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Archiv für die 'Kultur' Kategorie

Das Unvorhersehbare im Männerleben

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 23. Oktober 2007

Am 3. November ist Weltmännertag.

Der Weltmännertag (Men’s World Day) findet seit dem 3. November 2000 einmal jährlich statt. Dieser soll laut Aussage des Schirmherren Michail Gorbatschow das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern, da Männer weltweit im Durchschnitt 7 Jahre eher sterben als Frauen.

In das Leben gerufen wurde der erste Weltmännertag von Andrologen der Universität Wien.

Eine schöne Veranstaltung dazu findet in Augsburg in der Kulturfabrik statt. Improvisationstheater zum Thema ‘das Unvorhersehbare im Männerleben’.
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Denn erstens ist ER anders und zweitens als SIE denkt!

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Aktive Väter leben länger!

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 4. November 2006

Es lohnt sich nicht nur der Kinder wegen, sich um den ‚Nachwuchs’ zu kümmern.

Dies belegte bereits 1998 ein Forschungsergebnis von Wissenschaftlern des California Institute of Technology. Der Leiter der Studie, John Allman nahm als Grundlage seiner Studie ein weltweites Phänomen:

In den Kulturkreisen, wo der Vater keine tragende Rolle in der Kindererziehung und Betreuung hat, wird er statistisch von der Frau überlebt. Einen Zusammenhang fand der Biologe auch bei einer speziellen Art der Gibbon-Affen, dem Siamang-Affen. Bei den Siamang-Affen übernehmen die Männchen die Obhut über den Nachwuchs. Sie tragen die Neugeborenen und kümmern sich um die Fütterung.

Sie stellten fest, dass die Siamang-Männchen länger leben als die Weibchen. Allman begann die Lebenserwartung der Amerikaner zu analysieren. Diese liegt durchschnittlich bei 78 Jahren für die Frauen und bei 73 Jahren für die Männer. Der Biologe stellte fest: Die Lebenserwartung von Männern erhöht sich, sobald der Mann traditionelle Aufgaben von Frauen, wie der Kinderbetreuung, übernimmt.

Als Grund für diese Kopplung von Lebensalter und Sorge um die Kinder vermuten die Forscher hormonelle und neurochemische Abläufe, die sich auf die Überlebensfähigkeit des Organismus auswirken.

Quelle

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‘Out of the Box’ und mehr Bauchgefühl

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 22. August 2006

Roger Schawinsky, Geschäftsführer von SAT 1 erklärt heute in der Wirtschaftswoche, warum er sich in Zukunft nur noch auf sein Bauchgefühl und nicht mehr auf die Analysen von Programmforschern verlassen möchte:

Vor gut einem Jahr habe ich mich wegen eines sehr positiven Testergebnisses dazu überreden lassen, eine Serie zu produzieren, die im Berlin des Jahres 1906 spielt. Ich selbst war mir nicht sicher, ob die Zuschauer das … wirklich so sehr interessierte. Mein Bauch war eigentlich dagegen, aber die Zahlen der Programmforscher sprachen dafür. Also haben wir es ausprobiert – und es wurde ein Flop. Daraus habe ich den Schluss gezogen, meine Entscheidung nie wieder von einem Konzepttest abhängig zu machen, sondern stärker auf mein Bauchgefühl zu vertrauen.

Als ich mit der Idee kam, an diesem Abend zwei Lizenzserien hintereinander zu bringen, haben viele den Kopf geschüttelt, … Tatsächlich haben wir mit der neuen Programmstruktur unseren Marktanteil glatt verdoppelt … Mein Schluss daraus: aus Fehlern lernen und „out of the box“ denken, also aus gewohnten Schemata ausbrechen.”

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‘Angst essen Seele auf’

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 17. August 2006

So lautet der Titel eines Fassbinder Films aus dem Jahr 1974.

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Aber nicht nur das, Angst kostet auch viel Geld. Die Unternehmen nämlich, die ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch Stellenabbau in Angst um ihre Arbeitsplätze, ihre Existenz versetzen. “Gerüchte über Stellenabbau verbreiten sich meist so schnell wie ein Lauffeuer. Die Angst läuft mit, fast gleich schnell. Sie strömt in jeden Raum – und hat sich bald festgesetzt; in den Gedanken, den Gesprächen, den Augen der Mitarbeiter.” Die Arbeitslesitung sinkt um durchschnittlich 20%.

Dies sind die Ergebnisse einer Langzeitstudie von Winfried Panse und Wolfgang Stegmann von der Fachhochschule Köln, über die heute in der Welt berichtet wird. Dort wird der Schaden für die deutsche Wirtschaft insgesamt auf 100 Milliarden Euro beziffert.

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Mackie Messer ein Spießer!

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 13. August 2006

… das behauptet zumindest Campino, der in der aktuellen Inszenierung der Dreigroschenoper von Klaus Maria Brandauer, die ab heute im Admiralspalast an der Friedrichstraße in Berlin aufgeführt wird, den Mackie Messer spielt, von sich. In einem Interview mit der Zeitschrift Brigitte sagt er dazu unter anderem:

“… Ich habe nichts gegen Spießer, ich wäre selbst gern einer.

BRIGITTE:: Campino – ein Spießer?

Ich mag geordnete Verhältnisse. Zu wissen, wo man in den nächsten Jahren arbeitet, wo man lebt, wo seine Familie ist – das verachte ich nicht. Krampfhaftes Nicht-Spießigsein ist das Spießigste, was es überhaupt gibt. … Ich kann hier in Berlin Zeit mit meiner Familie verbringen, ich kann abends nach der Arbeit wie ein normaler Mensch nach Hause kommen und mit meinem kleinen Sohn spielen.”

Da erscheint auch der Wunsch des kleinen Mädchens: ‘Papa, wenn ich groß bin möchte ich auch gerne Spießer sein.’ in völlig neuem Licht.

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Nachtrag: In seine Rolle scheint Campino auch glaubwürdig geschlüpft zu sein. Spiegel Online schreibt zur Uraufführung: ‘Campino, auf dessen Erscheinen im Publikum sowohl verstrubbelte Hosen-Fans als auch Societydamen im kleinen Schwarzen sehnsüchtig warten, erscheint hier bewusst nicht als Star, sondern als Ensemblemitglied.‘ Die Kritik fällt insgesamt wenig schmeichelhaft aus:

‘Es sollte ein verwegenes Experiment zwischen Anarchie und großem Geld werden: Theaterstar Brandauer inszeniert Brechts “Dreigroschenoper” mit Campino als Mackie Messer. Doch was als glanzvolle Wiedereröffnung des Berliner Admiralspalastes geplant war, entpuppte sich als brave Promi-Posse.’

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