicht nur das traditionelle Männerimage lädiert. Auch eine zeitgemäßere Variante scheint es nicht mehr zu geben. Müssen wir uns angesichts der Vielzahl individueller Lebensentwürfe von der Idee allgemeingültiger Rollenmuster verabschieden? Wie ist eine Neuorientierung möglich? Wo finden Jungs alltagstaugliche Vorbilder? Und wie kann es Männern wie Frauen gelingen, sich ständig neu zu entwerfen? Darüber diskutiert Holger Noltze live im WDR Foyer mit seinen Gästen:

Matthias Franz Der Arzt und Psychoanalytiker beschäftigt sich mit dem veränderten Männerbild in unserer Gesellschaft. 2011 erschien sein Buch „Neue Männer – muss das sein? Risiken und Perspektiven der heutigen Männerrolle.“

Jenny Friedrich-Freksa Die Journalistin und Chefredakteurin der Zeitschrift „Kulturaustausch“ beobachtet den Wandel der Geschlechterrollen. „Es gibt keinen Weg zurück“, sagt sie. Und das sei auch gut so.

Ralph Herforth Der Schauspieler mit dem markanten Gesicht ist bekannt für seine Machorollen. Umso wichtiger ist es ihm, dass er auch mal gegen das Klischee besetzt wird.

Barbara Kuster Messerscharf und gnadenlos analysiert die Kabarettistin die Männerwelt. Ihr Fazit: Das „starke Geschlecht“ schwächelt – und das ohne Aussicht auf Besserung.

Maxim Leo Der Journalist und Autor hat eine Inventur des Männerlebens versucht. In dem Buch „Sprechende Männer“ geht er der Frage nach: Was bedeutet Mannsein in unserer Zeit?

Sendetermin: Westart Talk im WDR Fernsehen, Sonntag, den 26. Februar 2012, von 11.00 bis 12.25 Uhr .

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Gleichberechtigung geht nur mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 20. Februar 2012

Graphische Dokumentation des Workshops Geschlechtergerechte Gesellschaft bei der Grünen Zukunftskonferenz ‘Antrieb Zukunft’.


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