der VÄTER Blog

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Archiv für Januar 25th, 2013

Manager verabschiedet sich mit Video in die Elternzeit

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. Januar 2013

Seine letzten Tage bei Spreadshirt nutzt Andreas Milles zu einem Rundumschlag: Per Video und im hauseigenen Blog ruft er dazu auf, ihm Fragen jeglicher Art zu stellen. Milles, der einst als Brand Evangelist bei Spreadshirt einstieg und sich mittlerweile Brand & Communications Director nennt, geht Anfang Februar für ein Jahr in Elternzeit.

Er hat die Markenkommunikation des Leipziger Online-Bekleidungshändlers geleitet, war für TV-Spots, Kataloge, den Firmenblog und sonstige Social Media-Kanäle verantwortlich. Jetzt verabschiedet er sich von diesem Netzwerk und ermuntert gleichzeitig, ihm noch bis 28. Januar Fragen zu stellen.

Im Blog und bei Youtube sind bereits die ersten Fragen eingegangen. Sie reichen von der persönlichen Lebensplanung nach der Elternzeit über das „next big thing“ im Internet bis zur Nachhaltigkeitsstrategie von Spreadshirt. Beantwortet werden die Fragen dann Anfang Februar – vermutlich wieder per Video.

Quelle

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Der Vater mit dem Rock

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 25. Januar 2013

Die Webseite für alle, die aktive Vaterschaft gut finden ‚Freshdads‚ hat Nils Pickert – den Vater, der für seinen Sohn Röcke trägt, interviewt. Von ihm gibt es jetzt unter der Überschrift ‚Papa rockt‚ auch eine Kolumne auf der Webseite

‚… FD: Beteiligen Sie sich aktiv an der Kindererziehung? Was ist ihre Motivation sich aktiv an der Kindererziehung  und Kinderbetreuung zu beteiligen? Wie sieht die Verteilung bei Ihnen aus?

Nils Pickert: Ich habe mich nicht dazu entschieden, Kinder in die Welt zu setzen, um mich dann nicht mit ihnen zu beschäftigen. Ich will mit meinen Kindern zusammen sein. Ich will wissen wer sie sind und wie es ihnen geht und ich will ihnen erzählen, wer ich bin und wie es mir geht. Wenn ich diese Dinge wissen will, dann muss ich in ihrer Welt präsent sein, Interesse zeigen und sie unterstützen. Und wenn ich möchte, dass sie mich kennen, muss ich Mittel und Wege finden, sie in meine Welt einzuladen. …

FD: Gehen Väter mit Kindern anders um als Mütter?

Nils Pickert: Da wir in einer Gesellschaft leben, die uns in wenig flexible Konzepte von Männern und Frauen hineinsozialisiert, ist dem wohl so. Ich würde es allerdings umformulieren: Menschen sind im Umgang mit ihren Kindern höchst unterschiedlich. Ich kenne viele Männer, die mit ihren Kindern anders umgehen als ich mit meinen und ich kenne viele Mütter, die es ähnlich wie ich machen. Die Frage, ob ich mich deshalb weiblicher verhalte oder die Mütter eher männlich, finde ich recht uninteressant weil unerheblich. Geschlechtsübergreifend seine Erziehungskonzepte zu vergleichen und sich gemeinsam darüber auszutauschen, was es bedeutet Kinder zu haben, finde ich spannender.

FD: Worin sehen Sie die besonderen Aufgaben eines Vaters für eine gelingende Entwicklung der Kinder?

Nils Pickert: Es ist grundsätzlich eine besondere Aufgabe, Kinder zu erziehen. Wir tun uns keinen Gefallen damit, weiterhin daran festzuhalten, dass Vati am Wochenende mit den Kleinen mal kicken geht und Mutti für das Gefühlsleben des Nachwuchses zuständig ist. Manch einer beschwert sich zwar darüber, dass es schwierig geworden sei, zu wissen wo sein Platz ist. Das mag sein. Dabei übersehen sie allerdings, dass es vor allem um die Plätze geht, die wir gefälligst einzunehmen haben, weil das angeblich schon immer so war. Und wehe, wenn nicht.

FD: Sehen Sie Hürden und besondere Herausforderungen wenn man ein aktiver Vater sein will?

Nils Pickert: Wir sind leider noch in der Bewegung hin zu einer Gesellschaft, die eine aktive Beteiligung der Väter an Erziehungsarbeit und dem Leben ihrer Kinder nicht nur fordert sondern auch begrüßt. Viele der neuen Väter sind mit mehr oder weniger abwesenden Vätern aufgewachsen. Die Frage ist dabei nicht nur, was ich anders machen will, sondern auch wie. …‘

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